Diese ganzen Bewerbungstipps sind absoluter Schwachsinn. Das Anschreiben juckt ehrlich gesagt niemanden wirklich, es sollte nur in angemessener Form und ohne Fehler geschrieben sein, Standardkram reicht vollkommen. Was zählt, ist dein Lebenslauf und deine soziale Kompetenz/kognitive Fähigkeiten, denn anders wirst du wohl kaum Punkten können als Schulabgänger (eventuell noch fachliche Kompetenz, wobei eher selten für Frischfleisch wie dich)
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Woher nimmst du die Meinung? Erfahrung oder woher? Habe da nämlich ne andere Meinung, bin da aber kein Experte.Zitat von rutscheDiese ganzen Bewerbungstipps sind absoluter Schwachsinn. Das Anschreiben juckt ehrlich gesagt niemanden wirklich, es sollte nur in angemessener Form und ohne Fehler geschrieben sein, Standardkram reicht vollkommen. Was zählt, ist dein Lebenslauf und deine soziale Kompetenz/kognitive Fähigkeiten, denn anders wirst du wohl kaum Punkten können als Schulabgänger (eventuell noch fachliche Kompetenz, wobei eher selten für Frischfleisch wie dich)
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Gutes Beispiel wie man es gerade nicht machen soll. Man kann sich auch ohne ein solches plumpes Schreiben von der Masse differenzieren.
Ausnahmen bestätigen aber die Regel, vielleicht wäre das Schreiben bei 1 von 50 HR gut angekommen und hätte den Geschmack getroffen, aber professionell ist das nicht.
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Mix aus persönlichen Erfahrungen meiner eigenen Bewerbungen und einfach meiner Denkweise. Habe nie irgendwelche besonderen Bewerbungen geschrieben und wurde oft eingeladen.Zitat von Flaming MoeWoher nimmst du die Meinung? Erfahrung oder woher? Habe da nämlich ne andere Meinung, bin da aber kein Experte.Zitat von rutscheDiese ganzen Bewerbungstipps sind absoluter Schwachsinn. Das Anschreiben juckt ehrlich gesagt niemanden wirklich, es sollte nur in angemessener Form und ohne Fehler geschrieben sein, Standardkram reicht vollkommen. Was zählt, ist dein Lebenslauf und deine soziale Kompetenz/kognitive Fähigkeiten, denn anders wirst du wohl kaum Punkten können als Schulabgänger (eventuell noch fachliche Kompetenz, wobei eher selten für Frischfleisch wie dich)
Der Grund, warum ich eingeladen wurde war mMn einfach meine kognitiven Fähigkeiten/fachliche Kompetenz, die man in erster Linie am Lebenslauf sieht oder eben an den Noten. Gute Noten heißt zwangsläufig zwar keine Kompetenz, allerdings unterstreicht es die Fähigkeiten sich mit uninteressanten Sachverhalten auseinanderzusetzen und vermittelt in gewissen Fächern auch gewisse Fähigkeiten. (Mathe --> Logik)
Ansonsten kann ich jetzt noch nicht vom richtigen Arbeitsleben reden, allerdings ist doch gerade heute der Ruf nach vielen Praktikas (also Lebenslauf), guten Noten und Fremdsprache besonders hoch. Wen juckt da bitte ein dämliches Anschreiben, solang es die Mindeststandards erfüllt? Die wirklichen Entscheidung wird doch meist sowieso persönlich gefällt in einem Bewerbungsgespräch oder in großen Firmen halt ein Assessment-Center
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Die im Startpost verlinkte Bewerbung ist imo alles andere als gut. Hier muss man aber differenzieren: Eine etwas lockerere, verspielte Bewerbung zu schreiben kann je nach Empfänger völlig okay sein oder sogar ein großer Pluspunkt. Das kommt natürlich stark auf die Branche an und darauf, was später im Beruf gewünscht ist. Wer einen Bankberater sucht, legt auf Seriosität sicher mehr Wert als das hier angeschriebene Reisebüro.
Das Anschreiben hier ist nur dummerweise nicht locker und verspielt, sondern gezwungen witzig, einen "juckt-mich-alles-nicht"-Eindruck-erweckend und vor allem erfährt man nichts Verwertbares über die relevanten Inhalte (besondere Vorzüge, Motivation, ...). Um ehrlich zu sein: Die junge Frau macht auf mich einfach keinen sonderlich intelligenten Eindruck.
Und was die Frage betrifft, wie wichtig das Anschreiben ist: Auch das hängt voll vom Beruf ab. Bei 'nem 0815-Job in 'nem Großkonzern, wo eh vieles automatisch gefiltert wird, ist das sicherlich nicht wirklich von Belang, aber das ändert sich spätestens dann, wenn man sich für einen Job bewirbt, wo nicht gleich anhand des Lebenslaufs deutlich wird, ob man kompetent ist oder nicht.
Das Problem: Die meisten Anschreiben sind lächerlicher Müll. Zumindest bei Berufseinsteigern und Unqualifizierten. Da macht sich der Bewerber weder die Mühe, darzustellen, was ihn dazu bewegt, sich gerade hier zu bewerben (wahrscheinlich auch, weil's de fakto eine Massenbewerbung an 20 Stellen war), noch geht er wirklich auf die in diesem speziellen Fall relevanten Stärken ein (denn die kristallisieren sich auch nicht immer aus dem Lebenslauf heraus). Und vor allem ist die Ausdrucksweise in den meisten Fällen unfassbar gekünstelt und unglaubwürdig... ihr wisst schon, diese typische Bewerbungssprache. Braucht kein Mensch.
Aber gut, auch hier kommt's sicher auf den Job an... und außerdem hat meine Argumentation möglicherweise einen Makel: Weil Personaler ja selber merken, dass sich 90% der Berufseinsteiger-Anschreiben gleich lesen, achten sie wahrscheinlich auch gar nicht so sehr darauf und verlieren die Sensibilität dafür. Trotzdem: Wer in der Lage ist, sich im Anschreiben gut zu verkaufen, hat davon sicher etwas, auch wenn's kein Zaubermittel ist.
Disclaimer:
Spoiler:Ich hab beruflich mit Bewerbungen/Personal so gut wie nichts am Hut. Ist alles nur aufgeschnappt oder selbst hergeleitet. Bestes Wissen und Gewissen.
// Wie man das Anschreiben formulieren könnte, ohne inkompetent zu wirken (nur kurz hingekritzelt!)... aber selbst das ist eigentlich scheiße, mit etwas Vernünftigerem ist man besser bedient.
Spoiler:Ich lese: Sie haben einen Ausbildungsplatz zu vergeben als Tourismuskaufmann/-frau. Und bestimmt bekommen Sie Tag für Tag einen Berg von Bewerbungen, eine wie die andere, und fragen sich, wann das alles endlich vorbei ist. Sie werden es nicht glauben: Heute. Denn ich bin bestens geeignet, um die Stelle zu übernehmen, und ich brenne total darauf, ab August bei Ihnen anfangen zu dürfen.
Meine Stärken sind [...] . Meine schulischen Leistungen sprechen hoffentlich für sich mit Ausnahme von Mathematik (aber mal ganz unter uns... wenn ich die Höhe der Cheops-Pyramide bestimmen will, schaue ich's auf Wikipedia nach). Ich will unbedingt Tourismuskauffrau werden, weil [...]
Und wenn ich Ihrer Meinung nach doch nicht die Richtige bin: Drucken Sie diese Bewerbung aus. Machen Sie einen Papierflieger aus ihr. So können Sie ihr wenigstens anderweitig etwas Positives abgewinnen und Ihrem Alltag für einen kurzen Moment entfliehen. Und das ist schließlich der Kern von Touristik, oder?
(Und wenn schon unbedingt eine Palme, dann wenigstens handgemalt.)
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Das Zeugnis entscheidet nur, wenns den bearbeitenden Menschen in der Firma deiner Wahl n Furz interessiertWER da genau eingestellt wird.Zitat von Beginneres entscheidet definitv dein Zeugnis, was gibts im lebenslauf eines durchschnittlichen realschülers schon groß zu sehn?Zitat von noobhansIm Allgemeinen ist dein Lebenslauf wichtig, denn der entscheidet. Das Geschreibsel wird auf den zweiten Blick bewertet.
Die picken sich die Gosu-Zeugnisse raus, verschicken Absagen an alle Anderen und wählen aus denen dann das vermeintlich kleinste Übel.
Gute Chefs/Personalbeauftragte gucken das Zeugnis nichtmal ordentlich durch und laden JEDEN zum Vorstellungsgespräch ein.
Wieso auch nicht, kost ja nix und vielleicht wird man positiv überrascht.
Dieser formale Allgemeinscheißdreck, der zu 99% in den Bewerbungen landet, reicht einfach nicht um nen persönlichen Eindruck aufzuwiegen.
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Zitat von RicHDas Zeugnis entscheidet nur, wenns den bearbeitenden Menschen in der Firma deiner Wahl n Furz interessiertWER da genau eingestellt wird.Zitat von Beginneres entscheidet definitv dein Zeugnis, was gibts im lebenslauf eines durchschnittlichen realschülers schon groß zu sehn?Zitat von noobhansIm Allgemeinen ist dein Lebenslauf wichtig, denn der entscheidet. Das Geschreibsel wird auf den zweiten Blick bewertet.
Die picken sich die Gosu-Zeugnisse raus, verschicken Absagen an alle Anderen und wählen aus denen dann das vermeintlich kleinste Übel.
Gute Chefs/Personalbeauftragte gucken das Zeugnis nichtmal ordentlich durch und laden JEDEN zum Vorstellungsgespräch ein.
Wieso auch nicht, kost ja nix und vielleicht wird man positiv überrascht.
Dieser formale Allgemeinscheißdreck, der zu 99% in den Bewerbungen landet, reicht einfach nicht um nen persönlichen Eindruck aufzuwiegen.
Das machen sie mit Sicherheit nicht. Wieso? Weil der Personalauswahlprozess sau teuer ist, da sortiert man natürlich schon vorher aus, um die Kosten zu reduzieren. (sei es über Zeugnis, Telefoninterview, online-AC oder whatever)
Achja weiterhin frisst es immens viel Zeit. Finde es lustig, wie sich die ganzen 3,0 Kandidaten immer einreden, Noten wären fuckegal.
E: Ich rede gerade vom Studium. Und natürlich muss man bei den Noten je nach Studiengang immer etwas differentieren. Aber auch schulmäßig waren gute Noten nie verkehrt
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Noten im Studium sind wirklich wichtig, entscheidet auch oftmals schon darüber, ob man einen interessanten Praktikumsplatz bekommt oder eben nicht.
Schulnoten hingegen ziemlich wayne, kenne soviele faule Leute mit schlechten Noten, die erst in ihrem Studiengang aufblühen und zu den 15% Besten gehören
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Hab keine sehr guten Noten und wurde bisher immer zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Zerstört das euer Weltbild?
Man hat es damit evtl leichter, ist aber kein "muss".
Mein Lebenslauf ist allerdings gut ausgeprägt, trotz des relativ jungen Alters. Merke auch in jedem Gespräch, dass immer das größte Interesse dort liegt.
Natürlich ist das nicht allgemein gültig. Kommt auch immer auf die Art der Stelle und das Unternehmen an.
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Gast
Die Palme finde ich gut. Eine Bewerbung sollte irgendwie aus der masse rausstechen. Da die Palme direkten Bezug zum Arbeitsplatz hat empfinde ich die als positiv.Zitat von J4n4funAllein die Palme oben und weg ist das Teil.
Das Anschreiben finde ich dagegen schlecht (vor allem der erste Absatz).
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