Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Journalismus studieren?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    Mit Professionalisierung meine ich, dass der Quereinstieg heute kaum noch möglich ist. Siehe hrb. Das hat mit Qualität nichts zu tun.

    Kommentar


      #32
      Ja, hab auch verhäuft gelesen, dass ein Studium oder ein Besuch der Journalismusschule erwünscht / erfordert ist. Aber das hatte ich sowieso vor, denke ich. Mir bleibt immer noch die Frage, ob ich die Sachen, die ich hier mache, auch als "Schreibproben" verwenden kann..

      Kommentar


        #33
        An der DJS in München wird ein abgeschlossenes Studium und eine Reportage zu einem von drei vorgegebenen Themen als Zulassung zur eigentlichen Eignungsprüfung verlangt, glaube ich. Die Eignungsprüfung ist dann nochmal ein umfassender Allgemeinwissens-Test und eine praktische Prüfung, in der man in kurzer Zeit verschiedene Artikelformen entwerfen soll. Deine Schreibproben dienen dann höchstens um gute Praktika zu bekommen, sind aber auch da wahrscheinlich einerseits einfach qualitativ noch nicht hochwertig genug, um wirklich hilfreich zu sein und vom Thema halt sehr untypisch.

        Was aber durchaus helfen kann ist, deine Arbeit hier als selbständige und schon tiefergehende Journalistische Arbeit zu betiteln und dir auch eine Arbeitsbescheinigung von Computec oder sowas ausstellen zu lassen. Auf Nachfrage der Personaler kannst du immer noch ins Detail gehen und denen 1-2 Artikel von dir zeigen. Aber einfach so die eSport-Artikel als Schreibproben anzugeben würde ich nicht empfehlen.

        Kommentar


          #34
          Zitat von hrb
          An der DJS in München wird ein abgeschlossenes Studium und eine Reportage zu einem von drei vorgegebenen Themen als Zulassung zur eigentlichen Eignungsprüfung verlangt, glaube ich. Die Eignungsprüfung ist dann nochmal ein umfassender Allgemeinwissens-Test und eine praktische Prüfung, in der man in kurzer Zeit verschiedene Artikelformen entwerfen soll. Deine Schreibproben dienen dann höchstens um gute Praktika zu bekommen, sind aber auch da wahrscheinlich einerseits einfach qualitativ noch nicht hochwertig genug, um wirklich hilfreich zu sein und vom Thema halt sehr untypisch.

          Was aber durchaus helfen kann ist, deine Arbeit hier als selbständige und schon tiefergehende Journalistische Arbeit zu betiteln und dir auch eine Arbeitsbescheinigung von Computec oder sowas ausstellen zu lassen. Auf Nachfrage der Personaler kannst du immer noch ins Detail gehen und denen 1-2 Artikel von dir zeigen. Aber einfach so die eSport-Artikel als Schreibproben anzugeben würde ich nicht empfehlen.
          Oh, danke für die guten Einsichten ! Hört sich interessant und nach einer Herausforderung an. Bin weiterhin noch offen für Tipps / Ratschläge / Erfahrungen.
          hrb, was hälst du von Interviews ? Auch eher nicht ?

          Kommentar


            #35
            Hängt denke ich immer von der Qualität ab. Bei einem so speziellen Thema wie eSport ist es aber wahnsinnig schwer für alteingesessene Redakteure nachzuvollziehen, ob das Interview jetzt gut oder schlecht geführt wurde - abgesehen von den Grundlagen des Interview-Handwerks, die natürlich an jedem Interview halbwegs nachvollzogen werden können. Dazu muss man jedoch sagen, dass es im eSport wahnsinnig wenig Interviews gibt, die ich als handwerklich gut, geschweige denn als einwandfrei bezeichnen würde. Aber da bin ich auch nicht der richtige, um das genau einschätzen zu können. Schließlich sollte man an dem, was ich bisher geschrieben hab, gut nachvollziehen können, dass ich den "normalen" Weg der journalistischen Ausbildung nicht sonderlich gut finde und für mich persönlich eigentlich als Karriere ausgeschlossen habe, weils einfach anachronistisch ist.

            Kommentar


              #36
              Zitat von hrb
              Hängt denke ich immer von der Qualität ab. Bei einem so speziellen Thema wie eSport ist es aber wahnsinnig schwer für alteingesessene Redakteure nachzuvollziehen, ob das Interview jetzt gut oder schlecht geführt wurde - abgesehen von den Grundlagen des Interview-Handwerks, die natürlich an jedem Interview halbwegs nachvollzogen werden können. Dazu muss man jedoch sagen, dass es im eSport wahnsinnig wenig Interviews gibt, die ich als handwerklich gut, geschweige denn als einwandfrei bezeichnen würde. Aber da bin ich auch nicht der richtige, um das genau einschätzen zu können. Schließlich sollte man an dem, was ich bisher geschrieben hab, gut nachvollziehen können, dass ich den "normalen" Weg der journalistischen Ausbildung nicht sonderlich gut finde und für mich persönlich eigentlich als Karriere ausgeschlossen habe, weils einfach anachronistisch ist.
              Vielen Dank nochmal an dich :)

              Kommentar


                #37
                ich denke, dass esports-artikel dir beim finden einer praktikums- /volontariat-/ ausbildungsstelle leider keine große hilfe sein werden. denn um die qualität der artikel tatsächlich bewerten zu können, muss man zumindest ein wenig mit der szene und ihren vielen eigenbegriffen und eigenheiten vertraut sein. es könnte sein, dass manche arbeit- und praktikumsgeber esportsjournalismus also nicht wirklich ernst nehmen.
                was interviews im speziellen betrifft: wenn man sich und seine fähigkeiten präsentieren will, ist ein interview meiner meinung nach ziemlich ungeeignet. du stellst eben die fragen und dein gegenüber beantwortet sie. aber dein eigenes potential ausreizen, vor allem den schreibstil betreffend, kannst du damit wohl kaum.

                wie hrb aber bereits gesagt hat, solltest du dir von computec auf jeden fall eine bescheinigung und/oder ein zeugnis über deine tätigkeit ausstellen lassen und in deinem lebenslauf kannst du das ja auf jeden fall erwähnen.

                Kommentar


                  #38
                  Zitat von Müsli
                  ich denke, dass esports-artikel dir beim finden einer praktikums- /volontariat-/ ausbildungsstelle leider keine große hilfe sein werden. denn um die qualität der artikel tatsächlich bewerten zu können, muss man zumindest ein wenig mit der szene und ihren vielen eigenbegriffen und eigenheiten vertraut sein. es könnte sein, dass manche arbeit- und praktikumsgeber esportsjournalismus also nicht wirklich ernst nehmen.
                  was interviews im speziellen betrifft: wenn man sich und seine fähigkeite präsentieren will, ist ein interview meiner meinung nach ziemlich ungeeignet. du stellst eben die fragen und dein gegenüber beantwortet sie. aber dein eigenes potential ausreizen, vor allem den schreibstil betreffend, kannst du damit wohl kaum.

                  wie hrb aber bereits gesagt hat, solltest du dir von computec auf jeden fall eine bescheinigung und/oder ein zeugnis über deine tätigkeit ausstellen lassen und in deinem lebenslauf kannst du das ja auf jeden fall erwähnen.
                  Super, danke euch. Und was das mit den Interviews angeht: Da hast du Recht, hab ich nicht drüber nachgedacht ;)

                  Kommentar


                    #39
                    Ich studiere Medienwissenschaften, mit dem Ziel vllt. später was Richtung Journalismus zu machen (aber eben nur vllt, deswegen der etwas allgemeine Studiengang). Muss aber sagen, dass mein Studium mich nicht sonderlich gut für den Beruf vorbereitet, soweit ich das zur Zeit beurteilen kann. Momentan könnte ich wohl eher in der Computerspiele-Entwicklung einsteigen als in einer Redaktion, will das aber durch Praktika noch ein wenig abändern, auch um einschätzen zu können, ob das Berufsfeld was für mich sein könnte.

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X