ich mach steuerberater/wirtschaftsprüfer und fühl mich damit eigentlich auch in ner sehr sicheren branche
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Wirschaftszweig - Zukunftsberuf
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ohne Überstunden bzw. 50 Stunden Woche wirste aber dein Leben lang weit unter Durchschnitt verdienen...Zitat von Prktschzdu vergisst wohl das personal um den arzt herum.Zitat von Atazineles gibt nur 1 beruf der immer gebraucht wird -> Arzt
Solange es keine "wunderverjüngungsmittel" gibt wird auch altenpflege nicht aussterben (gnihihih)
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ernährung der bevölkerung wird mit sicherheit ein sehr wichtiges thema.
wenn du dich mit der schnellen aufzucht von insekten bzw. deren zubereitung auskennst, wirst du mit sicherheit eine gute zukunft haben (und genug zu essen).
ein weiteres zukunft-trächtiges (fach)gebiet könnte mmn die genmanipulation von algen sein. ich selber würde mich dann aber eher auf die insektenzucht verlassen.
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gerdikurt
Wie stellst du dir das mit Automobilindustrie vor in einem Rahmen von ~~~5 Jahren?
Gehst erst mal 5 Jahre studieren, dann kannst dich, weil das Studium zu 85% wie die meisten technischen Studiengänge, weitere 3 Jahre im Unternehmen anlernen lassen (alternativ im Management den Bückling spielen), weitere 2-5 Jahre auf eine Projektleitende Stelle qualifizieren und bist dann immer noch in DE / EU, wo der Automarkt TOT ist.
Bis dahin weiß dann schon niemand mehr, was mit den BRIC Staaten los ist, die auch eigene Igenieure/Manager Stellen und idR. Posten vertraglich zugesichert mit ihren Leuten besetzen (Autos werden meistens vor Ort entwickelt/auf den Markt angepasst).
(Vater fast 50 Jahre Branchenerfahrung sowohl Basis als auch Management sowie ehemalige Kommilitonen mit denen ich ab und zu noch im Austausch stehe)
Versteh mich nicht falsch, machbar ist das schon.Hat aber mehr mit Glücksspiel zu tun.
Ich bin der Ansicht, dass man am besten 2 mal studieren geht.Sicher, auch hier braucht man Glück, aber man kann seltene Bindestellen besetzen.Jemand aus dem erweiterten Familienkreis zB. hat Medizin studiert, ein paar Jahre im Krankenhaus gearbeitet und dann Bauingenieur studiert.
Er hatte dann den Mut, sich selbständig zu machen (~40 Ings/Architekten beschäftigt) und ist im Klinikum Neu/Umbau europaweit gefragt, weil er durch sein erstes Studium und die Arbeit im Krankenhaus ganze andere Erfahrungen über praktische Arbeitsabläufe und Bedürfnisse hat.
Ich zB. spiele mit dem Gedanken, zu meinem ET Studium auch noch mal an die Uni/FH zu gehen für Bauing und dann bei nem großen Konzern irgendwo als Bindeglied im Kraftwerk/Großanlagen-Bau tätig zu sein.
Solche Kombis haben einfach was, der Rest ist oft zu gewöhnlich (pro Jahrgang kommen allein in Deutschland sag ich jetzt einfach mal 25.000 Deppen neu dazu, die glauben sie wären mit der Idee, krass in der Unternehmensberatung tätig zu sein, 30.000 "ich will zu VW"- Ings etc.pp dazu) um sich für die Wunschposition gegen die Mitbewerber durchzusetzen.Denn bessere in EINEM Fach gibts immer.
ps: Leute, die ihre Berufswahl nach $ ausrichten, werden in 90% (+- kann man sich jetzt drüber streiten) in der Berufswelt gefressen und ganz schnell wieder ausgespuckt :)
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gerdikurt
Du hast die Branche beobachet? Wo gibts hier noch Wachstum? Und wir sind noch am Anfang der Krise.Zitat von Amy Farrah Fowlerwat?Zitat von gerdikurtund bist dann immer noch in DE / EU, wo der Automarkt TOT ist.
Händler sterben, Absatzeinbrüche, viele Fabriken laufen auf weit unter 80% (die allgemeine Rentabilitätsmarke), die Tendenz, Autos bis zum ultimo zu fahren steigt.
Um diese Entwicklung in EU aufzuhalten, müssen sich die Deutschen bald in dem Takt Autos kaufen, wie sie Handys kaufen.
PSA tot, FIAT tot, Opel tot, LKW-Branche am krepieren.Hier leben nurnoch die Konzerne, die in China und USA wachsen und so den EU Markt etwas kaschieren können.
ps: Von dem Zustand, wenn die Sparpakete erst mal richtig einschlagen, brauchen wir da noch gar nicht reden.
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Dem kann ich mich größtenteils anschließen.Zitat von noobhansHab den Karrierewahn nicht so. Ziel ist es irgendwann nen Job zu haben, der mir wirklich Spaß macht. Wenn ich da ein paar weniger verdiene, ist auch OK. Ansonsten ist man als ITler ja halbwegs ungebunden. Könnte mir 3-5 Jahre Projektgeschäft vorstellen und danach nen ruhigen Job in der Industrie.
Nachdem was ich durch Praktikum und Nebenjob mitbekommen habe läuft die Medizintechnik auch ziemlich gut und wurde durch die Krise der letzten Jahre auch nahezu nicht betroffen.
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sry aber das ist bullshit ;)
nur weil man nicht zweistellige wachstumsraten wie in china hat ist man also tot?
außerdem scheinst du nicht zu sehen, dass es kackegal ist wie viele autos die deutschen hersteller in deutschland oder europa verkaufen, solange die einbrüche von anderen ländern aufgefangen werden.
solange der internationale automarkt steigt ist alles kein problem.
ebenfalls scheinst du nicht mit der wertschöpfungskette verdraud zu sein.
(zulieferer, wkzgmaschinen, fertigungstechnik und und und)
ein beispiel:
vw werk in chattanooga
-planung made in germany
-die ganze (fertigungs)technik im werk made in germany
-wartung der assembly line made in germany
-schulung der dortigen mitarbeiter made in germany
-hohe wachstumsraten von vw in den usa
d.h. ein werk in den usa generiert indirekt tausende jobs und somit auch kapital in deutschland
die einzige automarke die wirklich große schwierigkeiten hat ist opel.
bei mercedes erwartet man zwar auch wieder einen leichten rückgang bei den gewinnen.
diese schwankungen sind völlig normal. 2008 ging auch erst mal alles in den keller und 2 jahre später ist alles durch die decke geschossen.
autos wird noch einige jahrzehnte geben - nur weiß halt keiner wie es aussehen wird (öl, elektro etc.)
und diesen umstellungen müssen sich halt die hersteller aussetzen. es wird evtl die ein oder andere marke kaputt gehen, dafür werden auch wieder neue entstehen (tesla)
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ja, und selbst dann machen wir noch kohle weil sie unsere maschinen und zulieferteile aus good old germany benutzen müssen.Zitat von RastaWobei du aber immer daran denken musst, dass Chinesen oder Inder, meinetwegen auch Brasilianos einfach bei weitem billiger produzieren können. Das einzige was wir hier haben ist Know-How. Deswegen, wenn technisch, dann IT oder Maschinen.
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Das ist auch das wichtigste.Zitat von RastaWobei du aber immer daran denken musst, dass Chinesen oder Inder, meinetwegen auch Brasilianos einfach bei weitem billiger produzieren können. Das einzige was wir hier haben ist Know-How. Deswegen, wenn technisch, dann IT oder Maschinen.
Die anderen Länder sind quasi auf unsere Maschinen angewiesen -> Geld für uns.
// Amy schneller :/
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IT,weil hinter allem was heute auch nur irgendwo läuft,sitzt eine IT infrastruktur
Ob auto,arzt,investment,banken etc pp > ohne IT geht garnix mehr.
Außerdem ein in sich immer wechselnder beruf, technologien schreiten weit vorran und es gibt ein horizont an spezalisierungen (backup,Cloud,SQL,Cisco;Microsoft etc) die auch erschwinglich sind.
Ein grund warum ich diesen Berufsweg eingeschlagen habe :)
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