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    #76
    Zitat von Chris
    Der Ollie schrieb:
    Spoiler: 
    Leute, wacht mal bitte auf. Die Länder stellen auf G8 um, die Wehrpflicht wird ausgesetzt, es sprießen immer weitere "Elite"-Universitäten aus dem Boden, die europäischen Nachbarn (Spanien, Italien und bald auch Frankreich, wenn dagegen nichts unternommen wird) stecken in einer der größten Arbeitsmarktkrisen seit dem zweiten Weltkrieg. Der Kampf um einen Arbeitsplatz - auch in Deutschland - wird dementsprechend so harrsch geführt, wie noch nie. Durch immer weiteres Aufweichen der Privatsphäre (nicht zuletzt durch uns selbst. Facebook lässt grüßen) verwischen die Grenzen zwischen "Was darf eine Firma von dir verlangen?" und "Was nicht?". Und ihr redet das allen Ernstes noch schön? Vielleicht mögt ihr das nicht wahr haben, aber jede Entscheidung, jedes Quäntchen eures Lebenslaufs, wird ausgequetscht.
    Und das ist pure Hybris. Wie das auf dem europäischen Markt aussieht, mag ich nicht beurteilen, aber soziostrukturell haben wir hier wesentlich drängendere Probleme als eine hohe Akademiker-Arbeitslosigkeit.
    Das ist doch keine Hybris. Es ist doch unbestreitbar ein Problem, wenn Deutschland vor lauter beschrienem "Fachkräftemangel" in 7-8 Jahren gar nicht mehr zu wissen droht, wo es all die arbeitslosen (vor allem aus Ing-Studiengängen) Uni-Absolventen hinstecken möchte. Zeitgleich entwerten wir unser Bildungssystem und haben noch dazu mittlerweile 18-jährige Abiturienten. Was soll denn das?

    Zu dem Facebook-Kommentar hatte ich vor ein paar Wochen erst einen Kursleiter fürs Arbeitsrecht, der ähnliches erzählt hat. Mitunter hätte niemand sich noch vor 20 Jahren getraut, seine eigenen Angestellten per Video zu überwachen. Geschweigedenn sich angemaßt, ihre Leistung (gut, je nach Unternehmen..) in etwaige Kategorien einzuteilen. Was passiert denn heutzutage in der Praxis? Wir werden zu einer Marktwirtschaft von Low-Performern. Das sind amerikanische Verhältnisse, die in den großen Firmen Deutschlands Einzug halten - und betroffen sind ganz sicher nicht nur Großkanzleien, sondern Unternehmen auf allen Gebieten.

    Das ist jetzt äußerst kärglich an der Oberfläche gekratzt (und vielleicht etwas wirr, weil meine Gedanken grad woanders sind), verdeutlicht aber doch den Punkt: Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt war wohl nie härter, denn zur heutigen Zeit. Und wer das Spiel nicht mitspielt, gelangt sehr schnell aufs Abstellgleis.

    Zitat von ceNa
    Was heißt denn das Spiel mitspielen?
    Arbeitskraft sein, statt Mensch.

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      #77
      Was heißt denn das Spiel mitspielen?

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        #78
        23y sind definitiv viel zu alt und du wirst sicher von den 18 jährigen erstis gemobbt. würde dir raten informatik zu studieren. wenn das nicht klappt dann brich es ab und schau einfach was kommt

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          #79
          Zitat von Der Ollie
          Zitat von ceNa
          Was heißt denn das Spiel mitspielen?
          Arbeitskraft sein, statt Mensch.
          Glaube nicht, dass du es so dramatisieren solltest. Sicherlich kommen mehrere Fachkräfte aus dem Ausland, was meiner Meinung nach auch überwiegend gut ist. Aber wieso meinst du, dass die Ing-Studiengänge in einigen Jahren nicht mehr so gefragt sind und viele keinen Job finden werden?

          Meinst du, dass der Markt in 5 Jahren so gesättigt ist, dass wir viel zu viele haben? Ob das so schnell geht wage ich zu bezweifeln. Mache mir ja auch meine Gedanken, da ich einen Ing-Studiengang vorhabe zu studieren.

          Vielleicht kannst du deine Gedanken ja etwas erläutern.

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            #80
            schweinezyklen sind jetzt nicht sooo neu.

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              #81
              ich finde alles unter 28 (max 27) ist ok. Bin selbst gelernter fachinformatiker und mache gerade noch mein abitur. Schon als Bachelor wirst du deutlich bessere chance haben geld zu verdienen. Letztens erst gelesen das es nicht selten ist als bachelor bei 4.8 anzufangen was mehr ist als ein ausgelernter fachinformatiker. Auch hast du später bessere chancen aufzusteigen.

              wenn du wirklich informatiker studieren willst dann ist es doch mehr als eine winwin situatuion. praktische + theoretische erfahrung = $$

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                #82
                Zitat von EinMalig
                ..als bachelor bei 4.8 anzufangen was mehr ist als ein ausgelernter fachinformatiker. Auch hast du später bessere chancen aufzusteigen.
                aha

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                  #83
                  Zitat von lewis
                  Zitat von EinMalig
                  ..als bachelor bei 4.8 anzufangen was mehr ist als ein ausgelernter fachinformatiker. Auch hast du später bessere chancen aufzusteigen.
                  aha
                  sind halt nicht meine worte sondern es gab mal vor kurze eine studie. quelle finde ich leider nicht mehr.

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                    #84
                    Zitat von ceNa
                    Zitat von Der Ollie
                    Zitat von ceNa
                    Was heißt denn das Spiel mitspielen?
                    Arbeitskraft sein, statt Mensch.
                    Glaube nicht, dass du es so dramatisieren solltest. Sicherlich kommen mehrere Fachkräfte aus dem Ausland, was meiner Meinung nach auch überwiegend gut ist. Aber wieso meinst du, dass die Ing-Studiengänge in einigen Jahren nicht mehr so gefragt sind und viele keinen Job finden werden?

                    Meinst du, dass der Markt in 5 Jahren so gesättigt ist, dass wir viel zu viele haben? Ob das so schnell geht wage ich zu bezweifeln. Mache mir ja auch meine Gedanken, da ich einen Ing-Studiengang vorhabe zu studieren.

                    Vielleicht kannst du deine Gedanken ja etwas erläutern.
                    Mir fehlt da ehrlich gesagt die Zeit zu, aber Fakt ist, dass noch vor 3 Jahren Studiengänge wie UTRM, WING und vor allem Maschbau von allen Seiten hoch angepriesen wurden. "Der Studiengang der Zukunft". Folge: Die Hörsäle platzen seit jeher aus allen nähten. Wer den NC für Maschbau nicht packt, nimmt sich nen Bauing oder UTRM und sattelt anschließend um.

                    Drum ist es eine absolute Farce, wenn heute gerade für diese Sparte vor allem Leute aus dem Ausland herangekarrt werden, um den derzeitigen Bedarf auf dem Arbeitsmarkt zu sätten. Wenn all die Leute, die vor 3-4 Jahren ihr Studium aufgrund des Hypes angefangen haben, fertig werden und auf den Arbeitsmarkt strömen, wohin dann mit denen? Gerade deshalb ist es umso kritischer zu sehen, wenn nun weitere, gerade junge spanische Arbeitskräfte rangeholt werden sollen.

                    D.h.: Nicht nur hat man sich ein Problem um deutsche Absolventen geschaffen, indem man es mit dem "Anreize setzen" etwas übertrieben hat (das merken die Verantwortlichen mittlerweile auch selber. Wer hat denn schon seit 2 Jahren in Bezug auf Studierende mal wieder etwas davon gehört, dass Deutschland mehr Ingenieure brauche. Die breite Masse hat trotzdem noch die gegenteiligen Äußerungen von vor 3 Jahren im Hinterkopf.), nein man holt sich jetzt sogar noch Arbeitskräfte von außen, um den jetzigen Bedarf zu decken. Dass die nach ein paar Jahren aber nicht einfach wieder packen, hat man dabei leider vergessen.

                    Es gibt zig Statistiken dazu und ich fühl mich grad schlecht, weil ich die nicht liefere, aber das dürfte relativ leicht zu ergooglen sein.

                    //e: Ok das jetzt so ganz ohne Quellen dastehen lassen, will ich auch nicht. Die Links funktionieren leider nicht mehr, aber ein paar Zahlen sind aufgelistet. Vielleicht kriegt jemand hier aber noch die Dokumente heraus: http://www.think-ing.de/services/downloads/zahlen-zum-ingenieurstudium

                    Spiegel zum Fachkräftemangel bei Ingenieuren: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/warum-der-mangel-an-ingenieuren-ein-mythos-ist-a-821166.html

                    Und auch Die Zeit: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-03/studie-fachkraeftemangel-ingenieure

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                      #85
                      Zitat von Der Ollie
                      Es ist doch unbestreitbar ein Problem, wenn Deutschland vor lauter beschrienem "Fachkräftemangel" in 7-8 Jahren gar nicht mehr zu wissen droht, wo es all die arbeitslosen (vor allem aus Ing-Studiengängen) Uni-Absolventen hinstecken möchte.
                      studienanfänger =/ dipl. ings

                      in den mint fächern ist der drop-out so um die 40%, die a) ganz aufhören oder b) das studium wechseln.
                      an bestimmten "eliteunis" kenne ich drop-out quoten von teilweise über 70%
                      ...und von studenten, die irgendwie schon 10 semester studieren und immer noch kein bsc haben will ich erst gar nicht reden.

                      sicherlich wird die situation auf dem arbeitsmarkt wohl eher schlechter als besser, aber im ing bereicht braucht man sich trotzdem keine sorgen zu machen bzgl. arbeitsplätze

                      notfalls geht man halt ins ausland. dort reißt man sich teilweise um deutsche ings

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                        #86
                        Wie Ollie mir grad erzählen will ich wäre in 5 Jahren Arbeitslos finde ich irgendwie amüsant.
                        Auch das Ingenieure prinzipiell alle über einen Kamm geschert werden - top!

                        Als ich angefangen hab zu studieren (E-Technik) wurden uns Daten vorgelegt, wonach nach 3 Monaten 99,7% der Absolventen einen Job hatten. Also quasi alle. (0,3 halt für Urlauber und lebensunfähige Menschen eher zu vernachlässigen)
                        Weil alle 5 Monate mal irgendeine Dumpfbacke in der Politik mal "Fachkräftemangel" ruft, soll also in 7 Jahren der Markt trotz voranschreitender Technik total übersättigt sein?

                        Lieber Anwalt, bleib lieber bei deinen Akten.
                        Das Problem was du beschreibst trifft allenfalls auf die Bau-Ings zu, als E-Techniker, Maschbauer, Wirt-Ing, Informationstech-Ing oder Bio-/Chemie-Ing. solltest du im Regelfall immer irgendwo nen Job finden.

                        e/ Ausland auch immer eine gute Idee.
                        Arbeitsmarkt wird zwar härter aber Qualität setzt sich immer durch.

                        e2/ Nebenbei gesagt hab ich nichtmal den Bachelor fertig aber schon ein Jobangebot vorliegen -_-
                        Liegt zwar vorallem daran, dass ich einen Firmenchef von ner Energiefirma durch den Sport kenne. Als ich irgendwann mal so nebenbei erzählt hab ich würde E-technik studieren, haben direkt seine Augen geleuchtet weil er wirklich händeringen Leute sucht. Im Endeffekt konnte ich da dann auch direkt mein Industriepraktikum machen :x

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                          #87
                          Zitat von Saurus
                          Wie Ollie mir grad erzählen will ich wäre in 5 Jahren Arbeitslos finde ich irgendwie amüsant.
                          Auch das Ingenieure prinzipiell alle über einen Kamm geschert werden - top!

                          Als ich angefangen hab zu studieren (E-Technik) wurden uns Daten vorgelegt, wonach nach 3 Monaten 99,7% der Absolventen einen Job hatten. Also quasi alle. (0,3 halt für Urlauber und lebensunfähige Menschen eher zu vernachlässigen)
                          Weil alle 5 Monate mal irgendeine Dumpfbacke in der Politik mal "Fachkräftemangel" ruft, soll also in 7 Jahren der Markt trotz voranschreitender Technik total übersättigt sein?

                          Lieber Anwalt, bleib lieber bei deinen Akten.
                          Das Problem was du beschreibst trifft allenfalls auf die Bau-Ings zu, als E-Techniker, Maschbauer, Wirt-Ing, Informationstech-Ing oder Bio-/Chemie-Ing. solltest du im Regelfall immer irgendwo nen Job finden.

                          e/ Ausland auch immer eine gute Idee.
                          Arbeitsmarkt wird zwar härter aber Qualität setzt sich immer durch.
                          Fühl dich jetzt doch nicht gleich an den Karren gepinkelt. Ich hab nie was von E-Technik geschrieben und du braust hier rein, als hätt ich nen Pamphlet über Stromkreisstudenten abgelassen.

                          Schau dir die Links an. Eventuell hast du sogar Zeit etwas mehr zu recherchieren und stößt auf ein paar mehr Zahlen. Aber alles was ich gefunden habe, widerlegt deinen Post halt einfach komplett. Vielleicht nicht in Bezug auf dein heißgeliebtes E-Tech, aber in Bezug auf Ing-Studiengänge allgemein.

                          //e: und wegen dem aufbrausenden Echauffieren a la "über einen Kamm scheren" hab ich gut gelacht. Ist halt der Oberbegriff für diese Art von Studiengang. Ferner hab ich nie etwas abschätziges darüber geschrieben, sondern nur zum Ausdruck gebracht, dass ich mich als Ing-Student verarscht fühlen würde und die Politik der Bundesregierung dahingehend zutiefst missbillige. Also kp, wie man sich so aufführen kann. Getroffene Hunde bellen oder wie sagt man?

                          //e2: Amy, versteh mich doch bitte nicht falsch. Das will ich euch gar nicht absprechen und gönne es euch. Du nimmst aber schon wieder zig Eingrenzungen vor bzgl Studienort und Erfolg. Ist mir klar, dass jeder, der gut in seinem Fach ist, später gutes Geld verdienen wird. Darum gehts doch gar nicht. Geschweigedenn geht es darum, Ing-Studenten die Zukunftsperspektive abzusprechen. Ich hab das nur als Beispiel genommen, um dazulegen, wie verfahren die Situation derzeit ist. Wenn ich mir die Antworten auf der ersten Seite zu diesem Thread anschaue, verfall ich immer noch in Kopfschütteln; diese Blauäugigkeit. Mir ging es nur darum, meinen Punkt klar zu stellen. Niemand muss sich persönlich angegriffen fühlen. Dauernd dieses scheiß Rumgezicke im Offtopic. Echt zum abgewöhnen sowas.

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                            #88
                            ollie - lass es einfach ;)

                            wir ing studenten haben in diesem bereich bzgl. jobchancen mehr ahnung und erfahrungen.
                            ich werde hier auch nicht über jura labern (eben weil ich dort nicht so den plan hab)

                            sicherlich ist dieser fachkräftemangel ala "studiert mint und alles wird gut" ein haufen crap.
                            aber eines weiß ich ganz sicher:
                            mit einem etechnik, maschbau, l&r etc. master von einer rwth, tum, kit, darmstadt wirst du zu 99,999999999% später einen gut bezahlten job finden.

                            e: noch mal an den TE
                            (hab jetzt nicht alles gelesen) aber wie willst du das studium eigl finanzieren?

                            Kommentar


                              #89
                              Ich fühl mich nicht persönlich angegriffen aber solche Sätze wie:

                              Es ist doch unbestreitbar ein Problem, wenn Deutschland vor lauter beschrienem "Fachkräftemangel" in 7-8 Jahren gar nicht mehr zu wissen droht, wo es all die arbeitslosen (vor allem aus Ing-Studiengängen) Uni-Absolventen hinstecken möchte.
                              ...sind einfach von vorne bis hinten falsch. Von den 5 großen Ing-Studiengängen trifft das vllt maximal auf den Bau-Ing zu weil viele Aufgaben vom Bau-Ing auch von Architekten erledigt werden können (wenn auch schlechter).

                              Um ehrlich zu sein bist du eigentlich derjenige, der rumzickt^^
                              Vieles was hier steht mag ein wenig weltfremd sein aber in ne Diskussion mit der Einstellung "ihr habt keine Ahnung vom Arbeitsmarkt und ich zeig euch jetzt wie die Welt geht" in einen fred einzusteigen... auf readmore nicht empfehlenswert.
                              Da MUSSTE ich halt einfach die Ehre der Ing-Studenten verteidigen!

                              naja take it easy.

                              Kommentar


                                #90
                                Schade, dass der Thread ab Kommentar #17 von den Rechthabe-Djihadisten übernommen wurde. Geholfen kann OP jetzt nicht mehr werden.

                                @OP:
                                Selbst mit einem Geschichtsstudium wird dir die deine FiSi-Ausbildung nicht schaden. Sowas ist immer ein Pluspunkt. Außerdem hast du dadurch einige Möglichkeiten dir deine "Umschulung" zu finanzieren.

                                Wie siehts mit Abitur neben dem Beruf aus? Wenn dir das nicht zu stressig ist würde ich den Weg gehen.

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