Zitat von Amy Farrah Fowler
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Weiß einer von einer Studie, bei der untersucht wird, ob regelmäßige/häufige verbrachte Zeit im Internet zu einem Aufmerksamkeitsdefizit führt?
Ich kann mir das gut vorstellen, dass man durch das viele Gesurfe "verwöhnt" wird, indem man sich direkt was Neues sucht, wenn einen etwas langweilt oder es dann direkt wegklickt. Das merke ich bei Serien/Filmen extrem. Früher habe ich noch durchgehend eine Folge oder einen Film anschauen können ohne das Bedürfnis zu haben nach etwas anderem zu schauen. Mittlerweile kann ich eine super spannende Serie anschauen, aber sobald ein Teil mal etwas "ruhiger" ist, gehe ich aus dem Vollbild raus und schaue kurz in FB oder rm rein.
Im Internet wird beispielweise bei Twitter, Facebook und vor allem auch YouTube versucht immer so kurze Aufmerksamkeitsspannen wie möglich zu schaffen. Keiner will sich nen Wall of Text durchlesen oder durch ein 40 minütiges Youtube-Video kämpfen. Also muss in ein Best of Best of Best of zusammengeschnitten sein.
Das übertragt sich dann bei mir zB auch, wenn ich Texte für die Uni lesen muss. Ich fange damit an, aber je nach Text habe ich das Bedürfnis nach 10-20-30 Minuten kurz an PC zu gehen und zu schauen, ob es irgendwo was Neues gibt, weil ich vom Text gelangweilt bin.
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Das Beschriebene geht mir eigentlich genau so. :/Zitat von Colin CrouchWeiß einer von einer Studie, bei der untersucht wird, ob regelmäßige/häufige verbrachte Zeit im Internet zu einem Aufmerksamkeitsdefizit führt?
Ich kann mir das gut vorstellen, dass man durch das viele Gesurfe "verwöhnt" wird, indem man sich direkt was Neues sucht, wenn einen etwas langweilt oder es dann direkt wegklickt. Das merke ich bei Serien/Filmen extrem. Früher habe ich noch durchgehend eine Folge oder einen Film anschauen können ohne das Bedürfnis zu haben nach etwas anderem zu schauen. Mittlerweile kann ich eine super spannende Serie anschauen, aber sobald ein Teil mal etwas "ruhiger" ist, gehe ich aus dem Vollbild raus und schaue kurz in FB oder rm rein.
Im Internet wird beispielweise bei Twitter, Facebook und vor allem auch YouTube versucht immer so kurze Aufmerksamkeitsspannen wie möglich zu schaffen. Keiner will sich nen Wall of Text durchlesen oder durch ein 40 minütiges Youtube-Video kämpfen. Also muss in ein Best of Best of Best of zusammengeschnitten sein.
Das übertragt sich dann bei mir zB auch, wenn ich Texte für die Uni lesen muss. Ich fange damit an, aber je nach Text habe ich das Bedürfnis nach 10-20-30 Minuten kurz an PC zu gehen und zu schauen, ob es irgendwo was Neues gibt, weil ich vom Text gelangweilt bin.
Ich hab das Video jetzt 2x angeguckt, die 1. Hälfte ist auch sehr verständlich, aber irgendwie raffe ich die zweite Hälfte nicht so wirklich. Also das mit dem Bananen kaufen, die ich in dem Moment will, aber dann wegwerfe, weil mein "Future-ich" sie nicht mehr möchte - ok. Aber sonst versteh ich das nicht ganz, bzw. dieser Lösungsansatz in dem Video wird mir nicht ganz klar. Kann das vielleicht jemand ausführen?Zitat von IllDepence
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Dich nerven die Leute mit Burnout, obwohl du selber nur ein fauler Student bist, der noch nie wirklich produktiv war. Was soll man dazu noch sagen
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vernascher
Man nennt das einfach Faulheit. Das ist genauso wie jetzt jeder Dritte zum Artzt rennt und meint, er hätte nen Burnout Syndrom.
Bin selbst nicht fleißig, liegt auch dran weil ich damals gut auf kosten meiner Eltern gelebt habe, aber irgendwann wacht man auf und merkt: entweder tust du das jetzt - oder es ist aus. (gut vllt krasses bsp.)
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burnout syndrom mit faulheit vergleichen ist halt einfach nur dumm und zeigt, wie wenig ahnung du von dem thema hast. typisch deutsche neidgesellschaft "der typ hat kein burnout syndrom, der hat einfach keinen bock mehr". du weißt einfach nicht wie scheiße es leuten mit burnout geht, und wie sehr sie seelisch und körperlich leiden.Zitat von wdzMan nennt das einfach Faulheit. Das ist genauso wie jetzt jeder Dritte zum Artzt rennt und meint, er hätte nen Burnout Syndrom.
Bin selbst nicht fleißig, liegt auch dran weil ich damals gut auf kosten meiner Eltern gelebt habe, aber irgendwann wacht man auf und merkt: entweder tust du das jetzt - oder es ist aus. (gut vllt krasses bsp.)
und nein ich hatte das nie, aber kenne genug leute die das durchmachen mussten. und glaub mir, es ist einfach total eklig sowas zu erleben.
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Pass auf, ich bin kein Mensch der sagt: Der hat kein Burnout, der simuliert etc.Zitat von lana laroDich nerven die Leute mit Burnout, obwohl du selber nur ein fauler Student bist, der noch nie wirklich produktiv war. Was soll man dazu noch sagen
Ich will hier meine persönliche Lebensgeschichte nicht darlegen, habe aber psychisch wohl schon mehr durchgemacht als der Durchschnitt, inklusive Psychologe/Psychater, Diagnose Depression und Behandlung durch Medikamente. Ich war auch nie jemand, der das an die große Glocke gehangen hat, weil ich immer der Meinung war und auch bin, dass der Mensch mehr aushält, als er sich zutraut. Daher auch meine etwas harsche Aussage, dass mir diese ganzen Burnout-Typen stinken. Ich meine damit die Menschen, die mal einen kleinen Hänger haben und gleich denken, sie haben die totale Lebenskrise. Ähnlich die Menschen, die mit 17 das erste mal eine Beziehung beenden und dann sowas von sich geben wie: "Ohh, ich bleibe für immer Single, nie wieder werde ich jemand anderes lieben." Ich hoffe, man versteht, worauf ich hinaus möchte. :)
Dies war wiederum auch nur eine Reaktion auf einen Beitrag, in dem mir einfach pure faulheit unterstellt wurde (die ich ja selbst auch zugegeben habe). Es geht mir nicht darum, dass hier alles zu klassifizieren, möchte nur nicht den Eindruck erwecken ich suche hier Ausreden oder sonstiges.
Also, es soll jetzt hier nicht um Burnout/Depression/sonstiges gehen. Ich will lediglich ein paar Meinungen/Erfahrungen sammeln, da ich glaube, dass ich nicht der einzige bin, der mit dieser Aufschieberei Probleme hat. Wer damit schon fertig geworden ist, andere extreme Fälle kennt, einfach alles posten. Danke. :)
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abgesehen davon, dass ich nicht studiere bist du mein double..
ne im ernst mein verhaltensmuster ist genauso.. ich bin der meinung, dass es einfach nur durch computer kommt... wenn man es schafft sich davon soweit wie möglich zu distanzieren, läuft auch alles andere um welten besser.
hatte mal paar monate wo ich so gut wie gar nicht am pc war (war zwar so gesehen täglich dran, aber nie auf rm gesurfed oder nur 5min durchgeklickt).. versuch deinen tag einfach mal neu zu strukturieren und vor allem einen rythmus zu bekommen.. das tödliche ist wohl wie bei vielen hier, dass sie bis iwann in die nacht "zocken" (statt zocken könnte da auch surfen, serie oder whatever stehen) dann paar stunden schlafen, los zur arbeit / uni / schule whatever dann nach hause iwas essen wenn nichts da ist bestellen, weil zu faul zum einkaufen, dann serie bisschen schlafen, dann wieder zocken, schlafen uni.. einfach total vor sich hinleben wie es gerade passt und ich glaube genau das ist tödlich (denke ich)..
wenn man alles mit struktur angeht.. z.b. aufstehen essen, sport, arbeit / uni whatever -> (lernen) -> essen -> freunde treffen (oder andere sinnvolle erfüllende beschäftigung) -> abends dann bisschen tv, serie / surfen zum abschalten -> lange genug schlafen
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Lies das!
#1: Admit that you are the problem.
Because you are. For whatever reasons led up to this point, you caused them. It might hurt the ego, but given that you've already failed a few classes, you shouldn't have much of an ego anyway.
#2: Drop the "Smart but unmotivated" bullshit.
Because ultimately, it doesn't matter how smart you are if you can't bring yourself to do something. You could be Stephen Hawking, but without the motivation to stare endlessly at the stars and perform feats of physics while simultaneously being effected by a crippling chronic disease, you're the equivalent of those theoretical kids who get D's and F's because "They just don't get it."
Fun Fact: Public High school and Middle School work isn't meant to be hard. People that fail them are most often irresponsible rather than stupid, and it's still a reflection of yourself. Don't disassociate yourself from your grades by feeding the delusion that you're "smart and unmotivated."
#3: Acknowledge what is causing your problem, then deal with it.
Professional writers are notorious for having procrastination/distraction problems. They overcome it by acknowledging what is causing the problem, and then dealing with it. This often means doing things like disassociating themselves from their vices(gambling, drinking, gaming, internet, etc.)
Video games causing you a problem? Uninstall them from your computer. Thinking about not uninstalling them? Uninstall them anyway. Still not sure? Do it anyway. Fight it. Got a console? Unplug it. Put it in your closet, preferably in a box or multiple boxes. Make it harder for you to start a game than it is to start your work. Take the game discs and put them in a single case, and give them to someone you trust to keep them away from you.
Internet got you down? Disable your access in your computer. Can't do that? Uninstall your preferred browser or delete shortcuts to your browser from your desktop and menus. Block Reddit. Filter Imgur, Youtube, and Facebook, and social media. Make it harder to procrastinate.
No, this is not easy to do. Do it anyway, because you have something to prove.
#4 Swallow your pride.
Because you really don't have anything to be proud of right now. You're a C/D student who is easily distracted. Congratulations, you're 60% of lower to middle class males in that age range. Quit telling yourself your smart, or "you could do that if you really tried." No one cares about 'what ifs'. They care about what it is you've actually done, and whether or not you're fit to do it again, or do something more.
Someone with cognitive disabilities who simply tries is more impressive than someone who doesn't want to do the work. These days, people aren't limited by their intelligence or education as much as they are limited by their drive.
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Aufschiebe Problem? Ja klar, du bist faul. Einfach sich selbst in den Arsch treten und gut.
Ich bin selbst unglaublich faul und kenne es gut, daher darf ich das sagen. Wenn man sich einfach mal hinsetzt und anfängt mit dem, was man aufschiebt, fällt es danach auch deutlich leichter weiterzumachen.
Schweinehund und so. Ich glaube ja dieses ganze rumtheoretisieren, warum und wieso ist nur eine Masche um sich weiter nicht hinzusetzen.
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aqua #58, das ist übelster mist, hier die begründung:
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F08%2F18%2Fa0018&cHash=77ee8 4f47b
der artikel ist gut lesbar und wissenschaftlich fundiert, also scheu dich nicht.
das was du da empfiehlst geht einfach nur gegen die menschenwürde und vieles, was psychologisch heilsam ist. (z.B. ist es viel sinnvoller, überhaupt nicht erst in "Problemen" zu denken und erst recht, sich selbst nicht zu einem Problem zu erklären!) Würd mich nicht wundern, wenn jemand, der das befolgt, noch viele weitere tage im frust verbringt. aber keine sorge, auch für dein wohl wird in zukunft gesorgt sein, weil es immer mehr vernünftige menschen gibt, die begreifen, dass die geistige entmachtung der menschen (wie du sie propagierst) nur in den ruin führen würde. diese menschen werden sehr bald in der überzahl sein, wie es in der geschichte eben immer war... fortschritt ist fortschritt. das zeitalter des entmündigten und gezwungenen menschen geht (vergleichsweise schnell) vorbei, während du das hier liest. game over.
... mann sowas kann man sich echt nicht mehr durchlesen heutzutage. es strotzt förmlich vor schwachsinn und arroganz, elitärem rangdenken und dem hässlichen druck unserer (im vergehen begriffenen) "modernen" industriellen zeit. mann, das 19. jahrhundert ist vorüber.

wer keine motivation hat, hat damit oft genug einfach nur recht.
kann nur den rat geben, sich für eine vernünftige welt im morgen stark zu machen und sich was im leben zu suchen, in das man sein herzblut einfließen lassen kann.
das "permanent leistung bringen" prinzip unserer jetzigen gesellschaft ist bescheuert und in einigen fällen auch mörderisch. wir sind die generation, die den anfang darin macht, es abzulegen (google Generation Y + arbeitsmarkt). bereits jetzt. da sollte man echt nicht mehr mit so einem schmarn um sich werfen.
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ob die eine oder die andere diagnose gestellt wird, bleibt dem arzt überlassen. es gibt nach ICD10 keine vernünftige auftrennung, außer dass ein burnout eine depressive phase/episode ist und keine chronische depression. die trennung gab es aber auch schon vorher. burnout ist schlicht ein anderes wort für eine durch zu große belastung entstehende depression. einen echten unterschied gibt es nicht.Zitat von AnubIsburnout ist eine von unzähligen arten der depressionZitat von LuxXxorDozent meinte neulich das burnout und Depression dasselbe ist, war mir neu gewesen
inzwischen bestätigter fakt ist auch, dass menschen, die in gesellschaftlich höher angesehenen berufen an einer depression erkranken, öfter mit burnout diagnostiziert werden, menschen die dagegen aus gesellschaftlicher sicht nicht unter so großem druck stehen, bekommen häufiger eine depression bescheinigt. daran erkennt man, wann es bei uns "okay ist", ausgebrannt zu sein und wann man gefälligst zu funktionieren hat...
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