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    #76
    Zitat von freeze
    ich studiere informatik, habe einen schnitt von 1,3 und gehe trotzdem kaum hin.

    nebenbei gehe ich gerne feiern und arbeiten, kenne verdammt viele leute und deren perspektiven bzw. deren probleme und kann mich größtenteils nur darüber bepissen, wie die in ihrem studium rumkrücken, obwohl sie doch ihren 1,5er hochschulabschluss haben ;)

    aber das ist meine perspektive, ihr könnt ja gerne anderer meinung sein. das ist jedenfalls meine auffassung, die von mehreren leuten durchaus bestätigt wird.

    aber die rm-"elite" weiß ja bekanntlich alles besser? klärt mich bitte auf! :D

    btw. kein flame, ich freue mich für jeden, der studieren gehen kann, allerdings hinterfrage ich den sinn bei einer extrem hohen studentenquote?
    trolllllolololol.

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      #77
      "schlecht ausgedrückt"? soso.

      Zitat von freeze
      allerdings hinterfrage ich den sinn bei einer extrem hohen studentenquote?
      unsere "hohe" studentenquote ist (oder war als ich das letzte mal informiert wurde, dürfte 2010 gewesen sein) im hinteren bereich der industrienationen?

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        #78
        Zitat von BUSFAHRER
        Zitat von Amy Farrah Fowler
        ja gut, aber dann gibt es trotzdem nur 2 möglichkeiten:

        1. zusammenreißen und durchbeißen
        2. so weitermachen und chillen und failen

        ob er variante 1 packt ist die frage? (meine vermutung: nein)
        variante 2 wäre das schlechteste.

        ich kann den te ja nicht einschätzen, aber ich kenne selbst so spezialisten.
        die sind dann im 5 semester und haben irgendwie 40-50 ects :D

        also wenn der te weitermacht, dann muss er zu 100% wissen, dass er es durchziehen kann. ansonsten macht es keinen sinn
        ich bin ende des 3. semesters und habe 17, aber darum geht es hier doch überhaupt nicht. was bitte diskutiert ihr hier alle? wollte ich eure meinung haben, ob ich weiterstudieren soll? ich glaube nicht.
        ich wollte doch einfach nur wissen, wie ich einen studiumabbruch in einer bewerbung begründe. dass ich damit so ne ewige diskussion anzettle, wie scheisse meine einstellung ist, hätte ich nicht gedacht.
        dann warste ja auf rm scheinbar genauso selten wie in der vorlesung ;D

        Sinnvollste und hilfreichste is wohl das hier:

        Zitat von zYoxX
        War 2009 in derselben Situation, 2 Semester Informationssystemtechnik an der TU, von Anfang an eigentlich nicht richtig Spaß gehabt, auch zu fast keinen Vorlesungen gegangen und dann für ne Ausbildung (Informatikkaufmann) entschieden.

        Im Bewerbungsgespräch war die Frage nach den Gründen gegen das Studium natürlich ein zentrales Thema.

        Geantwortet habe ich mit 3 Begründungen: Finanziell gesehen größere Unabhängigkeit, Praxisorientierung (TU viel zu theoretisch abstrakt), arbeiten mit/für Kunden/ im Team in einem unternehmerischen Umfeld.

        In der Ausbildung richtig Spaß gehabt, Motivation bekommen und entsprechend gefördert worden, nun studiere ich doch wieder (berufsbegleitend), aber mit ganz anderen Beweggründen und einer anderen Einstellung, einem festen Ziel und dem Praxisbezug.

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          #79
          Zitat von Richard Feynman
          "schlecht ausgedrückt"? soso.

          Zitat von freeze
          allerdings hinterfrage ich den sinn bei einer extrem hohen studentenquote?
          unsere "hohe" studentenquote ist (oder war als ich das letzte mal informiert wurde, dürfte 2010 gewesen sein) im hinteren bereich der industrienationen?
          ja, schlecht ausgedrückt, tut mir leid. ab jetzt werde ich jeden beitrag drölfmal gegenlesen!

          nur weil alle industrienationen eine höhere quote haben bedeutet das doch nicht zwangsweise, das es besser ist? :)

          das grundkonzept des studiums lag einmal in der erfassung seiner umwelt (nein, es ging nicht um naturschutz... :D), deren perspektiven und verbesserungsmöglichkeiten, nicht in der ausbildung für den arbeitsmarkt. ist heutzutage ziemlich untergegangen, ob das jetzt positiv oder negativ zu bewerten ist überlasse ich jedem selber! :)

          mir ist ein handwerker, der zu seiner qualifikation steht, jedenfalls lieber, als irgendein unterdurchschnittlicher student, der obv. gesehen kaum einen wirklichen nutzen hat!

          Zitat von oLe
          Zitat von freeze
          ich studiere informatik, habe einen schnitt von 1,3 und gehe trotzdem kaum hin.

          nebenbei gehe ich gerne feiern und arbeiten, kenne verdammt viele leute und deren perspektiven bzw. deren probleme und kann mich größtenteils nur darüber bepissen, wie die in ihrem studium rumkrücken, obwohl sie doch ihren 1,5er hochschulabschluss haben ;)

          aber das ist meine perspektive, ihr könnt ja gerne anderer meinung sein. das ist jedenfalls meine auffassung, die von mehreren leuten durchaus bestätigt wird.

          aber die rm-"elite" weiß ja bekanntlich alles besser? klärt mich bitte auf! :D

          btw. kein flame, ich freue mich für jeden, der studieren gehen kann, allerdings hinterfrage ich den sinn bei einer extrem hohen studentenquote?
          trolllllolololol.
          wenn du in diesen aussagen einen gegensatz siehst, so ist das scheinbar dein problem. sollte jetzt auch keine selbstprofilierung sein, jene habe ich im rm-forum wohl seit ende meiner aktiven cs-karriere nicht mehr nötig.

          ansonsten lässt sich dein beitrag natürlich nur lobenswert hervorheben, die wichtigsten infos gedankenschnell erfasst ;)

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            #80
            Zitat von freeze
            mir ist ein handwerker, der zu seiner qualifikation steht, jedenfalls lieber, als irgendein unterdurchschnittlicher student, der obv. gesehen kaum einen wirklichen nutzen hat!
            einen "wirklichen nutzen". danke, ich musste lachen. aber wenn du schon so anfängst: ein "wirklicher nutzen" im bezug auf ein studium ist gegeben, wenn der studierte eine freie stelle auf dem arbeitsmarkt füllt und nicht, wenn er mit aufgesetztem trollface nur die 1,0en in den klausuren schreibt. wenn du heute die n-ten bildungswege streichst hast du morgen ein defizit an fachkräften aus allen bereichen. gratulation.

            4,5 jahre kein post? mir dünkt ich werde getrollt :(

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              #81
              Zitat von Richard Feynman
              Zitat von freeze
              mir ist ein handwerker, der zu seiner qualifikation steht, jedenfalls lieber, als irgendein unterdurchschnittlicher student, der obv. gesehen kaum einen wirklichen nutzen hat!
              einen "wirklichen nutzen". danke, ich musste lachen. aber wenn du schon so anfängst: ein "wirklicher nutzen" im bezug auf ein studium ist gegeben, wenn der studierte eine freie stelle auf dem arbeitsmarkt füllt und nicht, wenn er mit aufgesetztem trollface nur die 1,0en in den klausuren schreibt. wenn du heute die n-ten bildungswege streichst hast du morgen ein defizit an fachkräften aus allen bereichen. gratulation.
              ich kann deine ansicht durchaus nachvollziehen, und der heutige arbeitsmarkt lechzt ja quasi nach diesen studierten fachkräften. nur ist für mich kaum ein wirklicher nutzen gegeben, wenn viele trotz intensivem auswendiglernen kaum in der lage sind, eigene lösungen zu entwickeln bzw. von dem vorgegebenem lösungsweg abzuweichen.

              das dies heutzutage der fall ist, lässt sich ja wohl kaum bestreiten, weder in der schulischen, noch in der akademischen ausbildung.

              und lemminge braucht nun wohl wirklich kaum einer, zumindest nicht auf einem möchtegern-akademischen level. davon haben wir schon heutzutage mehr als genug in entscheidenden positionen sitzen... durch bachelor und master hat sich diese situation wohl auch kaum verbessert, wo du mir wahrscheinlich zustimmen dürftest?

              und mir geht es dabei eher darum, dass die wirklich fähigen leute mehr gefördert werden sollten, statt ein system der mittelmäßigkeit zu schaffen. ich gönne es jedem, seine studiumqualifikation zu erwerben bzw. den jeweiligen abschluss zu erreichen. allerdings hinterfrage ich einfach das grundprinzip, welches doch mittlerweile eher darauf ausgerichtet ist, arbeiter für das ewige hamsterrad zu erschaffen, als wirkliche querdenker zu kreieren, die evtl. mal einen unterschied machen könnten (ich verstehe die absicht, allerdings nicht die wirkliche gelassenheit, mit der dies hingenommen wird).

              4,5 jahre kein post, weil mir dieses forum für eine längere zeit keinen wirklichen anreiz geboten hat, mich hier zu betätigen. heute hatte ich mal wieder lust, die langeweile... wenn das hier jetzt ein qualitätskriterium für posts sein soll, dann dürfen meine beiträge natürlich gerne wieder gelöscht werden :) argumentationskultur pur? :D

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                #82
                dein erster absatz liest sich, als wärst du der meinung, dass der mensch von der fähigkeit des selbstständigen denkens unserer wirtschaft noch nicht gewachsen ist. ich behaupte jetzt mal, dass das beherrschen von algorithmen für genügend zu füllende stellen ausreichende qualifikation ist. natürlich benötigt man zur entwicklung einen anteil an kreativen menschen, aber das heißt doch nicht, dass diese "lemminge", die in 90% der problemstellungen nach schema f vorgehen werden, nutzlos sind.

                und auf die bachelor/master umstellung und ihre folgen gehe ich nicht ein, bei dem thema krieg ich brechreiz.

                edit:
                das ist jetzt mittlerweile etwas ganz anderes als die ausgangssituation der diskussion. die frage ist doch, ob man es einem solchen denker nicht zutrauen kann, dass er sich selbst fördert. unter umständen bei erfolgreichem studium promovieren, sich dadurch von (den meisten) "lemmingen" abheben und positionen übernehmen, in denen er mehr verantwortung trägt, oder umständen gleich in die forschung, wo wir eben solche leute brauchen.

                ich geh pennen.

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                  #83
                  Zitat von Richard Feynman
                  dein erster absatz liest sich, als wärst du der meinung, dass der mensch von der fähigkeit des selbstständigen denkens unserer wirtschaft noch nicht gewachsen ist. ich behaupte jetzt mal, dass das beherrschen von algorithmen für genügend zu füllende stellen ausreichende qualifikation ist. natürlich benötigt man zur entwicklung einen anteil an kreativen menschen, aber das heißt doch nicht, dass diese "lemminge", die in 90% der problemstellungen nach schema f vorgehen werden, nutzlos sind.

                  und auf die bachelor/master umstellung und ihre folgen gehe ich nicht ein, bei dem thema krieg ich brechreiz.
                  zu einem funktionierendem wirtschaftssystem gehören natürlich größtenteils einfache fachkräfte, die unter anleitung erfahrener und "gebildeterer" menschen funktionieren müssen.

                  das hauptproblem, welches ich heutzutage immer mehr sehe, ist lediglich, dass gerade diese genialen perönlichkeiten ausbleiben, egal welcher bildungsweg denn irgendwann mal eingeschlagen wurde. die fehlbarkeit unserer talentiertesten mathematiker und studienabgänger lässt sich doch alleine schon am vorrübergehenden scheitern unserers wirtschaftssystems
                  erkennen, denn welche branche zieht aufgrund ihrer versprechungen (viel geld, viel fame, wenig risiko) mehr talentierte köpfe an als die finanzbranche?

                  und aufgrund dieser erfahrungen würde ich sagen, dass wir als menschen noch nicht wirklich weit genug sind, um dem heutigen wirtschaftszyklus und vor allem deren konsequenzen standzuhalten. lässt sich auch nur teilweise durch bildung beheben, wir sind durch unsere intelligenz und dem daraus resultierendem rasanten fortschritt wohl eher der natürlichen evolution enteilt.
                  die einzige frage, die sich dabei meiner meinung nach stellt: kommen die heutigen, vermehrt auftretenden psychischen krankheiten durch den heutigen stress und erfolgsdruck oder doch eher daher, dass wir damals nicht in der lage waren, diese zu erfassen? (ok, obv. eher offtopic ;) )

                  und ja, bachelor/master ist nun wirklich kein erstrebenswertes diskussionsthema :P

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                    #84
                    Zitat von The Peacemaker
                    ich msus dem leider zustimmen. ich habe informatik im hauptfach und medienwissenschaft im nebenfach studiert, deswegen kann ich mir ne meinung erlauben. es ist halt wirklich so, dass man in diesen fächer nicht nicht bestehen kann. man kann es mit einem mathematisch-naturwissenschaftlichen studium nicht vergleichen. es ist halt einfach was anderes.
                    niemand bestreitet den leichteren schwierigkeitsgrad. klar ist es einfacher, aber dafür kann nen physik/mathe-student nen maschinenbauer genauso flamen, wie billig dieser tm mist ist oder das masch. bau mathe.

                    mir ging es lediglich um die aussage zu behaupten, man lernt dort nichts. schwierigkeitsgrad hat nämlich absolut nichts mit vermitteltem wissen zu tun.

                    @freeze du kannst genauso auf irgendeiner baum-fh studieren. der schwierigkeitsgrad variiert so immens von fh zu fh oder von uni zu uni, dass man noten mMn heutzutage sowieso schlecht vergleichen kann

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                      #85
                      dieser freeze sollte mal von seinem hohen roß herunterkommen :-)

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