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Umgang mit Bettlern

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    Umgang mit Bettlern

    Hey Leute,

    bin die Tage mal wieder durch Berlin gelaufen und habe einige Bettler links knien (das machen mittlerweile irgendwie fast alle) gelassen.

    Dabei habe ich eigentlich immer im Hinterkopf, dass man in Deutschland einfach nicht betteln muss. Selbst wenn man keine Wohnung und kein Konto hat, kann man ALG II bar abholen oder sich in einem diakonischen Werk für kurze Zeit eine kostenlose Unterkunft stellen lassen um das bürokratisch besser zu regeln.

    Theoretisch dürften also nur Bettler rumlaufen, die entweder nicht wirtschaften können und somit ihr ALG II aufbessern oder welche die bewusst aus der Gesellschaft aussteigen wollen (wobei die ja eigentlich nicht betteln dürften).

    Jedoch bin ich beim letzten Mal auch einem Mann begegnet mit dem ich besonders Mitleid hatte, der kniend im miesen Wetter sehr verzweifelt aussah.

    Aber ist das alles nur "Taktik" um mehr Geld zu bekommen (aus oben genannten Gründen) oder müsste man nicht viel mehr statt Geld einige Tipps zum deutschen Sozialsystem geben?

    Mir liegt jedes Mal auf der Zunge: Geh zum Arbeitsamt oder Asylamt, oder zu einer diakonischen Einrichtung oder zur Tafel oder sonstwo hin. Die Leute sind dafür angestellt, dir ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen in unserer Gesellschaft.

    Wie geht ihr mit solchen Leuten um?

    #2
    Manche Bettler trauen sich einfach nicht zu solch einer Einrichtung zu gehen

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      #3
      Zitat von Rabe
      Hey Leute,

      bin die Tage mal wieder durch Berlin gelaufen und habe einige Bettler links knien (das machen mittlerweile irgendwie fast alle) gelassen.

      Dabei habe ich eigentlich immer im Hinterkopf, dass man in Deutschland einfach nicht betteln muss. Selbst wenn man keine Wohnung und kein Konto hat, kann man ALG II bar abholen oder sich in einem diakonischen Werk für kurze Zeit eine kostenlose Unterkunft stellen lassen um das bürokratisch besser zu regeln.

      Theoretisch dürften also nur Bettler rumlaufen, die entweder nicht wirtschaften können und somit ihr ALG II aufbessern oder welche die bewusst aus der Gesellschaft aussteigen wollen (wobei die ja eigentlich nicht betteln dürften).

      Jedoch bin ich beim letzten Mal auch einem Mann begegnet mit dem ich besonders Mitleid hatte, der kniend im miesen Wetter sehr verzweifelt aussah.

      Aber ist das alles nur "Taktik" um mehr Geld zu bekommen (aus oben genannten Gründen) oder müsste man nicht viel mehr statt Geld einige Tipps zum deutschen Sozialsystem geben?

      Mir liegt jedes Mal auf der Zunge: Geh zum Arbeitsamt oder Asylamt, oder zu einer diakonischen Einrichtung oder zur Tafel oder sonstwo hin. Die Leute sind dafür angestellt, dir ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen in unserer Gesellschaft.

      Wie geht ihr mit solchen Leuten um?
      ignorieren und im fall der meisten (absolut unbegabten) s-bahn-musikanten die spender hassen weil es dadurch eine zeit lang immer mehr wurden. kam dann sogar öfter vor dass 2 "bands" im selben abteil waren und eine ist schon laut genug

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        #4
        hmm kommt immer ganz darauf an, wie sie mir gegenüber treten. Typen die irgendwo rumknieen kriegen meistens nix. Aber wenn sie z.B. offen und freundlich auf mich zu kommen und sie nicht gerade die Flasche im Anschlag haben bzw. man sieht, dass sie zumindest versuchen sich sauber zu halten, dann kriegen sie meist mein Kleingeld oder ein bisschen Tabak. Habe manchen auch schon einfach was zu essen gekauft...

        Geschichte: Habe mal in einem Supermarkt erlebt, wie ein Kerl (Typ türkischer Möchtegern-Habewas) 20€ an der Kasse mit den Worten hinterlegt hat: Die geben sie nachher dem stinkenden Assi dahinten (Ein ungepflegter Alki wollte gerade sein Kleingeld in Sternburger investieren). Der soll sich mal Seife und Deo kaufen... Alki hat sich gefreut (ich konnte alles schön beobachten) und hat sich erstmal 4 Flaschen Klaren geholt.

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          #5
          ich ignoriere sie

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            #6
            gebe kein Geld. Habe aber mal einem beim Bäcker für 5€ nen Mittagessen, was zu Trinken und Kaffee ausgegeben als ich selbst auf einem Bahnhof 2 std gewartet habe. Kommt aber auch nur seltenst vor

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              #7
              ignorieren und weitergehen

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                #8
                Zitat von raptrr
                ich ignoriere sie
                eben, wurde zwar auch schon deswegen angepöbelt, wenn sie mich direkt angesprochen haben, aber was geht es mich an.

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                  #9
                  ich cryptwalke an ihnen vorbei damit sie mich nicht ansprechen

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                    #10
                    In Paris habe ich Mutter mit Kind ab und zu ein paar Cent oder ein Baguette gegeben. Je nach Laune. Die soziale Absicherung war in meinen Augen nicht ausreichend und sie sahen nicht aus, als ob die Kohle in Alk fließt. Kinder alleine haben nix gekriegt, weil da meist sehr unschöne Familien dahinter stecken die kassieren.

                    PS: Ich schau sie mir meist an. Man muss nicht die Augen vor Problemen verschließen.

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                      #11
                      wenn sie wenigstens Musik oder andere Kunststücke machen gibts geld. Wenn allerdings nur dreist gebettelt wird geh ich weiter

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                        #12
                        Ich geh halt auch einfach weiter, solange es echt nichts ganz besonderes ist. Die, die einfach nur da hocken bekommen garnichts. Selbst wenn sie Musik machen nicht mehr, hab ich früher mal gemacht...

                        Die gehören halt meistens eh zu so ner "Organisation" die einfach nur Geld "erbetteln" wollen.

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                          #13
                          Auch wenn das total asozial ist, aber wenn man aus seinem Leben nichts macht und am Ende auf der Straße landet, hat es nicht anders verdient. In Deutschland ist fast unmöglich auf der Straße zu landen. Und wenn man ihnen was gibt, wird es sowieso nur für Alk ausgegben...

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                            #14
                            Zitat von Emma Watson
                            Manche Bettler trauen sich einfach nicht zu solch einer Einrichtung zu gehen
                            ist doch wohl 100x einfacher ALG II abzuholen als zu betteln? Und auch bei weitem nicht so erniedrigend...

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                              #15
                              Zitat von Tim
                              Auch wenn das total asozial ist, aber wenn man aus seinem Leben nichts macht und am Ende auf der Straße landet, hat es nicht anders verdient. In Deutschland ist fast unmöglich auf der Straße zu landen. Und wenn man ihnen was gibt, wird es sowieso nur für Alk ausgegben...
                              Was bist du bitte für ein überheblicher Ignorant?

                              Erst letztens habe ich jemand getroffen, der Theologie studiert hatte, dann aber in Depressionen landete und der ganze Scheiß. Ende war Straße und Alk. Das hat er mit 20 vermutlich auch nicht erwartet.

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