Kirche ist halt eher so 1900...braucht kein Mensch mehr, wozu auch? todesaltmodisch
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darf ich fragen, was die kirche dir schon so gegeben hat?Zitat von hawtnesstritt ruhig aus wenn du es nicht brauchst oder nicht glaubst / vom positiven Wirken der Kirche überzeugt bist.
sollte es dir in 30 jahren mal so richtig beschissen gehen, kannst ja wieder angekrochen kommen und von kirchlichen karitativen einrichtungen profitieren. das schöne am christlichen glauben ist das immerwährende Verzeihen und Wiederaufnehmen von schwarzen Schafen. (ist btw nicht sarkastisch gemeint)
da mir persönlich die kirche schon soviel gegeben hat, werd ich auch brav meine kirchensteuer zahlen.
Gegenfrage: wenn du dem Staat keine Steuern zahlen müsstest, würdest du es wohl auch nicht tun? man muss immer daran denken, was sich dann ändern würde. Analog die Kirchensteuer.
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Krasser Typ der KeiraZz. Sehe ich ähnlich.Zitat von KeiraZzich merke einfach seit langer zeit, dass es nur noch sehr wenige gläubige christen gibt. alle sind getauft, haben konfirmation und dergleichen durchgelaufen (wegen des geldes zum teil; absolute frechheit finde ich sowas). ich bin auch niemand, der seinen glauben exzessiv auslebt und jede woche in die kirche geht, eigentlich geh ich vllt 1-2 mal im jahr zur messe, aber das ist ja auch kein merkmal eines gläubigen christen.Zitat von Der OllieAllein die karitativen Tätigkeiten der Kirche sollten Grund genug sein, nicht auszutreten. Ich betrachte die Kirchensteuer als eben solche. Und wo ich die Dienste des Staates wie Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Museen, Theater, Freiluftveranstaltungen, Bäder, etc. mit Mehrwert-, Öko-, Tabak- und allerhand weiteren Steuern, Gebühren, bis hin zu Sonderabgaben finanziere, da trage ich gern den evangelischen Kindergarten bei mir um die Ecke, da trage ich gern die Tafeln und auch die ethische Schulung der Kinder und Jugendlichen und werde auch von den weiteren Diensten der Kirche (Trauung, Taufe, Beerdigung) gern und guten Gewissens Gebrauch machen.
Was mir missfällt ist, dass jedermann staatliche Steuern als selbstverständlich annimmt, während immer mehr Leute meinen auf die Kirchen verzichten zu können und dementsprechend auszutreten. Dass beides sehr eng verwoben ist, realisieren leider die wenigsten. Aber das ist nunmal eine gesellschaftliche Entwicklung, die grad "in" ist. Schade drum.
ich find den werteverfall unserer gesellschaft einfach nur erschreckend, ob der jetzt aufgrund der religionsverdrossenheit entsteht oder unabhängig davon, ändert nichts daran, dass die ethischen leitlinien, die die religionen uns lehren, eine grundsäule unseres staates und unserer verfassung sind.
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nudel -
leute rafft halt bitte mal, dass nur ein bruchteil der steuer in "nützliche" sachen geht!
ich kenne im bekanntenkreis einen pfarrer und seitdem ich mal gesehen habe was wir da alles mitfinanzieren....
..NEIN DANKE
wenn ihr schon einen auf samariter machen wollt, dann tretet aus und gebt die kohle 1:1 organisationen wo ihr zu 100% wisst, dass die kohle auch für nützliche sachen ausgegeben wird.
Spoiler:
Grundgehalt A 14 Endstufe: 4.708,29 EUR
Familienzuschlag (verh. ev. Pfarrer ohne Kind) 113,04 EUR
vermögenswirksame Leistungen 6,65 EUR
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Zwischensumme 4.827,98 EUR
(ohne Kinderzuschläge von 96,68 [1.u.2.Kind] bzw. [ab 3. Kind] 299,68 EUR)
Weihnachts- u. Urlaubsgeld anteilig je Monat: ca. 350 EUR
Ersparnis Dienstwohnung (durchschnittlich) ca. 600 EUR
In der kath. Kirche fallen in den meisten Diözesen noch diverse Zulagen an, die hier vernachlässigt werden. Auch der Zuschuss zur Finanzierung von Pfarrhaushälterinnen ist nicht mitgerechnet. Wohl erhalten jüngere Pfarrer etwas weniger. Fast 90 % der kath. Geistlichen erhalten aber die Endstufe. Auch die evangelischen Kollegen (Altersschnitt ca. 45 Jahre) kommen effektiv im Schnitt auf mehr als 4500 EUR im Monat.
Bischöfe werden i.d.R. vom Staat besoldet. In den westlichen Bundesländern beziehen sie ein Gehalt meist nach Besoldungsstufe B6 (7.778,83 EUR), Erzbischöfe gem. B10 (10.740,52 EUR), in München sogar nach B 11 (11.157,60 EUR). Ihr Monatseinkommen liegt incl. Zulagen, geldwerter Vorteile und dem umgelegten 13. Gehalt bei ca. 10.000 bzw. 13.000 bzw. 13.500 EUR. Ihre Pension macht 71,75 % dieses Gehalts aus.
Zur Erinnerung: Rund zwei Drittel der Kirchensteuern werden für die Bezahlung von Pfarrern und anderem Kirchenpersonal (ohne Caritas bzw. Diakonie) ausgegeben!
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zb kony2012 oder soZitat von Amy Farrah Fowlerleute rafft halt bitte mal, dass nur ein bruchteil der steuer in "nützliche" sachen geht!
ich kenne im bekanntenkreis einen pfarrer und seitdem ich mal gesehen habe was wir da alles mitfinanzieren....
..NEIN DANKE
wenn ihr schon einen auf samariter machen wollt, dann tretet aus und gebt die kohle 1:1 organisationen wo ihr zu 100% wisst, dass die kohle auch für nützliche sachen ausgegeben wird.
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Same here, zumindest ungefähr.Zitat von Seit 1974 und für immer WESTFALEKrasser Typ der KeiraZz. Sehe ich ähnlich.Zitat von KeiraZzich merke einfach seit langer zeit, dass es nur noch sehr wenige gläubige christen gibt. alle sind getauft, haben konfirmation und dergleichen durchgelaufen (wegen des geldes zum teil; absolute frechheit finde ich sowas). ich bin auch niemand, der seinen glauben exzessiv auslebt und jede woche in die kirche geht, eigentlich geh ich vllt 1-2 mal im jahr zur messe, aber das ist ja auch kein merkmal eines gläubigen christen.Zitat von Der OllieAllein die karitativen Tätigkeiten der Kirche sollten Grund genug sein, nicht auszutreten. Ich betrachte die Kirchensteuer als eben solche. Und wo ich die Dienste des Staates wie Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Museen, Theater, Freiluftveranstaltungen, Bäder, etc. mit Mehrwert-, Öko-, Tabak- und allerhand weiteren Steuern, Gebühren, bis hin zu Sonderabgaben finanziere, da trage ich gern den evangelischen Kindergarten bei mir um die Ecke, da trage ich gern die Tafeln und auch die ethische Schulung der Kinder und Jugendlichen und werde auch von den weiteren Diensten der Kirche (Trauung, Taufe, Beerdigung) gern und guten Gewissens Gebrauch machen.
Was mir missfällt ist, dass jedermann staatliche Steuern als selbstverständlich annimmt, während immer mehr Leute meinen auf die Kirchen verzichten zu können und dementsprechend auszutreten. Dass beides sehr eng verwoben ist, realisieren leider die wenigsten. Aber das ist nunmal eine gesellschaftliche Entwicklung, die grad "in" ist. Schade drum.
ich find den werteverfall unserer gesellschaft einfach nur erschreckend, ob der jetzt aufgrund der religionsverdrossenheit entsteht oder unabhängig davon, ändert nichts daran, dass die ethischen leitlinien, die die religionen uns lehren, eine grundsäule unseres staates und unserer verfassung sind.
Hab hier viel gelesen und muss sagen, ich glaube einige "deppen" denken bei kirchensteuer nur an kirche + gottesdienst, ist halt nicht so und versteh nicht wie man mit so viel unwissenheit sich trotzdem ne meinung bilden kann. ich versuche immer mich zu informieren und somit nicht selbst zu verarschen. Trotzdem find ich das System mit der Kirchensteuer genau so bescheuert wie das der gez.
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-PfarrhausZitat von Erik ZabelHau doch mal dein Fachwissen raus? Was finanzieren die denn alles mit?
-die Pfarrhaushälterinnen werden auch zum Großteil mit den Steuern bezahlt
-Fahrten zu Arbeitsstelle etc
Das ist die offizielle Variante.
Die Pfarrhaushälterinnen sind idR sehr gläubig und machen dann alles von Haushalt bis alle möglichen Erledigungen. (im Grunde wie Sklaven)
Die Fahrkosten werden auch recht "flexibel" abgerechnet. Also da gilt dann die Fahrt in den Urlaub auch mal schnell als "Fahrt zur Arbeitsstelle"
..und wenn ich sehe wie "viel" der Bekannte arbeitet, dann ist das Gehalt schon der erste Witz. Dagegen sind Lehrer richtige Workaholics
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Gut, dass du von deinem Bekannten auf die Allgemeinheit schließt. Auch hier gibts schwarze Schafe, aber die Meisten gehen mit ihrem Amt sehr verantwortungsvoll um. Gottesdienst, Hausbesuche, Trauungen, Beerdigungen, vielleicht Seelsorge - da gibt es einiges zu tun.Zitat von Amy Farrah Fowler-PfarrhausZitat von Erik ZabelHau doch mal dein Fachwissen raus? Was finanzieren die denn alles mit?
-die Pfarrhaushälterinnen werden auch zum Großteil mit den Steuern bezahlt
-Fahrten zu Arbeitsstelle etc
Das ist die offizielle Variante.
Die Pfarrhaushälterinnen sind idR sehr gläubig und machen dann alles von Haushalt bis alle möglichen Erledigungen. (im Grunde wie Sklaven)
Die Fahrkosten werden auch recht "flexibel" abgerechnet. Also da gilt dann die Fahrt in den Urlaub auch mal schnell als "Fahrt zur Arbeitsstelle"
..und wenn ich sehe wie "viel" der Bekannte arbeitet, dann ist das Gehalt schon der erste Witz. Dagegen sind Lehrer richtige Workaholics
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