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Überfordert im Studium

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    Überfordert im Studium

    Sehr geehrte Elite,



    Ich muss mal meinen Frust hier loswerden und euch um Rat fragen. Es scheint ja einigen Studenten hier ähnlich zu gehen (siehe ssb-Thread).

    Bin Erstsemester in München und studiere VWL nach meinem Wirtschaftsabi (2,2). Da ich mit meinem Abi nicht ganz zufrieden war (Auch weil hier der Durchschnitt bei 1,0 liegt), habe ich mir gesagt, dass das Studium besser werden muss. Ich war also hochmotiviert und habe das ganze Semester über die Vorlesungen besucht (wie sich das für einen Ersti eben gehört) und habe auch die Themen schon während des Semester, das ein und andere Mal, durchgearbeitet.

    Jetzt in der Klausurphase, lerne ich echt viel. Ein Beispiel für Mikro: Das ganze Semester über gut durchgecheckt, vor der Klausur ca. 1 Woche lang mindestens 3 Stunden pro Tag gelernt. Mal waren es 3, mal waren es 6, teilweise alleine, teilweise mit Kommilitonen.

    Insgesamt war ich echt gut vorbereitet..das dachte ich zumindest, bis ich in der Klausur saß. Das Ende vom Lied war, dass ich bei 5 von 22 Fragen raten musste und mir nicht sicher bin, ob ich überhaupt bestanden habe. (Bei der Klausur haben sich nachher ca. 50% der Studenten beschwert, dass das Niveau zu hoch war!).

    Das Gleiche bei Makro und Mathe 1. Übermorgen steht die nächste Klausur an, die vermutlich noch härter wird, als die vorherigen.

    Ich bin derzeit echt frustriert, wie es im Moment läuft. Nicht nur, dass ich manche Prüfungen wahrscheinlich nicht bestanden habe, sondern allgemein, dass es trotz hohem Lernaufwand nicht zu guten Noten reicht. Ich frage mich, woran das liegt.


    Warum checke ich den Stoff zuhause aber nicht in der Klausur bzw. wieso kann ich ihn in der Prüfung nicht so anwenden? Liegt es an der Prüfungssituation? Lerne ich zu wenig oder bilde ich mir nur ein, dass ich den Stoff kann? Bin ich als Erstsemester zu unerfahren oder zu nervös oder einfach noch nicht dran gewöhnt? Bisher ist einfach keine Prüfung gut gelaufen, obwohl ich ordentlich lerne..


    Überlege bald mal die Studienberatung aufzusuchen..vorher wollte ich aber mal hier fragen. Vielleicht haben ja manche die gleiche Erfahrung gemacht oder machen sie auch gerade..

    #2
    3 Stunden lernen reicht einfach nicht. Mit min. 8h wird das was...

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      #3
      Welcome to my student life.

      Ging mir genauso, ich dachte, dass ich im Studium endlich gute Noten haben werde, weil ich mich ja für das, was ich da lerne interessiere und ich mir deutlich mehr Mühe gebe. Ende vom Lied war ca. so ein erstes Semester wie deins. Ich habe 3-4 verkorkste Semester gebraucht (mit jeweils anderer Herangehensweise), bis ich die richtige Lernmethode gefunden habe, die mir geholfen hat.

      Es ist schwer die richtige Methode zu finden, weil es auch auf die Vorlesung/den Stoff/den Prof und die bereitgestellten Materialien ankommt. Was am allermeisten geholfen hat, waren Testklausuren bzw. Altklausuren. Weiterhin kann ein Problem vielleicht die Transferleistung sein - also dass du etwas schon verstanden hast, es aber auf einen anderen Zusammenhang anzuwenden, bereitet dir Probleme. Das löst du, in dem du vielleicht höhere Semester oder deine Kommilitonen fragst, ob sie sich eine solche Aufgabe mal ausdenken könnten.

      Du musst jetzt analysieren, wo genau deine Schwäche lag. Nur an der Stundenzahl des Lernens kannst du das nicht fest machen. Du kannst auch 10h am Tag lernen und trotzdem nicht die Antwort auf alle Fragen kennen.

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        #4
        Bei vielen Fächern spielt der Prof eine große Rolle. Weiß ja nicht wie viel Wahlmöglichkeiten du hast, aber ich würde mich immer vor beginn informieren bei wem die Prüfungen möglichst einfach sind.
        Gibt da zumindest bei mir große Unterschiede (zwischen 2 Tage lernen und 2/3 Wochen..)

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          #5
          einerseits sollte man erkennen, dass irgendwann vielleicht die höchstleistung erreicht ist.
          aus einer 2 wird nicht zwangsläufig durch viel lernen eine 1.
          andererseits ist die performanz in prüfungen natürlich nicht immer exaktes abbild der kompetenz (das ist vor allem in mündlichen prüfungen der fall). es hängt nämlich auch vom dozenten, den fragen und deinen vielleicht nicht auf die fragestellung präzise genug gegebenen antworten (obwohl alles richtig war) ab (für multiple- oder single-choice kann es durchaus auch gern vorkommen, dass die prüfer einfach absolute vollpfeifen sind und die auswahlmöglichkeiten unpräzise, oder die fragen fehlerhaft sind).


          e: ich hoffe dir war bewusst, dass dich die hälfte der menschen hier nur totflamen wird wie dumm du bist und du jetzt nicht anfängst zu weinen oder so.

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            #6
            du bist dum.

            nein, keine ahnung. meine leute sind momentan im funkloch, 24/7 am lernen

            denke 3h sind zu wenig

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              #7
              vwl hat mich damals auch wahnsinnig gemacht im bwl studium.

              die anderen sachen gingen im vergleich recht einfach und zügig zu lernen und vwl hat mich fast irre gemacht. bin da halt mit der einstellung reingegangen das vwl ähnlich "easy" wird und bin in der ersten prüfung so grandios auf die schnauze gefallen :D

              beim 2. mal dann wusste ich was phase war und es hieß: lesson learned.

              tipp für dich: mach dich nicht verrückt. am anfang im studium kann es vorkommen das man mal failt. kein beinbruch, solange du aus den fehlern lernst.

              E: weiss zwar nicht wie schnell du sachen reinbekommst in den kopf und wo deine talente liegen aber eine woche vorher anfangen und dann 3-6 stunden ist schon fragwürdig. das muss selbst ich sagen, der da äußerst sparsam ist, was lernaufwand angeht. besonders bei sachen die mich null interessieren. muss man halt durch.

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                #8
                orientier/lern nicht nach skript sondern only die übungen+altklausuren
                ist vom aufwand/nutzen verhältnis immer am besten

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                  #9
                  Zitat von s1lv
                  Welcome to my student life.

                  Ging mir genauso, ich dachte, dass ich im Studium endlich gute Noten haben werde, weil ich mich ja für das, was ich da lerne interessiere und ich mir deutlich mehr Mühe gebe. Ende vom Lied war ca. so ein erstes Semester wie deins. Ich habe 3-4 verkorkste Semester gebraucht (mit jeweils anderer Herangehensweise), bis ich die richtige Lernmethode gefunden habe, die mir geholfen hat.

                  Es ist schwer die richtige Methode zu finden, weil es auch auf die Vorlesung/den Stoff/den Prof und die bereitgestellten Materialien ankommt. Was am allermeisten geholfen hat, waren Testklausuren bzw. Altklausuren. Weiterhin kann ein Problem vielleicht die Transferleistung sein - also dass du etwas schon verstanden hast, es aber auf einen anderen Zusammenhang anzuwenden, bereitet dir Probleme. Das löst du, in dem du vielleicht höhere Semester oder deine Kommilitonen fragst, ob sie sich eine solche Aufgabe mal ausdenken könnten.

                  Du musst jetzt analysieren, wo genau deine Schwäche lag. Nur an der Stundenzahl des Lernens kannst du das nicht fest machen. Du kannst auch 10h am Tag lernen und trotzdem nicht die Antwort auf alle Fragen kennen.
                  Und ich möchte halt möglichst vermeiden, dass meine Semester alle so aussehen, wie das bisherige. Ich möchte eben gute Ergebnisse erzielen und bin auch bereit dafür zu investieren. Ich habe bspw. in Mikro alle Tutorien (insgesamt 6), die ähnlich aufgebaut waren, wie eine Klausur + die Beispielklausur des Profs durchgerechnet (mehrmals + Erklärungen, Erläuterungen usw.) und hatte insgesamt 3 Fehler bei ca. 120 Fragen. In der Klausur musste ich, wie oben bereits erwähnt, bei einigen Fragen raten.

                  Wenn ich den Stoff des Semesters durchchecke, reichen auch am Ende keine 3 Stunden pro Tag? (wie gesagt, manchmal waren es sogar mehr) Ich habe mich hauptsächlich auf die Tutorien und Übungsaufgaben konzentriert, so wie auf die Beispielklausur, gebracht hat es leider nichts..

                  Gibt's irgendwelche Tipps? Wie finde ich meine richtige Lernmethode? Liegts überhaupt an der Lernmethode oder bin ich tatsächlich einfach nur dum?

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                    #10
                    Zitat von ZYNGA
                    Sehr geehrte Elite,



                    Ich muss mal meinen Frust hier loswerden und euch um Rat fragen. Es scheint ja einigen Studenten hier ähnlich zu gehen (siehe ssb-Thread).

                    Bin Erstsemester in München und studiere VWL nach meinem Wirtschaftsabi (2,2). Da ich mit meinem Abi nicht ganz zufrieden war (Auch weil hier der Durchschnitt bei 1,0 liegt), habe ich mir gesagt, dass das Studium besser werden muss. Ich war also hochmotiviert und habe das ganze Semester über die Vorlesungen besucht (wie sich das für einen Ersti eben gehört) und habe auch die Themen schon während des Semester, das ein und andere Mal, durchgearbeitet.

                    Jetzt in der Klausurphase, lerne ich echt viel. Ein Beispiel für Mikro: Das ganze Semester über gut durchgecheckt, vor der Klausur ca. 1 Woche lang mindestens 3 Stunden pro Tag gelernt. Mal waren es 3, mal waren es 6, teilweise alleine, teilweise mit Kommilitonen.

                    Insgesamt war ich echt gut vorbereitet..das dachte ich zumindest, bis ich in der Klausur saß. Das Ende vom Lied war, dass ich bei 5 von 22 Fragen raten musste und mir nicht sicher bin, ob ich überhaupt bestanden habe. (Bei der Klausur haben sich nachher ca. 50% der Studenten beschwert, dass das Niveau zu hoch war!).

                    Das Gleiche bei Makro und Mathe 1. Übermorgen steht die nächste Klausur an, die vermutlich noch härter wird, als die vorherigen.

                    Ich bin derzeit echt frustriert, wie es im Moment läuft. Nicht nur, dass ich manche Prüfungen wahrscheinlich nicht bestanden habe, sondern allgemein, dass es trotz hohem Lernaufwand nicht zu guten Noten reicht. Ich frage mich, woran das liegt.


                    Warum checke ich den Stoff zuhause aber nicht in der Klausur bzw. wieso kann ich ihn in der Prüfung nicht so anwenden? Liegt es an der Prüfungssituation? Lerne ich zu wenig oder bilde ich mir nur ein, dass ich den Stoff kann? Bin ich als Erstsemester zu unerfahren oder zu nervös oder einfach noch nicht dran gewöhnt? Bisher ist einfach keine Prüfung gut gelaufen, obwohl ich ordentlich lerne..


                    Überlege bald mal die Studienberatung aufzusuchen..vorher wollte ich aber mal hier fragen. Vielleicht haben ja manche die gleiche Erfahrung gemacht oder machen sie auch gerade..
                    Eine Woche und jeden Tag 3 Stunden und manchmal 6 ? Du hast zwar gelernt, aber das kann man steigern...

                    Ach ja und den Tipp mit den Altklausuren nimm dir mal zu Herzen, das klappt oft genug. Sollte es Tutorien geben, die sind wichtiger als die Vorlesung selbst.

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                      #11
                      Erste Semester hab ich auch in den Sand gesetzt, aber im 2ten liefs dann. Man muss sich auch erstmal reinfinden ins Studium, dann läuft das.

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                        #12
                        Altklausuren sind bei Mikro/Makro eigentlich das wichtigste. Bin durch Mikro mit ner 4.0 durch und wäre lieber durchgefallen, so versauts ordentlich den schnitt. Ich hab die ersten beiden semester auch abgekackt, passiert halt - ärgere dich nicht.

                        Ich hab bei VWL noch nie verstanden warum gleich im 1. semester mit mikro/makro + mathe begonnen wird. bei uns hatten die den VWL Studenten doch echt vorgeschlagen im ersten semester nur das zu belegen obwohl bei uns Mikro/Makro damals noch erst nach 2 Semestern die Klausur geschrieben wurde, und zwar nur jeweils dann im Semester. Die Hälfte hat nach dem 2. Semester geschrieben und noch nie ne Klausur in VWL geschrieben -> gg, durften sich dann nochmal 2 Semester Mikro/Makro anhören. (inzwischen wurde es geändert)

                        Die Prüfungsordnungen sind leider zum Großteil voll fürn Arsch, kaum Einführungskurse und fast keine Tutorien (so wars bei uns in Makro leider).

                        zu deiner Klausur: vielleicht wars nen neuer Prof, vielleicht war die klausur auch nur besonders schwer. WIr sind in Mathe I auch alle durch geknallt weil der Prof ganz neu war, wir ihn nicht für voll genommen haben und er uns eine Mörderklausur hingepfeffert hat. im 2. Semester bzw in der Nachschreibeklausur ging es dann.

                        zur Lernmethode: 3 Stunden lernen pro Tag nur für eine Klausur halt ich für ok, bei manchen klausuren klappts gut damit, bei anderen nicht. Das ist imo aber auch Fachabhängig. Bei Zivilrecht hab ich geackert ohne ende und es kam ne 3 raus, Personal/Orga ging mit 3 Tagen lernen anhand des Skripts/gelösten altklausuren locker flockig von der Hand ... so isses leider

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                          #13
                          3 stunden pro tag, seems legit

                          so viel wie du in ner woche lernst, machen teilweise Leute am tag / nacht vor der klausur,

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                            #14
                            Zitat von Justus
                            1 woche lang 3-6 stunden.

                            ob das dein ernst ist, habe ich dich gefragt.

                            wenn er meint, dass er den stoff beherrscht? das wird er wohl einschätzen können.
                            bin zwar auch nur unerfahrener erstsemester student an einer DH, aber ich hab nun knapp einen monat vor den prüfungen auch nicht den eindruck als ob ich 24/7 lernen werde
                            (...vielleicht fall ich auch auf die fresse).

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                              #15
                              also 1 woche lang ~3std lernen ist mmn schon genug. lerne auch eigentlich nie länger, weil danach der kopf zu macht. würde auf falsche lerntaktik (altklausuren undso) tippen... der schritt wirtschaftsabi -> uni scheint aber auch ein viel größerer als abi->uni zu sein, ist jedenfalls meine persönliche erfahrung.

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