Also, hier mal eine etwas komplizierte frage an euch, dennoch erstmal die vorgeschichte.
ich bin 19 jahre alt, mache momentan mein abitur an einem beruflichen gymnasium und habe bis ca. märz mit meiner mutter bei ihrem neuen ehemann gewohnt.
aufgrund eines streits hat sie mich jedoch vor die tür gesetzt, ich bin deshalb seitdem bei meiner oma untergekommen. dies war auch der zeitpunkt an dem sich der kontakt zu meinen vater wieder intensiviert hat (das verhältnis war vorher angespannt und fast nicht existent aufgrund der diskrepanz zwischen meiner mutter und ihm). er hat mir daraufhin seelisch ein wenig unter die arme gegriffen, sowie den unterhalt den er an meine mutter gezahlt hat nun immer auf mein konto überwiesen. dieser unterhalt beläuft sich auf 344 Euro, was eigentlich ja nicht der volle betrag ist der mir zusteht - jedoch haben sich meine mutter und mein vater damals darauf geeinigt. hinzu kommt noch mein kindergeld, welches ich von meiner mutter überwiesen bekomme das sich auf 184 Euro beläuft.
macht laut adam riese insgesamt 528 die ich monat zur verfügung habe.
das problem ist folgendes: der aufenthalt bei meiner oma selbst ist kein dauerzustand, da die verhältnisse einfach nicht dem entsprechen wie man sich die wohnlage eines neunzehnjährigen vorstelt - ich habe kein eigenes zimmer, penne seit märz im wohnzimmer auf der couch, meine oma ist geprägt von vielen krankheiten, hat eine äußerst geringe rente plus ich muss deshalb selbstverständlich abgaben an sie leisten.
wie sich sicherlich jedoch jeder von euch vorstellen kann ist die suche nach einem eigenen apartment in einer nicht studentenstadt äußerst schwierig und die wohnungen liegen oftmals über meinem budget, nicht das 528 euro nicht für eine einzimmer wohnung ausreichen würden, aber die sonstigen kosten wie nebenkosten, strom, wasser, etc. würden den rahmen sprengen sodass grob überschlagen nicht mehr viel kostgeld zur täglichen verpflegung überbleiben würde.
nun sah ich vor kurzem das mir laut düsseldorfer tabelle ( http://www.treffpunkteltern.de/familienrecht/Unterhaltstabellen/duesseldorfer-tabelle.php ) doch tatsächlich mehr geld zustehen würde - 562 Euro laut dieser tabelle. mit diesen über zweihundert euro mehr würde es mir natürlich deutlich einfacher fallen eine wohnung zu finden bzw. eher für sie und die aufkommenden restkosten aufzukommen.
der einzige grund warum ich mich dies frage ist die tatsache das mein vater sich seit kurzem nichtmehr meint melden zu müssen, da ihm andere sachen wie z.b. seine neue frau und hausarbeit anscheinend eher am herzen liegen. ich war mir schon länger im klaren darüber das mir eigentlich mehr geld zusteht, habe dies aber nicht angesprochen das ich das grade wieder aufgeblühte verhältnis zu meinem vater nicht gefährden wollte, aufgrund der tatsache das er ziemlich knickerig in solchen angelegenheiten ist und ich angst hat das verhältnis, und damit einen meiner wenigen bezugspartner in dieser zeit zu verlieren. da er sich jetzt jedoch abwendet und sein eigener sohn nicht mehr zu interessieren scheint ist mir dies jedoch auch egal.
zum thema 'warum kein unterhalt von der mutter?' - sie hat kurz vor meinem auszug mit ihrem neuen ehegatten ein kind bekommen und ist daher nicht erwerbstätig. ich hatte kurz nach meinem auszug einen jugendamttermin, um mich hinsichtlich meiner möglichkeiten beraten zu lassen wobei mir die gute frau sachbearbeiterin verriert das dort 'nichts zu holen' ist, aufgrund ihrer erwerbsuntätigkeit.
meine frage ist nun natürlich wie ihr die situation seht und ob es rein rechtlich gesehen möglich ist dort mehr zu holen ? falls weitere fragen bestehen werde ich diese natürlich beantworten.
danke im vorraus und grüße.
ich bin 19 jahre alt, mache momentan mein abitur an einem beruflichen gymnasium und habe bis ca. märz mit meiner mutter bei ihrem neuen ehemann gewohnt.
aufgrund eines streits hat sie mich jedoch vor die tür gesetzt, ich bin deshalb seitdem bei meiner oma untergekommen. dies war auch der zeitpunkt an dem sich der kontakt zu meinen vater wieder intensiviert hat (das verhältnis war vorher angespannt und fast nicht existent aufgrund der diskrepanz zwischen meiner mutter und ihm). er hat mir daraufhin seelisch ein wenig unter die arme gegriffen, sowie den unterhalt den er an meine mutter gezahlt hat nun immer auf mein konto überwiesen. dieser unterhalt beläuft sich auf 344 Euro, was eigentlich ja nicht der volle betrag ist der mir zusteht - jedoch haben sich meine mutter und mein vater damals darauf geeinigt. hinzu kommt noch mein kindergeld, welches ich von meiner mutter überwiesen bekomme das sich auf 184 Euro beläuft.
macht laut adam riese insgesamt 528 die ich monat zur verfügung habe.
das problem ist folgendes: der aufenthalt bei meiner oma selbst ist kein dauerzustand, da die verhältnisse einfach nicht dem entsprechen wie man sich die wohnlage eines neunzehnjährigen vorstelt - ich habe kein eigenes zimmer, penne seit märz im wohnzimmer auf der couch, meine oma ist geprägt von vielen krankheiten, hat eine äußerst geringe rente plus ich muss deshalb selbstverständlich abgaben an sie leisten.
wie sich sicherlich jedoch jeder von euch vorstellen kann ist die suche nach einem eigenen apartment in einer nicht studentenstadt äußerst schwierig und die wohnungen liegen oftmals über meinem budget, nicht das 528 euro nicht für eine einzimmer wohnung ausreichen würden, aber die sonstigen kosten wie nebenkosten, strom, wasser, etc. würden den rahmen sprengen sodass grob überschlagen nicht mehr viel kostgeld zur täglichen verpflegung überbleiben würde.
nun sah ich vor kurzem das mir laut düsseldorfer tabelle ( http://www.treffpunkteltern.de/familienrecht/Unterhaltstabellen/duesseldorfer-tabelle.php ) doch tatsächlich mehr geld zustehen würde - 562 Euro laut dieser tabelle. mit diesen über zweihundert euro mehr würde es mir natürlich deutlich einfacher fallen eine wohnung zu finden bzw. eher für sie und die aufkommenden restkosten aufzukommen.
der einzige grund warum ich mich dies frage ist die tatsache das mein vater sich seit kurzem nichtmehr meint melden zu müssen, da ihm andere sachen wie z.b. seine neue frau und hausarbeit anscheinend eher am herzen liegen. ich war mir schon länger im klaren darüber das mir eigentlich mehr geld zusteht, habe dies aber nicht angesprochen das ich das grade wieder aufgeblühte verhältnis zu meinem vater nicht gefährden wollte, aufgrund der tatsache das er ziemlich knickerig in solchen angelegenheiten ist und ich angst hat das verhältnis, und damit einen meiner wenigen bezugspartner in dieser zeit zu verlieren. da er sich jetzt jedoch abwendet und sein eigener sohn nicht mehr zu interessieren scheint ist mir dies jedoch auch egal.
zum thema 'warum kein unterhalt von der mutter?' - sie hat kurz vor meinem auszug mit ihrem neuen ehegatten ein kind bekommen und ist daher nicht erwerbstätig. ich hatte kurz nach meinem auszug einen jugendamttermin, um mich hinsichtlich meiner möglichkeiten beraten zu lassen wobei mir die gute frau sachbearbeiterin verriert das dort 'nichts zu holen' ist, aufgrund ihrer erwerbsuntätigkeit.
meine frage ist nun natürlich wie ihr die situation seht und ob es rein rechtlich gesehen möglich ist dort mehr zu holen ? falls weitere fragen bestehen werde ich diese natürlich beantworten.
danke im vorraus und grüße.
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