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Ich betreibe ausschließlich bulimie-lernen. Reinprügeln und auskotzen.
Weiß meist schon einen Tag nach der Klausur nicht mehr, worum es geht, da ich mich dann auf den neuen Stoff konzentriere
mach dir mal keine sorgen. in grund- und grundfachstudium wirst du sowas von mit stoff zugeballert, das man sich das nicht merken kann.
im hauptstudium solltest du dann eh nur noch die sachen haben, die dich interessieren und da gehst du mit einer ganz anderen motivation heran. da lernt man wesentlich schneller, effektiver und man merkt sich dann auch mal dinge ;)
die ersten 6 semester habe ich auch nur bulimielernen gemacht, hat immer gereicht und ich behaupte mal, dass ich ebenfalls durch den großteil der fächer durchrasseln würde, falls ich jetzt unangekündigt wieder die klausuren schreiben müsste.
krass du hast die funktionsweise eines studiums erkannt. und das schon im 3. semester. ich bin beeindruckt. studium ist nicht da um wissen zu vermitteln. denn du brauchst den meisten kram sowieso nie wieder in deinem leben.
Vollkommen normal!
Am schlimmsten sind eben die Fächer mit so hohem Anteil an Auswendiglernen irgendwelchen Zeugs, was man später im Beruf entweder gar nicht braucht oder eben dann nachschaut (Erinnere mich da z.B. an Dutzende Tabellen mit Schmelzpunkten von allen möglichen Metallen und Legierungen, irgendwelche Temperaturen für den Spritzguss von Kunstoffen usw...).
Einzig die Sachen die man eben immer wieder braucht, behält man wirklich präsent im Kopf. Allerdings sollte es wohl so sein, dass man sich wieder gut rein finden kann in den früher mal gelernten Stoff.
Ist normal.Wirst auch merken, dass Studium und Job wenig miteinander zu tun haben.Studium liefert im besten Fall die Werkzeuge, aber keine direkten Skills.
http://www.youtube.com/watch?v=SIX6ZsD37is
(zwar etwas übertrieben dargestellt, kommt das Thema Studium aber auch kurz ziemlich realitätsnah zur Sprache)
kommt drauf an. auch im studium interessieren einen nicht alle fächer. die sachen, die mich wirklich interessiert haben und von mir aus verstehen wollte habe ich zum grossteil immer noch im kopf. das waren aber auch eher dinge, wo man das prinzip und die vorgänge dahinter verstehen musste, ums raffen und behalten zu können. dinge, die ich nur auswendig lernen musste (zahlen, daten, modelle usw.) weiss ich auch kaum noch.
naja eigentlich gehts im studium ja auch darum zu lernen sich selber dinge anzueignen und selbstständig wissenschaftlich arbeiten zu können. Wenn du das am Ende kannst und deine Schwerpunkte, also die dich interessieren beherrschst, ist alles in ordnung :)
standard....kenne kaum jemanden der wirklich durchgängig im studium den stoff aller semester konnte.
außer natürlich die bwler, die haben nach dem 3. semester die kenntnisse eines millionenschweren unternehmensberaters und können den kompletten stoff in jeder diskussionsrunde aus dem ff abrufen
Alles eine Frage der Perspektive... Bei den meisten ( mich eingeschlossen) ist es so, dass sie den Großteil dessen, was sie gelernt haben wieder vergessen/verdrängen, weil der stoff meistens in einem viel zu kurzem Zeitrahmen gelernt wurde. Hinzu kommt, dass du tatsächlich vieles später nicht brauchst, v.a. wenn man bedenkt, wie viele Möglichkeiten für Spezialisierungen es gibt.
Und dann gibt es Leute, wie Patrick ( Kollege im Studium^^), die einfach mal alles lernen und alles können selbst das zeug, dass man vor 3 Semestern gelernt hat, sei es nun aus Ehrgeiz/ Eigeninteresse/ Genie... . Für ihn lässt sich diese Spezialisierungsregel nicht anwenden, weil er eine ganz andere Position im Unternehmen von Anfang an einnehmen wird. Ich sage nicht, dass er auch das gesamte erworbene Wissen anwenden wird, aber für ihn ist es einfach eine ganz andere Perspektive auf das ganze System.
Weiß halt teilweise das Zeug aus dem letzten Semester schon nicht mehr aus dem Stehgreif, und das, obwohl ich versuche, möglichst nie Bulimie-Lernen anzuwenden.
Andererseits würde es aber wohl auch nicht lange gehen, das ganze wieder zu verstehen und anzuwenden wenn man sich nochmal damit beschäftigen würde.
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