dann würde ich dir sogar recht geben vor allem in den punkten zum "interesse an geschichte". gerade weil zum expertiseerwerb deliberate practice erforderlich ist, braucht es entweder unmengen an disziplin, oder ein interessengeleitetes freizeitverhalten, das dem fachstudium dienlich ist. sich für geschichte interessieren und geschichte studieren weil es jemanden interessiert sind (unabhängig vom fach) wirklich zwei welten.
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readmore Seelsorge - Zukunft und Studium
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Danke für's Feedback. Werde da auf jeden Fall noch drüber nachdenken und mit ein paar Leuten reden. Finde es etwas krass wie das hier "eskaliert" und Rückschlüsse auf meinen Charakter gezogen werden, aber das darf man wohl nicht persönlich nehmen. Danke readmore, Thread kann zu. :)
E: Das mit dem leichtesten Weg will ich doch nochmal kurz ansprechen. Ich habe mich 3 Jahre lang 7 Stunden in die Schule gequält um einen Abschluss zu bekommen. Die letzten 2 Monate war ich 9 Stunden täglich in einer IT Abteilung und musste mich in SharePoint einarbeiten (was mich nervlich fertig gemacht hat, da mich das Thema wie gesagt nicht interessiert und zunächst nichts geklappt hat) um ein gutes Projekt für mich selbst und den Betrieb abzuliefern. Der leichte Weg wäre es gewesen alles hinzuschmeißen. Jetzt habe ich eine abgeschlossene Ausbildung und frage mich was für mein Glück (nicht den Geldbeutel) das Beste ist. Nun einen anderen Weg einzuschlagen als all die Jahre geplant war und Abitur nachholen halte ich persönlich auch nicht für den leichten Weg. Ich bin durchaus in der Lage meinen Arsch hoch zubekommen und auf die Zähne zu beißen. Allerdings bin ich nach 3 Jahren etwas ausgelaugt was "Arsch hochkriegen" in Verbindung mit Informatik angeht. Ich bin trotzdem dankbar für so direktes Feedback da mir das das liebste ist. "Das packst du schon" habe ich schon immer gehasst. Nehme sowas wie gesagt nicht persönlich, aber will hier nicht als "Mooff - der Typ der den leichtesten Weg geht" rumschleichen. Also auch danke an overkill und DerOllie für das sehr direkte Feedback. Angst habe ich durchaus. Angst dass ich einen Beruf ausübe der mich unglücklich macht und auslaugt. Angst zu versagen habe ich da weniger.
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Kenne das aber auch. Hab grade das 1. Staatsexamen (Jura) gemacht und bin aber nich restlos überzeugt, dass es das Richtige ist... Also die Leidenschaft fehlt da schon. Die Frage die ich mir jetzt stelle ist, ob es grundsätzlich am Fach liegt, oder einfach am Studium selber, weil das halt gegen Ende echt knüppelhart war (Bayern) und ich stinkefaul bin....
Meine Ex Freundin hat mir bisschen vorgelebt, wie es ist, wenn man voll den Plan für sich selber hat und genau weiß was einen glücklich macht. Sie will einfach nur mit Kindern arbeiten, Geld spielt da ne untergeordnete bis gar keine Rolle. Sowas finde ich wünschenswert. Wenn man genau weiß was einen glücklich machen wird und wo man mal hin will. Ich hab das leider nicht... Und daher fehlt mir auch echt iwo der Antrieb
Auch ich denke es ist 100 mal besser einen Job zu machen, der Spaß macht, auch wenn man nich dick Kohle verdient, als sich jeden morgen mit nem grimmigen Gesicht ausm Bett zu schleppen....
Olli hat da schon Recht, du musst dich fragen ob es wirklich an mangelndem Interesse liegt oder an Angst. Aber wenn du zu dem Schluss kommst, dass es einfach nicht das Richtige für dich ist, hab den Mut das Andere in dem du dich siehst zu machen. Es ist meist der schwerere Weg, aber der Richtige.
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Gast
hey,
hab mir jetzt nich alle antworten durchgelesen aber ich kann dir bissel was vom geschichtsstudium erzählen bzw. ich studiere deutsch und politik habe aber sehr viele kommilitonen die geschichte studieren und hocke mich da manchmal auch in vorlesungen rein:
es ist seeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr trocken. du startest natürlich nicht direkt mit irgendwelchen geilen ereignissen sondern darfst erstmal stinklangweilige hausarbeiten über irgendwelche landesverfassungen von 1496 verfassen, wozu du dann nichts machst als in die bib zu gehen und dir quellen zu suchen von irgendwelchen anderen leuten, das trägste dann zusammen.
ich will dir das nicht ausreden aber du solltest dir im klaren sein, dass das weit nicht so spannend ist, wie in der schule, in der dir ein lehrer nur die halbwegs interessanten dinge vorträgt.
zum rest: mach was dir spaß macht. wenn du kein bock auf informatik hast, mach was anderes, sonst wird das eh nichts. du hast keine motivation, bist nicht gut, willst nicht arbeiten und das wars dann. orientier dich um. 23 für ein studium ist nicht zu spät, ich hab kommilitonen die sind weit über 50 und gerade in geschichte sind das noch die jüngeren..
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Max ist KhYr0n
ich zitiere einfach mal um deine dummheit festzuhalten.Zitat von Peter Lustigna du musst es ja wissen.Zitat von pinund trotzdem noch kein plan von nichts.Zitat von Peter Lustigbin auch 23 und jetzt fertig mit dem studium !
bäääm !
und du schubst bei mecces du fritten, ja ?
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Falls hier noch irgendwelche Geschichts- oder Politikwissenschaftsstudenten rumlaufen würde ich mich auch über Feedback freuen. Gerne auch per PN. :)
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Dann tut mir sehr leid, dass ich das mit dem zitierten "Meine Fachkenntnisse sind dementsprechend schlecht" falsch verstanden habe. Du musst verstehen: Durch all die vergangenen Threads mit ähnlichen Themen manifestiert sich so ein grundsätzliches Bild von den Leuten, die sich in dieser Situation befinden. Das ist nicht direkt Schubladendenken, aber man geht schon mit einer gewissen Grundeinstellung an solche Threads heran und wenn dann auch noch die entsprechenden Schlagworte kommen (wie bspw. das Zitat), dann neige ich dazu - und das tut mir sehr leid - die Leute (anscheinend voreilig) abzustempeln.Zitat von MooffDanke für's Feedback. Werde da auf jeden Fall noch drüber nachdenken und mit ein paar Leuten reden. Finde es etwas krass wie das hier "eskaliert" und Rückschlüsse auf meinen Charakter gezogen werden, aber das darf man wohl nicht persönlich nehmen. Danke readmore, Thread kann zu. :)
E: Das mit dem leichtesten Weg will ich doch nochmal kurz ansprechen. Ich habe mich 3 Jahre lang 7 Stunden in die Schule gequält um einen Abschluss zu bekommen. Die letzten 2 Monate war ich 9 Stunden täglich in einer IT Abteilung und musste mich in SharePoint einarbeiten (was mich nervlich fertig gemacht hat, da mich das Thema wie gesagt nicht interessiert und zunächst nichts geklappt hat) um ein gutes Projekt für mich selbst und den Betrieb abzuliefern. Der leichte Weg wäre es gewesen alles hinzuschmeißen. Jetzt habe ich eine abgeschlossene Ausbildung und frage mich was für mein Glück (nicht den Geldbeutel) das Beste ist. Nun einen anderen Weg einzuschlagen als all die Jahre geplant war und Abitur nachholen halte ich persönlich auch nicht für den leichten Weg. Ich bin durchaus in der Lage meinen Arsch hoch zubekommen und auf die Zähne zu beißen. Allerdings bin ich nach 3 Jahren etwas ausgelaugt was "Arsch hochkriegen" in Verbindung mit Informatik angeht. Ich bin trotzdem dankbar für so direktes Feedback da mir das das liebste ist. "Das packst du schon" habe ich schon immer gehasst. Nehme sowas wie gesagt nicht persönlich, aber will hier nicht als "Mooff - der Typ der den leichtesten Weg geht" rumschleichen. Also auch danke an overkill und DerOllie für das sehr direkte Feedback. Angst habe ich durchaus. Angst dass ich einen Beruf ausübe der mich unglücklich macht und auslaugt. Angst zu versagen habe ich da weniger.
Letzten Endes ist der Post auch nur so krass ausgefallen, weil ich mich etwas geärgert habe. Als würde der Lebenslauf und damit die eigenen beruflichen Aussichten keine Einbuße erleiden, wenn man seinen einmal eingeschlagenen Bildungsweg in eine komplett andere Richtung verlässt... Das muss doch jedem einleuchten. Aber das hab ich ja schon geschrieben.
Überdenke das alles bitte nochmal in aller Ruhe und nimm das, was du von anderen (auch von mir) hier liest, nicht für bare Münze. Du musst mit der Entscheidung leben; für uns ist es einfach dazu etwas zu schreiben. Egal wie du dich entscheidest: Bleib am Ball und setz alle Energie in deine spätere Wahl. Es hängt viel zu viel davon ab. Vielleicht würden dir ein paar Versagens- und Zukunftsängste gut tun.
Gibt es überhaupt einen Studiengang, in dem man mit dem Bachelor wirklich was anfangen kann?Zitat von LeChimpaber doch nich mehr in bachelor zeitenZitat von noobhansWas hast du wo studiert? Mit 23 warst du schon schnell.Zitat von Peter Lustigbin auch 23 und jetzt fertig mit dem studium !
bäääm !
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mittlerweile mit fast jedem, und vor allem außerhalb deutschlands ist das ja eh gang und gäbe.Zitat von Der OllieGibt es überhaupt einen Studiengang, in dem man mit dem Bachelor wirklich was anfangen kann?Zitat von LeChimpaber doch nich mehr in bachelor zeitenZitat von noobhansWas hast du wo studiert? Mit 23 warst du schon schnell.Zitat von Peter Lustigbin auch 23 und jetzt fertig mit dem studium !
bäääm !
(obv hilft der master trotzdem enorm weiter* je nachdem was du später vor hast obv)
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