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    #61
    schöner thread, erkenne vieles wieder. wobei es bei mir halt so ist, dass ich es einfach nicht ab kann in der VL zu sitzen und den faden zu verlieren. durch das nacharbeiten hat man dann exponentiell mehr aufwand zu stemmen später, das muss man sich immer ins gewissen rufen.

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      #62
      edit: macht eh keinen sinn...

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        #63
        Zitat von Wuff
        Spoiler: 
        aqua #58, das ist übelster mist, hier die begründung:
        http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F08%2F18%2Fa0018&cHash=77ee8 4f47b

        der artikel ist gut lesbar und wissenschaftlich fundiert, also scheu dich nicht.

        das was du da empfiehlst geht einfach nur gegen die menschenwürde und vieles, was psychologisch heilsam ist. (z.B. ist es viel sinnvoller, überhaupt nicht erst in "Problemen" zu denken und erst recht, sich selbst nicht zu einem Problem zu erklären!) Würd mich nicht wundern, wenn jemand, der das befolgt, noch viele weitere tage im frust verbringt. aber keine sorge, auch für dein wohl wird in zukunft gesorgt sein, weil es immer mehr vernünftige menschen gibt, die begreifen, dass die geistige entmachtung der menschen (wie du sie propagierst) nur in den ruin führen würde. diese menschen werden sehr bald in der überzahl sein, wie es in der geschichte eben immer war... fortschritt ist fortschritt. das zeitalter des entmündigten und gezwungenen menschen geht (vergleichsweise schnell) vorbei, während du das hier liest. game over.

        ... mann sowas kann man sich echt nicht mehr durchlesen heutzutage. es strotzt förmlich vor schwachsinn und arroganz, elitärem rangdenken und dem hässlichen druck unserer (im vergehen begriffenen) "modernen" industriellen zeit. mann, das 19. jahrhundert ist vorüber.



        wer keine motivation hat, hat damit oft genug einfach nur recht.
        kann nur den rat geben, sich für eine vernünftige welt im morgen stark zu machen und sich was im leben zu suchen, in das man sein herzblut einfließen lassen kann.

        das "permanent leistung bringen" prinzip unserer jetzigen gesellschaft ist bescheuert und in einigen fällen auch mörderisch. wir sind die generation, die den anfang darin macht, es abzulegen (google Generation Y + arbeitsmarkt). bereits jetzt. da sollte man echt nicht mehr mit so einem schmarn um sich werfen.

        ---------------------------------

        Zitat von AnubIs
        Zitat von LuxXxor
        Dozent meinte neulich das burnout und Depression dasselbe ist, war mir neu gewesen
        burnout ist eine von unzähligen arten der depression
        ob die eine oder die andere diagnose gestellt wird, bleibt dem arzt überlassen. es gibt nach ICD10 keine vernünftige auftrennung, außer dass ein burnout eine depressive phase/episode ist und keine chronische depression. die trennung gab es aber auch schon vorher. burnout ist schlicht ein anderes wort für eine durch zu große belastung entstehende depression. einen echten unterschied gibt es nicht.

        inzwischen bestätigter fakt ist auch, dass menschen, die in gesellschaftlich höher angesehenen berufen an einer depression erkranken, öfter mit burnout diagnostiziert werden, menschen die dagegen aus gesellschaftlicher sicht nicht unter so großem druck stehen, bekommen häufiger eine depression bescheinigt. daran erkennt man, wann es bei uns "okay ist", ausgebrannt zu sein und wann man gefälligst zu funktionieren hat...
        bitte kriech einfach wieder in das loch zurück, aus dem du gekommen bist. thx

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          #64
          Zitat von Wuff
          Spoiler: 

          aqua #58, das ist übelster mist, hier die begründung:
          http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F08%2F18%2Fa0018&cHash=77ee8 4f47b

          der artikel ist gut lesbar und wissenschaftlich fundiert, also scheu dich nicht.

          das was du da empfiehlst geht einfach nur gegen die menschenwürde und vieles, was psychologisch heilsam ist. (z.B. ist es viel sinnvoller, überhaupt nicht erst in "Problemen" zu denken und erst recht, sich selbst nicht zu einem Problem zu erklären!) Würd mich nicht wundern, wenn jemand, der das befolgt, noch viele weitere tage im frust verbringt. aber keine sorge, auch für dein wohl wird in zukunft gesorgt sein, weil es immer mehr vernünftige menschen gibt, die begreifen, dass die geistige entmachtung der menschen (wie du sie propagierst) nur in den ruin führen würde. diese menschen werden sehr bald in der überzahl sein, wie es in der geschichte eben immer war... fortschritt ist fortschritt. das zeitalter des entmündigten und gezwungenen menschen geht (vergleichsweise schnell) vorbei, während du das hier liest. game over.

          ... mann sowas kann man sich echt nicht mehr durchlesen heutzutage. es strotzt förmlich vor schwachsinn und arroganz, elitärem rangdenken und dem hässlichen druck unserer (im vergehen begriffenen) "modernen" industriellen zeit. mann, das 19. jahrhundert ist vorüber.



          wer keine motivation hat, hat damit oft genug einfach nur recht.
          kann nur den rat geben, sich für eine vernünftige welt im morgen stark zu machen und sich was im leben zu suchen, in das man sein herzblut einfließen lassen kann.

          das "permanent leistung bringen" prinzip unserer jetzigen gesellschaft ist bescheuert und in einigen fällen auch mörderisch. wir sind die generation, die den anfang darin macht, es abzulegen (google Generation Y + arbeitsmarkt). bereits jetzt. da sollte man echt nicht mehr mit so einem schmarn um sich werfen.
          Dein Link zu dem Taz-Artikel hat überhaupt nichts mit dem Problem des TE zu tun. Und das was du schreibst, dass der sich nicht ändern muss sondern dass die Welt sich ändern muss hilft kein Stück sondern bestärkt ein falsches Verhalten das zu nichts Gutem führt. Darauf zu warten, dass Rumgammeln und Nichtstun belohnt wird ist vergeblich.

          Das was #57 schreibt ist dagegen sinnvoll. Der TE hat sein Problem noch nicht richtig erkannt und solange das nicht geschieht wird er es nicht beheben können.Er hofft, dass er eines morgens aufwacht und sein Studium erfolgreich beendet ist während er am Abend zuvor noch sämtliche Klausuren zu schreiben hätte. Das ist kein Problem der Gesellschaft, sondern sein Problem.

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            #65
            Zitat von General Azingy
            Zitat von wdz
            Man nennt das einfach Faulheit. Das ist genauso wie jetzt jeder Dritte zum Artzt rennt und meint, er hätte nen Burnout Syndrom.

            Bin selbst nicht fleißig, liegt auch dran weil ich damals gut auf kosten meiner Eltern gelebt habe, aber irgendwann wacht man auf und merkt: entweder tust du das jetzt - oder es ist aus. (gut vllt krasses bsp.)
            burnout syndrom mit faulheit vergleichen ist halt einfach nur dumm und zeigt, wie wenig ahnung du von dem thema hast. typisch deutsche neidgesellschaft "der typ hat kein burnout syndrom, der hat einfach keinen bock mehr". du weißt einfach nicht wie scheiße es leuten mit burnout geht, und wie sehr sie seelisch und körperlich leiden.
            und nein ich hatte das nie, aber kenne genug leute die das durchmachen mussten. und glaub mir, es ist einfach total eklig sowas zu erleben.
            Das war ein Beispiel aber du verstehst es natürlich nicht. Und ich rede von meinem Umfeld, keine ahnung wie das bei deinem Umfeld ist, aber ich weiss das viele nur sagen das sie Burnout und Depressionen haben um einfach vom Artzt krankgeschrieben zu werden.

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              #66
              Zitat von Raybeez
              Das was #57 schreibt ist dagegen sinnvoll. Der TE hat sein Problem noch nicht richtig erkannt und solange das nicht geschieht wird er es nicht beheben können.Er hofft, dass er eines morgens aufwacht und sein Studium erfolgreich beendet ist während er am Abend zuvor noch sämtliche Klausuren zu schreiben hätte. Das ist kein Problem der Gesellschaft, sondern sein Problem.
              Ich finde, gerade daran, dass er kein Einzelfall ist, erkennt man, dass in unserer Gesellschaft ein Problem vorliegt... Auch, weil man seine Situation (Studium) auf viele andere Lebenssituationen praktisch nahtlos übertragen kann.

              Ja mir ist auch aufgefallen, dass ich vielleicht etwas daneben geschossen habe. Sicherlich ist es absolut notwendig, seine eigene Verantwortung für das eigene Leben zu sehen und wahrzunehmen.

              Zitat von Müsli
              bitte kriech einfach wieder in das loch zurück, aus dem du gekommen bist. thx
              :) lold

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                #67
                Ich komme nicht damit klar wenn ich mir selber Druck mache, dann rase ich immer volln in den Stress modus und alles geht mir auf den Keks. Sinnvoll ist es dann einfach jeden tzag 15-30min einzukalkulieren wenn du für ein Thema lernen musst. Bei na schweren Klausur eben mehr Zeit. Sich aber auch wirklich immer dran halten, dann bekommt der Schweinehund auch keine Chance. Ob du nun 4 Tage power lernst oder vorher regelmäßig, kannst dir ja überlegen was die entspannendere Variante ist.
                VL solltest du ernst nehmen und besuchen 20-30% kannst du da sicherlich an wissen mitnehmen, wenn du nicht sogar zu faul bist dir was zu merken.

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