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Menschenrechte im Christentum

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    #16
    Zitat von IllDepence
    So ein Bild soll ja auf die schnelle wirken, da wäre ein "zu finden an Stelle XY, wobei zu beachten ist, dass dieser Text nicht von Paulus selbst geschreiben wurde, sondern [...]" einfach dämlich.
    Ja, es soll wirken, korrekt oder der Wahrheit entsprechen aber wohl nicht. Riecht nach Polemik/Propaganda. Ist aber sowieso völlig absurd auf Grundlage von Zitat-Bildchen über komplexe Themen wie Religion Aussagen zu treffen.

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      #17
      Zitat von noobhans
      Ja, es soll wirken, korrekt oder der Wahrheit entsprechen aber wohl nicht.
      Genau dieser Satz steht an genannter Stelle in der Bibel: http://www.biblegateway.com/passage/?search=1+Timothy+2%3A12&version=NIV — wo bitte ist die Falschaussage?
      Wenn ich hawtness richtig verstanden habe, regt er sich daran auf, dass hier eine Passage genannt wird, die zwar dort steht, wo es angegeben ist, dieser Teil aber nicht von Paulus selbst stammt. Na ja, dann soll er bitte die Leute konsultieren, die darüber entscheiden, was zur Bibel dazugehört und was nicht. Das Bild für sich ist völlig richtig. Korrektes Zitat aus der Bibel, kritisch lustiger Kommentar, fertig. Problem where?

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        #18
        Ich halte das wahllose googlen von Zitaten aus irgendeinem Buch der Bibel auf keinen Fall für Kritik an Menschenrechten im Christentum, aber da hat wohl jeder seinen eigenen Anspruch.

        Ist etwa ähnlich schlau wie ein Goebbels-Zitat aus nem Geschichtebuch zu ergooglen und dessen Wirkung/Aussage auf die Leser und andere zitierte Menschen zu übertragen.


        Na ja, dann soll er bitte die Leute konsultieren, die darüber entscheiden, was zur Bibel dazugehört und was nicht.
        4/10, musste schmunzeln.

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          #19
          Zitat von noobhans
          Ich halte das wahllose googlen von Zitaten aus irgendeinem Buch der Bibel auf keinen Fall für Kritik an Menschenrechten im Christentum, aber da hat wohl jeder seinen eigenen Anspruch.

          Ist etwa ähnlich schlau wie ein Goebbels-Zitat aus nem Geschichtebuch zu ergooglen und dessen Wirkung/Aussage auf die Leser und andere zitierte Menschen zu übertragen.
          Ist eher so als würde man ein Goebbels-Zitat zur NS-Ideologie aus nem Geschichtsbuch ergooglen und dessen Aussage auf die NS-Ideologie zu übertragen. Das wäre zwar auch nicht ganz korrekt, aber doch deutlich sinnvoller als es auf die Leser zu beziehen.
          edit: Zumindest wenn man davon ausgeht, dass mit Christentum die Lehre des Christentums/die "heiligen" Schriften gemeint sind und nich die Alltagskultur in einer christlichen Gesellschaft.

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            #20
            Zitat von noobhans
            Ich halte das wahllose googlen von Zitaten aus irgendeinem Buch der Bibel auf keinen Fall für Kritik an Menschenrechten im Christentum, aber da hat wohl jeder seinen eigenen Anspruch.
            Für eine vernünftige Auseiandersetzung halte ich das auch nicht für sinnvoll. Die Bibel ist da zum Teil schon in sich sehr widersprüchlich und vor allem das alte und das neue Testament vertreten zum Teil grundsätzlich verschiedene Ansichten.

            Schon alleine darüeber könnte man sehr viel schreiben, ganz ohne es in historischen Kontext zu setzen.

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              #21
              versuch es ganzheitlich darzustellen. also fang ganz vorne an, nicht erst beim weichgespülten neuen testament. :-)

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                #22
                Das kann man im Christentum, im Gegensatz zum Islam, nicht genau sagen. Die Bibel hat widersprüchliche Erzählungen, daraus kannst du nichts allgemeines ableiten.

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                  #23
                  Zitat von The Peacemaker
                  versuch es ganzheitlich darzustellen. also fang ganz vorne an, nicht erst beim weichgespülten neuen testament. :-)
                  dann müsste er ja beim judentum anfangen.

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                    #24
                    Spoiler: 
                    Zitat von IllDepence
                    Zitat von hawtness
                    Zitat von IllDepence


                    /thread
                    hat paulus nicht selbst geschrieben. ist ein deutlich späterer "brief" von leuten, denen die offenheit und die einbindung von frauen in die Glaubensgemeinschaft zu weit ging. der wurde dann paulus als legitimationsgarant zugeordnet.

                    das Christentum und seine frühkirchlichen Lehrer waren sehr um die Integration von Frauen bemüht. war für damals aber zu fortschrittlich.

                    da sich hier aber sowieso nur die wenigsten die mühe machen sowas zu hinterfragen und stattdessen munter stuss nachplappern, ist mein beitrag wohl nutzlos.

                    @ te google doch mal "christentum menschenrechte"
                    Dass die Bibel ein munter zusammengemixtes Werk ist, bei dem über die Zeit hinweg Teile rein- und rausgenommen wurden, sodass man sich dem Gesellschaftswandel anpassen kann um weiter zu bestehen, ist mir sehr wohl bewusst.
                    Was das Bild angeht, so finde ich die gebräuchliche Nennung der Passage, in der der zitierte Text zu finden ist, doch recht vernünftig. So ein Bild soll ja auf die schnelle wirken, da wäre ein "zu finden an Stelle XY, wobei zu beachten ist, dass dieser Text nicht von Paulus selbst geschreiben wurde, sondern [...]" einfach dämlich. Oder findest Du es so wirklich besser:

                    ?


                    stimmt schon. wie oben schon gesagt müsste man eben differenzieren

                    Zitat von noobhans
                    Was willst Du denn darstellen? Die eigentlich in der Bibel/Lehre Jesu beschriebenen/gelebten Werte, das was Menschen zu unterschiedlichen Zeiten daraus gemacht haben, ...?
                    und je nachdem wie ernst das ganze ist seine Auswahl treffen. Da kam wohl der Religionswissenschaftler in mir raus :)

                    //edit lässt karl oder kater ausrichten, dass die zitierte aussage von noobhans auf den islam genauso zutrifft

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