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    Zitat von Yan
    #98 mMn wäre es deutlich einfacher, zu sagen, dass rot nicht grundsätzlich scheiße ist, als dass man irgendwelche aufklärungskampagnen startet. erkläre mal den leuten, wie man sich anständig ernährt. da musst du in den schulen beginnen und dann bis zu den eltern vordringen, damit die es auch umsetzen. ich habe zweifel, dass das funktioniert.
    ein bisschen mehr optimismus bitte!
    natürlich dauert das lange und beginnt früh, aber es ist ja auch ein grundlegendes problem und da muss man eben auch die ursachen und nicht nur die symptome bekämpfen.
    solche prozesse entwickeln sich langsam sind aber viel nachhaltiger als deine kennzeichnung.
    im übrigen ist das, was du vorschlägst doch genau das, was zunehmend kritisiert wird: man setzt auf kurzfristige und anfänglich vielleicht sogar noch effektive maßnahmen, nachhaltig ist das allerdings nicht und gerade die nachhaltigkeit, sollte man bei einem so weitreichenden und die gesamtgesellschaft betreffenden problem anstreben.
    es muss sich etwas verändern und das ist nicht das produkt, oder dessen kennzeichnung, sondern die gesellschaft und ihr denken und handeln, und das wird eben nicht durch kennzeichnung erreicht, sondern mit aufklärung, wie ernährung funktioniert (was im übrigen keine raketenwissenschaft ist, um den begriff hier erneut zu bedienen).

    "fun" fact: man kann sogar durch den reinen konsum von burgern abnehmen.

    was stört mich an dieser kennzeichnung? das habe ich doch jetzt in 3 oder 4 posts ausreichend dargelegt...

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      Zitat von affe
      Zitat von STHLM
      Naja, wenn man einigermaßen abwechslungsreich isst und dazu ein bisschen Sport treibt, sollte man auf der sicheren Seite sein. Problematisch ist doch eher, diese einseitige Ernährung. Das kann man dann selbst durch Sport nicht mehr ausgleichen. Wenn man nun aber keinen Sport macht, sollte man noch mehr darauf achten, dass man 90% selbst kocht und die restlichen 10% von mir aus Fast Food bzw. Fertiggerichte isst.
      Du kannst auch totalen Mist selbst kochen, bzw auch davon fett werden..
      Du kannst genauso mit Sport fett werden, das ist alles nahezu irrelevant.
      Das stimmt, aber mir ging es eher darum, dass man dann richtig und abwechselnd kocht. Mal Gemüse, Fisch, Fleisch, Salat, etc.

      Kommentar




        Zum Thema gesund/ungesund. Der Kerl hat noch einige weitere gute Videos über Ernährungsgrundlagen etc.

        Kommentar


          Zitat von Schwarz(und)Weiß
          Zitat von Yan
          #98 mMn wäre es deutlich einfacher, zu sagen, dass rot nicht grundsätzlich scheiße ist, als dass man irgendwelche aufklärungskampagnen startet. erkläre mal den leuten, wie man sich anständig ernährt. da musst du in den schulen beginnen und dann bis zu den eltern vordringen, damit die es auch umsetzen. ich habe zweifel, dass das funktioniert.
          ein bisschen mehr optimismus bitte!
          natürlich dauert das lange und beginnt früh, aber es ist ja auch ein grundlegendes problem und da muss man eben auch die ursachen und nicht nur die symptome bekämpfen.
          solche prozesse entwickeln sich langsam sind aber viel nachhaltiger als deine kennzeichnung.
          im übrigen ist das, was du vorschlägst doch genau das, was zunehmend kritisiert wird: man setzt auf kurzfristige und anfänglich vielleicht sogar noch effektive maßnahmen, nachhaltig ist das allerdings nicht und gerade die nachhaltigkeit, sollte man bei einem so weitreichenden und die gesamtgesellschaft betreffenden problem anstreben.
          es muss sich etwas verändern und das ist nicht das produkt, oder dessen kennzeichnung, sondern die gesellschaft und ihr denken und handeln, und das wird eben nicht durch kennzeichnung erreicht, sondern mit aufklärung, wie ernährung funktioniert (was im übrigen keine raketenwissenschaft ist, um den begriff hier erneut zu bedienen).

          "fun" fact: man kann sogar durch den reinen konsum von burgern abnehmen.

          was stört mich an dieser kennzeichnung? das habe ich doch jetzt in 3 oder 4 posts ausreichend dargelegt...
          na wie wäre es dann mit einer kombination? du klärst die leute auf und unterstützt das eben noch durch die farben. gerade wenn die leute (angeblich) weniger zeit haben, um selber zu kochen, wäre das bei diversen fertig- oder dosenprodukten eine gute unterstützung. nur durch aufklärung ist es womöglich nachhaltiger, dauert aber auch seeehr lange. mit den farben kannst du mMn zusätzlich auch schon kurzfristig erfolge erzielen.

          ich zähle btw kalorien und achte drauf, was sich seit einigen monaten auch bemerkbar macht. aber wieviele leute kennst du, die das noch machen (und nicht zwingend im rm fitnessthread rumlungern)?

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            Zitat von affe
            Spoiler: 
            Zitat von Nanni
            Zitat von affe
            Zitat von otacon
            Chackzzylicious, es gibt kein gesundes oder ungesundes Essen. Jedenfalls nicht nach deiner Ansicht. Okay, ein Fliegenpilz ist ungesund, aber weder sind eine Tüte Chips per se ungesund, noch ist ein Apfel gesund. Genau deshalb ist es falsch, dies mit irgendwelchen Farben noch stärker suggerieren zu wollen. Bist du nicht eigentlich links genug, um nicht vom Staat vorgeschrieben zu bekommen was gute und was schlechte Lebensmittel sind?
            Eben, sonst beharrt doch auch jeder auf seiner Freiheit, aber jetzt soll von Mama Staat quasi vorgeschrieben werden was man in solcher oder jener Menge essen darf, bevor es ungesund ist?
            wer redet von verboten unr vorschriften? es soll nur den minderbemittelteren einfacher gemacht werden, zu raffen, dass nicht alles was man kaufen und essen kann, auch gut für einen ist. hier gehts um aufklärung nicht um verbote. es steht doch jedem frei haufenweise rotgeampelte snickers zu essen.
            es ist im interesse unser aller, dass es weniger fette menschen gibt. ob solche kennzeichnungen wirklich helfen, ka wir werden es ja leider nicht rausfinden.. aber ich denke, wäre ein schritt in die richtige richtung gewesen. die ganze lebensmittelwerbung (auf verpackungen) ist mir eh ein dorn im auge, hier wird zu oft verschönt oder dreist gelogen, mind. aber was anderes suggestiert, als drin ist.


            Es gibt kein Nahrungsmittel, das du meiden musst, damit du dünn/nicht fett wirst oder es bleibst.
            Moderation ist wichtig. Deinen Bedarf zu erfüllen und nicht zu oft zu stark zu übersteigen ist wichtig. Das ist SO VERDAMMT EINFACH.
            raffst du es denn nicht? natürlich nur soviel essen wie man hunger hat, oder nur soviel essen wie man verbraucht. aber was hilft uns das alles, wenn es die leute nicht juckt? willst du erst handeln wenn die mehrheit aller deutschen fett sind, krank werden, nicht arbeiten können und die kassen belasten?
            die ampelkennzeichnung wäre ein konkreter vorschlag gewesen, um die ernährungsthematik auf die agenda vieler leute zu bringen. vielleicht hätte es sendungen über die neue kennzeichnung gegeben, vielleicht hätten sich die leute untereinander darüber unterhalten. keine ahnung ob es den einzelnen dazu gebracht hätte mehr über sein einkaufs- und essverhalten zu reflektieren. aber es hätte bestimmt dazu geführt, dass ernährung gesamtgesellschaftlich mehr thematisiert wird. und sowas haben wir dringend nötig. vielleicht gibt es andere und bessere lösungen aber dein gelaber von "es ist doch soo verdammt einfach" hilft leider keinen weiter. untätig zuschaun und finger auf andere zeigen ist aber halt am bequemsten.

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              Zitat von Yan
              Zitat von Schwarz(und)Weiß
              Zitat von Yan
              #98 mMn wäre es deutlich einfacher, zu sagen, dass rot nicht grundsätzlich scheiße ist, als dass man irgendwelche aufklärungskampagnen startet. erkläre mal den leuten, wie man sich anständig ernährt. da musst du in den schulen beginnen und dann bis zu den eltern vordringen, damit die es auch umsetzen. ich habe zweifel, dass das funktioniert.
              ein bisschen mehr optimismus bitte!
              natürlich dauert das lange und beginnt früh, aber es ist ja auch ein grundlegendes problem und da muss man eben auch die ursachen und nicht nur die symptome bekämpfen.
              solche prozesse entwickeln sich langsam sind aber viel nachhaltiger als deine kennzeichnung.
              im übrigen ist das, was du vorschlägst doch genau das, was zunehmend kritisiert wird: man setzt auf kurzfristige und anfänglich vielleicht sogar noch effektive maßnahmen, nachhaltig ist das allerdings nicht und gerade die nachhaltigkeit, sollte man bei einem so weitreichenden und die gesamtgesellschaft betreffenden problem anstreben.
              es muss sich etwas verändern und das ist nicht das produkt, oder dessen kennzeichnung, sondern die gesellschaft und ihr denken und handeln, und das wird eben nicht durch kennzeichnung erreicht, sondern mit aufklärung, wie ernährung funktioniert (was im übrigen keine raketenwissenschaft ist, um den begriff hier erneut zu bedienen).

              "fun" fact: man kann sogar durch den reinen konsum von burgern abnehmen.

              was stört mich an dieser kennzeichnung? das habe ich doch jetzt in 3 oder 4 posts ausreichend dargelegt...
              na wie wäre es dann mit einer kombination? du klärst die leute auf und unterstützt das eben noch durch die farben. gerade wenn die leute (angeblich) weniger zeit haben, um selber zu kochen, wäre das bei diversen fertig- oder dosenprodukten eine gute unterstützung. nur durch aufklärung ist es womöglich nachhaltiger, dauert aber auch seeehr lange. mit den farben kannst du mMn zusätzlich auch schon kurzfristig erfolge erzielen.

              ich zähle btw kalorien und achte drauf, was sich seit einigen monaten auch arg bemerkbar macht. aber wieviele leute kennst du, die das noch machen )und nicht zwingend im rm fitnessthread rumlungern)?
              Das lustige ist Kalorien/Makros zählen ist absolut kein Aufwand und macht vieles einfach viel einfacher, was aber die Mehrheit nicht einsehen möchte..

              @Nanni

              Warst du schonmal übergewichtig und hast abgenommen?
              Ich schon und habe in jungen Jahren quasi ohne wissen, bzw nur mit dem Wissen "FDH" abgenommen. Schwer ist das nicht. Wenn ich mein jetziges Wissen damals gehabt hätte wäre das ganze wahrscheinlich nochmal einfacher gewesen.
              Habe ich irgendwelche Ampeln gebraucht? Absolut nicht..

              Und wenn es die Leute jetzt nicht juckt, ja dann wird es das vllt in ein paar Jahren, oder aber auch nie, na und? Dafür muss man doch nicht jedem Depp ein viel zu vereinfachtes Prinzip in den Rachen schieben, was an letztlicher Ungebildetheit nichts ändert. Das führt einfach dazu, dass Essen an sich verteufelt wird. Es gibt "böse" Rote und "gute" Grüne. Dadurch wird dem Essen doch schon fast der Genuss genommen, oder nicht? Denn das ist doch verdammt wichtig und Teil unseres Luxus.
              Klar hilft es, dass Dinge viel einfacher sind als die Mehrheit denkt, denn sie denkt einfach falsch.

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                Zitat von affe
                Zitat von Yan
                Zitat von Schwarz(und)Weiß
                Zitat von Yan
                #98 mMn wäre es deutlich einfacher, zu sagen, dass rot nicht grundsätzlich scheiße ist, als dass man irgendwelche aufklärungskampagnen startet. erkläre mal den leuten, wie man sich anständig ernährt. da musst du in den schulen beginnen und dann bis zu den eltern vordringen, damit die es auch umsetzen. ich habe zweifel, dass das funktioniert.
                ein bisschen mehr optimismus bitte!
                natürlich dauert das lange und beginnt früh, aber es ist ja auch ein grundlegendes problem und da muss man eben auch die ursachen und nicht nur die symptome bekämpfen.
                solche prozesse entwickeln sich langsam sind aber viel nachhaltiger als deine kennzeichnung.
                im übrigen ist das, was du vorschlägst doch genau das, was zunehmend kritisiert wird: man setzt auf kurzfristige und anfänglich vielleicht sogar noch effektive maßnahmen, nachhaltig ist das allerdings nicht und gerade die nachhaltigkeit, sollte man bei einem so weitreichenden und die gesamtgesellschaft betreffenden problem anstreben.
                es muss sich etwas verändern und das ist nicht das produkt, oder dessen kennzeichnung, sondern die gesellschaft und ihr denken und handeln, und das wird eben nicht durch kennzeichnung erreicht, sondern mit aufklärung, wie ernährung funktioniert (was im übrigen keine raketenwissenschaft ist, um den begriff hier erneut zu bedienen).

                "fun" fact: man kann sogar durch den reinen konsum von burgern abnehmen.

                was stört mich an dieser kennzeichnung? das habe ich doch jetzt in 3 oder 4 posts ausreichend dargelegt...
                na wie wäre es dann mit einer kombination? du klärst die leute auf und unterstützt das eben noch durch die farben. gerade wenn die leute (angeblich) weniger zeit haben, um selber zu kochen, wäre das bei diversen fertig- oder dosenprodukten eine gute unterstützung. nur durch aufklärung ist es womöglich nachhaltiger, dauert aber auch seeehr lange. mit den farben kannst du mMn zusätzlich auch schon kurzfristig erfolge erzielen.

                ich zähle btw kalorien und achte drauf, was sich seit einigen monaten auch arg bemerkbar macht. aber wieviele leute kennst du, die das noch machen )und nicht zwingend im rm fitnessthread rumlungern)?
                Das lustige ist Kalorien/Makros zählen ist absolut kein Aufwand und macht vieles einfach viel einfacher, was aber die Mehrheit nicht einsehen möchte..
                wtf? Natürlich ist das Aufwand Kalorien zu zählen.

                Alles abwiegen, notieren, raussuchen. Ich mache es mit fddb.info, was es erheblich vereinfacht, aber es gibt auch Leute die sowas nicht nutzen, etwa die Generation meiner Eltern die nicht jedne Tag im Internet ist.

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                  Zitat von Yan
                  na wie wäre es dann mit einer kombination? du klärst die leute auf und unterstützt das eben noch durch die farben. gerade wenn die leute (angeblich) weniger zeit haben, um selber zu kochen, wäre das bei diversen fertig- oder dosenprodukten eine gute unterstützung. nur durch aufklärung ist es womöglich nachhaltiger, dauert aber auch seeehr lange. mit den farben kannst du mMn zusätzlich auch schon kurzfristig erfolge erzielen.
                  wie gesagt: es wird dazu führen, dass die aufklärung weniger fruchtet, weil die leute durch die farben weniger selbst denken müssten. du konterkarierst sozusagen dein eigenes konzept.
                  hinzu kommt, dass eine suggestion von schädlichkeit diverser lebensmittel oder nährstoffe (achtung, hilfe: fett!) ist eben genau das, was eine ernährungslehre, oder die aufklärung nicht vermittelt!
                  ich sehe deinen ansatz, versuche dir aber zu erklären, dass er wieder nicht nachhaltig und zuende gedacht ist. nur der mündige selbstdenkende bürger und nicht der von ampeln geleitete wird letztenendes dazu fähig sein, sich anständig zu ernähren. genau diesen menschen brauchen wir und nicht den, der nahrung aufgrund von farben und suggestion meidet.

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                    sehe ich auch so. am anfang stört es aber man bekommt ein gefühl davor. aber wer sich eben nie gedanken darüber macht, wird das nicht begreifen und darum geht es ja: die leute dafür zu sensibilisieren. man muss ja auch nicht zwingend kalorien zählen. verlangt ja keiner. aber hin und wieder mal gucken, was man da eigentlich isst (milchschnitte wohl das beste beispiel) wäre ja schon ein anfang.

                    @über mir: mir ist klar,dass der beste weg der wäre, die leute dazu zu bringen, von sich aus und ohne "starthilfe" wie farben dazu zu bringen. aber ich bin der festen überzeugung, dass man mit dieser idealistischen sichtweise grandios scheitert, weil die leute dazu einfach nicht bereit sind.

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                      Zitat von Yan
                      sehe ich auch so. am anfang stört es aber man bekommt ein gefühl davor. aber wer sich eben nie gedanken darüber macht, wird das nicht begreifen und darum geht es ja: die leute dafür zu sensibilisieren. man muss ja auch nicht zwingend kalorien zählen. verlangt ja keiner. aber hin und wieder mal gucken, was man da eigentlich isst (milchschnitte wohl das beste beispiel) wäre ja schon ein anfang.

                      @über mir: mir ist klar,dass der beste weg der wäre, die leute dazu zu bringen, von sich aus und ohne "starthilfe" wie farben dazu zu bringen. aber ich bin der festen überzeugung, dass man mit dieser idealistischen sichtweise grandios scheitert, weil die leute dazu einfach nicht bereit sind.
                      im ersten absatz lieferst du den richtigen weg, im zweiten dann leider auch die erklärung dafür, warum sich nichts ändern wird: die augenwischerei und angst davor einen größer angelegten prozeß in gang zu setzen, der vielleicht etwas länger dauert, aber dafür nachhaltig fruchtet.
                      farben werden leider wieder nur ein tropfen auf dem heißen, fetten stein sein.

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                        eines der größten probleme ist eben, dass sich die meisten leute lieber nen neuen fernseher etc. kaufen anstatt vernünftig in ihre ernährung zu "investieren"

                        gesundes essen ist nicht viel teurer, aber fertiggerichte und allgemein viele ungesunde sachen sind deutlich billiger, als wenn man sich eben frische zutaten kauft!

                        einzeln kein problem, aber es schadet eben auf dauer!
                        unterstützend wirkt natürlich, faulheit, keine bewegung mehr, auch im job immer weniger körperliche belastung, sowie erziehung hin zu fast-food!
                        außerdem gibt es ein totales überangebot an fast-food möglichkeiten, man kann ja kaum 5 meter gehen ohne irgendne fast-food bude vor sich zu haben, ist eben bequemer sich da kurz was zu holen, als noch 30 minuten am herd zu stehen!

                        ich hab zum beispiel von meinen eltern mitbekommen, dass man am essen nicht spart, somit ist es für mich selbstverständlich mehr geld in essen zu investieren und dann eben mal woanders zu sparen!
                        kenne viele leute die es völlig normal finden "gut und günstig" und konsorten zu kaufen!
                        das aber eben die 30 cent salami eventuell nicht so gesund ist, wie die bio salami, kommt manchen leuten gar nicht in den sinn!
                        das gillt selbstverständlich nicht für alle sachen, aber so krass günstiges essen wird eben gerne mit zusatzstoffen versehen um produktionskosten zu sparen!
                        siehe "geflügel" wurst, die aber zu 70% aus schweinefleisch besteht!

                        durch die günstigen lebensmittel wird auch der überkonsum unterstützt! da kann man sich eben 10mal soviel kaufen, wie unter "normalen" umständen hab letztens 500g erdbeeren für 1,50€ gekauft, allerdings mehr ausversehen und nicht nachgedacht :D
                        waren halt aus ägypten oder so, haben auch nicht geschmeckt!
                        am freitag dann deutsche bio erdbeeren gekauft 250g 4€, aber den unterschied sofort gemerkt! alleine die qualität der erdbeeren nur vom aussehen!

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                          Hab noch nicht alles gelesen und es tut mir leid, wenn ich daher einen unqualifizierten Kommentar ablasse, aber der einfachste Weg Menschen zur Besinnung zu bringen, ist nunmal der Geldbeutel. Ob man das nun Fettsteuer, Adipositas-Sonderabgabe, oder wie auch immer tituliert oder in welcher Form (als Steuer, Krankenkassenbeitrag, etc.) man es einführt, ist letztendlich egal.

                          Es geht im Ergebnis darum einen möglichst gerechten Ausgleich zu schaffen. Niemand wird mir widersprechen, wenn ich Adipositas eine Krankheit nenne, die in ihrem weiteren Verlauf den Ausbruch vieler weiterer Krankheiten begünstigt. Krankenkassenbeiträge richten sich allerdings ausschließlich nach dem Monatseinkommen, was in dieser Hinsicht zu einer Ungerechtigkeit führt. Denn anders als die privaten Krankenversicherer erhebt die gesetzliche Krankenversicherung keine Riskozuschläge.

                          In der Vergangenheit hat man viele Interessengruppen, vor allem Raucher, deutlich bluten lassen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wie die Schachtel 5 Mark gekostet hat. Dasselbe hat man zaghaft mit Autofahrern versucht und nimmt das jetzt eventuell mit der Maut erneut in Angriff. An "die Dicken" ist aber bisher niemand herangetreten. Ich halte das für extrem ungerecht. Da wird eine Personengruppe übervorteilt, die außer der Befriedigung ihrer Fresssucht (und damit Konsum) nichts zur Gesellschaft beiträgt.

                          Steuern, Abgaben, oder sonstiges müssen dringend her, wenn man dem Problem begegnen möchte.

                          Kommentar


                            Zitat von Karl Fjord
                            eines der größten probleme ist eben, dass sich die meisten leute lieber nen neuen fernseher etc. kaufen anstatt vernünftig in ihre ernährung zu "investieren"

                            gesundes essen ist nicht viel teurer, aber fertiggerichte und allgemein viele ungesunde sachen sind deutlich billiger, als wenn man sich eben frische zutaten kauft!
                            hmm :D

                            Kommentar


                              Zitat von Der Ollie
                              Hab noch nicht alles gelesen und es tut mir leid, wenn ich daher einen unqualifizierten Kommentar ablasse, aber der einfachste Weg Menschen zur Besinnung zu bringen, ist nunmal der Geldbeutel. Ob man das nun Fettsteuer, Adipositas-Sonderabgabe, oder wie auch immer tituliert oder in welcher Form (als Steuer, Krankenkassenbeitrag, etc.) man es einführt, ist letztendlich egal.

                              Es geht im Ergebnis darum einen möglichst gerechten Ausgleich zu schaffen. Niemand wird mir widersprechen, wenn ich Adipositas eine Krankheit nenne, die in ihrem weiteren Verlauf den Ausbruch vieler weiterer Krankheiten begünstigt. Krankenkassenbeiträge richten sich allerdings ausschließlich nach dem Monatseinkommen, was in dieser Hinsicht zu einer Ungerechtigkeit führt. Denn anders als die privaten Krankenversicherer erhebt die gesetzliche Krankenversicherung keine Riskozuschläge.

                              In der Vergangenheit hat man viele Interessengruppen, vor allem Raucher, deutlich bluten lassen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wie die Schachtel 5 Mark gekostet hat. Dasselbe hat man zaghaft mit Autofahrern versucht und nimmt das jetzt eventuell mit der Maut erneut in Angriff. An "die Dicken" ist aber bisher niemand herangetreten. Ich halte das für extrem ungerecht. Da wird eine Personengruppe übervorteilt, die außer der Befriedigung ihrer Fresssucht (und damit Konsum) nichts zur Gesellschaft beiträgt.

                              Steuern, Abgaben, oder sonstiges müssen dringend her, wenn man dem Problem begegnen möchte.
                              ich möchte dazu nicht position beziehen, frage dich aber, wie du mit adipösen umgehst, die nicht selbstverschuldet übergewichtig sind?

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                                fehlende aufklärung meiner meinung nach. die meisten wissen dass obst und gemüse gesund ist und fett gleich fett für sie ist.

                                btw. diese fettsteuer in dänemark ist abzocke sowie schwachsinn.

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