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    die wirkliche frage ist doch, willst du ihr helfen oder willst du sie los werden?
    wenn du das für dich beantworten kannst ist es eigentlich ziemlich klar was sonst noch zu tun ist.

    muss aus erfahrung berichten das es sehr viel stress mit sich bringt, im worst case macht sich die person dann nämlich von dir abhängig.

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      Spoiler: 
      Zitat von Cpt. Obvious
      Zitat von AwesomeGürl
      Entzugsklinik, wäre das einzig Sinnvolle hab mal während meinem fsj in der Psychatrie, die auch eine Entzugsabteilung hat mit Heroinsüchtigen gearbeitet, wie gesagt ein Entzug ist da das einzige was helfen kann, die meisten die clean weggegangen sind kamen ein halbes jahr später wieder. Was aber definitiv länger ist als wenn die Eltern ihr ins gewissen reden...

      Mit reden erreicht man da meistens recht wenig, wenn man für die kein geschütztes Umfeld aufbauen kann. Bei einem kalten Heroinentzug kriegen die süchtigen Krämpfe, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, häufiges Erbrechen, Zitteranfälle und vllt. noch einen Psychologischen knacks.

      Ich hoffe du schaffst es sie auf eine Entzugsklinik zu bringen, aber dann ist es auch für dich nicht vorbei, wenn sie niemanden hat der sie da oben besuchen kommt, wäre es schön wenn wenigster einer vorbeikommt. Die meisten Heroinsüchtigen sind sehr vereinsamt ihre einzigen Freunde sind öfters mal auch süchtige die sich wegen ihrer Sucht zusammengetan haben. Hatte mich mal mit jemanden unterhalten bei dem sich dann seine sogar seine Familie von ihm abgewendet hatte. Was dem Entzug nicht grad hilft.

      Hier raten dir viele dich einfach draus rauszuhalten, wenn dir das Wohl anderer Menschen auch nur halbwegs am Herz liegt solltest du dich versuchen für ihr Wohl einzusetzen.
      So einfach ist es nun wirklich nicht. Wenn sie über 18 ist, muss sie keinen Entzug machen und kann einfach wieder gehen. In eine Entzugsklinik kann man niemanden einweisen. Die betroffenen müssen sich selbst einweisen. Und selbst dann können Sie auch den Entzug wieder abbrechen.

      Der einzige Weg jemanden zwangsbehandeln zu lassen ist ihn davor durch einen Psychater für komplett unzurechnungsfähig erklären zu lassen. Dann geht das "Sorgerecht" auf die Eltern / den Ehemann über. Und die können dann den Entzug anordnen.
      Der Haken ist: Um von einem Psychater für unzurechnungsfähig erklärt werden zu können müssen davor Sitzungen bei ebendiesem Psychater besucht werden. Und was willst du machen wenn der Betroffene nicht hin will? Man kann nichts machen. Geht nicht. Game over. Auch hier gilt: Der Betroffene muss das ganze wollen. Er muss entweder so unzurechnungsfähig sein, dass er es nicht rafft, dass er für unzurechnungsfähig erklärt wrid oder aber er muss es sich eingestehen und es als Hilfsmaßnahme annehmen.

      Beides ist bei süchtigen beinahe unmöglich solange sie nicht selber wirklich und ehrlich clean werden wollen. Denn in dieser Situation greift spätestens während der Psychositzungen der "Selbsterhaltungsmechanismus" der Sucht. Das eigene Problem wird negiert, die "Schwachsinnigen Sitzungen" beim Psychater der "eh ein idiot ist" und "nicht helfen kann" werden geschwänzt und es wird weitergemacht wie davor. Was kann man machen? Nichts.

      Ist bitter. Aber Realität.
      Ich bleib dabei: Wenn du kannst geh dem Problem aus dem Weg. Ist besser für dich und deine Nerven. Zieh aus.


      1. Nein, google mal "PsychKG"
      2. Es heißt Psychiater

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        beratung aufsuchen, wenn nötig entzugsklinik, psychologische hilfe und meditieren.

        letzteres hat mir verdammt viel geholfen in meiner lebenslage.

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          Zitat von excellent -1
          Danke an den der Shore Stein Papier gepostet hat, sehr interessant und informativ !
          Gern.

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            Zitat von hwki
            Dringend an die Polizei wenden und die Eltern benachrichtigen. Besser sie kommt in den Knast (Entzugsklinik), als dass du dich mitschuldig machst, wenn sie sich zu Tode spritzt.
            Hab bis hierher gelesen. Knast und Entzugsklinik gleichzusetzen war dann iwie genug.

            Bei den meisten Beiträgen hier ist es kein Wunder wie stark die Stigmatisierung von Suchstörungen voran getrieben wird.

            Bitte schließt den Thread hier, mit der Suchthotline wurde der einzig sinnvolle Tip gegeben.

            Kommentar


              Zitat von predson
              Spoiler: 
              Zitat von Cpt. Obvious
              Zitat von AwesomeGürl
              Entzugsklinik, wäre das einzig Sinnvolle hab mal während meinem fsj in der Psychatrie, die auch eine Entzugsabteilung hat mit Heroinsüchtigen gearbeitet, wie gesagt ein Entzug ist da das einzige was helfen kann, die meisten die clean weggegangen sind kamen ein halbes jahr später wieder. Was aber definitiv länger ist als wenn die Eltern ihr ins gewissen reden...

              Mit reden erreicht man da meistens recht wenig, wenn man für die kein geschütztes Umfeld aufbauen kann. Bei einem kalten Heroinentzug kriegen die süchtigen Krämpfe, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, häufiges Erbrechen, Zitteranfälle und vllt. noch einen Psychologischen knacks.

              Ich hoffe du schaffst es sie auf eine Entzugsklinik zu bringen, aber dann ist es auch für dich nicht vorbei, wenn sie niemanden hat der sie da oben besuchen kommt, wäre es schön wenn wenigster einer vorbeikommt. Die meisten Heroinsüchtigen sind sehr vereinsamt ihre einzigen Freunde sind öfters mal auch süchtige die sich wegen ihrer Sucht zusammengetan haben. Hatte mich mal mit jemanden unterhalten bei dem sich dann seine sogar seine Familie von ihm abgewendet hatte. Was dem Entzug nicht grad hilft.

              Hier raten dir viele dich einfach draus rauszuhalten, wenn dir das Wohl anderer Menschen auch nur halbwegs am Herz liegt solltest du dich versuchen für ihr Wohl einzusetzen.
              So einfach ist es nun wirklich nicht. Wenn sie über 18 ist, muss sie keinen Entzug machen und kann einfach wieder gehen. In eine Entzugsklinik kann man niemanden einweisen. Die betroffenen müssen sich selbst einweisen. Und selbst dann können Sie auch den Entzug wieder abbrechen.

              Der einzige Weg jemanden zwangsbehandeln zu lassen ist ihn davor durch einen Psychater für komplett unzurechnungsfähig erklären zu lassen. Dann geht das "Sorgerecht" auf die Eltern / den Ehemann über. Und die können dann den Entzug anordnen.
              Der Haken ist: Um von einem Psychater für unzurechnungsfähig erklärt werden zu können müssen davor Sitzungen bei ebendiesem Psychater besucht werden. Und was willst du machen wenn der Betroffene nicht hin will? Man kann nichts machen. Geht nicht. Game over. Auch hier gilt: Der Betroffene muss das ganze wollen. Er muss entweder so unzurechnungsfähig sein, dass er es nicht rafft, dass er für unzurechnungsfähig erklärt wrid oder aber er muss es sich eingestehen und es als Hilfsmaßnahme annehmen.

              Beides ist bei süchtigen beinahe unmöglich solange sie nicht selber wirklich und ehrlich clean werden wollen. Denn in dieser Situation greift spätestens während der Psychositzungen der "Selbsterhaltungsmechanismus" der Sucht. Das eigene Problem wird negiert, die "Schwachsinnigen Sitzungen" beim Psychater der "eh ein idiot ist" und "nicht helfen kann" werden geschwänzt und es wird weitergemacht wie davor. Was kann man machen? Nichts.

              Ist bitter. Aber Realität.
              Ich bleib dabei: Wenn du kannst geh dem Problem aus dem Weg. Ist besser für dich und deine Nerven. Zieh aus.


              1. Nein, google mal "PsychKG"
              2. Es heißt Psychiater
              zu 2.: Sorry, werde bei Hans weiter üben.

              Zu 1.:
              Ich poste mal schnell das aus meiner Sicht relevante.
              B:
              Ein Patient darf nur dann zwangsweise untergebracht werden, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
              Abs.1:
              Vorliegen einer psychischen Krankheit, die im Gesetz aufgezählt ist (z.B. Psychose, Suchtkrankheit, Schwachsinn)
              OK -> Unterbringung wegen Suchtkrankheit möglich. Aber:
              2.
              Das Gericht darf die Unterbringung nur anordnen, wenn zuvor ein Sachverständigengutachten durch einen Arzt für Psychiatrie eingeholt wurde, das die Erforderlichkeit der geschlossenen Unterbringung darlegen muß. Ist der Betroffene mit dem Gutachter nicht einverstanden, kann er bei Gericht die Bestellung eines anderen - ggf. von ihm gewählten - Sachverständigen beantragen.
              Und da sind wir genau an dem von mir angesprochenen Post.
              Wer das Thema im Freundeskreis schon hatte, wird mir zustimmen. Theoretisch gibt es die Option der Zwangseinweisung - praktisch ist es leider kaum umsetzbar wenn sich der Betroffene ausreichend wehrt, seine Rechte kennt und aus seiner Situation nicht rauswill.

              (Ich hatte die paradoxe Situation, dass sich eine damalig gute Freundin dermaßen mit verschiedensten Drogen untewegs war, dass Sie sich mehrmals ins Krankenhaus gespritzt/geschnupft/gedost hat. War immer das selbe Lied: Drogen -> Krankenhaus -> Zwangseinweisung -> selbst nach 3 Tagen entlassen -> Repeat. Ca alle 3 Monate.)

              Ist nicht gut geendet.

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                Selbst wenn man einen Entzug "anordnen" könnte, würde das auch blos nichts bringen. Nur weil der Körper entgiftet ist, ist noch lange nicht das grundlegende Problem gelöst. Es ist zwingend notwendig, dass der Suchtkranke zunächst sein eigenes Problem einsieht, ansonsten können auch die besten Ärzte oder Therapeuten nichts machen. Und wie schon mehrmals gesagt bezweifle ich stark, dass man als Mitbewohner ohne engeren Kontakt Chancen hat da irgendwas zu bewegen.

                Kommentar


                  wenn sie dir wichtig ist und du flüssig bist flieg mit ihr 2 wochen auf eine insel als urlaub da kann sie runterkommen
                  du musst ihr natürlich erst mal zureden und sagen das du es herrausgefunden hast..brauchst aufjedenfall eine gute bindung und dann sagst du ihr das du ihr im urlaub helfen wirst und ihr das gemeinsam schaffen könnt.

                  wäre wohl die beste heilmethode

                  Kommentar


                    Zitat von LARS VEGAS
                    Zitat von 3Green
                    Zitat von LARS VEGAS
                    Zitat von Chedde
                    Gott, wie kann man so dumm sein und Heroin anfassen..

                    als ob man morgens aufwacht und sich sagt: "HEY, guter tag, ich werde mir heute hero drücken!!!"


                    na ja, ich werde hier nichts schreiben, raffen ehh 99% das problem nicht und die anderen 1% haben vernünfitge tipps gegeben
                    ehm, eigentlich schon?! klar, nicht wenn man abhängig ist, aber man wird nicht nach 2-3 heroin nehmen abhängig. soll heißen, wenn man sich mehrer wochen heroin zuführt, ist man sehr wohl selbst schuld.
                    und jetzt komm bitte nicht mit "personen, die heroin nehmen, haben so ein schweres leben. mimimimimi".

                    jeder süchtige ist selbst schuld. heißt aber nicht, dass man ihm/ihr deswegen nicht helfen sollte!

                    ist das dein ernst? heroin gehört mit crack zu der droge, die schon bei einmaligem konsum abhängig machen können, aber verbreite ruhig weiter deinen nonsense
                    lol

                    hast wohl sehr gut im bio unterricht in der 8. klasse aufgepasst

                    bis heroin körperlich abhängig macht, muss man es deutlich mehr als nur einmal nehmen. zitat wiki "Körperliche Entzugserscheinungen können je nach individueller Konstellation bereits nach 2 Wochen täglichen Konsums auftreten."

                    wer das zeug zwei wochen am stück nimmt, der ist sich dem risiko doch ganz klar bewusst bzw. ist selbst daran schuld.

                    Kommentar


                      Zitat von Qesx
                      Zitat von LARS VEGAS
                      Zitat von 3Green
                      Zitat von LARS VEGAS
                      Zitat von Chedde
                      Gott, wie kann man so dumm sein und Heroin anfassen..

                      als ob man morgens aufwacht und sich sagt: "HEY, guter tag, ich werde mir heute hero drücken!!!"


                      na ja, ich werde hier nichts schreiben, raffen ehh 99% das problem nicht und die anderen 1% haben vernünfitge tipps gegeben
                      ehm, eigentlich schon?! klar, nicht wenn man abhängig ist, aber man wird nicht nach 2-3 heroin nehmen abhängig. soll heißen, wenn man sich mehrer wochen heroin zuführt, ist man sehr wohl selbst schuld.
                      und jetzt komm bitte nicht mit "personen, die heroin nehmen, haben so ein schweres leben. mimimimimi".

                      jeder süchtige ist selbst schuld. heißt aber nicht, dass man ihm/ihr deswegen nicht helfen sollte!

                      ist das dein ernst? heroin gehört mit crack zu der droge, die schon bei einmaligem konsum abhängig machen können, aber verbreite ruhig weiter deinen nonsense
                      lol

                      hast wohl sehr gut im bio unterricht in der 8. klasse aufgepasst

                      bis heroin körperlich abhängig macht, muss man es deutlich mehr als nur einmal nehmen. zitat wiki "Körperliche Entzugserscheinungen können je nach individueller Konstellation bereits nach 2 Wochen täglichen Konsums auftreten."

                      wer das zeug zwei wochen am stück nimmt, der ist sich dem risiko doch ganz klar bewusst bzw. ist selbst daran schuld.
                      lol


                      beispiel crack: macht so gut wie GAR NICHT körperlich abhängig, gibt kaum entzugserscheinungen, zählt trotzdem als DIE droge, die am schnellsten abhängig macht und nun verpiss dich, gibt nämlich auch psychische abhängigkeit

                      Kommentar


                        lol

                        trotzdem werden die meisten konsumenten nicht nach 1, 2 mal probieren abhängig. und wer das zeug eben häufiger nimmt, ist es selbst schuld und hat sehr wohl am morgen gesagt "heute probiere ich mal XY"

                        aber red dir deine welt weiter schön. die armen suchties können natürlich nix für ihre sucht.

                        Kommentar


                          Zitat von Qesx
                          lol

                          trotzdem werden die meisten konsumenten nicht nach 1, 2 mal probieren abhängig. und wer das zeug eben häufiger nimmt, ist es selbst schuld und hat sehr wohl am morgen gesagt "heute probiere ich mal XY"

                          aber red dir deine welt weiter schön. die armen suchties können natürlich nix für ihre sucht.

                          du hast doch offensichtlich 0 ahnung von der materie, also lass es lieber sein..


                          Kommentar


                            Ich persönlich würde zuerst die Sucht/Drogenberatung in Deiner Nähe aufsuchen. Da kannst Du denen genau das schildern, was Du uns hier schon so offen erzählt hast, um da entsprechend die weitere Vorgehensweise abzuklären, das werden die am besten beurteilen können. Polizei rufen, Eltern/Verwandte anrufen etc. ist vielleicht ein Schnellschuss. Klar, Drogenbesitz ist strafbar, weshalb man die Polizei rufen müsste, aber dennoch sollte man das Thema mit möglichst viel Fingerspitzengefühl angehen. Und die Eltern werden so oder extrem reagieren: extrem ignorant oder extrem überzogen. Verständlich, aber nicht hilfreich für sie.

                            Kommentar


                              selbstverständlich tust du alles dir menschenmögliche, um dieser person, die wohl große probleme hat, zu helfen. alles andere ist zuwenig.

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                                Zitat von Qesx
                                lol

                                trotzdem werden die meisten konsumenten nicht nach 1, 2 mal probieren abhängig. und wer das zeug eben häufiger nimmt, ist es selbst schuld und hat sehr wohl am morgen gesagt "heute probiere ich mal XY"

                                aber red dir deine welt weiter schön. die armen suchties können natürlich nix für ihre sucht.
                                heroin. leider ist das nicht ganz so, wie du es dir vorstellst. ich nehme mal an, in deinem umfeld (oder ehemaligen umfeld) nimmt keiner heroin oder andere härtere drogen.

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