Hallo,
auf Grund dieses Beitrags:
http://www.readmore.de/index.php?cont=forum/thread&threadid=115680&pagenum=lastpage#4891043
habe ich mal selber im Internet ein bisschen rumgeforscht und mit Bedauern festgestellt, dass ich wohl auch ein Mensch bin, der unter diesem "Syndrom" oder dieser "Störung" leidet. Es ist keine Entschuldigung oder Ausrede, ich weiß, dass ich ein fauler Idiot bin. Ewig nehme ich mir vor, bestimmte Dinge zu tun (Webspace bestellen, Blogseite erstellen..), tue sie dann aber doch nicht. Bei den in Klammern genannten Fällen ist das jetzt nicht so tragisch, kritisch wird es dann aber beim Thema Uni.
Während meiner Abizeit musste ich nicht so viel lernen, habs dann aber 2 - 3 Tage vor den Prüfungen doch gemacht und bin wohl dank einigermaßen vorhandener Intelligenz doch ganz gut durchgekommen. (An dieser Stelle will ich jetzt nicht auf den Klassiker eingehen: "Hätte ich mehr gemacht, wäre mehr draus geworden.." - Es kann eben sein, dass ich für ein elitäres 1,x Abi nicht gemacht bin.
Jetzt studiere ich im 3. Semester und schreibe nette 11 Klausuren, da ich im 1. zwei versemmelt habe und letztes Semester dann den totalen Hänger gehabt habe. Nicht gelernt, krankschreiben lassen und den wahnsinnigen Plan gehabt: Ich fange einfach im dritten Semester direkt am Anfang an und lerne für alles. So schwer ist der Stoff nicht, das wird schon. (Der Stoff ist wirklich nicht schwer. 9/11 Klausuren sind stupides Auswendiglernen + vorhandene Probeklausur/Lösungen l0l.)
Wir haben nun Anfang Dezember und ich habe immer noch nichts gemacht. Jedes Wochenende/freien Tage das gleiche: Aufstehen, PC, das nötigste erledigen (essen/dusche) und dann im Kreislauf: Readmore, Facebook, Kühlschrank, Mitbewohnr belabern, pr0gramm.com, readmore, 9gag ...
Ich sage mir dann immer: Okay, zur nächsten vollen Stunde fängst du an. Dann wird 18:00 draus, dann der nächste Tag.. dann die nächste Woche.. und eben aufm Lokus habe ich allen ernstes daran gedacht, dieses Semester wieder keine Klausuren zu schreiben und dafür im vierten dann alle zu bestehen. g_G gehirn.
Es ist eben das typische Aufschiebeverhalten. Anscheinend unter dem Namen "Procrastination" bekannt. Wie ich immer wieder im Forum herauslese bin ich nicht der einzige mit diesem Problem und ich würde gerne wissen:
- Wie kommt ihr damit zu recht?
- Habt ihr sowas mal gehabt und konntet diesem Verhaltensmuster entfliehen?
- /discuss
Früher konnte ich mich beim Sport auch nicht aufraffen, das habe ich mittlerweile in den Griff bekommen. Ich gehe einfach hin und wenn ich da bin, zieh ichs auch durch. Größtenteils sogar 5 - 6 die Woche. Aber sobald es um das großte Thema "uni" geht ist bei mir irgendwie die Luft raus.
tl;dr:
- Verhaltensmuster des Aufschiebens (Procrastination)
- Seid ihr betroffen?
- Was tut ihr dagegen? Schon aufgegeben?
- Gibt es Hilfe/Hoffnung?
- etc.
auf Grund dieses Beitrags:
http://www.readmore.de/index.php?cont=forum/thread&threadid=115680&pagenum=lastpage#4891043
habe ich mal selber im Internet ein bisschen rumgeforscht und mit Bedauern festgestellt, dass ich wohl auch ein Mensch bin, der unter diesem "Syndrom" oder dieser "Störung" leidet. Es ist keine Entschuldigung oder Ausrede, ich weiß, dass ich ein fauler Idiot bin. Ewig nehme ich mir vor, bestimmte Dinge zu tun (Webspace bestellen, Blogseite erstellen..), tue sie dann aber doch nicht. Bei den in Klammern genannten Fällen ist das jetzt nicht so tragisch, kritisch wird es dann aber beim Thema Uni.
Während meiner Abizeit musste ich nicht so viel lernen, habs dann aber 2 - 3 Tage vor den Prüfungen doch gemacht und bin wohl dank einigermaßen vorhandener Intelligenz doch ganz gut durchgekommen. (An dieser Stelle will ich jetzt nicht auf den Klassiker eingehen: "Hätte ich mehr gemacht, wäre mehr draus geworden.." - Es kann eben sein, dass ich für ein elitäres 1,x Abi nicht gemacht bin.
Jetzt studiere ich im 3. Semester und schreibe nette 11 Klausuren, da ich im 1. zwei versemmelt habe und letztes Semester dann den totalen Hänger gehabt habe. Nicht gelernt, krankschreiben lassen und den wahnsinnigen Plan gehabt: Ich fange einfach im dritten Semester direkt am Anfang an und lerne für alles. So schwer ist der Stoff nicht, das wird schon. (Der Stoff ist wirklich nicht schwer. 9/11 Klausuren sind stupides Auswendiglernen + vorhandene Probeklausur/Lösungen l0l.)
Wir haben nun Anfang Dezember und ich habe immer noch nichts gemacht. Jedes Wochenende/freien Tage das gleiche: Aufstehen, PC, das nötigste erledigen (essen/dusche) und dann im Kreislauf: Readmore, Facebook, Kühlschrank, Mitbewohnr belabern, pr0gramm.com, readmore, 9gag ...
Ich sage mir dann immer: Okay, zur nächsten vollen Stunde fängst du an. Dann wird 18:00 draus, dann der nächste Tag.. dann die nächste Woche.. und eben aufm Lokus habe ich allen ernstes daran gedacht, dieses Semester wieder keine Klausuren zu schreiben und dafür im vierten dann alle zu bestehen. g_G gehirn.
Es ist eben das typische Aufschiebeverhalten. Anscheinend unter dem Namen "Procrastination" bekannt. Wie ich immer wieder im Forum herauslese bin ich nicht der einzige mit diesem Problem und ich würde gerne wissen:
- Wie kommt ihr damit zu recht?
- Habt ihr sowas mal gehabt und konntet diesem Verhaltensmuster entfliehen?
- /discuss
Früher konnte ich mich beim Sport auch nicht aufraffen, das habe ich mittlerweile in den Griff bekommen. Ich gehe einfach hin und wenn ich da bin, zieh ichs auch durch. Größtenteils sogar 5 - 6 die Woche. Aber sobald es um das großte Thema "uni" geht ist bei mir irgendwie die Luft raus.
tl;dr:
- Verhaltensmuster des Aufschiebens (Procrastination)
- Seid ihr betroffen?
- Was tut ihr dagegen? Schon aufgegeben?
- Gibt es Hilfe/Hoffnung?
- etc.
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