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    Zitat von HYPER
    Hab mir hier die Meinungen nicht alle durchgelesen, aber habe meine eigenen Eindrücke aus dem Freundeskreis und was man noch so von Kommilitonen mitbekommt gesammelt. Irgendwie probiert hat jeder schonmal oder zumindest der Großteil und es gibt immer 1-2 die darauf hängen bleiben. War halt bei mir im Freundeskreis zumindest so und die Stories kennt man ja sonst auch...dieses "Gelegenheitskiffen" am WE schaffen nicht viele. Hängt aber auch davon ab was man gerade macht. Wer Verantwortung tragen muss, arbeiten geht und für sich sorgen muss, der wird es entweder ganz lassen oder nur alle paar Wochen mal mitbuffen - das ist ja zum chillen soweit okay. Aber gerade wenn du noch studieren gehst und viele Freiheiten hast, rutscht du relativ schnell in den Bereich der psychisch Abhängigen. Kenne wie gesagt einige Leute, die öfter mal ne Woche nicht in der Uni auftauchen (trotz Pflichtseminaren etc) oder sonst was verraffen, nur weil sie am Vorabend wieder geraucht haben und am nächsten Morgen den Arsch nicht hochbekommen. Die Leute merken es dann auch meistens selber nicht mehr, wenn es schon 5 vor 12 ist und verlieren jeglichen Antrieb fürs Pflichtbewustsein. Die Leute sind zwar nicht dumm und eigtl. auch korrekte Persönlichkeiten, aber man merkt schon wie zu viel Konsum einfach gleichgültig macht. Nicht unbedingt gegenüber Freunden, sondern dem Alltag...sobald es anfängt minimal stressig zu werden, schalten die Leute einfach ab. Betrifft wie gesagt nicht alle, aber gerade bei Studenten oder Arbeitslosen (:D), die einfach zuviel Freizeit haben ists imo oftmals eine Gratwanderung.
    bin fast so drauf ohneregelmäßig zu kiffen :( hat mich das 2-3 kiffen in meinem leben wohl so zerstört, also jungs, lasst die finger davon!

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      Zitat von avalanche
      Ein paar Fragen habe ich:

      Was bedeutet "schädlich fürs Gehirn". Nach meiner Kenntnis ist Cannabis nicht toxisch erhöht also nicht die Anzahl sterbender Neuronen. Da bisher ist übers Gehirn nichts bekannt ist als mehr oder weniger genaue Korrelationen, macht diese Aussage keinen Sinn. Gegeben es sterben keine Gehirnzellen ab.

      Was ist der Unterschied zwischen Physisch und Psychisch? Ich selbst finde eine Trennung in diesem Gebiet sehr schwierig. Was bedeutet es also wenn ich nicht einschlafen kann oder nervös bin etc.

      Ansonsten kann man nur noch mal betonen, dass Korrelation nicht Verursachung bedeutet. Also selbst wenn von 100 Psychisch kranken 100 vorher Cannabis konsumiert haben, bedeutet das nicht, dass eins von beiden das andere Verursacht.
      Physisch bedeutet alles was mit dem Körper zu tun hat
      Psychisch bedeutet alles was mit deinem gehirn zu tun hat

      Es gibt einen Großen Unterschied ob jemand physisch oder psychisch Abhängig ist. Ich versuche dir das mal näher zu bringen ;-)

      Wenn du physisch (körperlich) Abhängig bist (was bei cannabis nicht der fall ist) dann gewöhnt sich der Körper an den Wirkstoff. Das bedeutet wenn der Körper diese Substanz nicht kriegt dann fängt er an zu "randalieren" und fordert seinen Wirkstoff ein.Das kann sich äußern in dem du Muskelkrämpfe kriegst oder dich nicht mehr bewegen kannst etc gibt halt sau viele Sachen. Als beispiel kannste z.B heroin nehmen und dir mal die entzugs erscheinungen anschaun.

      Die Psychische (vom Kopf her) Abhängigkeit (was bei Cannabis der fall ist ) hat halt den Unterschied das dein Kopf dir sagt ich brauche den Wirkstoff es gibt aber keine körperliche Notwendigkeit diesen Wirkstoff zu nehmen. Sprich dein Körper funktioniert genau so weiter ob du den Wirkstoff nimmst oder nicht. Bei der körperlichen Abhängigkeit ist das genau umgekehrt sprich wenn du den Wirkstoff nicht nimmst funktioniert dein Körper nicht richtig.
      Das man bei der psychischen Abhängigkeit trotzdem Symptome hat liegt daran das der Kopf halt sich dran "gewöhnt" hat das er diesen Wirkstoff erhält. kriegt er diesen nicht will er dich quasi "dazu zwingen den Wirkstoff zu nehmen" und deswegen kannst du dann schlecht einschlafen etc.

      hoffe ich konnte ein bisschen helfen ;-)

      in diesem Sinne hauta rein

      die h0lidayh0e

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        Zitat von myc
        Zitat von D4emoN
        Zitat von DAVIDHASSELHOFF
        op, mal daran gedacht den wiki artikel zu lesen, bevor du hier zum drölftausendsten mal so nen thread aufmachst?
        thc an sich ist weder giftig, noch macht es körperlich abhängig. dass man davon verblödet ist prnzipiell mal schwachsinn und hat mit dem eigentlichen wirkstoff nichts zu tun. leute, die keine selbstdisziplin haben und auf gras nicht klar kommen, sollten aber komplett die finger davon lassen, wenn sie nicht die nächsten 10 jahre in sozialer isolation leben möchten.
        thc an sich nicht, aber sind halt auch die psycho aktiven stoffe zu nennen. auch kann man gras nicht mehr grundsätzlich als weiche droge bezeichnen da durch züchtung thc gehalt etc massiv erhöht wurden...je nach sorte um ein paar hundert prozent.
        Hast du wohl in irgendeinem Programm der CDU gelesen und meinst jetzt diesen Unsinn auch noch in die Welt zu tragen oder was?
        Ja, es gibt Sorten deren THC-Gehalt unter Optimalbedingungen auf früher nicht gekannte Level gezüchtet wurde, auf den Normalkonsumenten hat das aber leider genau 0 Einfluss. Das Zeug was du hier auf der Straße kaufen kannst kommt leider nicht direkt vom Cannabis Cup, sondern wurde unter schlechten Bedingungen auf Massenproduktion hergestellt, weswegen sich der THC-Gehalt bei "Straßengras" über die Jahre auch NICHT erhöht hat. Ich zitiere mal die dt. Beobachtungsstelle für Drogen:
        Spoiler: 
        Von 2004 (10,8%) bis 2007 (7,4%) sank der mittlere THC-Gehalt im Marihuana kontinuierlich. Zwischen 2007 und 2008 gab es keine Veränderung. 2009 stieg der Wirkstoffgehalt wieder leicht auf 8,3% und war auch 2010 nahezu unverändert (8,2%). Nachdem sich der mittlere THC-Gehalt im Haschisch von 2005 (8,6%) nach 2006 stark verringerte und mit 6,7% den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre erreichte, stieg er bis 2009 wieder auf 7,4% an und ist 2010 auf 6,8% gesunken (Abbildung10.2).
        Im Vergleich mit den Angaben von 1997 zeigen sich insgesamt nur geringe Veränderungen, wobei der Wirkstoffgehalt desMarihuanas leicht gestiegen und der des Cannabisharzes sogar leicht zurückgegangen ist.

        (Quelle: http://www.dbdd.de/images/2011_Pressekonferenz/reitox_report_2011_dt.pdf, Seite 214)

        Einfach nur ein trauriges Beispiel für das Halbwissen mit dem hier um sich geworfen wird (allerdings auch von Pro-Seite, ich sag nur [email protected] "es gibt keine physische Abhängigkeit bei Cannabis, l0l)

        e: Wer vllt. mal etwas wissenschaftliches von der "Pro-Fraktion" lesen möchte, dem sei folgende Meta-Studie von Dr. Krumdiek nahegelegt: http://www.chanvre-info.ch/info/de/IMG/pdf/NEW_WIE_.pdf
        ach..du bist also der meinung das die canabis produkte noch die selbe wirkung haben wie vor 30 jahren? höhöhö

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          Ich find ja Leute die kiffen peinlich, gerade ab einem gewissen Alter. Leute die kiffen aber noch rechtfertigen und miese Fakten~ posten find ich oberpeinlich. hoehoehoe

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            Zitat von cplson
            Ich find ja Leute die kiffen peinlich, gerade ab einem gewissen Alter. Leute die kiffen aber noch rechtfertigen und miese Fakten~ posten find ich oberpeinlich. hoehoehoe
            wo steht das ich kiffe? oder sonstige formen von drogen konsumiere? ich habe beruflich mit den folgeerscheinungen zu tun...

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              Also probieren kann man schon mal. An dieses "beim ersten mal drauf hängenbleiben" glaube ich nicht. Andererseits ist in keinerweise sonst hilfreich. Auch ich habe mit ansehen müssen, wie sich ein sehr guter Freund mit Drogenkonsum hingerichtet hat.
              Generell ist es eine Möglichkeit die Freizeit zu verbingen, aber es hilft keineswegs bei nützlichen Arbeiten und dafür ist das risiko zu groß, dass man die Freizeit zu lasten der arbeitszeit immer mehr ausweitet und somit sich selber alles verbaut. Wenn man dann merkt, was man angerichtet hat, bleibt einem wahrscheinlich gar nichts anderes mehr übrig, als sich ganz in der freizeit aufzulösen, sonst muss man zwangsweise depri werden. Würde mir zumindest so gehen.

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                Auf keinen Fall auch nur annähernd so ein hoher Suchtfaktor wie Tabak. Wenn überhaupt, dann ist es mit Alkohol vergleichbar - obwohl meines Gedächtnisses nach Studien auch Alkohol als suchterregender einschätzen (und auf jeden Fall die Sucht als zerstörerischer).

                Stell dir einfach deine Erfahrungen mit Alkohol vor. Wenns gut geht, hast du gute Erinnerungen - enthemmter, weniger Zweifel, alles geht lockerer von der Hand und man hat Spaß. Mit Gras ist es ähnlich: Musik hört sich schöner an, die Welt sieht farbenfroher aus, man macht nicht viel aber hat Spaß dabei!
                Genau so kanns nach hinten losgehen. Bei Alkohol kotzen, Verletzungen, Streitereien und peinliche Erinnerungen, bei Gras ein leichter Panikzustand, in dem es einem z.B. vorkommen kann als ob man alle seine Organe fühlt, und man Angst hat dass die Atmung aussetzt (was aber nicht wirklich passiert).

                Für Leute, die es als Flucht vor ernsthaften Problemen nutzen, ist Gras genau so eine schlimme Droge wie tausende andere Sachen auch. Für den Gelegenheitskonsumenten der sich im Griff hat besteht KEINE Gefahr. Im Gegensatz zu den meisten anderen Drogen ist die Chance einer gesundheitsgefährenden Überdosierung NULL - die lethale Dosis würde Kilogramm von dem Zeug benötigen. Das schlimmste was passieren kann sind unangenehme Erfahrungen und doofe Fehler wie man sie auch als Betrunkener machen kann (unter Drogeneinfluss autofahren etc.). Allerdings schätzen bekiffte Leute ihren Zustand DEUTLICH realistischer ein als Betrunkene! Jemand der normalerweise halbwegs vorsichtig ist, wird sich also nichts tun.

                Körperliche Abhängigkeit von Cannabis ist extrem gering - man muss schon sehr, sehr große Mengen konsumieren damit es zu solchen Effekten kommt, und selbst die sind deutlich einfacher loszuwerden als bei anderen Drogen (und jemand der das Bedürfnis hat derartige Mengen zu konsumieren hat Probleme ganz anderer Größenordnungen...). Die Gefahr ist die psychische Abhängigkeit, die wie gesagt eher mit Alkohol zu vergleichen und tendenziell schwächer ist.

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                  Spoiler: 
                  Zitat von HYPER
                  Hab mir hier die Meinungen nicht alle durchgelesen, aber habe meine eigenen Eindrücke aus dem Freundeskreis und was man noch so von Kommilitonen mitbekommt gesammelt. Irgendwie probiert hat jeder schonmal oder zumindest der Großteil und es gibt immer 1-2 die darauf hängen bleiben. War halt bei mir im Freundeskreis zumindest so und die Stories kennt man ja sonst auch...dieses "Gelegenheitskiffen" am WE schaffen nicht viele. Hängt aber auch davon ab was man gerade macht. Wer Verantwortung tragen muss, arbeiten geht und für sich sorgen muss, der wird es entweder ganz lassen oder nur alle paar Wochen mal mitbuffen - das ist ja zum chillen soweit okay. Aber gerade wenn du noch studieren gehst und viele Freiheiten hast, rutscht du relativ schnell in den Bereich der psychisch Abhängigen. Kenne wie gesagt einige Leute, die öfter mal ne Woche nicht in der Uni auftauchen (trotz Pflichtseminaren etc) oder sonst was verraffen, nur weil sie am Vorabend wieder geraucht haben und am nächsten Morgen den Arsch nicht hochbekommen. Die Leute merken es dann auch meistens selber nicht mehr, wenn es schon 5 vor 12 ist und verlieren jeglichen Antrieb fürs Pflichtbewustsein. Die Leute sind zwar nicht dumm und eigtl. auch korrekte Persönlichkeiten, aber man merkt schon wie zu viel Konsum einfach gleichgültig macht. Nicht unbedingt gegenüber Freunden, sondern dem Alltag...sobald es anfängt minimal stressig zu werden, schalten die Leute einfach ab. Betrifft wie gesagt nicht alle, aber gerade bei Studenten oder Arbeitslosen (:D), die einfach zuviel Freizeit haben ists imo oftmals eine Gratwanderung.


                  Wahre Worte, hyper

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                    die frage ist, hyper, wie geht man mit so leuten um? ich hab in meinem engen freundeskreis auch so jemanden und würd mich freuen, wenn er wieder in die richtige spur kommt. jedoch glaub ich nicht, dass er mich an ihn heranlässt, sondern wird nur abblocken und die wahrheit nicht sehen wollen.

                    einerseits ist er erwachsen und muss selbst wissen, was er tut, andererseits ahnt er es halt einfach nicht 8(

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                      Zitat von HB28
                      Spoiler: 
                      Das Video ist jedenfalls sehenswert.

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                        Zitat von colin
                        die frage ist, hyper, wie geht man mit so leuten um? ich hab in meinem engen freundeskreis auch so jemanden und würd mich freuen, wenn er wieder in die richtige spur kommt. jedoch glaub ich nicht, dass er mich an ihn heranlässt, sondern wird nur abblocken und die wahrheit nicht sehen wollen.

                        einerseits ist er erwachsen und muss selbst wissen, was er tut, andererseits ahnt er es halt einfach nicht 8(
                        Ich hab natürlich keine Ahnung wie bei dir der "engere Freundeskreis" definiert ist, aber wenn es eine Person betrifft, mit der man öfter was unternimmt und regelmäßig abhängt (also schon ein guter Freund), dann würde ich einfach offen mit ihm sprechen. Ist immer leicht gesagt und hängt natürlich auch etwas davon ab, wie alt die Leute sind. Ich bin mittlerweile auch schon 24 und mein Freundeskreis bewegt sich in dem Alter...da lassen die Leute mit sich reden. Bei uns gibts da ehrlich gesagt auch wenig Tabus...wenn einer aus der Reihe tanzt, dann gibts immer nen bisschen beef und Diskussionen, aber man kann normal miteinander reden. Kann mir aber natürlich gut vorstellen, dass da irgendein 17/18 Jähriger (no offense) schon eher abblockt und ihn das gar nicht wirklich juckt. Hört sich halt immer etwas nach "Phrase" an, aber jüngere Leute haben meistens einfach keine wirklichen Verantwortungen und keinen Plan...mal ordentlich auf die Nase fallen hilft vielen. Bei mir hat der Drogenkonsum aber nie wirklich den aller engsten Freundeskreis erreicht...waren meist Leute, die man zwar auch öfter gesehen und gemocht hat, aber eben keine richtig engen Freunde, die man z.B. aus der Kindheit noch kannte, daher kann ich da auch nicht viel zu sagen :D

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                          du als einzelne person kannst da nicht viel machen. Er muss es wohl von mehreren hören und das wichtigste ist er muss es selber begreifen und sein leben ändern. Und ohne professionelle wird er nicht davon wegkommen.

                          hyper hat das ganz gut auf den punkt gebracht. Kenne mehrere solcher leute und bin daswegen absolut gegen illegale drogen.

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                            Zitat von shine
                            du als einzelne person kannst da nicht viel machen. Er muss es wohl von mehreren hören und das wichtigste ist er muss es selber begreifen und sein leben ändern. Und ohne professionelle wird er nicht davon wegkommen.

                            hyper hat das ganz gut auf den punkt gebracht. Kenne mehrere solcher leute und bin daswegen absolut gegen illegale drogen.
                            lol

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                              ich finde ihr macht aus dope echt ne zu große sache :D
                              hier chatten doch schonwieder nur leute, die es einmal probiert und dann gekotzt haben und jetzt erzählt ihr hier horrostorys

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                                Zitat von x-man
                                Zitat von shine
                                du als einzelne person kannst da nicht viel machen. Er muss es wohl von mehreren hören und das wichtigste ist er muss es selber begreifen und sein leben ändern. Und ohne professionelle wird er nicht davon wegkommen.

                                hyper hat das ganz gut auf den punkt gebracht. Kenne mehrere solcher leute und bin daswegen absolut gegen illegale drogen.
                                lol
                                finde es nicht witzig

                                Kommentar

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