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Chemiestudium NRW WS2013

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    Chemiestudium NRW WS2013

    Hey Hey!
    Da ich nun bald mein Abi fertig hab und mich so langsam für eine Uni entscheiden will, frag ich mich mal hier so nach, wie eure Erfahrungen so sind.

    Das Fach, was ich studieren will, ist Chemie und dabei sollte der Unistandort auf jeden fall in NRW bleiben (anderorts leider nicht möglich).
    Wohne in Ratingen (15 min von Düsseldorf entfernt).

    Google spuckt mir so komische Studienratings aus, die ich mir nicht angucken kann oO
    Aachen soll ja aber eine der besten Unis sein, dort werde ich auf jeden fall versuchen reinzukommen.
    Düsseldorf hab ich gelesen, dass dort Chemie extrem scheiße sein soll (alle Berichte aber schon paar Jahre alt).


    Daher meine Frage an euch und die Chemiestudenten unter euch, wo gibt es gute Studienorte für Chemie in NRW und was genau erwartet mich so während des Studiums?

    #2
    Versuch mal http://ranking.zeit.de/che2012/de/

    Registrierung notwendig, aber soweit ich mich erinnern kann nur E-Mail und PW - also recht lässig.

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      #3
      Berichte im Internet kannste voll vergessen. "LOL das Informatikstudium hier ist voll scheiße, trotz meiner massiven CS 1.6 SkillZ faile ich hart" usw.

      Wenn Chemie NC hat, bewerb dich überall und such dir den praktischsten Standort aus. Die Rankings sind eh random und in 3 Jahren kann aus einer "Elite-Uni" eine Fail-Uni werden, interessiert halt auch eh niemanden wo du warst.

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        #4
        Zitat von d2kx
        Berichte im Internet kannste voll vergessen. "LOL das Informatikstudium hier ist voll scheiße, trotz meiner massiven CS 1.6 SkillZ faile ich hart" usw.
        :D

        "Ich bin ein kr0sser WoW-Spieler, ich denke das Informatikstudium ist das richtige für mich"

        Zur Uni-Wahl:

        Meiner Meinung nach ist es egal, an welcher Uni man sein Studium macht. Die Studieninhalte kann jeder Professur gleich gut vermitteln. Erst zur Doktorarbeit, die ja bei Chemie standard ist, wird es eventuell ratsam, eine andere Uni zu wählen, die auf dein Thema spezialisiert ist.

        Eine große Ausnahme ist natürlich die Ausstattung der Unis, was die Labore etc. betrifft. Ich kenne mich da nicht aus, aber es könnte schon sein, dass manche Unis besser ausgestattet sind. Aber sie müssen ja trotzdem gewährleisten, dass man in ihren Laboren vernünftig arbeiten kann.

        "Elite-Uni" sagt eigentlich nicht wirklich viel aus, außer dass ein Projekt der Uni, das nicht einmal etwas mit deinem Fach zu tun haben muss, gefördert wird.

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          #5
          Kann dir aus Erzählungen eines guten Kollegen erzählen, dass an der RWTH in Aachen Chemie durchaus angenehm ist. Ab dem 3./4. Semester hat sich die Zahld er studierenden zwar minimiert, aber das hat natürlich auch seine vor und nachteile. DDorf&Münster weiß ich nur von Bio... Hier ist nach Erzählungen wohl Münster > DDorf

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            #6
            leipzig soll erzählungen nach ganz geil für chemie sein. die fak sieht auch gut ansprechend aus ;)

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              #7
              Uni HD, Chemie. Mörderstudium. von 100 vllt 20 (zahl zum veranschaulichen) noch am ende dabei. Mach dich auf mega viel lernen gefasst und natürlich eine Ausbildung von mind. 8 Jahren (Bachelor+Master+Promo). Studiere 1,2 Semester und dann schau wie es dir gefällt.

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                #8
                Ich bin momentan hier in Bonn Chemie am studieren. Einerseits weil hier kein NC auf Chemie war und zum anderen, weil das hier relativ gut sein soll. Ich kann dir leider noch nicht viel dazu sagen, da ich im ersten Semester bin und das erste Praktikum erst nächste Woche beginnt. Abgesehen davon, dass die Profs bisher ganz gut sind.
                Jedoch kann ich hoppla erst nur zustimmen. bei uns waren am anfang (mit geologen und biologen und ein paar anderen) in allgemeiner und anorganischer Chemie hörsaal 1 und 2 befüllt. zum ende hin nur noch 3/4 des ersten.
                Zudem hab ich von höheren Semestern gehört, dass es sowas wie vorlesungsfreie Zeit nicht wirklich geben wird, durch Praktika und Klausuren. Also ja es wird hart und man muss viel lernen. Denn auch wenn du vielleicht Chemie LK und Bio/ Physik/ Mathe LK gehabt hast, ist vieles in den Studienfächern komplett neu.
                Außerdem wirst du nicht unbedingt Master und Promo machen müssen. Der Bachelor ist auch schon ein Anfang/ großer Schritt.

                Folge dem Tipp von hoppla, mach 1 oder 2 Semester, guck wie es dir gefällt und dann weitersehen. Und schreib am besten so viele Bewerbungen wie es nur geht. Ddorf und Aachen haben hohe NCs auf Chemie, gerade wo jetzt auch noch die Doppel-Jahrgänge kommen, werden die ganz bestimmt nicht runter gesetzt.

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                  #9
                  nrw + chemie = münster

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                    #10
                    Zitat von Fen
                    nrw + chemie = münster
                    aber nur mit 1,x abi (gerade wegen doppelten abiturjahrgang).
                    Ein kollege von mir studiert chemie seit einem halben jahr und findet das nicht wirklich gut obwohl ihm chemie in der schule sehr gefallen hat. Würde mir vlt mal lehrinhalte anschauen um sicher zu gehen ob es das richtige für mich ist

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                      #11
                      Also die RankingSeiten kann man komplett vergessen, da die für dich wichtigen Informationen nicht berücksichtigt werden. Das wichtigste ist wie der Lehrstoff vermittelt wird und in welchem Umfang. Klar gibt es immer Fächer mit miesen Professoren, bei denen ein Besuch der Vorlesung überflüssig ist, da sie nur vorlesen, aber die Art der Organisation ist wichtig.

                      Ich habe bei meinem Informatik Studium eine sehr gute Organisation was das eigenständige lernverhalten angeht. Man kann hier zu jeder Vorlesung wöchentliche Übungen bearbeiten, die dann Bonuspunkte in der Klausur sichern. Dadurch bringt man sich selber den Stoff bei und es hat auchnoch positive Auswirkungen auf die Note.

                      Das ist insofern positiv, da die meisten Vorlesungen halt wie der Name schon sagt, Vorlesungen sind. Und ich kenne kaum Leute die sich freiwillig zuhause alles durchlesen und den Stoff erneut durchgehen.

                      Solche Kleinigkeiten erfährt man leider erst, wenn man bereits eingeschrieben ist ;)

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                        #12
                        Keine Angst vor vollen Hörsälen. Das ist in den ersten beiden Semestern in anorganischer Chemie und Physik normal. Ab dem 4. Semester seid ihr dann vllt maximal 40 Leute im Hörsaal. Im Masterstudium ist es noch extremer. Da sitzen wir mit 15 Leuten in einem 300-Leute-Saal.

                        Was ich noch empfehlen kann, ist in die Studionordnung und in das Vorlesungsverzeichnis zu gucken. An vielen Unis hast du Praktika im laufenden Semester, an Anderen in der vorlesungsfreien Zeit. Bei Variante 1 hast du dann schnell mal 70 h-Wochen. So ist es bei uns zumindest. Musst du wissen, was dir gefällt.

                        @AzraelGamer... mit Glück findet man einen gut bezahlten Job als Bachelor. In der Regel ist der Unterschied zwischen Laborant und Bachelor in der praktischen Arbeit zu marginal, als dass man den Studierten für mehr Geld nimmt.
                        Master und Promotion somit quasi Pflicht in der Chemie. Also bist du 8-9 Jahre am Studieren.

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                          #13
                          Zitat von Chabos wissen wer der Babo ist
                          Zitat von Fen
                          nrw + chemie = münster
                          aber nur mit 1,x abi (gerade wegen doppelten abiturjahrgang).
                          Ein kollege von mir studiert chemie seit einem halben jahr und findet das nicht wirklich gut obwohl ihm chemie in der schule sehr gefallen hat. Würde mir vlt mal lehrinhalte anschauen um sicher zu gehen ob es das richtige für mich ist
                          ist das nun so ? dann hab ich nichts gesagt hab 2010 abi gemacht und konnte mich sofort einschreiben mit 3,4 abi

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                            #14
                            Ich studiere seit knapp 3 Semester an der TU Freiberg Chemie. Also erstens stell es dir so einfach vor. Studiere 1-3 Semester und schau ob es passt. Durch die vielen Praktika und die damit verbundenen Antestate und Protokolle, dazu Übungen muss man sehr viel Zeit investieren. Die ersten zwei Semester waren noch recht entspannt. Am besten ist es wirklich, wenn man Mathe/Physik-Lk hatte. Da zumindest in Freiberg jeweils 2 Mathe und 2 Physik-Module auf einen warten. Zusätzlich hat man noch physikalische Chemie (also viel Mathe und Physik). Versuche mal als Gasthörer einige Vorlesungen mitzunehmen und informier dich bei Studenten, Studienberatung oder auf der Homepage, was auf dich zukommt. Denn ich habe viele aufhören sehen, weil sie das Studium unterschätzt haben (ca. 60% haben abgebrochen). Es wäre schade um die investierte Zeit. Ich persönlich kann sagen, dass es mir richtig viel spaß macht und es für Chemiefreaks alles bietet. Es ist zeitlich intensiv und konsequent fordernd.

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                              #15
                              Zitat von ak0r
                              @AzraelGamer... mit Glück findet man einen gut bezahlten Job als Bachelor. In der Regel ist der Unterschied zwischen Laborant und Bachelor in der praktischen Arbeit zu marginal, als dass man den Studierten für mehr Geld nimmt.
                              Master und Promotion somit quasi Pflicht in der Chemie. Also bist du 8-9 Jahre am Studieren.
                              hm okay. das kann gut sein. ich hab davon nunmal nicht viel ahnung, weil wie gesagt, ich hab ja gerade erst mit dem studium angefangen und nicht viel job-erfahrung in der chemie. nur ein paar praktika.

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