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Und wie bekommt man es hin, dass WEIZEN NUGGETS nach Fleisch schmecken oder man den Geschmack nicht unterscheiden kann ?
finde den ansatz total affig, dass vegetarische produkte wie fleisch aussehen und schmecken müssen. es gibt viel zu viele gute vegetarische produkte in der traditionellen küche, als dass man sich vegetarischen fleischersatz ausdenken müsste. wenn es bei uns in der mensa vegetarische und richtige bolognese zur auswahl gibt, nehme ich die richtige, obwohl ich eher wenig fleisch esse.
Ich ja genau so, deshalb darf mir hier jetzt ein Profi Veganer erklären was er da so im allgemeinen an alternativen "Fleischprodukten" zu sich nimmt, was drinne ist ( hi @ chemie ) und wie das falls ( mass chemie ) gerechtfertigt wird.
Mir fällt nichts ein was ein nicht fleischhaltiges Schnitzel denn dazu bewegt wie ein fleischhaltiges Schnitzel zu schmecken, außer.. Chemie. If wrong, klärt mich auf !
Was er dir sagen wollte, ist das die alteingesessenen Veganer und Vegetarier sehr wenig Fleischersatzprodukte zu sich nehmen. Solche Produkte werden zumeist von Umsteigern in der ersten Zeit genutzt. Man ist es ja schließlich gewohnt, das ein Essen meistens aus den Komponenten Fleisch, Gemüse, Kartoffel/Nudel/Reis besteht.
Ist zwar Zeitverschwendung, trotzdem in Kurzform für dich.
1. Der "Das-ist-Chemie"-Ansatz ist Quatsch. Erst mal ist alles Chemie, zweitens ist in Deutschland Fleisch auch schwer belastet und qualitativ absolut minderwertig (schlechter als im Rest Europas), da es in DE keinen Markt für qualitativ hochwertiges Fleisch gibt. Die Verbraucher wollen nur Billigzeug.
2. Man bracht keine Ersatzprodukte für Fleisch. Anfangs kann es helfen, Fleisch durch Tofu oder anderen Fleischersatz zu ersetzen, allerdings gibt es genügend Wege, anders zu kochen. Die traditionelle Küche ist nur fast ausschließlich auf Fleisch ausgerichtet, deswegen sind dir andere Formen nicht bekannt.
3. Fleisch an sich ist eher geschmacklos und schmeckt durch Gewürze und Röstaromen. Das lässt sich logischerweise dann auch auf andere Sachen (Weizenzeug) usw. übertragen. Im Notfall auch mit künstlichen Aromen, wie sie z.B. in vielen Fertigspeisen, Soßen oder Fastfood verwendet werden.
Aber im angesicht der Tatsache, dass Deutsche (andere noch viel mehr) mehr als doppelt so viel Fleisch essen, wie es Ernährungsexperten empfehlen, soll man darüber schon mal nachdenken, bevor man sich in dämliche Argumentationsmustern verfängt.
Finde es ganz schwach, wie sich einige hier geben.Von einigen weiß man, dass sie sowieso trollen oder eher beschränkte Möglichkeiten haben, vom Hirn gebrauch zu machen.Das ist halt so.
Von den "ich bin für ne bessere Welt aber wenn mir jemand sagt ich soll nicht jeden tag 200g Fleisch fressen hört der Spaß aber auf" könnte man (wenn man vom "ok, es ist readmore"-Gedanken ablässt) durchaus enttäuscht sein!
@ Viljo und co: Dir ist schon bewusst, dass (bis auf wenige,"exklusivere" Sorten) Fleisch fast keinen Eigengeschmack hat (kannst ja mal in ein rohes, ungewürztes Filet oder mageres Stück Fleisch beißen).Geschmacks_träger_ sind die Fettbegleitstoffe.
Übrigens: Je höher die Güte des Fleisches, desto weniger Fette.Filets zB.
Und genau diese Fette bzw. die darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren sind bei zuviel Konsum auch die gesundheitsschädlichen Stoffe.
ps: Es wurde mittlerweile schon so oft getestet, was Geschmacksinn bei Fleisch betrifft:
Selbst erfahrene Fleisch-Köche haben Probleme, ein gutes Stück nicht-Fleisch von nem Schnitzel zu unterscheiden.
Glaub bei den meisten Brabblern hier ist das genau so.Der Unterschied macht das Erbsenhirn, wenn es vorher die Information erhalten hat "dat is jarkein Fleisch", nicht der tatsächliche Geschmack.
zu 1: ohne quellen sind das nur behauptungen. ich sage: in DE ist das fleisch viel weniger belastet als im ausland. wer hat jetzt recht? außerdem gibt es kaum angebot an "qualitativ hochwertigem" fleisch. bei bio- oder reformläden gibt es kein fleisch, weil für die meisten bio=vegan bedeutet. und selbst wenn das fleisch das doppelte kosten würde - würden dann die tiere wirklich besser gehalten oder würden nicht viel mehr die unternehmen einfach den doppelten gewinn einstreichen? "der verbraucher ist schuld" stimmt auch nur zur hälfte.
und dein 3. punkt ist ja wohl der größte schwachsinn. das trifft vielleicht auf form- und pressschnitzel zu, "normales" fleisch hat in der tat einen eigengeschmack. und die "künstlichen aromen" ist ja grade die "chemie" die in dem zeugs drin steckt. dass solche chemischen produkte inzwischen überall verwendet werden, ändert daran ja nichts.
Zitat von gerdikurt
@ Viljo und co: Dir ist schon bewusst, dass (bis auf wenige,"exklusivere" Sorten) Fleisch fast keinen Eigengeschmack hat (kannst ja mal in ein rohes, ungewürztes Filet oder mageres Stück Fleisch beißen).Geschmacks_träger_ sind die Fettbegleitstoffe.
Übrigens: Je höher die Güte des Fleisches, desto weniger Fette.Filets zB.
Und genau diese Fette bzw. die darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren sind bei zuviel Konsum auch die gesundheitsschädlichen Stoffe.
woher kommt das denn? wieso soll fleisch keinen eigengeschmack haben? selbst rohes fleisch (stichwort carpaccio, eine italienische vorspeise aus dünnem rohen rindfleisch) schmeckt durchaus gut, auch wenn es nicht jedermanns sache ist. wer sich das nicht vorstellen kann, kann auch an sushi denken (jaja, natürlich ist das fisch).
dass der geschmack im fett sitzt ist dabei doch nebensächlich, das fett gehört zum fleisch dazu. es stimmt natürlich, dass viele schnitzel oder auch fettarmes hühnchen / putenfleisch relativ wenig eigengeschmack haben. das ist allerdings kein "hochwertiges" fleisch, sondern vor allem in deutschland aufgrund der leichten zubereitung beliebt. das hat zunächst nichts mit der "güte" zu tun
Ist zwar Zeitverschwendung, trotzdem in Kurzform für dich.
1. Der "Das-ist-Chemie"-Ansatz ist Quatsch. Erst mal ist alles Chemie, zweitens ist in Deutschland Fleisch auch schwer belastet und qualitativ absolut minderwertig (schlechter als im Rest Europas), da es in DE keinen Markt für qualitativ hochwertiges Fleisch gibt. Die Verbraucher wollen nur Billigzeug.
2. Man bracht keine Ersatzprodukte für Fleisch. Anfangs kann es helfen, Fleisch durch Tofu oder anderen Fleischersatz zu ersetzen, allerdings gibt es genügend Wege, anders zu kochen. Die traditionelle Küche ist nur fast ausschließlich auf Fleisch ausgerichtet, deswegen sind dir andere Formen nicht bekannt.
3. Fleisch an sich ist eher geschmacklos und schmeckt durch Gewürze und Röstaromen. Das lässt sich logischerweise dann auch auf andere Sachen (Weizenzeug) usw. übertragen. Im Notfall auch mit künstlichen Aromen, wie sie z.B. in vielen Fertigspeisen, Soßen oder Fastfood verwendet werden.
ja, cool sowas wollte ich! Danke !
Aber ich kann mir leider immernoch nicht vorstellen.. Also wenn ich ein Stück Lende ( sollte man doch kennen ) nehme und das anbrate... ohne Gewürze ohne irgend ein Öl whatever, ihr wisst was ich meine..
Dann schmeckt das für mich schon nach einem eigenen Geschmack. Gut wenn ich das selbe Stück fleisch nun nehme und roh reinbeiße... wird es random schmecken wie ein kobe steak auch.. Klingt logisch.
Aber so gesehen wird dann doch "künstlich" erreicht, dass irgend ein Pflanzenschnitzel nach Fleisch riecht und schmeckt.. Nunja^^ und bei einem Schnitzel, Steak etc. pp. werden doch keine künstlichen Aromen verwendet oder was es da noch so an Tricks gibt ? Das heisst wenn ich das wie oben beschrieben in die Pfanne werfe.. schmeckt es nach einem bestimmten Geschmack. Werfe ich dann so ein Pflanzenschnitzel da rein..sind da Aromen usw. die das Teil nach "Schnitzel schmecken lassen"
Will einfach nich in meinen Kopf rein..das Fleisch an sich durch braten und Röstaromen so schmeckt wie es schmeckt..und Veganes "fleisch" durch irgendwas anderes "externes" nach Fleisch schmeckt..
und dein 3. punkt ist ja wohl der größte schwachsinn. das trifft vielleicht auf form- und pressschnitzel zu, "normales" fleisch hat in der tat einen eigengeschmack. und die "künstlichen aromen" ist ja grade die "chemie" die in dem zeugs drin steckt. dass solche chemischen produkte inzwischen überall verwendet werden, ändert daran ja nichts.
@ Viljo und co: Dir ist schon bewusst, dass (bis auf wenige,"exklusivere" Sorten) Fleisch fast keinen Eigengeschmack hat (kannst ja mal in ein rohes, ungewürztes Filet oder mageres Stück Fleisch beißen).Geschmacks_träger_ sind die Fettbegleitstoffe.
Übrigens: Je höher die Güte des Fleisches, desto weniger Fette.Filets zB.
Und genau diese Fette bzw. die darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren sind bei zuviel Konsum auch die gesundheitsschädlichen Stoffe
und
3. Fleisch an sich ist eher geschmacklos und schmeckt durch Gewürze und Röstaromen. Das lässt sich logischerweise dann auch auf andere Sachen (Weizenzeug) usw. übertragen. Im Notfall auch mit künstlichen Aromen, wie sie z.B. in vielen Fertigspeisen, Soßen oder Fastfood verwendet werden.
ist definitiv nicht "der größte Schwachsinn", lieber Monk.
und ja @ viljo, das Problem ist der Kopf, der dir sagt "das ist Fleisch" und "das ist kein Fleisch".
kauf dir ein Stück Lendchen oder ein anderes gutes Filet und beiß rein.Es wird sogar eher unangenehm schmecken.Der Geschmackt kommt durchs einlegen (warum legt man gutes Grillfleisch oder Filets auch gerne mal 1 Tag in Zwiebeln, Paprika und Fetten ein).
True story.
zu 1: ohne quellen sind das nur behauptungen. ich sage: in DE ist das fleisch viel weniger belastet als im ausland. wer hat jetzt recht? außerdem gibt es kaum angebot an "qualitativ hochwertigem" fleisch. bei bio- oder reformläden gibt es kein fleisch, weil für die meisten bio=vegan bedeutet. und selbst wenn das fleisch das doppelte kosten würde - würden dann die tiere wirklich besser gehalten oder würden nicht viel mehr die unternehmen einfach den doppelten gewinn einstreichen? "der verbraucher ist schuld" stimmt auch nur zur hälfte.
und dein 3. punkt ist ja wohl der größte schwachsinn. das trifft vielleicht auf form- und pressschnitzel zu, "normales" fleisch hat in der tat einen eigengeschmack. und die "künstlichen aromen" ist ja grade die "chemie" die in dem zeugs drin steckt. dass solche chemischen produkte inzwischen überall verwendet werden, ändert daran ja nichts.
Zitat von gerdikurt
@ Viljo und co: Dir ist schon bewusst, dass (bis auf wenige,"exklusivere" Sorten) Fleisch fast keinen Eigengeschmack hat (kannst ja mal in ein rohes, ungewürztes Filet oder mageres Stück Fleisch beißen).Geschmacks_träger_ sind die Fettbegleitstoffe.
Übrigens: Je höher die Güte des Fleisches, desto weniger Fette.Filets zB.
Und genau diese Fette bzw. die darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren sind bei zuviel Konsum auch die gesundheitsschädlichen Stoffe.
woher kommt das denn? wieso soll fleisch keinen eigengeschmack haben? selbst rohes fleisch (stichwort carpaccio, eine italienische vorspeise aus dünnem rohen rindfleisch) schmeckt durchaus gut, auch wenn es nicht jedermanns sache ist. wer sich das nicht vorstellen kann, kann auch an sushi denken (jaja, natürlich ist das fisch).
dass der geschmack im fett sitzt ist dabei doch nebensächlich, das fett gehört zum fleisch dazu. es stimmt natürlich, dass viele schnitzel oder auch fettarmes hühnchen / putenfleisch relativ wenig eigengeschmack haben. das ist allerdings kein "hochwertiges" fleisch, sondern vor allem in deutschland aufgrund der leichten zubereitung beliebt. das hat zunächst nichts mit der "güte" zu tun
Einfach nur nein, aber du spiegelst damit ganz gut den thread wieder.
Paar spontante Punkte:
Die Belastung in Deutschland ist Allgemeinwissen und vielfach nachgewiesen. scholar.google.com hfgl
>außerdem gibt es kaum angebot an "qualitativ hochwertigem" fleisch
ja, weil, wie ich geschrieben habe, keine nachfrage besteht. das ist in frankreich, italien etc. anders. versuche von z.b. edeka, hochwertigeres fleisch in DE anzubieten, sind gescheitert.
>bei bio- oder reformläden gibt es kein fleisch, weil für die meisten bio=vegan bedeutet
ich lolierte hart. ok, rm.
> und selbst wenn das fleisch das doppelte kosten würde - würden dann die tiere wirklich besser gehalten oder würden nicht viel mehr die unternehmen einfach den doppelten gewinn einstreichen? "der verbraucher ist schuld" stimmt auch nur zur hälfte.
eine artgerechtere haltung, besseres futter und weniger medikamenteneinsatz wären zumindest finanzierbar, nicht so wie jetzt
und dein 3. punkt ist ja wohl der größte schwachsinn. das trifft vielleicht auf form- und pressschnitzel zu, "normales" fleisch hat in der tat einen eigengeschmack. und die "künstlichen aromen" ist ja grade die "chemie" die in dem zeugs drin steckt. dass solche chemischen produkte inzwischen überall verwendet werden, ändert daran ja nichts.
@ Viljo und co: Dir ist schon bewusst, dass (bis auf wenige,"exklusivere" Sorten) Fleisch fast keinen Eigengeschmack hat (kannst ja mal in ein rohes, ungewürztes Filet oder mageres Stück Fleisch beißen).Geschmacks_träger_ sind die Fettbegleitstoffe.
Übrigens: Je höher die Güte des Fleisches, desto weniger Fette.Filets zB.
Und genau diese Fette bzw. die darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren sind bei zuviel Konsum auch die gesundheitsschädlichen Stoffe
und
3. Fleisch an sich ist eher geschmacklos und schmeckt durch Gewürze und Röstaromen. Das lässt sich logischerweise dann auch auf andere Sachen (Weizenzeug) usw. übertragen. Im Notfall auch mit künstlichen Aromen, wie sie z.B. in vielen Fertigspeisen, Soßen oder Fastfood verwendet werden.
ist definitiv nicht "der größte Schwachsinn", lieber Monk.
und ja @ viljo, das Problem ist der Kopf, der dir sagt "das ist Fleisch" und "das ist kein Fleisch".
kauf dir ein Stück Lendchen oder ein anderes gutes Filet und beiß rein.Es wird sogar eher unangenehm schmecken.Der Geschmackt kommt durchs einlegen (warum legt man gutes Grillfleisch oder Filets auch gerne mal 1 Tag in Zwiebeln, Paprika und Fetten ein).
True story.
mja :X aber so gesehen könnte man sagen: Der Prozess warum Fleisch nach Fleisch schmeckt beim braten ist "natürlich".
Beim Pflanzenschnitzel wird es durch irgendwas anderes erreicht, was hinzugetan wird...und das ist für mich persönlich wieder "unnatürlich"
ABER ich versuche das auch nur zu raffen / erklärt zu kriegen und will zu Vegan / Nicht Vegan meine Meinung nicht abgeben, weil wie man sieht VIEL zu wenig Ahnung
Diese Argumentation macht dich sofort in einer Vegetarier&Veganer vs Fleischfresser Diskussion zum Vollidioten. Du suggerierst, dass jeder das Essen soll, was er will. Diese Aussage zerschlägst du mit den nächsten 4 Worten. ( im Angesicht der Tatsache ) Damit machst du sofort klar, dass Vegetarisch der einzig richtige, beziehungsweise gesunde Weg zu leben ist. Zumindest mal deiner Meinung nach. Das ist überzogen, engstirnig, ignorant und allem voran herablassend. Dieser Beginn deiner Argumentation macht dich zum Prediger.
Naja, werde auf mein vegetarisches Mittagessen ( lecker Caesar Salad ) heute Abend eine Schweinsbraten folgen lassen
Zutaten: Wasser, Weizeneiweiß* (32%), High-Oleic Sonnenblumenöl*, Zwiebeln*, Gewürze*, Hefeextrakt, Steinsalz, Verdickungsmittel Guarkernmehl* und Johannisbrotkernmehl*.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
Kann Spuren von Sellerie, Senf und Soja enthalten.
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