Huhu Leute,
ich hätte nie gedacht, dass ich mich mit meinem "Problem" mal hier an readmore wenden würde, aber ich denke hier wird es vielleicht auch Leute geben, die eventuell ähnliche Probleme und hoffentlich auch Ratschläge haben.
Wie der Threadtitel schon sagt, geht es um soziale Isolation. Ich habe das Problem, dass ich einfach kein "Gruppenmensch" bin. Viele Fremde würden das wahrscheinlich als schüchtern bezeichnen, ich selbst benutze diese Eigenschaft allerdings nur, um anderen nicht ins Gesicht zu sagen, woran meine introvertierte Art eigentlich liegt. Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass mich 99 % meiner menschlichen Mitbürger einfach überhaupt nicht interessieren. Ich weiß nicht über was ich mich mit den meisten Menschen unterhalten sollte und oft frage ich mich, wieso ich das überhaupt tun sollte. Das hat natürlich zur Folge, dass man sich selbst irgendwann sozial isoliert fühlt. Wenn ich dem Smalltalk anderer zuhöre, die sich anscheinend sehr angeregt unterhalten, denke ich meist auch nur:
http://www.youtube.com/watch?v=RFZrzg62Zj0
Dazu muss ich sagen, dass es trotzdem viele Menschen gibt, die an mir Interesse haben und auf mich zu gehen. Vorallem extrovertierte Menschen, die viel zu erzählen haben, kommen gut mit mir zurecht. Wirkliches Interesse kommt bei mir allerdings trotzdem nicht auf. Meistens habe ich das Gefühl, diese Menschen einfach nur zu "dulden", weil ich nicht unhöflich sein möchte.
In der Schule war es eigentlich auch immer ähnlich. Ein Klassenkamerad hat es mal gegenüber einem Lehrer so beschrieben "Ach der Fab, der kommt in die Schule, sagt kein Wort, schreibt seine eins und geht wieder, ist irgendwie ein ziemliches Mysterium". Und auch das fasst es ziemlich gut zusammen. Natürlich waren meine mündlichen Noten dementsprechend kacke ;D. Aber auch das hatte nie etwas mit der Eigenschaft "schüchtern" zu tun. Ich hatte nie Angst davor, mich im Unterricht zu beteiligen. Für mich hat sich das einfach überflüssig angefühlt, weil ich dachte, in den Klausuren schreibe ich eh eine gute Note, wofür muss ich also aufzeigen, wenn ich das, worum es geht, sowieso kann?
Mit Frauen geht es mir, was das mangelnde Interesse angeht, übrigens genauso. Mittlerweile habe ich mehrere Beziehungen (4) hinter mir und habe nach den ganzen Versuchen auch da irgendwie das Interesse verloren. Ich habe oft das Gefühl, dass Frauen sich zwanghaft versuchen besser und wertvoller darzustellen, als sie es eigentlich sind und sich vorallem im Vergleich zu Männern als das bessere Geschlecht darstellen. Dabei denke ich, dass viele Frauen im Grunde gar nicht anders sind, als sie es den Männern immer vorwerfen. Abgesehen von sexuellem Interesse am anderen Geschlecht, welches wahrscheinlich nicht vermeidbar ist, ist bei mir leider überhaupt nichts mehr vorhanden. Je mehr ich mich mit einer Frau beschäfitge, desto schneller schwindet mein Interesse :/. Das macht eine Beziehung natürlich nahezu unmöglich. Man mag sich wahrscheinlich fragen, wie ich so überhaupt zu Beziehungen gekommen bin..
Beziehungen sind mir bisher irgendwie immer "zugeflogen", ich musste bei jeder meiner Beziehungen nie auf eine Frau zugehen und habe das bisher auch ehrlich gesagt nie gemacht und nicht als nötig empfunden. Das heißt jegliche Anstrengung was das "erobern" einer Frau angeht, ist mir auch total fremd.
Bei jeder meiner Beziehungen, wurde ich angesprochen oder es hat sich einfach so durch Zufall ergeben. Es ist schon seltsam, dass manche x Versuche brauchen, um überhaupt eine Freundin zu bekommen und ich, der eigentlich kaum Interesse für eine Frau aufbringen konnte, nie Probleme damit hatte :/. Beurteilen woran das liegt, oder was mich "anziehend" macht, weiß ich übrigens selbst nicht. Ich möchte mich deshalb auch nicht herausheben oder selbst "loben". Ich weiß es wirklich nicht.
Was ich allerdings weiß, ist, das wenn die ganze Sache so weitergeht, ich wahrscheinlich irgendwann ziemlich unglücklich sein werde (ehrlich gesagt bin ich das auch jetzt) Und wer will das schon? Also, was kann ich ändern? Ich erkenne mein Problem zwar selbst in gewissem Maße, aber ich weiß nicht, wie ich zu einer Lösung komme.
Ich weiß es ist ein langer Text, aber ich wusste nicht, wie ich das in Kurzform darstellen könnte. Ich hoffe trotzdem das jemand Interesse an "Psychologie" hat und mir vielleicht helfen möchte.
ich hätte nie gedacht, dass ich mich mit meinem "Problem" mal hier an readmore wenden würde, aber ich denke hier wird es vielleicht auch Leute geben, die eventuell ähnliche Probleme und hoffentlich auch Ratschläge haben.
Wie der Threadtitel schon sagt, geht es um soziale Isolation. Ich habe das Problem, dass ich einfach kein "Gruppenmensch" bin. Viele Fremde würden das wahrscheinlich als schüchtern bezeichnen, ich selbst benutze diese Eigenschaft allerdings nur, um anderen nicht ins Gesicht zu sagen, woran meine introvertierte Art eigentlich liegt. Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass mich 99 % meiner menschlichen Mitbürger einfach überhaupt nicht interessieren. Ich weiß nicht über was ich mich mit den meisten Menschen unterhalten sollte und oft frage ich mich, wieso ich das überhaupt tun sollte. Das hat natürlich zur Folge, dass man sich selbst irgendwann sozial isoliert fühlt. Wenn ich dem Smalltalk anderer zuhöre, die sich anscheinend sehr angeregt unterhalten, denke ich meist auch nur:
http://www.youtube.com/watch?v=RFZrzg62Zj0
Dazu muss ich sagen, dass es trotzdem viele Menschen gibt, die an mir Interesse haben und auf mich zu gehen. Vorallem extrovertierte Menschen, die viel zu erzählen haben, kommen gut mit mir zurecht. Wirkliches Interesse kommt bei mir allerdings trotzdem nicht auf. Meistens habe ich das Gefühl, diese Menschen einfach nur zu "dulden", weil ich nicht unhöflich sein möchte.
In der Schule war es eigentlich auch immer ähnlich. Ein Klassenkamerad hat es mal gegenüber einem Lehrer so beschrieben "Ach der Fab, der kommt in die Schule, sagt kein Wort, schreibt seine eins und geht wieder, ist irgendwie ein ziemliches Mysterium". Und auch das fasst es ziemlich gut zusammen. Natürlich waren meine mündlichen Noten dementsprechend kacke ;D. Aber auch das hatte nie etwas mit der Eigenschaft "schüchtern" zu tun. Ich hatte nie Angst davor, mich im Unterricht zu beteiligen. Für mich hat sich das einfach überflüssig angefühlt, weil ich dachte, in den Klausuren schreibe ich eh eine gute Note, wofür muss ich also aufzeigen, wenn ich das, worum es geht, sowieso kann?
Mit Frauen geht es mir, was das mangelnde Interesse angeht, übrigens genauso. Mittlerweile habe ich mehrere Beziehungen (4) hinter mir und habe nach den ganzen Versuchen auch da irgendwie das Interesse verloren. Ich habe oft das Gefühl, dass Frauen sich zwanghaft versuchen besser und wertvoller darzustellen, als sie es eigentlich sind und sich vorallem im Vergleich zu Männern als das bessere Geschlecht darstellen. Dabei denke ich, dass viele Frauen im Grunde gar nicht anders sind, als sie es den Männern immer vorwerfen. Abgesehen von sexuellem Interesse am anderen Geschlecht, welches wahrscheinlich nicht vermeidbar ist, ist bei mir leider überhaupt nichts mehr vorhanden. Je mehr ich mich mit einer Frau beschäfitge, desto schneller schwindet mein Interesse :/. Das macht eine Beziehung natürlich nahezu unmöglich. Man mag sich wahrscheinlich fragen, wie ich so überhaupt zu Beziehungen gekommen bin..
Beziehungen sind mir bisher irgendwie immer "zugeflogen", ich musste bei jeder meiner Beziehungen nie auf eine Frau zugehen und habe das bisher auch ehrlich gesagt nie gemacht und nicht als nötig empfunden. Das heißt jegliche Anstrengung was das "erobern" einer Frau angeht, ist mir auch total fremd.
Bei jeder meiner Beziehungen, wurde ich angesprochen oder es hat sich einfach so durch Zufall ergeben. Es ist schon seltsam, dass manche x Versuche brauchen, um überhaupt eine Freundin zu bekommen und ich, der eigentlich kaum Interesse für eine Frau aufbringen konnte, nie Probleme damit hatte :/. Beurteilen woran das liegt, oder was mich "anziehend" macht, weiß ich übrigens selbst nicht. Ich möchte mich deshalb auch nicht herausheben oder selbst "loben". Ich weiß es wirklich nicht.
Was ich allerdings weiß, ist, das wenn die ganze Sache so weitergeht, ich wahrscheinlich irgendwann ziemlich unglücklich sein werde (ehrlich gesagt bin ich das auch jetzt) Und wer will das schon? Also, was kann ich ändern? Ich erkenne mein Problem zwar selbst in gewissem Maße, aber ich weiß nicht, wie ich zu einer Lösung komme.
Ich weiß es ist ein langer Text, aber ich wusste nicht, wie ich das in Kurzform darstellen könnte. Ich hoffe trotzdem das jemand Interesse an "Psychologie" hat und mir vielleicht helfen möchte.
Kommentar