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    ich würde ja auch gerne vegetarier sein, könnte mir das sehr gut vorstellen, aber wenn nur ich aufhöre fleisch zu essen, was ich auch liebend gern mache, dann ändert das gar nichts.

    ich weiß jetzt kommt wieder: "Wenn alle so denken, passiert eh nix!". Ich würde es begrüßen wenn der Staat eingreift und per Gesetzt den Fleisch Konsum irgendwie eindämmen könnte(natürlich nicht komplett verbieten) aber Fleisch auf Markenzuteilung wie es nach dem Krieg war. Ich würde dann gänzlich aufhören fleisch zu essen und vor allem würde auch nicht mehr so viel fleisch weggeworfen werden, wenn es nur noch fleisch auf zuteilung gibt. man könnte das ja auch stufenweise machen, zb. 500g/woche und dann halbes jahr 300g/woche.

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      Zitat von JUNGAEE
      ich würde ja auch gerne vegetarier sein, könnte mir das sehr gut vorstellen, aber wenn nur ich aufhöre fleisch zu essen, was ich auch liebend gern mache, dann ändert das gar nichts.

      ich weiß jetzt kommt wieder: "Wenn alle so denken, passiert eh nix!". Ich würde es begrüßen wenn der Staat eingreift und per Gesetzt den Fleisch Konsum irgendwie eindämmen könnte(natürlich nicht komplett verbieten) aber Fleisch auf Markenzuteilung wie es nach dem Krieg war. Ich würde dann gänzlich aufhören fleisch zu essen und vor allem würde auch nicht mehr so viel fleisch weggeworfen werden, wenn es nur noch fleisch auf zuteilung gibt. man könnte das ja auch stufenweise machen, zb. 500g/woche und dann halbes jahr 300g/woche.
      vegetarismus ist hauptsächlich eine ethisch/moralische einstellung und keine pragmatische.
      du machst also die moralischen implikationen des fleischkonsums daran fest ob der individuelle verzicht sich universell auswirken würde?
      zumal du ja anscheinend irgendein problem mit fleisch hast..

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        für den genuss töten (lassen). was anderes ist es idr nicht. esse selber gerne fleisch, aber, dass sich viele so stur und dickköpfig gegen die behauptung stellen, ihr verhalten wäre (an heutigen standards gemessen) moralisch verwerflich, kann ich nicht nachvollziehen. natürlich ist es verwerflich; es ist töten zum "vergnügen/genuss" bzw aus gewohnheit. keiner (hier) verhungert, wenn man ihm das fleisch von der speisekarte streicht. über die gesundheitlichen aspekte lässt sich streiten, aber man kann wohl mit sicherheit sagen, dass ein veganer, der bewusst auf seine ernährung achtet, definitiv gesünder lebt, als jemand, der sich kopflos jeden billigfraß (ua billigfleisch) reinzieht. dass es viele nervige+hippe veganer (vegetarier idr mMn weniger) gibt, ist ne ganz andere geschichte. ändert trotzdem nichts daran, dass sie im prinzip (wenn man mal tief in sich geht), die "klügeren" oder zumindest die konsequenteren sind. kanns aber wie gesagt nachvollziehen, dass man unter umständen genervt reagiert, wenn sie diese "der-bessere-mensch"-attitüde zu sehr nach außen tragen.

        so, mein dezember-beitrag zu diesem thema.

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          Zitat von JUNGAEE
          ich würde ja auch gerne vegetarier sein, könnte mir das sehr gut vorstellen, aber wenn nur ich aufhöre fleisch zu essen, was ich auch liebend gern mache, dann ändert das gar nichts.

          ich weiß jetzt kommt wieder: "Wenn alle so denken, passiert eh nix!". Ich würde es begrüßen wenn der Staat eingreift und per Gesetzt den Fleisch Konsum irgendwie eindämmen könnte(natürlich nicht komplett verbieten) aber Fleisch auf Markenzuteilung wie es nach dem Krieg war. Ich würde dann gänzlich aufhören fleisch zu essen und vor allem würde auch nicht mehr so viel fleisch weggeworfen werden, wenn es nur noch fleisch auf zuteilung gibt. man könnte das ja auch stufenweise machen, zb. 500g/woche und dann halbes jahr 300g/woche.
          du bist natürlich dann der einzige und das würde garnichts verändern du hast recht :) :D

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            Zitat von JUNGAEE
            ich würde ja auch gerne vegetarier sein, könnte mir das sehr gut vorstellen, aber wenn nur ich aufhöre fleisch zu essen, was ich auch liebend gern mache, dann ändert das gar nichts
            http://www.sueddeutsche.de/leben/welt-vegetariertag-wie-viele-tiere-isst-der-deutsche-in-seinem-leben-1.37615

            Wir haben bei unseren Berechnungen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und das Durchschnittsalter der Bundesbürger zugrunde gelegt. Danach verspeist jeder Deutsche in seinem Leben durchschnittlich 1094 Tiere: Vier Kühe oder Kälber, vier Schafe, zwölf Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine, 945 Hühner. Würde jeder wöchentlich einen fleischfreien Tag einlegen, könnten jährlich 157 Millionen Tiere vor der Schlachtbank verschont werden.
            Das ist der Unterschied, den Du begründest.

            (inb4: Statstik-Flame)

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              Zitat von laaaaaance^_-
              Zitat von krone
              Zitat von Matzelinhio
              Zitat von tes
              Spoiler: 
              Zitat von Monk
              Zitat von tes
              Zitat von Matzelinhio
              Zitat von DarkDelta
              Zitat von tes
              Was spricht eigentlich dafuer Tiere einzusperren um sie dann zu toeten?
              mein hunger
              !!!
              esse jeden tag so 300gramm fleisch und habe dabei kein schlechtes gewissen (wieso auch?).
              mir würde was fehlen wenn ich nur grünzeug auf meinem teller hab und kein schönes stück fleisch.
              Wenn du jetzt nach dem wieso fragst, wuerde ich meinen das es keine gute tat ist,jemanden einzusperren und weh zu tun bzw. zu toeten.

              Ist dir das egal, siehst du drueber hinweg oder was ist es?
              ist es besser, wenn die ganzen tiere, anstatt eingesperrt zu leben, gar nicht existieren würden? veganer sind gegen tiere?
              Zitat von Monk
              Keine Ahnung ob ein Leben ohne Freiheit unter furchtbaren Verhaeltnissen besser ist als keins. Ich hatte die Wahl bisher nicht. Glaubst du es ist ok sie so zu behandeln wie es zz. ist?
              Duerften es andere Lebewesen(Aliens vom Planeten abadubasupa) mit uns dann genauso tun?
              solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
              der typische schreibtischtäter. du kannst nur bwl studieren
              Zitat von rub1kon
              Zitat von Matzelinhio
              solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
              Weil Du ein Idiot bist.

              (Dieses Posting ist kein stumpfer Flame. Ich bin Vegetarier seit ich 8 Jahre alt bin. Ich versuche niemanden zu "bekehren", obwohl ich der Ansicht bin, dass dies eigentlich bitter nötig wäre. Aber leider gibt es zu viele dumme Menschen auf der Welt, die ein solches Verhalten als arg sozial auffällig ansehen - man sie nur diesen Thread.

              Aber eine Einstellung im Sinne von "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" in VERBINDUNG mit einer abstrakten Umstandskenntnis zur Tötung von Tieren ist als Argument einfach nur noch unvertretbar. Ein solches Vorgehen weist keinen Bezug mehr zur eigentlich moralisch-ethischen Überlegung auf und offenbart, dass es dem Verfasser im Wesentlichen auf die Frage ankommt, ob die Tötung "unappetitlich" vor seinen Augen geschieht ... oder eben nicht. Die "Fähigkeit" abstrakt vorhandenes Wissen auszublenden und sich einfach dem Lauf der Dinge hinzugeben, ist von fraglichem Wert. Es ist im Übrigen keine Fähigkeit als solche, sondern die Abwesenheit von Reflexion. Kurzum: Dummheit.

              Insbesondere ist es nicht damit vergleichbar, wenn sich ein Mensch auf den Standpunkt stellt, dass Tiere zwar grausam sterben, sie aber einfach "Pech" haben und als die schwächeren Lebewesen unserem grenzenlosen Zugriff unterworfen sind. Eine solche Argumentation setzt sich nämlich mit den Rahmenbedingungen auseinander und reflektiert diese. Sie ist nicht dumm, sondern einfach "nur" unmoralisch. Dass eine derartige Abwesenheit von Moral freilich auch ein Zeichen von Dummheit ist, sei dahingestellt.)

              Im Übrigen finde ich es beachtlich, dass ein Großteil der außerordentlich "meinungsstarken" Anti-vegetarier oder ausdrücklicher "Fleisch-Fans" junge Männer im Alter von 17 bis 25 sind. Als ob Fleischkonsum irgendwas ganz besonders urtümliches und maskulines ist, das besonders betont und hervorgehoben werden muss. Insbesondere halte ich es für relativ fernliegend, dass (pubertierende) Jungs ein anderes Geschmacksempfinden haben.

              ... ich frage mich dann immer, wie man auf eine so bescheuerte Idee kommen kann.
              rub1kon ich liebe dich :D ich wollte grade nen ähnlichen beitrag verfassen aber du triffsts auf den punkt :)
              ist mir eigentlich ziemlich boogie... ich esse trotzdem weiter fleisch und esse eier aus bodenhaltung. u mad?

              Kommentar


                Zitat von JUNGAEE
                ich würde ja auch gerne vegetarier sein, könnte mir das sehr gut vorstellen, aber wenn nur ich aufhöre fleisch zu essen, was ich auch liebend gern mache, dann ändert das gar nichts.
                ???

                genau diese einstellung ist es doch, die an vegetariern/veganern kritisiert wird. warum du genau auf fleisch nicht verzichtest ist mir zwar unklar, aber wenn du es gerne machen würdest - bitte. aber warum muss man dann weitergehen und versuchen, nicht-vegetariern die eigene meinung aufzuzwingen und sowas idiotisches wie lebensmittelmarken zu fordern?


                Zitat von rub1kon
                Würde jeder wöchentlich einen fleischfreien Tag einlegen, könnten jährlich 157 Millionen Tiere vor der Schlachtbank verschont werden.
                Das ist der Unterschied, den Du begründest.

                (inb4: Statstik-Flame)
                ist halt wirklich eine milchmädchenrechnung. diese tiere würden nicht etwa verschont werden, sondern, wie schon gesagt, würden aufgrund der mangelnden nachfrage gar nicht erst existieren.

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                  Zitat von Matzelinhio
                  Zitat von laaaaaance^_-
                  Zitat von krone
                  Zitat von Matzelinhio
                  Zitat von tes
                  Spoiler: 
                  Zitat von Monk
                  Zitat von tes
                  Zitat von Matzelinhio
                  Zitat von DarkDelta
                  Zitat von tes
                  Was spricht eigentlich dafuer Tiere einzusperren um sie dann zu toeten?
                  mein hunger
                  !!!
                  esse jeden tag so 300gramm fleisch und habe dabei kein schlechtes gewissen (wieso auch?).
                  mir würde was fehlen wenn ich nur grünzeug auf meinem teller hab und kein schönes stück fleisch.
                  Wenn du jetzt nach dem wieso fragst, wuerde ich meinen das es keine gute tat ist,jemanden einzusperren und weh zu tun bzw. zu toeten.

                  Ist dir das egal, siehst du drueber hinweg oder was ist es?
                  ist es besser, wenn die ganzen tiere, anstatt eingesperrt zu leben, gar nicht existieren würden? veganer sind gegen tiere?
                  Zitat von Monk
                  Keine Ahnung ob ein Leben ohne Freiheit unter furchtbaren Verhaeltnissen besser ist als keins. Ich hatte die Wahl bisher nicht. Glaubst du es ist ok sie so zu behandeln wie es zz. ist?
                  Duerften es andere Lebewesen(Aliens vom Planeten abadubasupa) mit uns dann genauso tun?
                  solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                  der typische schreibtischtäter. du kannst nur bwl studieren
                  Zitat von rub1kon
                  Zitat von Matzelinhio
                  solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                  Weil Du ein Idiot bist.

                  (Dieses Posting ist kein stumpfer Flame. Ich bin Vegetarier seit ich 8 Jahre alt bin. Ich versuche niemanden zu "bekehren", obwohl ich der Ansicht bin, dass dies eigentlich bitter nötig wäre. Aber leider gibt es zu viele dumme Menschen auf der Welt, die ein solches Verhalten als arg sozial auffällig ansehen - man sie nur diesen Thread.

                  Aber eine Einstellung im Sinne von "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" in VERBINDUNG mit einer abstrakten Umstandskenntnis zur Tötung von Tieren ist als Argument einfach nur noch unvertretbar. Ein solches Vorgehen weist keinen Bezug mehr zur eigentlich moralisch-ethischen Überlegung auf und offenbart, dass es dem Verfasser im Wesentlichen auf die Frage ankommt, ob die Tötung "unappetitlich" vor seinen Augen geschieht ... oder eben nicht. Die "Fähigkeit" abstrakt vorhandenes Wissen auszublenden und sich einfach dem Lauf der Dinge hinzugeben, ist von fraglichem Wert. Es ist im Übrigen keine Fähigkeit als solche, sondern die Abwesenheit von Reflexion. Kurzum: Dummheit.

                  Insbesondere ist es nicht damit vergleichbar, wenn sich ein Mensch auf den Standpunkt stellt, dass Tiere zwar grausam sterben, sie aber einfach "Pech" haben und als die schwächeren Lebewesen unserem grenzenlosen Zugriff unterworfen sind. Eine solche Argumentation setzt sich nämlich mit den Rahmenbedingungen auseinander und reflektiert diese. Sie ist nicht dumm, sondern einfach "nur" unmoralisch. Dass eine derartige Abwesenheit von Moral freilich auch ein Zeichen von Dummheit ist, sei dahingestellt.)

                  Im Übrigen finde ich es beachtlich, dass ein Großteil der außerordentlich "meinungsstarken" Anti-vegetarier oder ausdrücklicher "Fleisch-Fans" junge Männer im Alter von 17 bis 25 sind. Als ob Fleischkonsum irgendwas ganz besonders urtümliches und maskulines ist, das besonders betont und hervorgehoben werden muss. Insbesondere halte ich es für relativ fernliegend, dass (pubertierende) Jungs ein anderes Geschmacksempfinden haben.

                  ... ich frage mich dann immer, wie man auf eine so bescheuerte Idee kommen kann.
                  rub1kon ich liebe dich :D ich wollte grade nen ähnlichen beitrag verfassen aber du triffsts auf den punkt :)
                  ist mir eigentlich ziemlich boogie... ich esse trotzdem weiter fleisch und esse eier aus bodenhaltung. u mad?
                  tu dies. wozu musstest du das jetzt hier nochmal mitteilen? u mad?

                  Kommentar


                    Zitat von Monk
                    Zitat von rub1kon
                    Würde jeder wöchentlich einen fleischfreien Tag einlegen, könnten jährlich 157 Millionen Tiere vor der Schlachtbank verschont werden.
                    Das ist der Unterschied, den Du begründest.

                    (inb4: Statstik-Flame)
                    ist halt wirklich eine milchmädchenrechnung. diese tiere würden nicht etwa verschont werden, sondern, wie schon gesagt, würden aufgrund der mangelnden nachfrage gar nicht erst existieren.
                    naja, überleg mal weshalb sie exisitieren.
                    richtig, um geschlachtet zu werden. insofern würden sie schon verschont, als weniger geschlachtet würde.

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                      Zitat von laaaaaance^_-
                      Zitat von Matzelinhio
                      Zitat von laaaaaance^_-
                      Zitat von krone
                      Zitat von Matzelinhio
                      Zitat von tes
                      Spoiler: 
                      Zitat von Monk
                      Zitat von tes
                      Zitat von Matzelinhio
                      Zitat von DarkDelta
                      Zitat von tes
                      Was spricht eigentlich dafuer Tiere einzusperren um sie dann zu toeten?
                      mein hunger
                      !!!
                      esse jeden tag so 300gramm fleisch und habe dabei kein schlechtes gewissen (wieso auch?).
                      mir würde was fehlen wenn ich nur grünzeug auf meinem teller hab und kein schönes stück fleisch.
                      Wenn du jetzt nach dem wieso fragst, wuerde ich meinen das es keine gute tat ist,jemanden einzusperren und weh zu tun bzw. zu toeten.

                      Ist dir das egal, siehst du drueber hinweg oder was ist es?
                      ist es besser, wenn die ganzen tiere, anstatt eingesperrt zu leben, gar nicht existieren würden? veganer sind gegen tiere?
                      Zitat von Monk
                      Keine Ahnung ob ein Leben ohne Freiheit unter furchtbaren Verhaeltnissen besser ist als keins. Ich hatte die Wahl bisher nicht. Glaubst du es ist ok sie so zu behandeln wie es zz. ist?
                      Duerften es andere Lebewesen(Aliens vom Planeten abadubasupa) mit uns dann genauso tun?
                      solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                      der typische schreibtischtäter. du kannst nur bwl studieren
                      Zitat von rub1kon
                      Zitat von Matzelinhio
                      solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                      Weil Du ein Idiot bist.

                      (Dieses Posting ist kein stumpfer Flame. Ich bin Vegetarier seit ich 8 Jahre alt bin. Ich versuche niemanden zu "bekehren", obwohl ich der Ansicht bin, dass dies eigentlich bitter nötig wäre. Aber leider gibt es zu viele dumme Menschen auf der Welt, die ein solches Verhalten als arg sozial auffällig ansehen - man sie nur diesen Thread.

                      Aber eine Einstellung im Sinne von "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" in VERBINDUNG mit einer abstrakten Umstandskenntnis zur Tötung von Tieren ist als Argument einfach nur noch unvertretbar. Ein solches Vorgehen weist keinen Bezug mehr zur eigentlich moralisch-ethischen Überlegung auf und offenbart, dass es dem Verfasser im Wesentlichen auf die Frage ankommt, ob die Tötung "unappetitlich" vor seinen Augen geschieht ... oder eben nicht. Die "Fähigkeit" abstrakt vorhandenes Wissen auszublenden und sich einfach dem Lauf der Dinge hinzugeben, ist von fraglichem Wert. Es ist im Übrigen keine Fähigkeit als solche, sondern die Abwesenheit von Reflexion. Kurzum: Dummheit.

                      Insbesondere ist es nicht damit vergleichbar, wenn sich ein Mensch auf den Standpunkt stellt, dass Tiere zwar grausam sterben, sie aber einfach "Pech" haben und als die schwächeren Lebewesen unserem grenzenlosen Zugriff unterworfen sind. Eine solche Argumentation setzt sich nämlich mit den Rahmenbedingungen auseinander und reflektiert diese. Sie ist nicht dumm, sondern einfach "nur" unmoralisch. Dass eine derartige Abwesenheit von Moral freilich auch ein Zeichen von Dummheit ist, sei dahingestellt.)

                      Im Übrigen finde ich es beachtlich, dass ein Großteil der außerordentlich "meinungsstarken" Anti-vegetarier oder ausdrücklicher "Fleisch-Fans" junge Männer im Alter von 17 bis 25 sind. Als ob Fleischkonsum irgendwas ganz besonders urtümliches und maskulines ist, das besonders betont und hervorgehoben werden muss. Insbesondere halte ich es für relativ fernliegend, dass (pubertierende) Jungs ein anderes Geschmacksempfinden haben.

                      ... ich frage mich dann immer, wie man auf eine so bescheuerte Idee kommen kann.
                      rub1kon ich liebe dich :D ich wollte grade nen ähnlichen beitrag verfassen aber du triffsts auf den punkt :)
                      ist mir eigentlich ziemlich boogie... ich esse trotzdem weiter fleisch und esse eier aus bodenhaltung. u mad?
                      tu dies. wozu musstest du das jetzt hier nochmal mitteilen? u mad?
                      weil mir diese disskusion auf den sack geht. es kann doch jeder für sich entscheiden wie er lebt/was er isst, wenn jemand auf fleisch verzichtet bitte. jedoch hasse ich solche leute die dann fleischessern ein schlechtes gewissen machen wollen bzw sie "bekehren" wollen und blabla. von mir aus bin ich auch unmoralisch, jedoch sehe ich das ganz einfach- lieber 10 eier für 1,50 als 6 ach so tolle bio eier von achso glücklichen hühnern für 3 euro.

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                        Zitat von Matzelinhio
                        Zitat von laaaaaance^_-
                        Zitat von Matzelinhio
                        Zitat von laaaaaance^_-
                        Zitat von krone
                        Zitat von Matzelinhio
                        Zitat von tes
                        Spoiler: 
                        Zitat von Monk
                        Zitat von tes
                        Zitat von Matzelinhio
                        Zitat von DarkDelta
                        Zitat von tes
                        Was spricht eigentlich dafuer Tiere einzusperren um sie dann zu toeten?
                        mein hunger
                        !!!
                        esse jeden tag so 300gramm fleisch und habe dabei kein schlechtes gewissen (wieso auch?).
                        mir würde was fehlen wenn ich nur grünzeug auf meinem teller hab und kein schönes stück fleisch.
                        Wenn du jetzt nach dem wieso fragst, wuerde ich meinen das es keine gute tat ist,jemanden einzusperren und weh zu tun bzw. zu toeten.

                        Ist dir das egal, siehst du drueber hinweg oder was ist es?
                        ist es besser, wenn die ganzen tiere, anstatt eingesperrt zu leben, gar nicht existieren würden? veganer sind gegen tiere?
                        Zitat von Monk
                        Keine Ahnung ob ein Leben ohne Freiheit unter furchtbaren Verhaeltnissen besser ist als keins. Ich hatte die Wahl bisher nicht. Glaubst du es ist ok sie so zu behandeln wie es zz. ist?
                        Duerften es andere Lebewesen(Aliens vom Planeten abadubasupa) mit uns dann genauso tun?
                        solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                        der typische schreibtischtäter. du kannst nur bwl studieren
                        Zitat von rub1kon
                        Zitat von Matzelinhio
                        solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                        Weil Du ein Idiot bist.

                        (Dieses Posting ist kein stumpfer Flame. Ich bin Vegetarier seit ich 8 Jahre alt bin. Ich versuche niemanden zu "bekehren", obwohl ich der Ansicht bin, dass dies eigentlich bitter nötig wäre. Aber leider gibt es zu viele dumme Menschen auf der Welt, die ein solches Verhalten als arg sozial auffällig ansehen - man sie nur diesen Thread.

                        Aber eine Einstellung im Sinne von "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" in VERBINDUNG mit einer abstrakten Umstandskenntnis zur Tötung von Tieren ist als Argument einfach nur noch unvertretbar. Ein solches Vorgehen weist keinen Bezug mehr zur eigentlich moralisch-ethischen Überlegung auf und offenbart, dass es dem Verfasser im Wesentlichen auf die Frage ankommt, ob die Tötung "unappetitlich" vor seinen Augen geschieht ... oder eben nicht. Die "Fähigkeit" abstrakt vorhandenes Wissen auszublenden und sich einfach dem Lauf der Dinge hinzugeben, ist von fraglichem Wert. Es ist im Übrigen keine Fähigkeit als solche, sondern die Abwesenheit von Reflexion. Kurzum: Dummheit.

                        Insbesondere ist es nicht damit vergleichbar, wenn sich ein Mensch auf den Standpunkt stellt, dass Tiere zwar grausam sterben, sie aber einfach "Pech" haben und als die schwächeren Lebewesen unserem grenzenlosen Zugriff unterworfen sind. Eine solche Argumentation setzt sich nämlich mit den Rahmenbedingungen auseinander und reflektiert diese. Sie ist nicht dumm, sondern einfach "nur" unmoralisch. Dass eine derartige Abwesenheit von Moral freilich auch ein Zeichen von Dummheit ist, sei dahingestellt.)

                        Im Übrigen finde ich es beachtlich, dass ein Großteil der außerordentlich "meinungsstarken" Anti-vegetarier oder ausdrücklicher "Fleisch-Fans" junge Männer im Alter von 17 bis 25 sind. Als ob Fleischkonsum irgendwas ganz besonders urtümliches und maskulines ist, das besonders betont und hervorgehoben werden muss. Insbesondere halte ich es für relativ fernliegend, dass (pubertierende) Jungs ein anderes Geschmacksempfinden haben.

                        ... ich frage mich dann immer, wie man auf eine so bescheuerte Idee kommen kann.
                        rub1kon ich liebe dich :D ich wollte grade nen ähnlichen beitrag verfassen aber du triffsts auf den punkt :)
                        ist mir eigentlich ziemlich boogie... ich esse trotzdem weiter fleisch und esse eier aus bodenhaltung. u mad?
                        tu dies. wozu musstest du das jetzt hier nochmal mitteilen? u mad?
                        weil mir diese disskusion auf den sack geht. es kann doch jeder für sich entscheiden wie er lebt/was er isst, wenn jemand auf fleisch verzichtet bitte. jedoch hasse ich solche leute die dann fleischessern ein schlechtes gewissen machen wollen bzw sie "bekehren" wollen und blabla. von mir aus bin ich auch unmoralisch, jedoch sehe ich das ganz einfach- lieber 10 eier für 1,50 als 6 ach so tolle bio eier von achso glücklichen hühnern für 3 euro.
                        zuerst einmal solltest du mal überlegen ob jemand ANDERS dir ein schlechtes gewissen machen kann oder ob das nur du selbst kannst. dann solltest dir dich fragen wieso das überhaupt funktioniert weil du dich ja anscheinend mit der thematik auseinander setzt und das thema bei dir irgendwie auf interesse stößt. anstatt diesen thread einfach zu meiden musst du deine persönliche meinung zu deinen essgewohnheiten breit treten, obwohl das glaub ich niemanden intressierst ob und wieso du nun lieber bodenhaltungseier auch weiterhin kaufen wirst :o u mad?

                        Kommentar


                          @Matze Die Begründung für dein Verhalten hast du doch schon bekommen, also was willst du noch?

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                            Zitat von laaaaaance^_-
                            Zitat von Matzelinhio
                            Zitat von laaaaaance^_-
                            Zitat von Matzelinhio
                            Zitat von laaaaaance^_-
                            Zitat von krone
                            Zitat von Matzelinhio
                            Zitat von tes
                            Spoiler: 
                            Zitat von Monk
                            Zitat von tes
                            Zitat von Matzelinhio
                            Zitat von DarkDelta
                            Zitat von tes
                            Was spricht eigentlich dafuer Tiere einzusperren um sie dann zu toeten?
                            mein hunger
                            !!!
                            esse jeden tag so 300gramm fleisch und habe dabei kein schlechtes gewissen (wieso auch?).
                            mir würde was fehlen wenn ich nur grünzeug auf meinem teller hab und kein schönes stück fleisch.
                            Wenn du jetzt nach dem wieso fragst, wuerde ich meinen das es keine gute tat ist,jemanden einzusperren und weh zu tun bzw. zu toeten.

                            Ist dir das egal, siehst du drueber hinweg oder was ist es?
                            ist es besser, wenn die ganzen tiere, anstatt eingesperrt zu leben, gar nicht existieren würden? veganer sind gegen tiere?
                            Zitat von Monk
                            Keine Ahnung ob ein Leben ohne Freiheit unter furchtbaren Verhaeltnissen besser ist als keins. Ich hatte die Wahl bisher nicht. Glaubst du es ist ok sie so zu behandeln wie es zz. ist?
                            Duerften es andere Lebewesen(Aliens vom Planeten abadubasupa) mit uns dann genauso tun?
                            solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                            der typische schreibtischtäter. du kannst nur bwl studieren
                            Zitat von rub1kon
                            Zitat von Matzelinhio
                            solange ich nicht sehe wie das tier vor meinen augen hingerichtet wird hab ich damit ehrlich gesagt kein problem.
                            Weil Du ein Idiot bist.

                            (Dieses Posting ist kein stumpfer Flame. Ich bin Vegetarier seit ich 8 Jahre alt bin. Ich versuche niemanden zu "bekehren", obwohl ich der Ansicht bin, dass dies eigentlich bitter nötig wäre. Aber leider gibt es zu viele dumme Menschen auf der Welt, die ein solches Verhalten als arg sozial auffällig ansehen - man sie nur diesen Thread.

                            Aber eine Einstellung im Sinne von "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" in VERBINDUNG mit einer abstrakten Umstandskenntnis zur Tötung von Tieren ist als Argument einfach nur noch unvertretbar. Ein solches Vorgehen weist keinen Bezug mehr zur eigentlich moralisch-ethischen Überlegung auf und offenbart, dass es dem Verfasser im Wesentlichen auf die Frage ankommt, ob die Tötung "unappetitlich" vor seinen Augen geschieht ... oder eben nicht. Die "Fähigkeit" abstrakt vorhandenes Wissen auszublenden und sich einfach dem Lauf der Dinge hinzugeben, ist von fraglichem Wert. Es ist im Übrigen keine Fähigkeit als solche, sondern die Abwesenheit von Reflexion. Kurzum: Dummheit.

                            Insbesondere ist es nicht damit vergleichbar, wenn sich ein Mensch auf den Standpunkt stellt, dass Tiere zwar grausam sterben, sie aber einfach "Pech" haben und als die schwächeren Lebewesen unserem grenzenlosen Zugriff unterworfen sind. Eine solche Argumentation setzt sich nämlich mit den Rahmenbedingungen auseinander und reflektiert diese. Sie ist nicht dumm, sondern einfach "nur" unmoralisch. Dass eine derartige Abwesenheit von Moral freilich auch ein Zeichen von Dummheit ist, sei dahingestellt.)

                            Im Übrigen finde ich es beachtlich, dass ein Großteil der außerordentlich "meinungsstarken" Anti-vegetarier oder ausdrücklicher "Fleisch-Fans" junge Männer im Alter von 17 bis 25 sind. Als ob Fleischkonsum irgendwas ganz besonders urtümliches und maskulines ist, das besonders betont und hervorgehoben werden muss. Insbesondere halte ich es für relativ fernliegend, dass (pubertierende) Jungs ein anderes Geschmacksempfinden haben.

                            ... ich frage mich dann immer, wie man auf eine so bescheuerte Idee kommen kann.
                            rub1kon ich liebe dich :D ich wollte grade nen ähnlichen beitrag verfassen aber du triffsts auf den punkt :)
                            ist mir eigentlich ziemlich boogie... ich esse trotzdem weiter fleisch und esse eier aus bodenhaltung. u mad?
                            tu dies. wozu musstest du das jetzt hier nochmal mitteilen? u mad?
                            weil mir diese disskusion auf den sack geht. es kann doch jeder für sich entscheiden wie er lebt/was er isst, wenn jemand auf fleisch verzichtet bitte. jedoch hasse ich solche leute die dann fleischessern ein schlechtes gewissen machen wollen bzw sie "bekehren" wollen und blabla. von mir aus bin ich auch unmoralisch, jedoch sehe ich das ganz einfach- lieber 10 eier für 1,50 als 6 ach so tolle bio eier von achso glücklichen hühnern für 3 euro.
                            zuerst einmal solltest du mal überlegen ob jemand ANDERS dir ein schlechtes gewissen machen kann oder ob das nur du selbst kannst. dann solltest dir dich fragen wieso das überhaupt funktioniert weil du dich ja anscheinend mit der thematik auseinander setzt und das thema bei dir irgendwie auf interesse stößt. anstatt diesen thread einfach zu meiden musst du deine persönliche meinung zu deinen essgewohnheiten breit treten, obwohl das glaub ich niemanden intressierst ob und wieso du nun lieber bodenhaltungseier auch weiterhin kaufen wirst :o u mad?
                            yes i am! :(

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                              Zitat von Matzelinhio
                              ist mir eigentlich ziemlich boogie... ich esse trotzdem weiter fleisch und esse eier aus bodenhaltung. u mad?
                              Nö.
                              Weisst Du, wenn ich mich über jeden Menschen ärgern würde, den ich für dumm halte, hätte ich jeden Tag nen ziemlich miesen Tag. Mach was Du meinst. Am Ende des Tages kann ich Dich nicht davon abhalten. Wenn es tatsächlich sowas wie "Karma" gibt, wird es irgendwann auf Dich zurückfallen; wenn es sowas nicht gibt, dann Glück für Dich. Du kannst Dir aber sicher sein, dass ich alle Menschen, die ich - wie Dich - für dumm befinde, mit tief empfundener Ehrlichkeit verachten kann. Das klappt ohne Probleme, ohne mir meinen Tag zu vermiesen.


                              Und dann noch kurz zur "Milchmädchenrechnung" (#232).

                              Klar, die Tiere würden dann nicht geboren werden. Denn es würde kein ausgeprägtes Erfordernis nach Zucht bestehen. Man kann sich jetzt die Frage stellen, inwiefern es "erstrebenswert" ist, nur deshalb geboren zu werden, um binnen kürzester Zeit gemästet und sodann getötet zu werden.

                              Darum geht es mir aber nicht. Der maßgebliche Bezugspunkt ist nicht "Leben schützen". Der wesentliche Bezugspunkt ist "Tod und Leid verhindern". Das geht mit dem Lebensschutz von Tieren weitgehend einher - nämlich sobald die Tiere einmal auf der Welt sind. Aber - siehe Monks Argumentation - nicht immer.

                              Entsprechende Argumentation lässt sich im Übrigen schön auf die Empfängnisverhütung beim Menschen übertragen. Auch hier wird die Entstehung von Leben gehindert.... und mit Ausnahme einiger radikaler Evangelisten im mittleren Westen der USA hat kaum jemand (auch Vegetarier!) etwas dagegen. Sobald das Kind aber entstanden ist, besteht ein (eingeschränkter) Lebensschutz. Wenn das Kind auf der Welt ist, erstarkt dieser zum umfassenden Lebensschutz. Man sieht also: Nicht die Entstehung von Leben ist typischer Bezugspunkt moralisch-ethischer Erwägungen. Sondern die Frage, wie man mit existierendem Leben (egal aus welcher Quelle und aus welchen Gründen entstanden) umgeht.

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                                Vegetarier/Veganer sind nur wieder Neuerscheinungen durch das Internet, wurde es das Internet nicht geben wurden sie schön alle ihr Fleisch essen. Das ist wie nun jeder Laktoseintoleranz hat... schlimm sowas.
                                Springen alle auf den Zug wieder, nur weil sie ein Video gesehen haben.

                                Ich esse nun mal mein Schinkenwurstbrot! :) yuaaaR yolo isso ohne raute

                                Und wer denkt weil da Bio draufsteht, ist es auch ein Bioprodukt gehört wirklich geschlagen. Die Industrie zieht euch schön das Geld aus den Hosen.

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