Allein die karitativen Tätigkeiten der Kirche sollten Grund genug sein, nicht auszutreten. Ich betrachte die Kirchensteuer als eben solche. Und wo ich die Dienste des Staates wie Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Museen, Theater, Freiluftveranstaltungen, Bäder, etc. mit Mehrwert-, Öko-, Tabak- und allerhand weiteren Steuern, Gebühren, bis hin zu Sonderabgaben finanziere, da trage ich gern den evangelischen Kindergarten bei mir um die Ecke, da trage ich gern die Tafeln und auch die ethische Schulung der Kinder und Jugendlichen und werde auch von den weiteren Diensten der Kirche (Trauung, Taufe, Beerdigung) gern und guten Gewissens Gebrauch machen.
Was mir missfällt ist, dass jedermann staatliche Steuern als selbstverständlich annimmt, während immer mehr Leute meinen auf die Kirchen verzichten zu können und dementsprechend auszutreten. Dass beides sehr eng verwoben ist, realisieren leider die wenigsten. Aber das ist nunmal eine gesellschaftliche Entwicklung, die grad "in" ist. Schade drum.
Was mir missfällt ist, dass jedermann staatliche Steuern als selbstverständlich annimmt, während immer mehr Leute meinen auf die Kirchen verzichten zu können und dementsprechend auszutreten. Dass beides sehr eng verwoben ist, realisieren leider die wenigsten. Aber das ist nunmal eine gesellschaftliche Entwicklung, die grad "in" ist. Schade drum.
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