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    #16
    Anstatt ALLES zu lernen habe ich mir direkt am Anfang angewöhnt, darauf zu achten, was der Dozent als besonders wichtig empfinden zu scheint und dann nur diese Dinge wirklich vertiefend gelernt. Vor allem in den letzten VLs/Sitzugen vor der Klausur gibt es oft Hinweise darauf, wo in der Klausur die Schwerpunkte liegen könnten. Ich erinnere mich an Vorlesungen, die aus 15 Sitzungen á 50 Folien bestanden. Das kann sich kein Mensch alles merken bzw. abrufen und ist sicherlich auch nicht der Sinn des Ganzen. Da geht es dann einfach darum, kritisch zu filtern was relevant ist und was nicht. Das sollte ja auch die eigentliche Intention eines Studiums sein, als stumpf Fachwissen-Memory zu spielen und sich alles reinzuprügeln.

    Was auch helfen kann ist, sich ein gewisses Grundinteresse für das Thema anzueignen. Wenn man nur lernt, um das Gelernte in Prüfungen anzuwenden, macht der Kopf irgendwann zu. Da kann es dann helfen, über den Tellerrand des trockenen Uni-Stoffes zu gucken und sich z.B. in "unwissenschaftlicheren" Abhandlungen in das Thema einzulesen. Durch praktische oder alltägliche Bezüge bekommt man einen besseren Zugang und das Unterbewusstsein akzeptiert die Notwendigkeit des Stoffes besser.

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      #17
      Frag studenten aus dem höheren semester oder einen lockeren tutor was dem prof wichtig ist.

      Manchmal ist der Fokus eher auf den Übungen, mal Vorlesungen mal, mal kommen fragen aus dem lehrbuch oder es reichen altklausuren.

      Man entwickelt nach paar semestern ein gefühl für die profs und die fächer.


      und 3-6h a 7 Tage ist nicht wirklich viel.

      Und wart erstmal ab biss die klausuren korrigiert sind und es die ergebnisse gibt. Ich studiere selbst BWL an der LMU und Wirtschaftsinformatik an der TUM und kann dir versicher dass in München maximal 30-70% durchfallen. Also du hast gute Chancen es zu bestehen

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        #18
        ich hatte ein ähnliches problem.
        ich war fest davon überzeugt, dass ich den stoff drauf hatte, aber als die aufgaben kamen konnt ich den stoff nur mit mühe auf die thematik anwenden.
        Ich habe daraus geschlossen, dass das hauptsächlich auf das vielleicht nur einseitige lernen zurückzuführen ist, da ich nur aus einem lehrbuch gelernt hatte.
        im nachhinein wurde mir ebenfals empfohlen, weitere Literatur zu verwenden, wo die gleichen Themen anders beschrieben werden und mit anderen beispielen verknüpft sind.

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          #19
          -weniger in vorlesungen gehen
          -schon direkt am anfang mitlernen
          -weniger skripte und den ganzen mist lesen, sonder mehr mit alten klausuren üben

          üben üben üben dann kommt das verständnis für den stoff alleine

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            #20
            Lass den Kopf nicht hängen. Studium is a bitch und Prüfungen ficken dich immer mal gerne da, wo du es am wenigsten erwartest.
            Einfach weiter durchziehen und wenn es scheisse läuft, muss du eben ne Schippe drauf legen, sprich noch mehr Zeit investieren. 3h pro Tag Prüfungsvorbereitung ist sicher nicht viel. 6h ist sicher nicht das Limit.


            Glaub mal, die meisten Studenten haben dieses Erlebnis mal, wie du es hast, dass einfach gar nichts läuft und du das Gefühl hast, dass alles schief geht. Wichtig ist, wie du damit umgehst und was du daraus lernst.

            e/ Vor allem Erstsemester. Glaub mir, du wirst schon bald drin haben, wie der Hase an der Uni läuft.

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              #21
              Analysiere, warum du bei 5 Fragen raten musstest! Waren die Fragen einfach schlecht, dann konntest du obv. nicht viel machen. Lags allerdings an dir, kannst du fürs nächste Mal was verändern (genauer lernen, mehr üben etc.).

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                #22
                Alte Klausuren lernen und vorallem ganz ganz wichtig!!!! rede mit leuten aus dem höheren Semester, die die ganzen Prüfungen schon geschrieben haben. Die können dir sagen was der prof frägt, wie er frägt usw..

                gl beim nächsten mal

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                  #23
                  Frage mich wieso hier alle auf Altklausuren setzen. Bei uns gibts in 70%-80% keine Altklausuren.

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                    #24
                    Danke schon mal für die Antworten! Tut gut zu hören, dass es anderen auch so geht bzw. mal so ging..


                    Das mit den %-Zahlen der LMU macht mir ja schon mal Mut, aber es geht auch nicht generell da drum, dass ich durchfalle oder nicht sondern generell auch um die Noten. Hatte halt was besseres erwartet.

                    Ich lerne vor der Klausur keine 10 Stunden am Tag, weil ich kontinuierlich über das Semester gelernt habe (inklusive Altklausuren, Tutorien, Übungen) und dann geglaubt habe, dass eine Woche vorher 3 Stunden und mehr reichen werden und vom Gefühl, war das auch so. Die Klausur hat aber dann was anderes gezeigt.

                    Die anstehende Prüfung hat eine Durchfallquote von über 50% aber ich war in jeder Vorlesung und HOFFE den Stoff ganz gut einschätzen zu können, also wo der Schwerpunkt liegt. Die gesamte Menge des Stoffes, kann man nicht lernen, weil es einfach zu viel ist aber ich hoffe einfach, dass ich den Schwerpunkt beim lernen richtig setze/gesetzt habe.

                    ich bin leider im Moment in der Situation, wo ich mich davon sehr runterziehen lasse. Ich gehe euphorisch und motiviert in die Klausur und komme enttäuscht nach Hause und bin erstmal für die nächsten 2-3 Stunden abgemeldet..mich beschäftigt das sehr und das ist, glaube ich, auch mein Problem. Ich kann dann damit schlecht abschließen und das beeinflusst auch meine nächsten Leistungen.

                    Zitat von Jude Lawl
                    Erste Semester hab ich auch in den Sand gesetzt, aber im 2ten liefs dann. Man muss sich auch erstmal reinfinden ins Studium, dann läuft das.
                    Was hast Du bspw. durch das erste Semester gelernt? Und inwiefern wurde das zweite besser?


                    Zitat von Agent - Blue
                    Lass den Kopf nicht hängen. Studium is a bitch und Prüfungen ficken dich immer mal gerne da, wo du es am wenigsten erwartest.
                    Einfach weiter durchziehen und wenn es scheisse läuft, muss du eben ne Schippe drauf legen, sprich noch mehr Zeit investieren. 3h pro Tag Prüfungsvorbereitung ist sicher nicht viel. 6h ist sicher nicht das Limit.


                    Glaub mal, die meisten Studenten haben dieses Erlebnis mal, wie du es hast, dass einfach gar nichts läuft und du das Gefühl hast, dass alles schief geht. Wichtig ist, wie du damit umgehst und was du daraus lernst.

                    e/ Vor allem Erstsemester. Glaub mir, du wirst schon bald drin haben, wie der Hase an der Uni läuft.

                    Mit dem Kopf hängen lassen, ist bei mir so eine Sache..ich bin leider schnell demotiviert und enttäuscht..
                    Was könnte ich denn aus meiner jetzigen Situation mitnehmen? Einfach nur, dass ich zu wenig lerne? Das muss es ja eigentlich sein...

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                      #25
                      Zitat von s1lv
                      Welcome to my student life.

                      Ging mir genauso, ich dachte, dass ich im Studium endlich gute Noten haben werde, weil ich mich ja für das, was ich da lerne interessiere und ich mir deutlich mehr Mühe gebe. Ende vom Lied war ca. so ein erstes Semester wie deins. Ich habe 3-4 verkorkste Semester gebraucht (mit jeweils anderer Herangehensweise), bis ich die richtige Lernmethode gefunden habe, die mir geholfen hat.

                      Es ist schwer die richtige Methode zu finden, weil es auch auf die Vorlesung/den Stoff/den Prof und die bereitgestellten Materialien ankommt. Was am allermeisten geholfen hat, waren Testklausuren bzw. Altklausuren. Weiterhin kann ein Problem vielleicht die Transferleistung sein - also dass du etwas schon verstanden hast, es aber auf einen anderen Zusammenhang anzuwenden, bereitet dir Probleme. Das löst du, in dem du vielleicht höhere Semester oder deine Kommilitonen fragst, ob sie sich eine solche Aufgabe mal ausdenken könnten.

                      Du musst jetzt analysieren, wo genau deine Schwäche lag. Nur an der Stundenzahl des Lernens kannst du das nicht fest machen. Du kannst auch 10h am Tag lernen und trotzdem nicht die Antwort auf alle Fragen kennen.
                      arbeitest du nicht bei 1&1 :D???

                      Kommentar


                        #26
                        Zitat von ViljO
                        Zitat von s1lv
                        Welcome to my student life.

                        Ging mir genauso, ich dachte, dass ich im Studium endlich gute Noten haben werde, weil ich mich ja für das, was ich da lerne interessiere und ich mir deutlich mehr Mühe gebe. Ende vom Lied war ca. so ein erstes Semester wie deins. Ich habe 3-4 verkorkste Semester gebraucht (mit jeweils anderer Herangehensweise), bis ich die richtige Lernmethode gefunden habe, die mir geholfen hat.

                        Es ist schwer die richtige Methode zu finden, weil es auch auf die Vorlesung/den Stoff/den Prof und die bereitgestellten Materialien ankommt. Was am allermeisten geholfen hat, waren Testklausuren bzw. Altklausuren. Weiterhin kann ein Problem vielleicht die Transferleistung sein - also dass du etwas schon verstanden hast, es aber auf einen anderen Zusammenhang anzuwenden, bereitet dir Probleme. Das löst du, in dem du vielleicht höhere Semester oder deine Kommilitonen fragst, ob sie sich eine solche Aufgabe mal ausdenken könnten.

                        Du musst jetzt analysieren, wo genau deine Schwäche lag. Nur an der Stundenzahl des Lernens kannst du das nicht fest machen. Du kannst auch 10h am Tag lernen und trotzdem nicht die Antwort auf alle Fragen kennen.
                        arbeitest du nicht bei 1&1 :D???
                        und das schliesst sich dann aus oder wie ?

                        Kommentar


                          #27
                          Zitat von ZYNGA
                          Spoiler: 
                          Danke schon mal für die Antworten! Tut gut zu hören, dass es anderen auch so geht bzw. mal so ging..


                          Das mit den %-Zahlen der LMU macht mir ja schon mal Mut, aber es geht auch nicht generell da drum, dass ich durchfalle oder nicht sondern generell auch um die Noten. Hatte halt was besseres erwartet.

                          Ich lerne vor der Klausur keine 10 Stunden am Tag, weil ich kontinuierlich über das Semester gelernt habe (inklusive Altklausuren, Tutorien, Übungen) und dann geglaubt habe, dass eine Woche vorher 3 Stunden und mehr reichen werden und vom Gefühl, war das auch so. Die Klausur hat aber dann was anderes gezeigt.

                          Die anstehende Prüfung hat eine Durchfallquote von über 50% aber ich war in jeder Vorlesung und HOFFE den Stoff ganz gut einschätzen zu können, also wo der Schwerpunkt liegt. Die gesamte Menge des Stoffes, kann man nicht lernen, weil es einfach zu viel ist aber ich hoffe einfach, dass ich den Schwerpunkt beim lernen richtig setze/gesetzt habe.

                          ich bin leider im Moment in der Situation, wo ich mich davon sehr runterziehen lasse. Ich gehe euphorisch und motiviert in die Klausur und komme enttäuscht nach Hause und bin erstmal für die nächsten 2-3 Stunden abgemeldet..mich beschäftigt das sehr und das ist, glaube ich, auch mein Problem. Ich kann dann damit schlecht abschließen und das beeinflusst auch meine nächsten Leistungen.

                          Zitat von Jude Lawl
                          Erste Semester hab ich auch in den Sand gesetzt, aber im 2ten liefs dann. Man muss sich auch erstmal reinfinden ins Studium, dann läuft das.
                          Was hast Du bspw. durch das erste Semester gelernt? Und inwiefern wurde das zweite besser?


                          Zitat von Agent - Blue
                          Lass den Kopf nicht hängen. Studium is a bitch und Prüfungen ficken dich immer mal gerne da, wo du es am wenigsten erwartest.
                          Einfach weiter durchziehen und wenn es scheisse läuft, muss du eben ne Schippe drauf legen, sprich noch mehr Zeit investieren. 3h pro Tag Prüfungsvorbereitung ist sicher nicht viel. 6h ist sicher nicht das Limit.


                          Glaub mal, die meisten Studenten haben dieses Erlebnis mal, wie du es hast, dass einfach gar nichts läuft und du das Gefühl hast, dass alles schief geht. Wichtig ist, wie du damit umgehst und was du daraus lernst.

                          e/ Vor allem Erstsemester. Glaub mir, du wirst schon bald drin haben, wie der Hase an der Uni läuft.



                          Mit dem Kopf hängen lassen, ist bei mir so eine Sache..ich bin leider schnell demotiviert und enttäuscht..
                          Was könnte ich denn aus meiner jetzigen Situation mitnehmen? Einfach nur, dass ich zu wenig lerne? Das muss es ja eigentlich sein...
                          Nicht nur, wichtig ist zu lernen mit Rückschlägen umzugehen. Es lief scheisse, okay. Das heißt nicht, dass es immer so scheisse läuft. Weiter ackern.
                          Dann auch analysieren, woran es denn nun lag, dass du was vergeigt hast. Falsche Prioritäten beim lernen gesetzt? Zuwenig gelernt? War vielleicht wirklich die Klausur schuld? (das kann tatsächlich sein) Tausch dich mit anderen Studenten aus. Daraus lernst du, wie du die Sache richtig angehst.

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                            #28
                            Ach komm schon man, du bist Ersti, das wird schon irgendwie. Dann hasste halt mal die erste Klausur verhauen, auch wenn die ja meist schon ganz gut cts geben. Zieh den Prüfungszeitraum durch und dann machste erstmal 1-2 Wochen nur Spaß und das Semester geeht wieder mit ner neuen Chance los. Wie jedes mal :D

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                              #29
                              Wer am Ende des ersten Semesters, bei den ersten Klausuren, nicht verzweifelt studiert irgendwelchen Quatsch. Die erste Klausurphase ist ein Schock. Das soll so sein und ist vollkommen normal.

                              Aber das legt sich schon im zweiten Semester. Da kann man schon viel besser einschätzen wie viel man lernen muss und wie gut man in einer Klausur abschneiden wird.

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                                #30
                                warum wird mein beitrag gelöscht? wer 42h stunden für ne klausur lernt - das auch noch als viel empfindet - und sich wundert, dass er verkackt, gehört nicht auf ne uni.

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