Hi readmore,
readmore ist mittlerweile schon ein paar Jahre älter und älter werden auch seine User. Mit dem Alter ändern sich die Alltagsfragen und es entstehen neue Herausforderungen. Über eine davon möchte ich eine Diskussion anregen.
Verändert der Sprung in die Arbeitswelt die Persönlichkeit von Freunden?
Ich befinde mich im letzten Semester meines Maschbau-Studiums und bekomme so mit wie einige Kommillitonen und Freunde um mich herum schon fertig sind und sich für Jobs bewerben. Bei den meisten klappt das alles ganz gut, sie reden gerne darüber und verhalten sich sehr bescheiden (Keine Gehaltsangaben, erzählen lieber über Patzer im Bewerbungsgespräch etc.) Das sind meistens auch die Leute die extrem gut in der Uni waren und einen top Lebenslauf haben.
Dann kommen aber einige Freunde/Bekannte, die durch die Jobangebote und Bewerbungsgespräche so ein Selbstvertrauen bekommen, dass sich quasi ihre Persönlichkeit komplett verändert. Sie werden arrogant, überheblich und sind der Behauptung, dass sie als Mensch mehr Wert sind, weil sie mehr Geld kriegen. Das sind oft die Leute, die in ihrem Leben bisher wenig Erfolg hatten, wenig sozial sind (Jungfrau, bei-Mama-wohner) und m.E.n. wenig Selbstbewusstsein bisher hatten. Versicherungs-Kiddies kriegen auf einmal mit 21 ihre 44kEUR Brutto und haben kein Verständnis, warum ich 5 Jahre studiere um am Ende das selbe zu verdienen. Andere prahlen von ihrer interkulturellen Kompetenz, weil sie einen türkischen Bro haben und erzählen wie gut das im Bewerbungsgespräch ankam. Und dabei schreiben sie ihre Bewerbungen immer noch mit "Hiermit bewerbe ich mich". Leute mit 0 Sozialskills erzählen wie sie in 4 Jahren Führungskräfte werden.
Sie erzählen von sich und wie gut sie was mal gemacht haben, wo sie nur können.
Ich erkenne die Leute nicht mehr wieder und ich ärger mich darüber. Es kann gut sein, dass es zu einem kleinen Teil daran liegt, dass ich es ihnen gar nicht erst gönne. Ich freu mich aber für sie, dass alles against-the-odds geklappt hat. Aber bei Erfolg sich bei seinen Freunden profilieren zu wollen ist ein persönliches no-go finde ich.
Wie sieht's bei euch aus? Haben sich eure Kumpels/Bekannte bei Erfolg im Job plötzlich verändert? Bewusst/unbewusst?
readmore ist mittlerweile schon ein paar Jahre älter und älter werden auch seine User. Mit dem Alter ändern sich die Alltagsfragen und es entstehen neue Herausforderungen. Über eine davon möchte ich eine Diskussion anregen.
Verändert der Sprung in die Arbeitswelt die Persönlichkeit von Freunden?
Ich befinde mich im letzten Semester meines Maschbau-Studiums und bekomme so mit wie einige Kommillitonen und Freunde um mich herum schon fertig sind und sich für Jobs bewerben. Bei den meisten klappt das alles ganz gut, sie reden gerne darüber und verhalten sich sehr bescheiden (Keine Gehaltsangaben, erzählen lieber über Patzer im Bewerbungsgespräch etc.) Das sind meistens auch die Leute die extrem gut in der Uni waren und einen top Lebenslauf haben.
Dann kommen aber einige Freunde/Bekannte, die durch die Jobangebote und Bewerbungsgespräche so ein Selbstvertrauen bekommen, dass sich quasi ihre Persönlichkeit komplett verändert. Sie werden arrogant, überheblich und sind der Behauptung, dass sie als Mensch mehr Wert sind, weil sie mehr Geld kriegen. Das sind oft die Leute, die in ihrem Leben bisher wenig Erfolg hatten, wenig sozial sind (Jungfrau, bei-Mama-wohner) und m.E.n. wenig Selbstbewusstsein bisher hatten. Versicherungs-Kiddies kriegen auf einmal mit 21 ihre 44kEUR Brutto und haben kein Verständnis, warum ich 5 Jahre studiere um am Ende das selbe zu verdienen. Andere prahlen von ihrer interkulturellen Kompetenz, weil sie einen türkischen Bro haben und erzählen wie gut das im Bewerbungsgespräch ankam. Und dabei schreiben sie ihre Bewerbungen immer noch mit "Hiermit bewerbe ich mich". Leute mit 0 Sozialskills erzählen wie sie in 4 Jahren Führungskräfte werden.
Sie erzählen von sich und wie gut sie was mal gemacht haben, wo sie nur können.
Ich erkenne die Leute nicht mehr wieder und ich ärger mich darüber. Es kann gut sein, dass es zu einem kleinen Teil daran liegt, dass ich es ihnen gar nicht erst gönne. Ich freu mich aber für sie, dass alles against-the-odds geklappt hat. Aber bei Erfolg sich bei seinen Freunden profilieren zu wollen ist ein persönliches no-go finde ich.
Wie sieht's bei euch aus? Haben sich eure Kumpels/Bekannte bei Erfolg im Job plötzlich verändert? Bewusst/unbewusst?
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