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Die erste Weltwährung!

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    #46
    Zitat von gerdikurt

    Du hast über was nach gedacht und entschuldigst dich bei Leuten, die nur Scheiße schreiben, dafür?

    Verkehrte Welt.

    Sicher ist das Topic nicht fehlerfrei und zu Ende gedacht, das kann man aber über ein Thema, an dem mehrere internationale Topwissenschaftler seit Jahren arbeiten, nicht erwarten.
    Trotzdem hat der Thread keine möchtegern witzigen, auf "THIS!!" und "made my day" -Quotes hoffende Beiträge verdient.


    Eine virtuelle Währung (btw. ist das Fiatmoney System nichts anderes mehr) wird die Zukunft sein.
    Aber nicht in Händen von facebook und/oder Banken, sondern beim Staat, wo es hin gehört.

    Das könnte zB. so aussehen im groben (kein Anspruch auf Lückenlosigkeit, muss man hier ja erwähnen):
    -Jede Tätigkeit wird in primäre und sekundäre Tätigkeiten aufgeteilt, die für jeden fest in Form von Punkten vergütet wird.
    Primäre Tätigkeiten wäre das, was man heute Berufstätigkeit nennt, sekundäre wären Hobbies.Jeder Beitrag zur Gesellschaft, vom Schlosser bis zum Fußballspielen, dichten, , musizieren, Vereinsaktivität uvm. wird entsprechend entlohnt (vom Staat, der Punkte herausgeben kann, ohne sie verzinst irgendwo rückzahlen zu müssen)
    (DAS und nichts anderes wäre Entlohnung nach Leistung für die Gesellschaft)

    -Auflösung der alten Buchhaltung.Weg mit "Soll "und "Haben".Du bezahlst den Handwerker nicht mehr, in dem Punkte von deinem Konto auf das seinige überwiesen werden, sondern die Punkte werden einfach gelöscht.Eine Vergütung des Handwerkers ist ja schon existent.

    -Dezent negative Verzinsung, die ab einem gewissen Zeitraum der nicht-Benutzung von Punkten verhindert, dass die Gesellschaft einfriert.

    -Firmen sind nicht mehr als ein Teil existent, die Leute einstellen und entlassen."wir" sind dann die Firma, ein Interessenverbund aus einzelnen.Es geht nicht darum, irgendwas zu produzieren, um Gewinne auf ein Konto abzulegen, die sich dann selber vermehren.Es geht nurnoch um die Sache selber und es wird funktionieren, weil es funktionieren muss, ganz einfach.

    Um mal ein paar konkretere Punkte in den Raum zu werfen und das Thema würdig zu behandeln.



    PS: Bevor jetzt jemand mit "du Kommunisten Sau, das hat noch nie funktioniert" (hinsichtlich der gesteigerten Wichtigkeit des Staates): Das System hat so ähnlich nie funktioniert, weil der Staat keine Hoheit über die Geldschöpfung hat.Und der Staat sind wir.

    Ok das klingt interessant, wie sieht es dann mit dem Steuersystem und Dingen wie Erbschaft und Überschreibungen in dieser Theorie aus?

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      #47
      Wozu ein Steuersystem?

      Steuern gibt es NUR, weil der Staat bei privaten Instituten nach Mitteln fragen muss, die er verzinst zurück zahlen muss.

      Also keine Steuern.

      Vererbung von Punkten könnte möglich sein, da sich nirgendwo soviele Punkte sammeln, dass das Gleichgewicht gestört werden könnte.Den klassischen Großbesitz gibt es ja nicht mehr.

      Einen konkreten Satz (wieviele Punkte dann gelöscht werden bei einer Übertragung) kann man so aus dem Stehgreif natürlich nicht nennen.

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        #48
        dir ist schon klar, dass es dann immer noch keine währung ist ?

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          #49
          Zitat von Weena
          dir ist schon klar, dass es dann immer noch keine währung ist ?

          Öhm, nein? Eine Währung kann alles mögliche sein.Ein Brötchen kann eine Währung sein.


          Eine Währung braucht im Grundsatz nur 2 Dinge: Vertrauen der Benutzer und politische Legitimation.
          Zweiteres braucht sie nicht unbedingt.Man redet dann von ErsatzWÄHRUNGEN.Die Nachkriegszeit in Deutschland wurde zB. von 1946-1948 mit der Zigarettenwährung u.ä überstanden.

          Momentan schwindet das Vertrauen der Benutzer und nur noch die politische Legitimation des Euro zB. steht, weshalb der Euro (dem Dollar gehts ähnlich) schon nach wenigen Jahren versagt hat.Wenn man davon ausgeht, dass das Vertrauen in den Euro überhaupt jemals da gewesen ist.

          Dieser Zustand ist übrigens gar nicht schwer zu erreichen.Die Finanzkrise hat ein mal mehr gezeigt, wie leicht das private Geldmonopol zu sprengen ist.Da melden sich ein paar Häuslebauer bankrott und nichts geht mehr.Wäre der Staat nicht selber Schuldner in Hand der Gläubiger, wär das System schon weg.

          Die Weltgemeinschaft muss "nur" geschlossen in die Insolvenz gehen und der Spuk ist vorbei.
          Zumal die momentanen Währungen ihre Legitimation eigentlich schon verloren haben.Das wird natürlich so nicht gesagt.Die Springer-Presse macht aus einem "eigentlich vertraut niemand mehr auf das Papiergeld und kauft sich irgend einen Scheiß, nur weg mit dem Papiert bevor es nichts mehr Wert ist " ein "der Einzelhandel in Deutschland boomt, uns gehts super".

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            #50
            Zitat von tierchen


            "Du fährst an die Tankstelle, tankst für 50€, gehst an die Kasse, gibst dem Kassierer eine ID + PW + Zertifizierung und er bucht über ein System von deinem Facebook-Goldkonto die Entsprechende Tankgebühr ab!"

            womit es nur drei mal so kompliziert ist wie eine drölfzig jahre alte kreditkarten technik

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              #51
              Facebook - Beste! :))

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                #52
                Zitat von DerKiLLa
                Zitat von tierchen
                Es wäre dann, soweit rechtlich nichts dagegen spricht, die erste Welt-Währung die es gibt.
                Jo, da ja auch jeder Laden Internet hat ...
                Fahr mal bitte in den Urlaub und schau dort mal, ob dies möglich ist, danach sprechen wir uns hier einfach nochmal ;)

                Zumal sowas natürlich rechtlich überhaupt nicht möglich wäre, da das Unternehmen ja dann einfach unendlich Geld hätte und es nichtmal drucken müsste.

                man könnte ja gesetzliche auflagen machen und sie knallhart und politisch absolut erbarmungslos und ohne zu verhandeln zu 2% eigenkapital zwingen!

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