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Weltbürger oder Patriot - Widerspruch oder Gemeins

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    Weltbürger oder Patriot - Widerspruch oder Gemeins

    Seid ihr ein Weltbürger oder ein Patriot? Schließt es sich aus, dass man als Weltbürger patriotisch sein kann? Bedeutet das bereisen von fremden Ländern, dass man sich bewusst gegen seine Heimat entscheidet oder erweitert man seinen Horizont und bleibt heimatverbunden.

    Bitte schreibt Argumente und nicht nur "patriot" oder so.

    #2
    Weltbürger. Weltbürger kommen zusammen, Patrioten schließen andere aus.

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      #3
      eraser kannst du uns bitte deinen standpunkt etwas näher erläutern, da wir sonst davon ausgehen müssen, dass du ein troll bist

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        #4
        lehne jede form von nationalgefühl ab und daher eindeutig weltbürger, bin aber trotzdem dagegen, dass wir eine art weltregierung oder die vereinigten staaten von europa bekommen

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          #5
          wäre gern weltbürger, aber schon das bereisen von anderen ländern ist gar nicht so einfach. visum hier, visum da. wenn ich meinen auslandssemester in asien mach dann kann ich nicht spontan ne asienreise machen sondern muss erstmal abchecken wo ich visa brauch und wie lang die bearbeitungszeit dauert :rolleyes:

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            #6
            Patriotismus
            Heimatgefühl, Heimatliebe (gehoben, oft emotional)

            Nationalismus
            (meist abwertend) übersteigertes Nationalbewusstsein
            Unterscheidung in: exklusiver und inklusiver Patriotismus

            Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten
            - Ganz im Gegenteil: "Menschen mit patriotischen Einstellungen lehnen Nationalismus nicht ab. Vielmehr geht beides oft Hand in Hand." Christopher Cohrs von der Universität Jena
            - Grenze zwischen Patriotismus und Nationalismus ist beliebig verschiebbar - weil sie nicht existiert

            Beispiel: WM 2006
            - Im Vordergrund stand nebendem sportlichen Wettbewerb das gemeinsame,Unterschiede in Rasse, Religion,Kultur und sozialem Status zurücktretenlassende Zelebrieren ausgelassener Lebensfreude
            - Im gemeinsamen Feiern fanden die deutschen Fans zu einem neuen"Wir-Gefühl", das sich nicht in Abgrenzunggegen andere, sondern aus Begeisterung für etwas entwickelte
            - Besonders die britischen Fans fuhren mit einem gänzlich gewandelten Deutschland-Bild in ihre Heimat zurück (Alles Das "Wunder von Berlin" – Was Deutschland aus der WM-Erfahrung lernen sollte)
            - Personen, die im Anschluss an die WM befragt wurden, äußerten sich nationalistischer als eine Vergleichsgruppe vor der WM. Während der WM war zwar "die Welt zu Gast bei Freunden", so Becker, aber die Deutschen sind dadurch keineswegs gastfreundlicher geworden
            - Und wenn überhaupt Patriotismus, dann ist er seit 2006 so "unverklemmt, heiter und weltoffen" (Der Spiegel), dass ihn selbst Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden, als "positiven Patriotismus" empfand.
            - Um Party geht es den meisten nicht. Es ist die Sehnsucht nach Gemeinschaft, die lockt. Von entspanntem Nationalismus kaum eine Spur. Die Leute meinen es ernst.
            "Gerade Deutschland hat ja aufgrund der Geschichte Probleme damit deutsche Flagge zu zeigen, aber seit der WM im eigenen Land ist es so geworden, dass alle darauf stolz sind, Deutsche zu sein"
            - Ein Wettkampfsport wie Fußball basiert auf der Abgrenzung zwischen Fremd- und Eigengruppen, auf dem Kampf um Sieg und Niederlage.
            - Grünewald: Die Aufbruchstimmung ist verpufft, aber der Gerechtigkeitssinn und die Geselligkeit sind übriggeblieben.



            Wir-Gefühl
            - Globalisierung ist nur lebbar, wenn man eine Heimat hat. (Grunewald)
            - Das Beispiel Frankreich lehrt, dassselbst ein überwiegend Migranten zu verdankenderWeltmeistertitel keines derProbleme des alltäglichen Zusammenlebenslöst.
            - Je stärker sich jemand mit seinem Land verbunden fühlt, desto eher wertet er andere Nationen oder Minderheitengruppen ab. (Robbers-Cave-Experiment)
            - Nach Auffassung der Sozialpsychologin Amélie Mummendey von der Universität Jena tendieren Menschen dazu, ihren Nationalismus euphemistisch als patriotische Haltung zu beschreiben, während der Patriotismus anderer Nationen schnell als feindselig oder übersteigert wahrgenommen wird.

            Quellen:
            http://www.duden.de/rechtschreibung/Patriotismus 18.12.2012
            http://www.duden.de/rechtschreibung/Nationalismus 18.12.2012
            http://www.zeit.de/sport/2012-06/fans-deutschland-nationalismus-stolz 18.12.2012
            http://www.sueddeutsche.de/wissen/liebe-zum-land-die-maer-vom-guten-patrioten-1.912131-2 18.12.2012
            http://www.hss.de/downloads/AMZ57-Patrioten.pdf 18.12.2012
            Zusammenstellung meinerseits zum Thema Patriotismus. Fazit überlasse ich jedem selbst.

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              #7
              Ein Thema der Kategorie: unendliche Diskussion

              Kurz und knapp...

              Weltoffen kann man nur dann sein, wenn man patriotisches Denken versteht bzw. einer ist.

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                #8
                ich bin ein Unterschichtenmensch und nicht gebildet genug um zu wissen was ein Weltbürger genau ist. Kann jemand helfen ?

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                  #9
                  Kosmopolitismus

                  es gibt bei wiki 2 einträge wobei für mich der kosmopolist zutreffender als weltbürger wäre, jmd der sich überall zu hause fühlt und alle länder mag, weil er keine vorurteile hat

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                    #10
                    Solange man nicht festlegt wie die Begriffe genau gemeint sind kann man sie auch nicht vernünftig beantworten. Das Thema "Urlaub" da mit rein zu bringen halte ich auch nicht für sinnvoll, da das ein ganz anderes Thema ist.

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                      #11
                      Ich bin froh in Deutschland geboren zu sein, denn denn Menschen geht es hier im Vergleich mit anderen Ländern gut und ich habe mit genügend Motivation die Chance das zu machen, was ich will. Außerdem ist der deutsche Pass einer der besten, wenn man viel rumreist, da keine nennenswerte Kolonialgeschichte, alle mögen Deutschland etc.

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                        #12
                        Zitat von VillacherBier
                        Ein Thema der Kategorie: unendliche Diskussion

                        Kurz und knapp...

                        Weltoffen kann man nur dann sein, wenn man patriotisches Denken versteht bzw. einer ist.
                        W00t?

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                          #13
                          Denke dass in letzter Zeit Patriotismus ein getarnter Nationalismus ist. Schon unsere Großeltern ware Patrioten, aber sie haben keine Deutschlandflaggen wegen jedem Rotz rausgehängt.

                          Ich denke auch, dass Deutschland, objektiv betrachtet zu den besten Ländern der Welt gehört. Sozialversicherung, hoher technologischer Standard usw. usf.

                          Gerade

                          Zitat von noaH
                          Patriotismus
                          Heimatgefühl, Heimatliebe (gehoben, oft emotional)
                          Schließt nicht aus, ein Weltbürger zu sein. Natürlich hat man eine besondere Bindung zu dem Land, in dem man geboren und aufgewachsen ist. Aber ich bin nicht "stolz darauf, Deutscher zu sein", denn das ist keine Leistung, sondern mit der Geburt festgelegt. Niemand kann etwas dafür, wann er wo unter welchen Umständen mit welchen Eltern geboren wurde. Deutsch ist die einzige Sprache, die eine direkte Definition von "Heimat" hat. Für andere Völker (Franzosen und Amis) muss Patriotismus also etwas anderes bedeuten, sie orientieren sich vor allem an den Idealen.

                          Genauso war es im 19.Jahrhundert. dort wurde mit dem "Deutschen" gleichzeitig jeder ausgegrenzt, der nicht Deutsch sprach, also außerhalb deutscher "Heimat" lebte, obwohl sie unter deutschen (ich zähle österreich bewusst dazu) Königen regiert wurden. So etwas sollte nicht mehr passieren. Der Patriotismus der anderen Länder stützt sich z.B. in Frankreich auf die 3 Schlachtrufe der frz. Revolution. Jeder, der diese Ideale verfolgte, galt damals als Franzose.

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                            #14
                            Finde den Begriff Patriot etwas veraltet, und überhaupt kann jeder etwas anderes darunter verstehen.
                            Bin ich jetzt schon Patriot weil ich für Deutschland mitfiebere bei ner WM oder erst wenn ich nur deutsche Autos kaufe?
                            Ich persönlich bin froh (weiß nicht genau ob man stolz sagen kann) Deutscher zu sein weil mir die Mentalität zusagt und ich das politische System für das beste der Welt halte.
                            Ich erwische mich aber schon öfter dabei ein Gefühl von Stolz zu haben wenn im Ausland positiv von Deutschland geredet wird oder ein Deutscher etwas großes erreicht hat.
                            Auch wenn es halt nicht meine Leistung ist.

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                              #15
                              Spoiler: 
                              Zitat von Frank Buschmann
                              Denke dass in letzter Zeit Patriotismus ein getarnter Nationalismus ist. Schon unsere Großeltern ware Patrioten, aber sie haben keine Deutschlandflaggen wegen jedem Rotz rausgehängt.

                              Ich denke auch, dass Deutschland, objektiv betrachtet zu den besten Ländern der Welt gehört. Sozialversicherung, hoher technologischer Standard usw. usf.

                              Gerade

                              Zitat von noaH
                              Patriotismus
                              Heimatgefühl, Heimatliebe (gehoben, oft emotional)
                              Schließt nicht aus, ein Weltbürger zu sein. Natürlich hat man eine besondere Bindung zu dem Land, in dem man geboren und aufgewachsen ist. Aber ich bin nicht "stolz darauf, Deutscher zu sein", denn das ist keine Leistung, sondern mit der Geburt festgelegt. Niemand kann etwas dafür, wann er wo unter welchen Umständen mit welchen Eltern geboren wurde. Deutsch ist die einzige Sprache, die eine direkte Definition von "Heimat" hat. Für andere Völker (Franzosen und Amis) muss Patriotismus also etwas anderes bedeuten, sie orientieren sich vor allem an den Idealen.

                              Genauso war es im 19.Jahrhundert. dort wurde mit dem "Deutschen" gleichzeitig jeder ausgegrenzt, der nicht Deutsch sprach, also außerhalb deutscher "Heimat" lebte, obwohl sie unter deutschen (ich zähle österreich bewusst dazu) Königen regiert wurden. So etwas sollte nicht mehr passieren. Der Patriotismus der anderen Länder stützt sich z.B. in Frankreich auf die 3 Schlachtrufe der frz. Revolution. Jeder, der diese Ideale verfolgte, galt damals als Franzose.


                              this.

                              Vor deutschland würde ich eig nur die Skandinavischen Länder und Australien setzen, also was Lebensstandard, Soziale Gerechtigkeit und Wohlfahrtsstaat etc angeht.

                              Aber wenn man sieht was in anderen Ländern teilweise abgeht, kann man bzw. bin ich froh darüber in Deutschland zu leben.

                              Bin deshalb trotzdem weltoffen aber freue mich auch ein wenig patriotisch über deutsche Siege bei den meisten Sportarten. Finde das Fahnenmeer bei der WM nun auch nicht so schlimm, bin jetzt nicht der der im Autokorso hupend durch die Straßen fährt, aber ich glaube das die Deutschen noch deutlich weniger patroitisch/nationalistisch sind als die meisten anderen länder und habe deshalb kein problem damit, zumindest so lange es nicht ausartet.

                              weltoffenheit heißt für mich übrigens auch z.b. akzeptanz von homosexuellen, große humanität usw usw. und ich glaube da sind die deutschen, totz immer noch bestehender defizite, weltweit ganz vorn anzusiedeln.

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