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Hmm scheint ja echt ein übler Laden zu sein.
Meinst du denn, dass dir die Ausbildung auch in einer guten Firma mit netten Kollegen und anständiger Arbeitsatmosphäre nicht gefallen würde?
Ist ja schon ein großer Sprung von Ausbildung IT zum Studium Journalistik.
Ich sag mal so: In einer besseren Atmosphäre würde ich die Ausbildung auf jeden Fall beenden wollen, denke ich. Nur die Frage ist, ob man jetzt noch sowas kriegt und vor allem, wie erklärt man das dann dem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber?
Und ja, der Laden ist (zumindest für Azubis) behindert.
Kann mir mal einer erklären, warum der TE unbedingt die Ausbildung beenden soll, obwohl er jetzt schon mehrmals offenbart hat, dass er dazu eig gar keinen Bock hat?
Nur damit der Lebenslauf besser aussieht - ernsthaft? ~1,5 Jahre sind vielleicht nicht "viel", dennoch verschwendete Zeit, wenn der TE lieber in eine ganz andere Richtung studieren will. Ich bezweifle mal, dass es später irgendeinen Personaler eines Zeitungsverlags interessieren wird, ob der TE mal eine Ausbildung abgebrochen hat, wenn er dafür einen guten Master in einem Studiengang vorweisen kann.
Das Argument "dann hast du was in der Hand" hilft auch so gut wie gar nicht, weil der TE wohl niemals im IT Bereich arbeiten will.
Ich würde mich jedenfalls nicht durch so einen Dreck quälen, der mich nicht interessiert. Natürlich war der Fehler, nach einem misslungenem Studium so eine Ausbildung dranzuhängen, aber das kann man jetzt nicht mehr rückgängig machen. Würd mir genau überlegen, was man studieren sollte, um Journalist zu werden und mich schnellstmöglichst an den Unis bewerben.
Danke ^^ Hab auch schon überlegt, in Holland zu studieren und das Ganze auf englisch zu machen. Ist bestimmt auch nicht verkehrt, denke ich.
Zitat von Broetchen
Hatte mit meiner Ausbildung auch erst ähnliche Probleme wie du. Hatte das Gefühl meine Kollegen verarschen mich nur und nutzen mich aus und die Personalchefin war die Schlimmste.
Hab dann klärendes Gespräch mit meinem Chef gehabt. War am Ende echt das beste was ich machen konnte.
Meistens wird der Azubi als Belastung angesehen und die wenigsten geben sich richtig Mühe alles dem Azubi zu erklären. Es werden Aufgaben weitergegeben auf die keiner so richtig Bock hat und bei denen wenig schief gehen kann.
Das Problem ist, dass das bei mir nicht geht. Habs schon versucht, als ich was gar nicht verstand und mir dann die Antwort gegeben wurde "Frag Google solange bis du es wießt", hatte ich gar keinen Bock mehr. Die Aufgaben sind halt echt der letzte Dreck.
Würds gerne klären hier, aber die Chancen dazu laufen gegen Null (kein Betriebsrat, Personalabteilung = 1 Mann, Ausbilder nur busy und genervt).
Das is zu sporadisch. Wenn du sowieso angepisst bist, dann auf ein Gespräch und Änderungen bestehen. Wenn nichts passiert, dann an die für dich zuständige IHK Stelle wenden. Es hängt vom Betrieb ab, was man in der Ausbildung macht, solange die Kerninhalte der Ausbildung enthalten sind. Alles darüber hinaus ist natürlich den Firmen überlassen. Du solltest bei Ausbildungsantritt ein "Pflichtenheft" zu deinem Ausbildungsvertrag erhalten haben, was die kompletten Pflichtinhalte der Ausbildung beinhaltet. Zur Gegenprüfung hast du hier das Berichtsheft, was von dir geführt aber vom entsprechend authorisierten Ausbilder gegengezeichnet werden muss. Das nimmst du als Argumentationsbasis für eine Beschwerde bei der IHK.
Nehmen wir einfach mal ein fiktives Bewerbungsgespräch bei einer Agentur / Zeitung nach dem abgeschlossenen Journalistik Studium. Da kommt dann 100 pro die Frage nach sowohl dem Studium als auch der abgebrochenen Ausbildung. Einen Abbruch kann man noch vernünftig verargumentieren ( falsches Themengebiet, .... ), beides dürfte aber interessant werden, ohne dich selbst wie ne Pfeiffe dastehen zu lassen ( Kollegen waren gemein zu mir, Technik fand ich dann doch nich so spannend, ... )
Ich würde einfach mal für meine Ausbildung kämpfen, anstatt es einfach sofort wieder wegzuschmeissen und das zweite Jahr in Folge verschwendet zu haben. ( Aus DEINEM Blickwinkel, nicht von einem objektiven Standpunkt! )
Kann mir mal einer erklären, warum der TE unbedingt die Ausbildung beenden soll, obwohl er jetzt schon mehrmals offenbart hat, dass er dazu eig gar keinen Bock hat?
Nur damit der Lebenslauf besser aussieht - ernsthaft? ~1,5 Jahre sind vielleicht nicht "viel", dennoch verschwendete Zeit, wenn der TE lieber in eine ganz andere Richtung studieren will. Ich bezweifle mal, dass es später irgendeinen Personaler eines Zeitungsverlags interessieren wird, ob der TE mal eine Ausbildung abgebrochen hat, wenn er dafür einen guten Master in einem Studiengang vorweisen kann.
Das Argument "dann hast du was in der Hand" hilft auch so gut wie gar nicht, weil der TE wohl niemals im IT Bereich arbeiten will.
Ich würde mich jedenfalls nicht durch so einen Dreck quälen, der mich nicht interessiert. Natürlich war der Fehler, nach einem misslungenem Studium so eine Ausbildung dranzuhängen, aber das kann man jetzt nicht mehr rückgängig machen. Würd mir genau überlegen, was man studieren sollte, um Journalist zu werden und mich schnellstmöglichst an den Unis bewerben.
Danke ^^ Hab auch schon überlegt, in Holland zu studieren und das Ganze auf englisch zu machen. Ist bestimmt auch nicht verkehrt, denke ich.
Zitat von Broetchen
Hatte mit meiner Ausbildung auch erst ähnliche Probleme wie du. Hatte das Gefühl meine Kollegen verarschen mich nur und nutzen mich aus und die Personalchefin war die Schlimmste.
Hab dann klärendes Gespräch mit meinem Chef gehabt. War am Ende echt das beste was ich machen konnte.
Meistens wird der Azubi als Belastung angesehen und die wenigsten geben sich richtig Mühe alles dem Azubi zu erklären. Es werden Aufgaben weitergegeben auf die keiner so richtig Bock hat und bei denen wenig schief gehen kann.
Das Problem ist, dass das bei mir nicht geht. Habs schon versucht, als ich was gar nicht verstand und mir dann die Antwort gegeben wurde "Frag Google solange bis du es wießt", hatte ich gar keinen Bock mehr. Die Aufgaben sind halt echt der letzte Dreck.
Würds gerne klären hier, aber die Chancen dazu laufen gegen Null (kein Betriebsrat, Personalabteilung = 1 Mann, Ausbilder nur busy und genervt).
Das is zu sporadisch. Wenn du sowieso angepisst bist, dann auf ein Gespräch und Änderungen bestehen. Wenn nichts passiert, dann an die für dich zuständige IHK Stelle wenden. Es hängt vom Betrieb ab, was man in der Ausbildung macht, solange die Kerninhalte der Ausbildung enthalten sind. Alles darüber hinaus ist natürlich den Firmen überlassen. Du solltest bei Ausbildungsantritt ein "Pflichtenheft" zu deinem Ausbildungsvertrag erhalten haben, was die kompletten Pflichtinhalte der Ausbildung beinhaltet. Zur Gegenprüfung hast du hier das Berichtsheft, was von dir geführt aber vom entsprechend authorisierten Ausbilder gegengezeichnet werden muss. Das nimmst du als Argumentationsbasis für eine Beschwerde bei der IHK.
Nehmen wir einfach mal ein fiktives Bewerbungsgespräch bei einer Agentur / Zeitung nach dem abgeschlossenen Journalistik Studium. Da kommt dann 100 pro die Frage nach sowohl dem Studium als auch der abgebrochenen Ausbildung. Einen Abbruch kann man noch vernünftig verargumentieren ( falsches Themengebiet, .... ), beides dürfte aber interessant werden, ohne dich selbst wie ne Pfeiffe dastehen zu lassen ( Kollegen waren gemein zu mir, Technik fand ich dann doch nich so spannend, ... )
Ich würde einfach mal für meine Ausbildung kämpfen, anstatt es einfach sofort wieder wegzuschmeissen und das zweite Jahr in Folge verschwendet zu haben. ( Aus DEINEM Blickwinkel, nicht von einem objektiven Standpunkt! )
Ich habe nie ein Pflichtenheft erhalten oO..
Zum Thema für die Ausbildung kämpfen: Das bringt hier echt nichts, ich habs ja schon versucht. Wenn, muss ich den Betrieb wechseln.
Du solltest bei Ausbildungsantritt ein "Pflichtenheft" zu deinem Ausbildungsvertrag erhalten haben, was die kompletten Pflichtinhalte der Ausbildung beinhaltet.
Was meinst du damit Oo? Ein Pflichtenheft ist es zumindest nicht, das hat einen anderen Sinn ;).
Du solltest bei Ausbildungsantritt ein "Pflichtenheft" zu deinem Ausbildungsvertrag erhalten haben, was die kompletten Pflichtinhalte der Ausbildung beinhaltet.
Was meinst du damit Oo? Ein Pflichtenheft ist es zumindest nicht, das hat einen anderen Sinn ;).
habe nur eine sachl. + zeitl. gliederung bekommen. aber kein pflichtenheft.
Du solltest bei Ausbildungsantritt ein "Pflichtenheft" zu deinem Ausbildungsvertrag erhalten haben, was die kompletten Pflichtinhalte der Ausbildung beinhaltet.
Was meinst du damit Oo? Ein Pflichtenheft ist es zumindest nicht, das hat einen anderen Sinn ;).
habe nur eine sachl. + zeitl. gliederung bekommen. aber kein pflichtenheft.
Selbst das habe ich nicht mal. Wäre mal interessant, sowas zu bekommen, um zu gucken, was ich bisher davon schon machen durfte.
Nannte sich bei mir Ausbildungsplan und wurde am Anfang der Ausbildung besprochen. Hab ne Kopie für mich bekommen und ich meine es liegt immer eine bei uns in der Personalabteilung.
Wird sich aber von Unternehmen zu Unternhmen und Ausbildung zu Ausbildung unterscheiden.
Hast du denn keinen Kontakt zu anderen Azubis in deiner region? Berufsschule oder so? Frag doch da mal die Lehrer was die dazu meinen.
Kann mir mal einer erklären, warum der TE unbedingt die Ausbildung beenden soll, obwohl er jetzt schon mehrmals offenbart hat, dass er dazu eig gar keinen Bock hat?
Guter Einwand, allerdings sollte dann eine Alternative geben, die man auf jedenfall durchziehen möchte. Journalismus steht im Raum, da wird aber von allen gewarnt, dass das nicht mit "ich hab früher täglich Aufsätze über meinen Hund geschrieben" zu vergleichen ist und man sich ausreichend informieren sollte.
Würde aber unbedingt zuerst noch mit dem Personaler sprechen und versuchen das Problem zu lösen.
Nannte sich bei mir Ausbildungsplan und wurde am Anfang der Ausbildung besprochen. Hab ne Kopie für mich bekommen und ich meine es liegt immer eine bei uns in der Personalabteilung.
Wird sich aber von Unternehmen zu Unternhmen und Ausbildung zu Ausbildung unterscheiden.
Hast du denn keinen Kontakt zu anderen Azubis in deiner region? Berufsschule oder so? Frag doch da mal die Lehrer was die dazu meinen.
Kann ich mal machen, gute Idee.
Zitat von domi
Zitat von Qesx
Kann mir mal einer erklären, warum der TE unbedingt die Ausbildung beenden soll, obwohl er jetzt schon mehrmals offenbart hat, dass er dazu eig gar keinen Bock hat?
Guter Einwand, allerdings sollte dann eine Alternative geben, die man auf jedenfall durchziehen möchte. Journalismus steht im Raum, da wird aber von allen gewarnt, dass das nicht mit "ich hab früher täglich Aufsätze über meinen Hund geschrieben" zu vergleichen ist und man sich ausreichend informieren sollte.
Würde aber unbedingt zuerst noch mit dem Personaler sprechen und versuchen das Problem zu lösen.
Habe mich gerade erst wieder mit dem Personalchef verkracht (ca 15 Min her). Er fuckt mich ab, weil ich ab und zu zu spät komme, aber mache halt auch oft genug Überstunden. Könnte prinzipiell auch ein 3monatiges Praktikum bei computec machen, wo es genau um diese journalistischen Arbeiten geht. Ob das dann mit einer Zeitung / dem Radio / dem Fernsehen zu vergleichen ist, weiß ich nicht.
Du solltest bei Ausbildungsantritt ein "Pflichtenheft" zu deinem Ausbildungsvertrag erhalten haben, was die kompletten Pflichtinhalte der Ausbildung beinhaltet.
Was meinst du damit Oo? Ein Pflichtenheft ist es zumindest nicht, das hat einen anderen Sinn ;).
Habs mal frech Pflichtenheft genannt. Ist mir bewusst, dass es streng genommen nicht so heisst. Name ist mir entfallen. Ein Pflichtenheft enthält zum Beispiel in der Programmierung die Aspekte, zu denen sich der Entwickler verpflichtet sie in die Software mit einzubauen. ( e.g. Schnittstellen, Protokolle mit denen gearbeitet wird, )
Zitat von Broetchen
Nannte sich bei mir Ausbildungsplan und wurde am Anfang der Ausbildung besprochen. Hab ne Kopie für mich bekommen und ich meine es liegt immer eine bei uns in der Personalabteilung.
Wird sich aber von Unternehmen zu Unternehmen und Ausbildung zu Ausbildung unterscheiden.
Hast du denn keinen Kontakt zu anderen Azubis in deiner region? Berufsschule oder so? Frag doch da mal die Lehrer was die dazu meinen.
Ein wenig. Die Ausbildung muss aber bestimmte Dinge beinhalten. Schwerpunkte können sich verschieben ( Kabelstecker Netzwerktechnik ), Grundpunkte müssen aber bei jedem Ausbilder enthalten sein. Der Ausbilder ist eigentlich auch verpflichtet, dir sowas auszuhändigen, da du ja irgendwie gegenprüfen können musst, ob du lernst, was du lernen sollst.
Es ist möglich das letzte jahr in einen anderen Betrieb zu wechseln, musst halt noch einen finden der dich nimmt. Würde aber aufjedenfall weiter machen und bwerbungen schreiben falls du glück hast nimmt dich jemand falls nicht machste halt 1 Jahr weiter.
Habe mich gerade erst wieder mit dem Personalchef verkracht (ca 15 Min her). Er fuckt mich ab, weil ich ab und zu zu spät komme, aber mache halt auch oft genug Überstunden. Könnte prinzipiell auch ein 3monatiges Praktikum bei computec machen, wo es genau um diese journalistischen Arbeiten geht. Ob das dann mit einer Zeitung / dem Radio / dem Fernsehen zu vergleichen ist, weiß ich nicht.
srsly? Vollkommen egal ob du überstunden machst und dein Chef dir die nicht bezahlt oder sonstwie vergütet ist, zu spät kommen trotzdem nicht der richtige weg!
Lehrjahre sind keine Herrenjahre, beende die Ausbildung dannach mach ein Studium und wenn du dann schon wieder keine "Lust" hast auf schreiben oder rumjammerst das du nun 50 stunden die Woche am Ackern bist und mies bezahlt wirst, kannste immernoch zurück zu deinem verhassten Job.
/edit
Das ist kein Fakeaccount, aber ich lese hier schon öfter mit, aber bei so jemandem Platzt mir der Kopf der rumjammert das ihn der Personalchef anmacht weil er zu Spät kommt!
wenn du unbedingt abbrechen willst, mach das erst wenn du deinen studienplatz sicher hast
ich an deiner stelle würde die ausbildung aber wahrscheinlich beenden wollen um nicht das zweite mal "versagt" zu haben. muss ja keine 1,0 werden aber soviel ehrgeiz sollte man schon haben, zumindest wenn man die viel bessere alternative nicht schon 100% sicher hat und ganz genau weiß, dass die neue stelle das richtige für einen ist.
Ist es nicht so, dass die wenigsten Journalisten tatsächlich Journalistik studiert haben? Ich meine da mal was gehört zu haben.
Angeblich (kann nur wiedergeben, was ich gehört habe) macht es wohl mehr Sinn Kowi/Wiwi/Powi/etc. zu studieren und nebenher Praxiserfahrung zu sammeln, sei es durch Mitarbeit in einer Hochschulzeitung, entsprechende Praktika oder nebenberufliche Tätigkeiten in einer Redaktion. Entscheidend ist wohl so früh wie möglich praktische Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen (sicherlich überall wichtig, aber hier insbesondere).
Problematisch ist, dass es keinen klar festgelegten Beruf "Journalist" gibt und daher die Anforderungen eher schwammig sind. Zumindest schwammiger als bei Lehrern oder Physikern :)
P.s. Fremdsprachenkenntnisse (damit meine ich nicht englisch, was ja wohl Standard sein dürfte) machen sich auch immer ganz gut.
Ansonsten kauf dir eine Spiegelreflex oder Instagramm und geh nach Syrien und werd Krisenregionsaufklärungssuperheldreporter und veröffentliche deine Pics über Magnum
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