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Aus Kirche austreten?

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    hab ich auch schon überlegt, hochgerechnet ist das schon viel geld...

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      Ich glaube auch nicht an das Zeugs, sobald ich Kirchensteuern zahlen muss, werde ich auch auf jeden Fall aus der Kirche austreten. Ich bin nicht zur Firmung gegangen, da ich es falsch fand das wegen des Geldes zu tun, wie es viele gemacht haben. Ich brauche auch keine kirchliche Hochzeit, in weiß heiraten kann man doch auch standesamtlich, wenn man unbedingt möchte.

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        würde interessanter werden, wenn wir den titel in "in der kirche austreten" ändern können..

        btt: bin zwar noch drin, aber es ist lediglich auf meine faulheit zurückzuführen, sehe keinen sinnvollen grund in der kirche zu bleiben, ausser dass evtl mal meine kinder irgendeines der riten mitmachen sollten/wollten/müssten und es dann vielleicht sinn macht

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          Ich zahle zum glück nur 4€ Kirchensteuer pro Monat, austreten möchte ich allerdings auch gerne. Einziger Grund der für mich dagegen spricht ist der Wunsch meiner Frau, noch kirchlich zu heiraten.

          Ansonsten ist der Verein für mich durch.

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            denkt dran, dass man einen Teil der Kirchensteuer bei der Steuererklärung angeben und dann zurückbekommt. Somit bleiben effektiv nicht 100% des Abzugs in der eigenen Tasche... so 60-70%

            bin übrigens seit diesem Monat auch raus aus der Kirche. Habs heute erstmal auf meinem Gehaltscheck nachgeprüft. "Erspare" mir dadurch ca. 6 Werktage Spritkosten...

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              meiner ansicht nach gibt es keinen einzigen anständigen grund für die kirchensteuer, der einer argumentation und fakten standhalten würde.

              somit go for it!

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                um die institution kirche beruerteilen zu können muss man einfach über europa hinauschauen und wer nicht sieht welchen grossen schaden die kirche mit ihrer ideologie in länderen wie afrika wo ihr einfluss noch gross ist, anrichtet, ist einfach blind

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                  dann viel spaß in der hölle

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                    Zitat von Der Ollie
                    Allein die karitativen Tätigkeiten der Kirche sollten Grund genug sein, nicht auszutreten. Ich betrachte die Kirchensteuer als eben solche. Und wo ich die Dienste des Staates wie Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Museen, Theater, Freiluftveranstaltungen, Bäder, etc. mit Mehrwert-, Öko-, Tabak- und allerhand weiteren Steuern, Gebühren, bis hin zu Sonderabgaben finanziere, da trage ich gern den evangelischen Kindergarten bei mir um die Ecke, da trage ich gern die Tafeln und auch die ethische Schulung der Kinder und Jugendlichen und werde auch von den weiteren Diensten der Kirche (Trauung, Taufe, Beerdigung) gern und guten Gewissens Gebrauch machen.

                    Was mir missfällt ist, dass jedermann staatliche Steuern als selbstverständlich annimmt, während immer mehr Leute meinen auf die Kirchen verzichten zu können und dementsprechend auszutreten. Dass beides sehr eng verwoben ist, realisieren leider die wenigsten. Aber das ist nunmal eine gesellschaftliche Entwicklung, die grad "in" ist. Schade drum.
                    ich merke einfach seit langer zeit, dass es nur noch sehr wenige gläubige christen gibt. alle sind getauft, haben konfirmation und dergleichen durchgelaufen (wegen des geldes zum teil; absolute frechheit finde ich sowas). ich bin auch niemand, der seinen glauben exzessiv auslebt und jede woche in die kirche geht, eigentlich geh ich vllt 1-2 mal im jahr zur messe, aber das ist ja auch kein merkmal eines gläubigen christen.

                    ich find den werteverfall unserer gesellschaft einfach nur erschreckend, ob der jetzt aufgrund der religionsverdrossenheit entsteht oder unabhängig davon, ändert nichts daran, dass die ethischen leitlinien, die die religionen uns lehren, eine grundsäule unseres staates und unserer verfassung sind.

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                      SL Benzer und so postete
                      dann viel spaß in der hölle
                      da sind eh die geileren weiber

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                        Zitat von KeiraZz
                        ich find den werteverfall unserer gesellschaft einfach nur erschreckend, ob der jetzt aufgrund der religionsverdrossenheit entsteht oder unabhängig davon, ändert nichts daran, dass die ethischen leitlinien, die die religionen uns lehren, eine grundsäule unseres staates und unserer verfassung sind.
                        nein, unsere werte wurden durch die aufklärung geprägt.
                        wären es die kirchlichen leitlinien dann hätten wir hier ganz andere verhältnisse.

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                          bin selber noch nicht ausgetreten, aber habs schon oft überlegt..
                          viele nehmen einfach einen "bezahlten" proffessionellen Trauer (Schauspieler) und heiraten im freien "kirchlich style", find ich ok.

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                            Zitat von blem
                            Zitat von KeiraZz
                            ich find den werteverfall unserer gesellschaft einfach nur erschreckend, ob der jetzt aufgrund der religionsverdrossenheit entsteht oder unabhängig davon, ändert nichts daran, dass die ethischen leitlinien, die die religionen uns lehren, eine grundsäule unseres staates und unserer verfassung sind.
                            nein, das ist die aufklärung.
                            wären es die kirchlichen leitlinien dann hätten wir hier ganz andere verhältnisse.
                            ich hätte nichts gegen einen könig von gottes gnaden :D

                            ''eine'' grundsäule heißt nicht die wichtigste oder dass es nur genau eine gibt. verstehst :)

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                              Zitat von blem
                              Zitat von KeiraZz
                              ich find den werteverfall unserer gesellschaft einfach nur erschreckend, ob der jetzt aufgrund der religionsverdrossenheit entsteht oder unabhängig davon, ändert nichts daran, dass die ethischen leitlinien, die die religionen uns lehren, eine grundsäule unseres staates und unserer verfassung sind.
                              nein, unsere werte wurden durch die aufklärung geprägt.
                              wären es die kirchlichen leitlinien dann hätten wir hier ganz andere verhältnisse.
                              Durch die Aufklärung also, wird ja immer besser hier... Allein schon das Prinzip des Sozialstaates basiert auf christlichen Grundsätzen. Und die postmoderne "Jeder hat seine eigene Wahrheit" Haltung hätte sicherlich auch nicht zu unserem Grundgesetz geführt.

                              Alle westlichen Staaten sich durch und durch vom Christentum geprägt und bestimmt worden.

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                                ist aber schon nicht so ganz falsch. das christentum ist keine onemanshow für unsere grundrechte und co

                                aber es ist ein wichtiger bestandteil

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