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    Zitat von Schwarz(und)Weiß
    Zitat von Der Ollie
    Hab noch nicht alles gelesen und es tut mir leid, wenn ich daher einen unqualifizierten Kommentar ablasse, aber der einfachste Weg Menschen zur Besinnung zu bringen, ist nunmal der Geldbeutel. Ob man das nun Fettsteuer, Adipositas-Sonderabgabe, oder wie auch immer tituliert oder in welcher Form (als Steuer, Krankenkassenbeitrag, etc.) man es einführt, ist letztendlich egal.

    Es geht im Ergebnis darum einen möglichst gerechten Ausgleich zu schaffen. Niemand wird mir widersprechen, wenn ich Adipositas eine Krankheit nenne, die in ihrem weiteren Verlauf den Ausbruch vieler weiterer Krankheiten begünstigt. Krankenkassenbeiträge richten sich allerdings ausschließlich nach dem Monatseinkommen, was in dieser Hinsicht zu einer Ungerechtigkeit führt. Denn anders als die privaten Krankenversicherer erhebt die gesetzliche Krankenversicherung keine Riskozuschläge.

    In der Vergangenheit hat man viele Interessengruppen, vor allem Raucher, deutlich bluten lassen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wie die Schachtel 5 Mark gekostet hat. Dasselbe hat man zaghaft mit Autofahrern versucht und nimmt das jetzt eventuell mit der Maut erneut in Angriff. An "die Dicken" ist aber bisher niemand herangetreten. Ich halte das für extrem ungerecht. Da wird eine Personengruppe übervorteilt, die außer der Befriedigung ihrer Fresssucht (und damit Konsum) nichts zur Gesellschaft beiträgt.

    Steuern, Abgaben, oder sonstiges müssen dringend her, wenn man dem Problem begegnen möchte.
    ich möchte dazu nicht position beziehen, frage dich aber, wie du mit adipösen umgehst, die nicht selbstverschuldet übergewichtig sind?
    Sowas ist ein Märchen und existiert nicht!

    Nein, mal ernsthaft: Ich kenne sehr wenige (eigentlich niemanden) der nicht selbstverschuldet fett ist. Dafür aber kenne ich im Gegenschluss viele, die etwas von Genetik etc. palabern und sich in einer 10 minütigen Kurspause - weils ja so gesund ist! - ohne mit der Wimper zu zucken 1000mg Joghurt reinstopfen und zeitgleich auf Weightwatchers verweisen und dass der ja so wenig Punkte hätte. Zeitgleich machen die betreffenden Personen keinen Sport, weil ihnen "nicht danach ist".

    Ich will nicht verhehlen, dass einige seltene Krankheitsbilder existieren, die auch zu Adipositas führen können. Aber da muss man nur zwischen Ursache und Wirkung trennen und hat sich des einzigen verbleibenden Problems entledigt.

    Kommentar


      stattdessen lieber den leuten das geld aus der tasche ziehen und ihnen noch mehr gründe geben billig einzukaufen? =) wenn man jetzt schon hört, dass "gesund zu teuer ist", dann sollte man nicht noch mehr entschuldigungen liefern, warum man nichht genug geld dafür hat :D

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        nur dumme menschen werden fett und die können meinetwegen alle abgeschoben werden in den atlantik oder so mir egal.

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          gesundes essen ist nicht teuer. aber mir kommts immer so vor im supermarkt, als wüssten die leute nicht, was sie z. b. mit spargel, zucchini, tomaten oder paprika machen/zubereiten sollen.

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            gesund essen ist im leben nicht teurer als fertiggerichte, mcd etc.

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              Zitat von Yan
              stattdessen lieber den leuten das geld aus der tasche ziehen und ihnen noch mehr gründe geben billig einzukaufen? =) wenn man jetzt schon hört, dass "gesund zu teuer ist", dann sollte man nicht noch mehr entschuldigungen liefern, warum man nichht genug geld dafür hat :D
              Ne die Leute durch Geld zur Besinnung bzw. zum Nachdenken bringen. Wird so ohnehin schon überall angewandt. Warum nicht bei Fetten entschließt sich meiner Kenntnis.

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                Der Zentralrat von Readmore ist empört!

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                  1,85, 70kg. Bin nicht fett,keiner aus meinem Freundeskreis ist fett, keiner meiner Familie ist fett..vl n paar von meinen Verwandten zählen als fett..schieben halt nen kleinen Bierbauch vor sich her

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                    Zitat von Der Ollie
                    Zitat von Schwarz(und)Weiß
                    Zitat von Der Ollie
                    Hab noch nicht alles gelesen und es tut mir leid, wenn ich daher einen unqualifizierten Kommentar ablasse, aber der einfachste Weg Menschen zur Besinnung zu bringen, ist nunmal der Geldbeutel. Ob man das nun Fettsteuer, Adipositas-Sonderabgabe, oder wie auch immer tituliert oder in welcher Form (als Steuer, Krankenkassenbeitrag, etc.) man es einführt, ist letztendlich egal.

                    Es geht im Ergebnis darum einen möglichst gerechten Ausgleich zu schaffen. Niemand wird mir widersprechen, wenn ich Adipositas eine Krankheit nenne, die in ihrem weiteren Verlauf den Ausbruch vieler weiterer Krankheiten begünstigt. Krankenkassenbeiträge richten sich allerdings ausschließlich nach dem Monatseinkommen, was in dieser Hinsicht zu einer Ungerechtigkeit führt. Denn anders als die privaten Krankenversicherer erhebt die gesetzliche Krankenversicherung keine Riskozuschläge.

                    In der Vergangenheit hat man viele Interessengruppen, vor allem Raucher, deutlich bluten lassen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wie die Schachtel 5 Mark gekostet hat. Dasselbe hat man zaghaft mit Autofahrern versucht und nimmt das jetzt eventuell mit der Maut erneut in Angriff. An "die Dicken" ist aber bisher niemand herangetreten. Ich halte das für extrem ungerecht. Da wird eine Personengruppe übervorteilt, die außer der Befriedigung ihrer Fresssucht (und damit Konsum) nichts zur Gesellschaft beiträgt.

                    Steuern, Abgaben, oder sonstiges müssen dringend her, wenn man dem Problem begegnen möchte.
                    ich möchte dazu nicht position beziehen, frage dich aber, wie du mit adipösen umgehst, die nicht selbstverschuldet übergewichtig sind?
                    Sowas ist ein Märchen und existiert nicht!

                    Nein, mal ernsthaft: Ich kenne sehr wenige (eigentlich niemanden) der nicht selbstverschuldet fett ist. Dafür aber kenne ich im Gegenschluss viele, die etwas von Genetik etc. palabern und sich in einer 10 minütigen Kurspause - weils ja so gesund ist! - ohne mit der Wimper zu zucken 1000mg Joghurt reinstopfen und zeitgleich auf Weightwatchers verweisen und dass der ja so wenig Punkte hätte. Zeitgleich machen die betreffenden Personen keinen Sport, weil ihnen "nicht danach ist".

                    Ich will nicht verhehlen, dass einige seltene Krankheitsbilder existieren, die auch zu Adipositas führen können. Aber da muss man nur zwischen Ursache und Wirkung trennen und hat sich des einzigen verbleibenden Problems entledigt.
                    Ich war eigentlich auch der Meinung, dass Fettleibigkeit nur ein Ergebnis von Willensschwäche ist (und würd diese immer noch teilweise als Grund sehen). Wobei ich letztens auf dieses Youtube-vid gekommen bin, weil ich auch mit einem Kumpel darüber diskutiert habe, der der Meinung war, dass es was mit Genen etc. zu tun hat. Im Video wird auch gesagt, dass die dünnen Menschen, einfach dazu neigen, es auf Willensschwäche zu schieben, dass aber nicht direkt so stimmt.


                    http://www.youtube.com/watch?v=kNotqromxjQ

                    Das Thema ist sicher nicht so einfach wie viele es hier gerne hätten und es hat schon auch andere Ursachen, als nur mangelnder Wille. Natürlich ist man selber verantwortlich was mit seinem Körper passiert, aber vielen Menschen verlangt das eben viel mehr ab als anderen.

                    Das ist so, als würde man dummen Menschen vorwerfen, der einzige Grund warum sie keinen perfekten Uniabschluss schaffen, würde nur daran liegen, dass sie sich nicht zum Lernen motivieren könnten. Dabei spielen da eben auch ganz andere Dispositionen mit, als nur der Wille…..


                    Kommentar


                      Zitat von Der Ollie
                      Zitat von Yan
                      stattdessen lieber den leuten das geld aus der tasche ziehen und ihnen noch mehr gründe geben billig einzukaufen? =) wenn man jetzt schon hört, dass "gesund zu teuer ist", dann sollte man nicht noch mehr entschuldigungen liefern, warum man nichht genug geld dafür hat :D
                      Ne die Leute durch Geld zur Besinnung bzw. zum Nachdenken bringen. Wird so ohnehin schon überall angewandt. Warum nicht bei Fetten entschließt sich meiner Kenntnis.
                      Schön, dass du Gerechtigkeit willst, aber von Essen hast du anscheinend keinen wirklichen Plan.

                      Was soll bitte eine Steuer auf FETT bringen? Dann wird in Deutschland weniger Schweinshaxe und Fleischwurst gekauft. Glaubst du ernsthaft, dass sind DIE Dickmacher der Nation?

                      "Fett" an sich ist absolut NICHT ungesund und wird vom Körper auch benötigt. Nur raffen das viele Leute wohl immer noch nicht. Unsere Probleme sind wohl eher viel zu wenig Bewegung und zu viele Süßigkeiten bzw. generell eine komplett falsche Ernährung, weil nie richtig erlernt.

                      Und btw: Kenne genug Leute, die (sehr) dünn sind und sich trotzdem alles andere als gesund ernähren. Ist also mit Sicherheit nicht nur ein Problem der dicken Deutschen.

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                        bin da ganz bei CPT.AWESOME
                        ollies ansatz ist zwar effektiv und pragmatisch, verallgemeinert mir allerdings aufgrund des pragmatismus zu sehr und ich halte ihn für bedenklich!

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                          Reiche werden reicher und Dicke werden dicker. So ist das Leben!

                          Kommentar


                            Spoiler: 
                            Zitat von Qesx
                            Zitat von Der Ollie
                            Zitat von Yan
                            stattdessen lieber den leuten das geld aus der tasche ziehen und ihnen noch mehr gründe geben billig einzukaufen? =) wenn man jetzt schon hört, dass "gesund zu teuer ist", dann sollte man nicht noch mehr entschuldigungen liefern, warum man nichht genug geld dafür hat :D
                            Ne die Leute durch Geld zur Besinnung bzw. zum Nachdenken bringen. Wird so ohnehin schon überall angewandt. Warum nicht bei Fetten entschließt sich meiner Kenntnis.
                            Schön, dass du Gerechtigkeit willst, aber von Essen hast du anscheinend keinen wirklichen Plan.

                            Was soll bitte eine Steuer auf FETT bringen? Dann wird in Deutschland weniger Schweinshaxe und Fleischwurst gekauft. Glaubst du ernsthaft, dass sind DIE Dickmacher der Nation?

                            "Fett" an sich ist absolut NICHT ungesund und wird vom Körper auch benötigt. Nur raffen das viele Leute wohl immer noch nicht. Unsere Probleme sind wohl eher viel zu wenig Bewegung und zu viele Süßigkeiten bzw. generell eine komplett falsche Ernährung, weil nie richtig erlernt.

                            Und btw: Kenne genug Leute, die (sehr) dünn sind und sich trotzdem alles andere als gesund ernähren. Ist also mit Sicherheit nicht nur ein Problem der dicken Deutschen.


                            halte auch nix von fettsteuer.. wenn, dann zuckersteuer. aber das wäre absolut nicht durchsetzbar. soviel zucker wie überall drin ist, wäre es für viele ne extreme lebenskostensteigerung.
                            erzieherisches soll das ganze glaub ich eh nicht haben, sondern halt zB die krankenkassen auffüllen, die wahrscheinlich u.a. auch wegen den übergewichtigen und deren krankheiten ziemlich im arsch sind.. genauso wie bei den ganzen tabakkranken. (wobei ich mir denk, dass so ein früher lungenkrebstod den kassen billiger kommt als jemand der alt wird..)

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                              hatte gerade mal eine überlegung, die mir so noch gar nicht in den sinn gekommen ist..

                              jeder kennt ja frauentausch und der name nadine sagt einigen im bezug auf frauentausch auch sicher was.. und wenn da so untertitel sind wie "kinderriegel sind gut, weil da viele vitamine drinne sind" wird es bestimmt auch einige unterschichtler geben, die genau sowas glauben.. ?



                              und ja die politiker sollten sich mal mit so einem thema beschäftigen und nicht versuchen sämtlichen kram im inet zu verbieten :X sry 4 offtopic

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                                und wenn eine fettsteuer wie in dänemark kommt, sind leute wie ollie sicher die ersten, die sich beschweren ;) die betrifft nämlich alle. und bei den krankenkassen: wie stellst du dir das vor? wo liegt die grenze von etwas übergewichtig und fettleibig? am bmi kannst du es nicht festmachen und die grenzen würde man dann wie festlegen? wer beschließt denn, wo fett beginnt und etwas übergewichtig aufhört?

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