srsly warum soll da was verzogen sein wenn nicht mal die stoßstange beschädigt ist!?
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okay erklärung bitte!Zitat von nomonstadu hast ganz offensichtlich keine ahnung ...Zitat von iMmunesrsly warum soll da was verzogen sein wenn nicht mal die stoßstange beschädigt ist!?
"Durch den Einsatz von denkenden Kunststoffen und definierten Sollbruchstellen lässt sich kontrollieren, wie Energie absorbiert werden soll. Beispielsweise kehrt der geknautschte Kunststoff der Schürze bei kleinen Parkremplern (bis zu etwa 7 km/h) wieder in seinen Ursprungszustand zurück (reversible Stoßfänger)."
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nur das die zeiten vorbei sind! kannst gern auf wikipedia mal nachlesen.Zitat von zwergnaseDie Schürze, du sagst es doch selbst. Wenn sich der solide Träger drunter verzogen hat wird es teuer. Ich möcht dir die Illusion ja nicht rauben, aber bei einem richtigen Unfall bewirkst du mit ein bisschen Plastik leider nichts.
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Ich würde dir unbedingt raten, die 100-200 zu zahlen (wenn er es denn eine gütliche Einigung möchte), da der Schaden über ein Gutachten mit Sicherheit höher ausfallen wird. Solltet ihr euch einigen, würde ich das unbedingt schriftlich festhalten (mit Nennung aller nötigen Kleinigkeiten), um etwaigen Nachforderungen vorzubeugen.
Um wie viel die Versicherung genau steigen würde, kann dir deine Versicherung sagen. Hier kennt niemand die genauen Vertragsdetails bzw. die nötigen Merkmale, wodurch das bestimmt wird.
Hinsichtlich der Probezeit: Die Polizei wurde über den Unfall scheinbar nicht informiert, daher läuft die Probezeit ganz normal weiter.
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war bei mir so! fast der selbe unfall wie vom threadersteller beschrieben. nur is mit der beim anfahren reingefahren (also weit weniger als 15kmh)Zitat von attenzioneees können auch 1000 werden, ohne das man von außen etwas sieht. so schwer zu begreifen ?
man kann es nicht abschätzen, lass dich überraschen.
meine heckschürze hatte nur einen leichten kratzer, das abschirmblech unter der stoßstange war aber vollkommen verzogen.
gesamtschaden 1190 ! mit polizei keine scherereien - so hirnrissig wie das der threadersteller macht.
er hatn schaden gemacht, also muss er zahlen egal wie hoch...
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ach so, ist das so, ja?Zitat von iMmunenur das die zeiten vorbei sind! kannst gern auf wikipedia mal nachlesen.
schade, dass ich als entwicklungsingenieur im bereich der aktiven und passiven fahrzeugsicherheit arbeite. erzähl mir also mehr, danke.
Ganz kurzer Abriss:
Natürlich gibt es spannende mittel und wege um ganz definiert bestimmte materialversagen zu ermöglichen (wie z.B. vorgespannte schrauben unter der motorhaube, die definieren in welchem bereich die haube nachgibt wenn ein fußgängerkopf kontakt damit hat und so ein durchschlagen auf den harten Motorblock verhindern..) und ja es gibt definitiv viele schaumstoffe und sonstige materialien die ganz wunderbar energie absorbieren und verteilen und ja es gibt tolle Verfahren, die z.B. dafür sorgen, dass ein Teil der Fahrzeugfront bei z.B. einem seitlichen Fußgängeraufprall sehr leicht nachgeben (z.B. der Bereich um die Scheinwerfer). aber die eigentliche crashzelle ist immer noch solides metall. und wenn sich da nunmal etwas verzieht oder eine der sollbruchstellen bricht oder die spezialschäume beschädigt sind wird es teuer. und das schafft man wenn es unglücklich läuft auch bei niedrigen geschwindigkeiten und auch ohne dass die optik des fahrzeuges darunter leidet.
Ähnliches gilt z.B. für die Auslösung von Airbags. Es gibt an so einem Fahrzeug ganz bestimmte Stellen und Unfallhergänge, an denen ein Aufprall mit 10km/h vom Verzögerungsprofil identisch mit einem Hochgeschwindigkeitsunfall ist.. Viel Spaß da noch zu unterscheiden was für ein Unfalltyp gerade vorliegt. Vor allem Unter- und Mittelklassefahrzeuge, bei denen jeder Cent gespart wird, kranken oftmals an solchen Problemen (da immer nur die günstige Elektronik und Sensorvariante und Sensorausstattung eingesetzt wird).
Und nein, es geht auch nicht darum, dass der Rahmen verzogen ist, dann hast du nämlich ein größeres Problem, das würde ich in dem vorliegenden Fall eigentlich auch ausschließen. Es geht darum, dass einzelne Bauteile (das muss nicht der komplette Rahmen sein), sondern z.B. ein solcher Schaum oder die metallenen Bauteile unter Schürze oder eben definierte Sollbruchstellen und sonstigen Materialien unter Umständen einen leichten Schaden davon getragen haben.. und so etwas kann leider schnell ins geld gehen..
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hast du sicher recht mit dem was du schreibst! ich behaupte aber mal, dass man bei dem unfall wie ihn der TE beschrieben hat, also gerade aufs heck bei wohl deutlich weniger als 10km/h davon ausgehen kann das mit ziemlicher sicherheit wohl eher keine gravierenden schäden aufgetreten sind. natürlich kann der TE auch pech haben...
studiere btw fahrzeugtechnologie, mittlerweile im letzten semester ganz ahnungslos bin ich also hoffentlich auch nicht ;)
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