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Akzeptanz von behinderten Menschen

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    #46
    Auch wenn ich damit den überpolitisch korrekten Ököfeministen raushängen lassen muss, es heißt immer noch Menschen mit Behinderung. Das sollte zumindest den Leuten hier die in der Pflege arbeiten oder reingeschnuppert haben, was ja dank FSJ oder Zivi doch eine relativ große Anzahl ist, ein Begriff sein.

    Das halte ich in sofern einfach für wichtig, weil Behinderungen Krankheiten sind. Und man definiert Menschen nicht über Krankheiten. So einfach ist das. Das gilt im positiven, wie auch im negativen. Man begegnet jeden Menschen mit dem gleichen Mass an Respekt und Rücksicht.

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      #47
      Zitat von chup1n
      Zitat von chup1n
      mein cousin ist seit seiner geburt im rollstuhl+ spastisch veranlagt.
      hatte 3 monate praktikum im seniorenbereich.

      kann obv locker damit umgehen
      mir fällt grad ein, dass ich schon ziemlich unmenschlich werde, wenn ich auf jemanden mit extremem sprachfehler treffe.
      gab darüber mal eine doku von stern-tv glaub ich und ich hab mich so krass weggeschmissen von lachen... hatte anschließend eine in meiner klasse mit selbigem fehler und immer wenn sie vorlesen sollte musste ich aus der klasse :((
      in wie fern? kannst du mal ein beispiel nennen? (nehme dir das nicht übel, keineswegs, kann mir nur darunter nicht direkt etwas vorstellen)

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        #48
        es ist halt alles andere als normal wenn man einen behinderten sieht, manchmal seh ich nen Blinden in der Bahn, da guckt man dann, dass man nicht im weg steht oder korrigiert ihn falls er iwie falsch steht zum aussteigen. kommt halt drauf an.

        manchmal seh ich auch einen ultrafetten jungen im bus, wo das wirklich als behinderung durchgehen muss(wahrscheinlich aber angefressenes Fett), weil der halt schon nur noch ganz schlecht laufen kann, immer zeltähnliche jogginghosen und passt nur knapp durch den bus. natürlich stiert man da denn hin, weil der so fett ist, dass er in ner freakshow arbeiten könnte.

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          #49
          Ich bin quasi in einer Siedlung mit geistig und körperlich behinderten Menschen aufgewachsen. Außerdem habe ich ein dreiwöchiges Praktikum auf einer Wohngruppe mit geistig behinderten Menschen im jugendlichen Alter gemacht.

          Daher kann ich von mir selber sagen keinerlei Probleme oder Berührungsängste zu haben. Was übrigens auch auf 75% meines Freundeskreises zutrifft.
          Allerdings habe ich keiner Ahnung wie es mit behinderten Menschen mit Drang zu Gewalt ausschaut. Ein guter Freund von mir hat seinen Zivi in in einer solchen Einrichtung gemacht und konnte mir einige Horrorgeschichten erzählen.

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            #50
            Mein bruder hat down syndrom und ich mach auch grad nen fsj also npnp mit akzeptanz und allem

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              #51
              Kollege aus der Berufsschule ist körperlich Schwerstbehindert, geistig vollkommen normal (Realschulabschluss auf einer normalen Schule + Berufsausbildung, jedoch scheint er es nicht zu packen, leider).

              Er ist knapp 1meter groß und hat ein komplett deformiertes Gesicht, eine Gesichtshälfte ist gelähmt und im allgemeinen ist das Gesicht asynchron.
              Er sieht halt aus ob er einen frischen Schlaganfall hat, eher nicht so schön.

              Er wird als normaler Mensch von allen behandelt ohne Abstriche.

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                #52
                Ich denke mal je mehr man mit diesen Menschen umgehen muss umso natürlicher kann man sich auch verhalten...

                ich arbeite im media markt und in der nähe scheint ein behinderten zentrum zu sein für blinde und taube menschen. man lernt einfach mit ihnen umzugehen.... es kommen auch sehr viele mit rollstuhl rein und die werden von mir auch ganz normal behandelt.....

                muss aber ehrlich eingestehen das ich behinderten menschen eher mal nen preisnachlass gebe als anderen.

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                  #53
                  ich mag behinderte und komme mit ihnen gut klar

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                    #54
                    Ich selbst habe eher wenig Erfahrung mit Behinderten. Wenn ich im normalen öffentlichen Raum einem Behinderten begegne habe ich mit ihm ja nichts zu tun und reagiere im Normalfall auch nicht irgendwie besonders. Falls man z.b. jmd mit Gehbehinderung und Gehwagen/Rollstuhl/o.Ä. sieht, der z.B. im Bus Probleme beim Einsteigen hat, hilft man eben oder man schaut, dass der andere Platz hat.
                    Leider erwische ich mich auch immer wieder mal dabei richtig genervt zu sein, wenn ich z.B. einen Behinderten der die ganze Zeit rumschreit in einem öffentlichen Verkehrsmittel bei mir sitzen habe. Ich weiß natürlich, dass er nichts dafür kann, aber mitunter nervts halt einfach doch :(

                    Ansonsten habe ich in der etwas weiterläufigen Verwandtschaft einen Behinderten (genaue Krankheitsbezeichnung kenne ich nicht, hatte als Kind Hirnhautentzündung und seitdem eben behindert). Diesen habe ich schon einige male mit meiner Familie in seinem Wohnheim besucht und er ist einfach einer der liebenswürdigsten Menschen die ich kenne, freut sich jedes mal wahnsinnig wenn er einen wieder sieht und ist auch ansonsten einfach super lieb und hilfsbereit. Er hat dort auch in der Behindertenwerkstatt gearbeitet und man kann sich auch gut mit ihm unterhalten, er ist aber eben von seiner geistigen Reife auch mit über 60 Jahren noch auf einem sehr kindlichen Niveau. Aber ist ein sehr angenehmer Mensch und man kann sich ihm gegenüber ganz normal verhalten.

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                      #55
                      Hab früher mal so Möchtegern-Aufpasser bei der Stadtranderholung gemacht in den Sommerferien, falls das überhaupt noch jemand kennt.
                      Da waren auch sehr viele Behinderte bei. Einer davon war Jochen, ein Mongoloide. Ein super netter Kerl, damals ca 10 Jahre alt, der einen immer lieb umarmte, lachte usw. Aber sobald ihm irgendeine Kleinigkeit nicht passte wurde er zum Waschweib und hat geschlagen, getreten, gespuckt, gebissen, mit Sachen geworfen usw. War schon sehr speziell und hat einiges an Nerven gekostet, aber man lernt damit umzugehen und verzeiht ihnen das. Im Grund genommen behandelt man solche Leute dann trotzdem wie jeden anderen auch. Würde sagen, dass ich ganz gut mit Behinderten auskomme, ohne Vorurteile oder sonstwas.
                      Hab mich allerdings ab und zu auch schonmal selbst dabei erwischt, wie ich wegen einer Behinderung lachen musste z.B. Allerdings eher, wenn man so Extreme im TV sieht und jetzt nicht draußen, dass ich nem Behinderten ins Gesicht lache. Gab mal so ne Doku auf Pro7 über Behinderte die Liebe erfahren wollen, aber das war so dumm in Szene gestellt, dass man nur lachen konnte :

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                        #56
                        Zitat von [email protected]
                        Zitat von FLAMONGO
                        Ist die englische version jetzt cooler oder das ende anders?
                        bei mir ging das zuerst eingebundene vid nicht, deswegen einfach das andere genommen.

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                          #57
                          Hab meinen Zivi im Behindertenheim gemacht und hatte Aufsicht auf eine komplette Männer Behindertengruppe, 11 Bewohner waren es wohl. Alles dabei, von Gehbehinderung bis Down-Syndrom

                          Am ersten Tag hab ich direkt einen kleinen Herren gesehen, 1,40 groß, Down-Syndrom, lief die ganze Zeit mit einem Ernie Kuscheltier rum und machte Stöhngeräusche. Hatte nur gehofft, dass er nicht in meiner Gruppe Mitglied war, leider vergebens. Selbst einem Monat war es mir unangenehm mit ihm raus zu gehen, hatte sein XXL Bilderbuch immer dabei (A3 groß.. ) und diese Stöhngeräusche, aber nach einer Zeit ging das aufjedenfall klar und ich hab es sogar genossen mit ihm einen Ausflug zu machen. Waren Einkaufen, Schwimmen usw. Es war eig. eine coole Zeit und Erfahrung, aber schaue immer noch hin, wenn ich einen behinderten auf der Straße sehe und habe Mitleid, so ganz abgehärtet hat es mich nicht.

                          War auch ein wenig asi zu denen, hab sie im Schwimmbad zu Weibern geschickt, um mit denen dann ins Gespräch zu kommen :( und sowas sollte man am besten auch nicht Damen erzählen beim ersten Date :D

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                            #58
                            Zitat von myS
                            Hab meinen Zivi im Behindertenheim gemacht und hatte Aufsicht auf eine komplette Männer Behindertengruppe, 11 Bewohner waren es wohl. Alles dabei, von Gehbehinderung bis Down-Syndrom

                            Am ersten Tag hab ich direkt einen kleinen Herren gesehen, 1,40 groß, Down-Syndrom, lief die ganze Zeit mit einem Ernie Kuscheltier rum und machte Stöhngeräusche. Hatte nur gehofft, dass er nicht in meiner Gruppe Mitglied war, leider vergebens. Selbst einem Monat war es mir unangenehm mit ihm raus zu gehen, hatte sein XXL Bilderbuch immer dabei (A3 groß.. ) und diese Stöhngeräusche, aber nach einer Zeit ging das aufjedenfall klar und ich hab es sogar genossen mit ihm einen Ausflug zu machen. Waren Einkaufen, Schwimmen usw. Es war eig. eine coole Zeit und Erfahrung, aber schaue immer noch hin, wenn ich einen behinderten auf der Straße sehe und habe Mitleid, so ganz abgehärtet hat es mich nicht.

                            War auch ein wenig asi zu denen, hab sie im Schwimmbad zu Weibern geschickt, um mit denen dann ins Gespräch zu kommen :( und sowas sollte man am besten auch nicht Damen erzählen beim ersten Date :D
                            Hat nichts mit abhärten zu tun, dass du Mitleid empfindest. Jedoch bin ich der Ansicht dass du eben dieses Gefühl im Umgang mit Kranken oder sonstigen Beeinträchtigten einfach unterdrücken musst. Im aktiven Umgang ist Mitleid nichts anderes als ein "gut gemeintes Herrunterschauen" auf jemanden. Und nur weil es gut gemeint ist, heißt es nicht dass dein Gegenüber das nicht als genauso unangenehm empfindet.

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                              #59
                              Habe einmal einer körperlich vom Schicksal benachteiligten Dame welche auf den Rollstuhl bergauf auf Pflastersteine sich fortbewegen wollte geholfen nachdem ich sie freundlich gefragt habe ob sie auf diesen "scheiß Weg" Hilfe bräuchte. War sehr stolz auf mich und die Dame war sehr glücklich. Außerdem klatsche ich jeden der sich über benachteiligte Personen lustig machen möchte.

                              Habe des öfteren Rollstuhl Basketball Spiele besucht um die Spieler mental zu unterstützen et cetera.

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                                #60
                                Zitat von mr. mudkips
                                Zitat von myS
                                Hab meinen Zivi im Behindertenheim gemacht und hatte Aufsicht auf eine komplette Männer Behindertengruppe, 11 Bewohner waren es wohl. Alles dabei, von Gehbehinderung bis Down-Syndrom

                                Am ersten Tag hab ich direkt einen kleinen Herren gesehen, 1,40 groß, Down-Syndrom, lief die ganze Zeit mit einem Ernie Kuscheltier rum und machte Stöhngeräusche. Hatte nur gehofft, dass er nicht in meiner Gruppe Mitglied war, leider vergebens. Selbst einem Monat war es mir unangenehm mit ihm raus zu gehen, hatte sein XXL Bilderbuch immer dabei (A3 groß.. ) und diese Stöhngeräusche, aber nach einer Zeit ging das aufjedenfall klar und ich hab es sogar genossen mit ihm einen Ausflug zu machen. Waren Einkaufen, Schwimmen usw. Es war eig. eine coole Zeit und Erfahrung, aber schaue immer noch hin, wenn ich einen behinderten auf der Straße sehe und habe Mitleid, so ganz abgehärtet hat es mich nicht.

                                War auch ein wenig asi zu denen, hab sie im Schwimmbad zu Weibern geschickt, um mit denen dann ins Gespräch zu kommen :( und sowas sollte man am besten auch nicht Damen erzählen beim ersten Date :D
                                Hat nichts mit abhärten zu tun, dass du Mitleid empfindest. Jedoch bin ich der Ansicht dass du eben dieses Gefühl im Umgang mit Kranken oder sonstigen Beeinträchtigten einfach unterdrücken musst. Im aktiven Umgang ist Mitleid nichts anderes als ein "gut gemeintes Herrunterschauen" auf jemanden. Und nur weil es gut gemeint ist, heißt es nicht dass dein Gegenüber das nicht als genauso unangenehm empfindet.
                                Meiner Erfahrung nach sind vor allem geistig behinderte Menschen zum Teil wesentlich glücklicher als unsereeins. Versteh nicht warum man da Mitleid haben sollte. Es gibt natürlich Aspekte wie Sexualität und Kinderwunsch, die vllt nicht so Spassig sind.
                                Aber es ist doch gut wenn sie in einem Leben, das sie nicht anders kennen rundum glücklich sind, anstatt sie einem nicht behinderten Leben mit Existenzängsten, ungewisser Zukunft, Arbeitsplatzsuche usw. aussetzen zu wollen. Ich würde nicht tauschen wollen, aber das ist ne Kopfsache, man strebt halt nach Weiterentwicklung und nicht nach Rückschritt no offense.

                                Zum Thema: Ich geh (relativ) normal mit Behinderten um. Hab auch schon oft mit welchen gearbeitet. Nachdem man seine Scham überwunden hat ist das kein Thema mehr.

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