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    Zitat von DanteTFT_4-0 Beitrag anzeigen
    Bei mir war der anstieg halt extrem weil ich richtig schlecht verdient habe. Plus es war halt auch ein halber Branchen Wechsel. Von Agentur arbeit zu einem Softwareentwickler Unternehmen ist halt was ganz anderes.
    Hatte das glück das mein zweiter Arbeitgeber auf Angular gesetzt hat. Da konnte ich ordentlich Erfahrung aufbauen und Angular/React ist jetzt halt der shit.
    Bin mir fast sicher das wenn ich nächstes Jahr auf suche gehen würde, würde ich 70k Angebote bekommen.

    lib ging mir ähnlich. Habe meinen alten Arbeitgeber geliebt und hatte nur 5 Minuten fahrtweg + alle Freiheiten. Konnte Urlaub nehmen soviel ich will und Arbeitszeiten waren komplett egal und die Projekte konnte ich machen wie ich es wollte, da meine Arbeit immer gut ankam.
    Webentwickler ist ja ein großes ding. Was genau machst du denn ?

    Aber am ende war die Entscheidung halt klar. Brauch mehr Geld als 27k im Jahr und er konnte mir leider nicht mehr als 30k anbieten und da ich ein Angebot mit 58k im Jahr hatte war die Entscheidung klar.

    Mein Tipp:
    Xing. Wurde geheadhuntet :D
    arbeite mit php. (kein framework) einarbeiten in eins wäre aber kein problem. bin alleine für 2 große systeme zuständig. weiterentwicklung und generelle betreuung. mache also back- und frontend. frontend ist jetzt kein neuer fancy shit, aber html/css ist eh nicht der rede wert. javascript auch noch nie ein problem mit gehabt. hab auch schonmal mit jquery gearbeitet.

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      Zitat von KADOZER Beitrag anzeigen
      hier wäre es wohl der sprung bauzeichner ausbildung - bauingenieur studium und da gibt es massive unterschiede (allein dass ein studium hier die voraussetzung dafür ist, viele "fortbildungen" / scheine machen zu dürfen), n bauzeichner mit 10. klasse mathe der die arbeit eines brückenbauings. übernimmt wäre wohl für die sicherheit der allgemeinheit nicht das gelbe vom ei.
      Sollte das Rechnen nicht sowieso Software übernehmen?

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        Meiner Meinung ist ein Studium im IT Bereich unnötig. Gerade in "technischen" IT-Berufen brauchst du einfach Erfahrung, die man im Studium kaum sammelt. Deswegen sind die Einstiegsgehälter in der IT auch geringer, die Entwicklungskurve aber steiler.

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          Jo, in der IT gibts n riesiges Qualifikationsgefälle, ein Titel sagt eigentlich garnichts.

          Die Handwerksberufe sind einfach deutlich ausdifferenzierter, bei uns ist man entweder Fachinfomatik Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Das beschreibt nie die tatsächliche Tätigkeit. Gleißschlosser oder Bauzeichner ist da doch etwas konkreter.

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            Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
            Sollte das Rechnen nicht sowieso Software übernehmen?
            dann könnte die statik doch direkt von der sekretärin zwischen dem kaffee kochen und dem post reinholen erledigt werden :-p.
            natürlich wird vieles mit programmen gemacht,die plausibilität muss aber fachlich nachvollzogen werden können.
            (und selbst mit software is das alles nicht so easy :s - da solltet ihr mal etwas benutzerfreundlicher programmieren, wäre ein guter anfang! huehuehue)

            aber gut, wird hier schon etwas OT.
            frage wurde geklärt, danke!

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              Zitat von DanteTFT_4-0 Beitrag anzeigen

              Jup. Man kann auch ziemlich"frech" sein wenn man auf suche ist und weis das man gut ist.

              Hier wird gerade alles getan damit das Unternehmen so gut wie möglich da steht um Entwickler anzulocken.
              Irgendwie fühlt sich komisch an wie gefragt Entwickler plötzlich sind.
              Als ich vor 4 Jahren auf Jobsuche war gab es einfach NICHTS für Webentwickler. Hab ewig gesucht bis ich was gefunden habe und mich dann billig verkauft damit ich endlich einen Job habe.
              In 4 Jahren hat sich mega viel getan. Hätte ich nicht gedacht.
              Der Wind kann sich aber eben auch wieder drehen. Deswegen denke ich, dass man in guten Zeiten auch das Beste herausholen sollte. In Krisenzeiten wird umgekehrt ja auch wenig Rücksicht genommen.

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                Also ich finde als Programmierer macht zumindest die Vorlesung in Algorithmen und Datenstrukturen mehr als Sinn. In manchen Fällen ist eine double linked list einer einfachen linked list was Zugriffszeiten angeht einfach immens überlegen. Das musste ich auch erst bitterlich lernen, was für einen riesigen Unterschied sowas machen kann.

                Daher würde ich nicht sagen, dass per se eine Ausbildung gleich gestellt ist, es bedarf durchaus einem Wunsch, sich selbst fortzubilden.

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                  Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
                  Also ich finde als Programmierer macht zumindest die Vorlesung in Algorithmen und Datenstrukturen mehr als Sinn. In manchen Fällen ist eine double linked list einer einfachen linked list was Zugriffszeiten angeht einfach immens überlegen. Das musste ich auch erst bitterlich lernen, was für einen riesigen Unterschied sowas machen kann.

                  Daher würde ich nicht sagen, dass per se eine Ausbildung gleich gestellt ist, es bedarf durchaus einem Wunsch, sich selbst fortzubilden.
                  IT braucht mmn nur das Grundstudium. Der Rest ist oft sinnlos.
                  War zumindest zu meiner zeit so. Ein Kumpel Studiert das selbe das ich studiert habe und es hat sich schon viel geändert und gebessert. Jetzt bringen die Vorlesungen wenigstens bisschen was.
                  Das war alles viel zu realitätsfern

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                    Habe immer mehr Leute im Bekanntenkreis die gezielt auf eine Coding-Schule oder so gehen. Da zahlt man dann seine 10-20k und ist im Anschluss "Developer". So wird es jedenfalls verkauft. Klingt für mich per se recht interessant im Vgl. zu einem etwas "statischen" Studium, wenn man in die IT-/Developer-Schiene möchte. Keine Ahnung wie gut/schlecht solche Ausbildungen sind.

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                      Zitat von DanteTFT_4-0 Beitrag anzeigen

                      IT braucht mmn nur das Grundstudium. Der Rest ist oft sinnlos.
                      War zumindest zu meiner zeit so. Ein Kumpel Studiert das selbe das ich studiert habe und es hat sich schon viel geändert und gebessert. Jetzt bringen die Vorlesungen wenigstens bisschen was.
                      Das war alles viel zu realitätsfern
                      Das ist auch meine Erfahrung. Studium war für Grundlagen schon super. Alleine was zB Betriebssysteme, Datenbanken, Parser, evtl bisschen Laufzeit von Algorithmen und so angeht, war's schon wichtig. Sowas hat man dann einfach im Hinterkopf.
                      Konkrete Frameworks, Programmiersprachen und Tools muss man während dem Arbeiten kennen lernen.
                      Deshalb finde ich auch Berufserfahrung wichtiger als nen Master, wenn man nicht forschen will, oder an irgendwelchen abgefahrenen KI Sachen arbeiten will.

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                        Ich möchte darauf hinweisen, dass das Studium nicht zwangsläufig den Anspruch hat, euch auf die Probleme des Lebens vorzubereiten, sondern euch Werkzeuge geben soll, sich den Problemen sinnvoll stellen zu können. Das ist etwas anderes als eine Ausbildung und es ist ein Fehler, das Studium zu verschulen.
                        Informatik ist mMn ein mathematisches Spezialstudium und sollte als Solches behandelt werden. Grundlagen der angewandten Programmierung kann man da lernen, aber eigentlich reichen Algorithmen im Pseudocode.

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                          Zitat von FRITTENANDI Beitrag anzeigen
                          Meiner Meinung ist ein Studium im IT Bereich unnötig.
                          würde ich nicht ganz so hart sehen. Für Führungspositionen ist Studium schon eigl ein muss. Aber das reine "Informatikstudium" hat einfach zu viel Mathe (+Programmieren) usw. was danach, oft (je nach Einsatzgebiet) gar nicht mehr benötigt wird.
                          Deswegen studieren viele mittlerweile Wirtschaftsinformatik. Was meiner Meinung nach auch durchaus Sinn macht. Ich muss immer mehr externe Dienstleister und Services managen z.B. - damit die einem nicht auf der Nase herumtanzen ist das Fachwissen eben Gold wert.

                          Bei mir hat sich das Studium auch nie ergeben. Nach der Ausbildung etwas gesucht um Erfahrung zu sammeln und bin mittlerweile im SAP Bereich, wo alles sehr spezifisch ist - ich aber viele Sachen aus der Grundausbildung gut anwenden kann (Stichwort SAP HANA -> SQL).

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                            Zitat von Lilalol_86630 Beitrag anzeigen
                            würde ich nicht ganz so hart sehen. Für Führungspositionen ist Studium schon eigl ein muss. Aber das reine "Informatikstudium" hat einfach zu viel Mathe (+Programmieren) usw. was danach, oft (je nach Einsatzgebiet) gar nicht mehr benötigt wird.
                            Deswegen studieren viele mittlerweile Wirtschaftsinformatik. Was meiner Meinung nach auch durchaus Sinn macht. Ich muss immer mehr externe Dienstleister und Services managen z.B. - damit die einem nicht auf der Nase herumtanzen ist das Fachwissen eben Gold wert.

                            Bei mir hat sich das Studium auch nie ergeben. Nach der Ausbildung etwas gesucht um Erfahrung zu sammeln und bin mittlerweile im SAP Bereich, wo alles sehr spezifisch ist - ich aber viele Sachen aus der Grundausbildung gut anwenden kann (Stichwort SAP HANA -> SQL).
                            Warum brauch man eig immer Studium um ne Führungspostion zu bekleiden?
                            Die Chefs die ich kenngelernt habe mit Studium konnte man zu 90% in die Tonne treten, Chefs die Über ihren Beruf nach oben gekommen sind, waren tausendmal besser. Allein das Verständniss für ( in meinem fall ) IT sachen war um welten besser.

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                              Also zumindest das Wi-Inf, das bei uns damals gelehrt wurde, ist für mich quatsch - das hatte so gut wie nichts mit Informatik zu tun, und kritisches Hinterfragen von Externen ist damit in anspruchsvollen Projekten meiner Meinung nach ohne zusätzlich angeeignetes Wissen nicht möglich. Aber da hat sich sicherlich viel getan, ist ja bei mir schon 15 Jahre her :)

                              Generell würde ich aber auch sagen, dass man in der IT nicht unbedingt ein Studium braucht - gibt genug andere Wege zum Erfolg und viele extrem gute Leute ohne Studium. Studium macht aber einiges einfacher und für gewisse Jobs (z.B. meinen) kann man echt viel daraus mitnehmen, da es eben doch Jobs gibt, wo einem Theoriewissen viel bringt. Ich könnte die Probleme, vor die ich gestellt werde nichtmal vernünftig angehen, wenn ich nicht wüsste, welcher Algorithmus genau wie arbeitet, welchen Input er benötigt und wie die Ausgaben zu interpretieren sind.

                              Habe nach BSc und MSc in Informatik 2011 als Doktorand (abgeschlossen 2014 ) angefangen, das war TV-L 13, da gibt es dann die verschiedenen Stufen.

                              2011: ~25k (50% Stelle)
                              2012: ~35k (75% Stelle)
                              2013: ~50k (100% Stelle & Stufe 3)
                              2014-2016: Tariferhöhungen, jeweils so 2%
                              2017: ~62k (Hochstufung als Forschungsgruppenleiter auf TV-L 14, Stufe 4 nach 6 Jahren im ÖD)
                              2018: 72k (AG Wechsel in die Industrie - Weltkonzern Automotive, IG BCE EG 12 mit 6 Jahren Berufserfahrung)
                              April 2019: 81k (Hochstufung auf IG BCE EG 13)
                              Ab Dezember 2019: 95k (intern abgeworben worden, außertarifliche Bezahlung) mit Nachverhandlung in Q1 2020 (ma schauen)

                              Die TV-L Gehälter waren 40h/Woche, Industrie ist 37,5h/Woche und es ist immer alles drin (Weihnachts/Urlaubsgeld, AG finanzierte Altersvorsorge usw) außer Unternehmensgewinnbeteiligungen, die die letzten beiden Jahre so bei 1k€ lagen.

                              Von jetzt an wird es allerdings keine großen Sprünge mehr geben, da ich auf Teamlead im Konzern nicht wirklich scharf bin (extrem viel (Kosten-)Druck von oben), und das für einen großen nächsten Sprung definitiv nötig ist. D.h. die nächsten Jahre wird es 0-6% Erhöhungen geben.

                              Da das Gehalt aber auch so mehr als ausreichend ist, np :D In meinem Fall hat sich die Promotion richtig gelohnt - ohne die hätte ich meinen jetzigen Job nicht und es war ne mega coole Zeit :)

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                                Zitat von Lilalol_86630 Beitrag anzeigen
                                würde ich nicht ganz so hart sehen. Für Führungspositionen ist Studium schon eigl ein muss. Aber das reine "Informatikstudium" hat einfach zu viel Mathe (+Programmieren) usw. was danach, oft (je nach Einsatzgebiet) gar nicht mehr benötigt wird.
                                Deswegen studieren viele mittlerweile Wirtschaftsinformatik. Was meiner Meinung nach auch durchaus Sinn macht. Ich muss immer mehr externe Dienstleister und Services managen z.B. - damit die einem nicht auf der Nase herumtanzen ist das Fachwissen eben Gold wert.

                                Bei mir hat sich das Studium auch nie ergeben. Nach der Ausbildung etwas gesucht um Erfahrung zu sammeln und bin mittlerweile im SAP Bereich, wo alles sehr spezifisch ist - ich aber viele Sachen aus der Grundausbildung gut anwenden kann (Stichwort SAP HANA -> SQL).
                                Warum?

                                Also ich formulier es mal aus: wenn du eine fachliche Führungsposition hast solltest du schon die Grundlagen deiner Arbeit beherrschen. Eine gute Führungskraft ist aber nicht "der/die Beste in seinem Fachgebiet", sondern befähigt die Mitarbeiter bessere Leistungen zu bringen.

                                Wenn du eine Position im mittleren Management hast, hast du viel mehr mit politischen und petriebswirtschaftlichen Aspekten zutun als fachlich. Da ist ein Studium sinnvoll, da man bei Ausbildungen in IT-Berufen (FiSi, FiAe usw.) kaum betriebswirtschaftliches Verständnis aufbaut.
                                Auch ein Grund, warum ich in meinem nebenberuflichen Studium den Schwerpunkt von Wirtschaftsinformatik auf BWL verschoben habe.
                                Zuletzt geändert von FRITTENANDI; 07.08.2019, 13:59.

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