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    was ihr immer habt mit eurem "gesundes essen ist teurer"
    ich versteh unter "gesundes essen" essen, das man sich selbst zubereitet hat und einigermaßen der ernährungspyramide/kalorienbedarf folgt.
    ungesundes essen ist für mich verarbeitetes zeug, auch wenn man einigermaßen nach der ernährungspyramide isst. also zB pommes anstatt kartoffeln. fertigsoße statt selbstgemachte mit frischen zutaten. fertigjoghurt statt naturjoghurt mit marmelade. softdrinks anstatt wasser mit saft. keine ahnung inwiefern sich dieses prinzip tatsächlich auf die gesundheit auswirkt, aber ich denk das ist einigermaßen konsens oder?
    und aus dieser sicht, ist "gesundes" essen auf jeden fall billiger als "ungesundes".

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      Zitat von Nanni
      was ihr immer habt mit eurem "gesundes essen ist teurer"
      ich versteh unter "gesundes essen" essen, das man sich selbst zubereitet hat und einigermaßen der ernährungspyramide/kalorienbedarf folgt.
      ungesundes essen ist für mich verarbeitetes zeug, auch wenn man einigermaßen nach der ernährungspyramide isst. also zB pommes anstatt kartoffeln. fertigsoße statt selbstgemachte mit frischen zutaten. fertigjoghurt statt naturjoghurt mit marmelade. softdrinks anstatt wasser mit saft. keine ahnung inwiefern sich dieses prinzip tatsächlich auf die gesundheit auswirkt, aber ich denk das ist einigermaßen konsens oder?
      und aus dieser sicht, ist "gesundes" essen auf jeden fall billiger als "ungesundes".
      aber wer hat in deutschland schon die zeit sich 3x am tag essen selbst zuzubereiten und zu kochen? der haufen abwasch und energiekosten kommen ja quasi auch noch dazu.
      und wenn du z.b. nur für dich selbst kochst, dann werden die frischen zutaten schnell schlecht, während der fertigkram genau für eine portion/person zugeschnitten ist und ewig hält.

      ich esse leider selten warmes essen, also meist brot/brötchen mit aufschnitt.
      und irgendeine fette salami mit 380 kcal/100g ist viel billiger als eine mit wenig fett und ~130 kcal. irgendein fetter käse mit 60% fett ist billiger als 16% geramont kräuter-leicht oder sauermilchkäse/harzer käse.

      billiger leberkäse oder mortadella billiger als gutes corned beef oder eine hochwertige fleischspezialität mit wenig fett.

      irgendeine weißwurst,bockwurst, etc. billiger als ein gutes stück rind oder pute..

      fakt ist halt fett = masse/gewicht, mehr masse/gewicht = mehr ware = billigerer preis / g für den käufer

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        Spoiler: 
        Zitat von CoilNovaKing
        Zitat von Nanni
        was ihr immer habt mit eurem "gesundes essen ist teurer"
        ich versteh unter "gesundes essen" essen, das man sich selbst zubereitet hat und einigermaßen der ernährungspyramide/kalorienbedarf folgt.
        ungesundes essen ist für mich verarbeitetes zeug, auch wenn man einigermaßen nach der ernährungspyramide isst. also zB pommes anstatt kartoffeln. fertigsoße statt selbstgemachte mit frischen zutaten. fertigjoghurt statt naturjoghurt mit marmelade. softdrinks anstatt wasser mit saft. keine ahnung inwiefern sich dieses prinzip tatsächlich auf die gesundheit auswirkt, aber ich denk das ist einigermaßen konsens oder?
        und aus dieser sicht, ist "gesundes" essen auf jeden fall billiger als "ungesundes".
        aber wer hat in deutschland schon die zeit sich 3x am tag essen selbst zuzubereiten und zu kochen? der haufen abwasch und energiekosten kommen ja quasi auch noch dazu.
        und wenn du z.b. nur für dich selbst kochst, dann werden die frischen zutaten schnell schlecht, während der fertigkram genau für eine portion/person zugeschnitten ist und ewig hält.

        ich esse leider selten warmes essen, also meist brot/brötchen mit aufschnitt.
        und irgendeine fette salami mit 380 kcal/100g ist viel billiger als eine mit wenig fett und ~130 kcal. irgendein fetter käse mit 60% fett ist billiger als 16% geramont kräuter-leicht oder sauermilchkäse/harzer käse.

        billiger leberkäse oder mortadella billiger als gutes corned beef oder eine hochwertige fleischspezialität mit wenig fett.

        irgendeine weißwurst,bockwurst, etc. billiger als ein gutes stück rind oder pute..

        fakt ist halt fett = masse/gewicht, mehr masse/gewicht = mehr ware = billigerer preis / g für den käufer


        die frage ist, ob sich die fleischqualität tatsächlich auf die gesundheit auswirkt. aber abgesehen davon gehört in einer "gesunden ernährung" angeblich nicht viel fleisch rein, weswegen das insgesamt wahrscheinlich eh wenig ins gewicht fällt.
        natürlich hat qualität seinen preis. aber ich muss keine krasse kartoffelsorte aus südindien essen, um mich gesund zu ernähren. es reicht schon, einfach mal ein sack kartoffeln zu kaufen anstatt, kartoffelpürreepulver, fertigkartoffelsalat und pommes.
        das problem mit zeit/alleinkochen usw. da hast du natürlich recht.
        man muss sich halt einfach zeit nehmen und auf vorrat kochen und einfrieren (soßen zB), und natürlich muss man haushalten und kochen können, damit man schon beim einkaufen ein plan hat, wie man die ganzen zutaten aufbraucht.
        mach bzw. kann ich selbst nicht wirklich. aber für eine gesunde ernährung für meine begriffe notwendig.

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          Zitat von RkilL
          Ich kann nur nochmal wiederholen: Menschen sind verführbar und nicht jeder hat die Selbstdisziplin, sich dem riesigen Angebot an Fastfood zu widersetzen. Der Anstieg der Fettleibigkeit in Indusrtieländern steht meiner Meinung nach in direktem Zusammenhang mit dem Siegeszug des Fastfoods.
          wäre es blos das angebot wäre es kein problem, es ist aber eben das angebot gepaart mit werbung, lügen und sonst welchen zusatz mittelchen. Das übliche, wenn menschen zufällig dem profit im weg stehen kommen sie eben unter die räder.

          @coilnova
          gesund ist vorallem die mischung und wenn man sich nicht die gute wurst leisten kann, leistet man sich WENIGER wurst und isst stattdessen mehr tomaten und gurken(die übrigens auch in der nicht bio version etwas gesünder sind als 60% fett käse)

          Kommentar


            Zitat von daarkside
            Zitat von RkilL
            Ich kann nur nochmal wiederholen: Menschen sind verführbar und nicht jeder hat die Selbstdisziplin, sich dem riesigen Angebot an Fastfood zu widersetzen. Der Anstieg der Fettleibigkeit in Indusrtieländern steht meiner Meinung nach in direktem Zusammenhang mit dem Siegeszug des Fastfoods.
            wäre es blos das angebot wäre es kein problem, es ist aber eben das angebot gepaart mit werbung, lügen und sonst welchen zusatz mittelchen. Das übliche, wenn menschen zufällig dem profit im weg stehen kommen sie eben unter die räder.
            Ziemlich billig dass sich Menschen hinstellen und sagen "oh dass das ungesund ist hab ich aber nicht gewusst, ich wurde von der werbung verführt"
            Solche Muster dienen einzig und allein der Bequemlichkeit, schön die Eigenverantwortung abgeben.
            Zitat von RkilL
            @coilnova
            gesund ist vorallem die mischung und wenn man sich nicht die gute wurst leisten kann, leistet man sich WENIGER wurst und isst stattdessen mehr tomaten und gurken(die übrigens auch in der nicht bio version etwas gesünder sind als 60% fett käse)
            So schauts halt eher aus, Essen is allgemein ne Frage der Organisation, wer das nicht hinbekommt oder keinen Bock drauf hat der isst eben allgemein ungesünder, braucht sich dann aber auch nicht beschweren.

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              Zitat von carat
              Zitat von daarkside
              Zitat von RkilL
              Ich kann nur nochmal wiederholen: Menschen sind verführbar und nicht jeder hat die Selbstdisziplin, sich dem riesigen Angebot an Fastfood zu widersetzen. Der Anstieg der Fettleibigkeit in Indusrtieländern steht meiner Meinung nach in direktem Zusammenhang mit dem Siegeszug des Fastfoods.
              wäre es blos das angebot wäre es kein problem, es ist aber eben das angebot gepaart mit werbung, lügen und sonst welchen zusatz mittelchen. Das übliche, wenn menschen zufällig dem profit im weg stehen kommen sie eben unter die räder.
              Ziemlich billig dass sich Menschen hinstellen und sagen "oh dass das ungesund ist hab ich aber nicht gewusst, ich wurde von der werbung verführt"
              Solche Muster dienen einzig und allein der Bequemlichkeit, schön die Eigenverantwortung abgeben.
              eigenverantwortung hin oder her. die industrie kannst du auch nicht komplett aus der verantwortung nehmen, das wäre nämlich die gleiche bequemlichkeit nur umgekehrt.

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                was ich aber auch amüsant oder verkehrt finde ist sämtliche lebensmittel mit "diät xxx" zu versehen..

                mal ein beispiel.. habe meine ma gebeten "diätmarmelade" mitzubringen, die ich zu selbstgemachten pfannkuchen essen kann.. habe dann mal die nährwerte mit normaler verglichen.. diese sogenannte "diätmarmelade" hatte zwar ganz ganz ganz bisschen kcal weniger, aber mehr zucker und fett ...

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                  Zitat von Nanni
                  Spoiler: 

                  Zitat von carat
                  Zitat von daarkside
                  Zitat von RkilL
                  Ich kann nur nochmal wiederholen: Menschen sind verführbar und nicht jeder hat die Selbstdisziplin, sich dem riesigen Angebot an Fastfood zu widersetzen. Der Anstieg der Fettleibigkeit in Indusrtieländern steht meiner Meinung nach in direktem Zusammenhang mit dem Siegeszug des Fastfoods.
                  wäre es blos das angebot wäre es kein problem, es ist aber eben das angebot gepaart mit werbung, lügen und sonst welchen zusatz mittelchen. Das übliche, wenn menschen zufällig dem profit im weg stehen kommen sie eben unter die räder.
                  Ziemlich billig dass sich Menschen hinstellen und sagen "oh dass das ungesund ist hab ich aber nicht gewusst, ich wurde von der werbung verführt"
                  Solche Muster dienen einzig und allein der Bequemlichkeit, schön die Eigenverantwortung abgeben.


                  eigenverantwortung hin oder her. die industrie kannst du auch nicht komplett aus der verantwortung nehmen, das wäre nämlich die gleiche bequemlichkeit nur umgekehrt.
                  Das is ja nur ein Fall von vielen dass Leute aufgrund von FastFood fett werden, meistens fängt dass doch eher noch zuhause an dass Eltern ihre Kinder mästen und so schonmal ne gute Grundlage legen. Die essen dann kein FastFood sondern Schnitzel oder Schweinebraten, da hat die "Industrie" ziemlich wenig mit zu tun.
                  Mir geht dadrum dass man diese leute auchnoch als "krankhaft" übergewichtig bezeichnet (im sinne von Erkrankung), damit gibt man solchen Leuten doch nur nochnen Grund sich selbst zu bemitleiden und die Fettleibigkeit eben als Krankheit zu bezeichnen.
                  Zu dem Industriethema, was würde man zu nem Raucher sagen der sich beschwert dass seine Leistungsfähigkeit abgenommen hat seitdem er Kettenraucher ist und er wohl jetzt auch noch Krebs bekommt? Vor 60 Jahre hätte man vllt noch argumentieren können dass die Menschen unzureichend über Risiken aufgeklärt worden sind, aber abgesehen davon dass man Übergewicht mich gesundem Menschenverstand bekämpfen kann (Friss die Hälfte, Beweg dich),ist heutzutage ein Verhalten nach dem Motto "hab ich ja nicht gewusst" unentschuldbar. Dass die Konzerne es natürlich drauf anlegen zum größten Teil dumme und unreflektierte Menschen zu angeln ist irgendwo ja auch selbstgestrickt, aber da dreh ich die Hand nicht rum

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                    Zitat von carat

                    Zitat von Nanni
                    Spoiler: 

                    Zitat von carat
                    Zitat von daarkside
                    Zitat von RkilL
                    Ich kann nur nochmal wiederholen: Menschen sind verführbar und nicht jeder hat die Selbstdisziplin, sich dem riesigen Angebot an Fastfood zu widersetzen. Der Anstieg der Fettleibigkeit in Indusrtieländern steht meiner Meinung nach in direktem Zusammenhang mit dem Siegeszug des Fastfoods.
                    wäre es blos das angebot wäre es kein problem, es ist aber eben das angebot gepaart mit werbung, lügen und sonst welchen zusatz mittelchen. Das übliche, wenn menschen zufällig dem profit im weg stehen kommen sie eben unter die räder.
                    Ziemlich billig dass sich Menschen hinstellen und sagen "oh dass das ungesund ist hab ich aber nicht gewusst, ich wurde von der werbung verführt"
                    Solche Muster dienen einzig und allein der Bequemlichkeit, schön die Eigenverantwortung abgeben.


                    eigenverantwortung hin oder her. die industrie kannst du auch nicht komplett aus der verantwortung nehmen, das wäre nämlich die gleiche bequemlichkeit nur umgekehrt.
                    Das is ja nur ein Fall von vielen dass Leute aufgrund von FastFood fett werden, meistens fängt dass doch eher noch zuhause an dass Eltern ihre Kinder mästen und so schonmal ne gute Grundlage legen. Die essen dann kein FastFood sondern Schnitzel oder Schweinebraten, da hat die "Industrie" ziemlich wenig mit zu tun.
                    Mir geht dadrum dass man diese leute auchnoch als "krankhaft" übergewichtig bezeichnet (im sinne von Erkrankung), damit gibt man solchen Leuten doch nur nochnen Grund sich selbst zu bemitleiden und die Fettleibigkeit eben als Krankheit zu bezeichnen.
                    Zu dem Industriethema, was würde man zu nem Raucher sagen der sich beschwert dass seine Leistungsfähigkeit abgenommen hat seitdem er Kettenraucher ist und er wohl jetzt auch noch Krebs bekommt? Vor 60 Jahre hätte man vllt noch argumentieren können dass die Menschen unzureichend über Risiken aufgeklärt worden sind, aber abgesehen davon dass man Übergewicht mich gesundem Menschenverstand bekämpfen kann (Friss die Hälfte, Beweg dich),ist heutzutage ein Verhalten nach dem Motto "hab ich ja nicht gewusst" unentschuldbar. Dass die Konzerne es natürlich drauf anlegen zum größten Teil dumme und unreflektierte Menschen zu angeln ist irgendwo ja auch selbstgestrickt, aber da dreh ich die Hand nicht rum
                    die meisten fettleibigen sind nicht nur übergewichtig weil sie zu viel essen und zu wenig sport machen. bei den meisten hat starkes übergwicht mit psychischen problemen und zum teil depressionen zu tun und das übergewicht ist nur das resultat der psychischen krankheiten.

                    es ist natürlich sehr einfach zu sagen, dass die leute "einfach mal" weniger essen und mehr sport machen sollen oder zu sagen, dass die adipösen ne extrasteuer bezahlen sollen, aber vielleicht sollte man hier mal diskutieren, wie man das problem an der wurzel anpacken kann und nicht mit irgendwelchen standardphrasen über die urteilen, die diese krankheit haben.

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                      Zitat von Der Ollie
                      Zitat von julyyyyy
                      Zitat von Der Ollie
                      Ich bin der erste der hier eine unkonventionelle nicht-Hippie Lösung ("Wir müssen den Leuten Farben auf die Pakete drucken! Dann kaufen sie das böse Zeug auch nicht mehr!") vorschlägt und ihr erwartet einen ausgearbeiteten Sechs-Stufen-Plan? Bitch, please.

                      Davon mal abgesehen funktioniert die Einteilung nach Risikogruppen bei den privaten Krankenversicherern sehr erfolgreich. Steht übrigens auch im Post, dass man sich daran orientieren sollte.

                      Und ich bleibe dabei: Geldbeutel bringt mehr als Problemkerze.
                      dann bitte auch extremsportler extra besteuern die sich ihren kick bei äußerst risikoreichen sportarten holen müssen und dessen verletzungen die allgemeinheit bzw. deren krankenkassenbeiträge zu tragen hat. gleiche gilt für leute die meinen mit 200 kmh oder alkohol auto fahren zu müssen um anschließend im krankenhaus landen und die allgemeinheit darf die kosten tragen.

                      die liste kann man ewig so weiterführen bis wir bei selbst zu zahlenden arztbehandlungen landen. so funktioniert nun mal eine solidargemeinschaft in einem wohlfahrtsstaat
                      Falsch. Du verwechselst Risikopotential mit Risiko. Dass sich Adipositas und ein hoher Körperfettanteil negativ auf die Gesundheit auswirken ist wissenschaftlich erwiesen. Es gibt keine notwendigen Zwischenschritte. Das Risiko besteht.

                      Bei einem Extremsportler ist mit Verletzungen zu rechnen. Sie ergeben sich nicht zwangsläufig aus der Ausübung seiner Sportart. Es herrscht keine zwingende Verknüpfung. Das ist kein Risiko, das ist allerhöchstens Potential.
                      Und was ist dann mit den anderen Risikogruppen? Müssen die dann auch Extra-Steuern zahlen wegen früheren Operationen oder Erkrankungen oder Erbveranlagungen?

                      Das Risiko, dass eine Krankheit bei Überwichtigen auftritt ist sicherlich höher als bei normalgewichtigen Menschen, aber niemand kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass eine Krankheit wegen Übergewicht ausgebrochen ist. Soll auch normalgewichtige mit Herz-Kreislauf-Problem, Diabetes etc geben.

                      Außerdem was ist, wenn jemand mit Übergewicht in eine Risikogruppe eingeteilt wurde und nach 2 Jahren wieder normalgewichtig ist? Muss er dann in der Risikogruppe bleiben? Oder muss ein Normalgewichtiger alle paar Monate zum Arzt um zu checken ob er in eine neue Risikogruppe geschoben wird? Den Aufschrei kann ich mir gut vorstellen wenn die Leute zu Arztbesuchen "gezwungen" werden.

                      Übrigens nochmal zur Risikogruppe. Ich hatte als Baby zufällig schnupfen als meine Eltern mich versichtert haben und seit dem ist mein Versicherungsbeitrag 13€/Monat höher als bei meinen Geschwistern, obwohl ich mit Sicherheit nicht öfter krank oder erkältet gewesen bin als andere Menschen. Also gibt es an der aktuellen Risikogruppeneinteilung schon genug zu bemängeln, als das man das jetzt noch auf alle Menschen ausweiten muss.

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                        Spoiler: 

                        Zitat von Nanni
                        was ihr immer habt mit eurem "gesundes essen ist teurer"
                        ich versteh unter "gesundes essen" essen, das man sich selbst zubereitet hat und einigermaßen der ernährungspyramide/kalorienbedarf folgt.
                        ungesundes essen ist für mich verarbeitetes zeug, auch wenn man einigermaßen nach der ernährungspyramide isst. also zB pommes anstatt kartoffeln. fertigsoße statt selbstgemachte mit frischen zutaten. fertigjoghurt statt naturjoghurt mit marmelade. softdrinks anstatt wasser mit saft. keine ahnung inwiefern sich dieses prinzip tatsächlich auf die gesundheit auswirkt, aber ich denk das ist einigermaßen konsens oder?
                        und aus dieser sicht, ist "gesundes" essen auf jeden fall billiger als "ungesundes".

                        Zitat von CoilNovaKing
                        aber wer hat in deutschland schon die zeit sich 3x am tag essen selbst zuzubereiten und zu kochen? der haufen abwasch und energiekosten kommen ja quasi auch noch dazu.
                        und wenn du z.b. nur für dich selbst kochst, dann werden die frischen zutaten schnell schlecht, während der fertigkram genau für eine portion/person zugeschnitten ist und ewig hält.

                        ich esse leider selten warmes essen, also meist brot/brötchen mit aufschnitt.
                        und irgendeine fette salami mit 380 kcal/100g ist viel billiger als eine mit wenig fett und ~130 kcal. irgendein fetter käse mit 60% fett ist billiger als 16% geramont kräuter-leicht oder sauermilchkäse/harzer käse.

                        billiger leberkäse oder mortadella billiger als gutes corned beef oder eine hochwertige fleischspezialität mit wenig fett.

                        irgendeine weißwurst,bockwurst, etc. billiger als ein gutes stück rind oder pute..

                        fakt ist halt fett = masse/gewicht, mehr masse/gewicht = mehr ware = billigerer preis / g für den käufer

                        was ein totaler quatsch. als ob man am tag nicht mal ne halbe stunde zeit hat, sich was zu kochen. das ist pure faulheit, wenn man sich sowas einredet. und selbst wenn es so wäre, dass man wenig zeit hat, sollte man sich einfach die zeit nehmen.

                        deine 2. behauptung, dass frische lebensmittel schnell schlecht werden ist halt auch dämlich. natürlich halten sie nicht so lang wie die mit konservierungsstoffen vollgestopften sachen aber sie halten zumindest so lang, dass jeder es schaffen sollte, die zu verwerten. man muss die sachen halt nur richtig verwerten und über ein paar tage in unterschiedlicher form zubereiten.

                        an solchen aussagen sieht man doch schon, in welche richtung das in deutschland geht. es wird sich einfach viel zu wenig gedanken ums essen gemacht und dann mit irgendwelchen ausreden versucht sich einzureden, dass man ja keine wahl hat. nicht ohne grund geben wir deutschen im europäischen schnitt mit am wenigsten geld für lebensmittel aus.

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                          also zum ersten absatz mit der zeit: das ist oft quatsch aber oft eben auch nicht. ich studiere und habe daher eigentlich die zeit. dieses semester sind jedoch die meisten vorlesungen zwischen 10 und 16 uhr. da habe ich dann nur wenig zeit, um mittags ordentlich zu kochen. man kann natürlich in der mensa essen gehen aber ob das wirklich besser ist als dosenfutter, kann man bezweifeln (geschmacklich auf jeden fall schlechter als dose oO). damit fällt für mich das kochen zum mittag oft flach. meine eltern arbeiten und haben z.b. in ihrer mittagspause auch nicht die zeit zum kochen.

                          also prinzipiell zu sagen, dass man sich die zeit nehmen soll, ist schon ziemlicher schwachfug. man kann ja mal seinem chef erklären, dass man lieber mittags nach hause gurkt, um erstmal nice zu kochen und die pause doppelt so lang sein muss. machen vielleicht einige mit, sofern du dann eben länger im büro bleibst aber gibt sicher auch genug, die das nicht machen ;)

                          generell zu sagen, dass man keine zeit zum kochen hat, ist aber in den meisten fällen wirklich quatsch. wenn ich mittags im büro oder in der uni bin, greife ich eben auf XY zurück, mache mir dann aber abends gedanken und kaufe mir nicht auf dem heimweg ne currywurst. dann mache ich z.b. abends salat mit ein paar putenstreifen oder sowas und mache das dann frisch. frühstück eh kein großer aufwand.

                          also ich würde sagen, dass man in den meisten fällen morgens und abends die zeit hat, um was frisches zuzubereiten, aber eben oft keine lust. morgens will man länger schlafen und abends haben viele einfach keine lust... war ja ein langer tag. aber mittags kann ich es gut verstehen, wenn leute nicht die nötige zeit haben und da kann man sich die nicht einfach mal nehmen.

                          soo... blödsinnspost abgegeben...

                          Kommentar


                            Zitat von CoilNovaKing
                            aber wer hat in deutschland schon die zeit sich 3x am tag essen selbst zuzubereiten und zu kochen? der haufen abwasch und energiekosten kommen ja quasi auch noch dazu.
                            und wenn du z.b. nur für dich selbst kochst, dann werden die frischen zutaten schnell schlecht, während der fertigkram genau für eine portion/person zugeschnitten ist und ewig hält.
                            das geht schon eher in die richtige richtung, kratzt aber eher an der oberfläche. ist ja nicht so, dass diese convenience-produkte plötzlich kamen und alle nur noch scheiße fressen, sondern im prinzip war es doch nur die reaktion des lebensmittelmarktes auf sich ändernde strukturen im berufs- und privatleben. erosion der familie, double incomes et cetera. bevor der bub mit dem scharfen messer hantiert und die küche in brand setzt, macht er sich halt nach der schule ne curryking warm.

                            davon abgesehen ist der kulturelle aspekt auch nicht so falsch. in anderen ländern gibt man erstens (verhältnismäßig, gemessen am durchschnittseinkommen fällt mir eigentlich kaum ein land ein, wo man sich so billig so vielfältig ernähren kann) mehr geld fürs essen aus und nimmt sich zweitens mehr zeit dafür, weil es vielerorts eine gemeinschaftskonstituierende institution ist. in spanien wurde nie vor acht zu abend gegessen, ich war selten vor zehn fertig. wesentlich mehr gegessen habe ich deswegen auch nicht.

                            Kommentar


                              Zitat von Yan
                              also zum ersten absatz mit der zeit: das ist oft quatsch aber oft eben auch nicht. ich studiere und habe daher eigentlich die zeit. dieses semester sind jedoch die meisten vorlesungen zwischen 10 und 16 uhr. da habe ich dann nur wenig zeit, um mittags ordentlich zu kochen. man kann natürlich in der mensa essen gehen aber ob das wirklich besser ist als dosenfutter, kann man bezweifeln (geschmacklich auf jeden fall schlechter als dose oO). damit fällt für mich das kochen zum mittag oft flach. meine eltern arbeiten und haben z.b. in ihrer mittagspause auch nicht die zeit zum kochen.
                              Und in diesem Punkt wäre es doch absolut sinnvoll deinen Essensrhytmus anzupassen?!

                              Mein WG-Kollege und ich haben da eigentlich 1zu1 den gleichen Rhythmus mittlerweile.
                              Morgens belegte Brötchen/Brot. Am beisten eins noch zum mitnehmen für Uni/Arbeit.
                              Tagsüber vllt irgendwas kleines Zwischendurch und Nachmittags/gegen Abend wird dann gekocht.

                              Zu sagen, dass man nicht selbst kochen kann, weil man durch Arbeit eingebunden ist, ist käse. Der Körper gewöhnt sich schnell an eine Anpassung des Lebensstils.

                              @Topic:
                              Ich weiß grade nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber in Bayern verschwindet der Hauswirtschaftsunterricht zusehends aus dem Lehrplan.
                              Meiner Meinung nach eine absolute Frechheit. Ich hab damals (7.-10. Klasse) unheimlich Spaß daran gehabt und meine Neigung zum Kochen entdeckt/entwickelt.
                              Nebenbei hatten wir auch noch eine gut ausgebildete Fachkraft und daher ein umfangreiches Wissen über Ernährung erhalten.
                              Mein kleiner Bruder ist jetzt 18 geworden und hatte das Fach nichtmehr. Aus seiner Jahrgangsstufe können vielleicht 3-5 Leute kochen und die haben von Ernährung so gut wie keine Ahnung.

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                                Gab doch ne Studie, 4 Wochen lang haben sich unterschiedliche Gruppen nur von:
                                Fastfood (1)
                                vegetarisch (2)
                                mediterran ausgeglichenem essen von Tim Mälzer gekocht (3)
                                ernährt. Jeweils immer genau die gleiche Menge (nach Kalorien obviously)

                                Gruppe 1 hat sich faul und träge gefühlt, Gruppe 2 ganz gut, und Gruppe 3 irgendwie sehr gut und leicht.
                                Fakt war, körperlich betrachtet sind alle 3 Gruppen genau gleich geblieben. Blutwerte genau gleich, etc.
                                Also kommt es eigentlich nur auf die Menge an. Und da Fastfood kaum satt macht, isst man da wohl gerne (sehr) viel mehr.

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