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Apple is reinventing the textbook

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    Zitat von DerKiLLa
    Zitat von Belarion
    Also ich hab schon sehr viele Fallstudien/Hausarbeiten in meinem Studium mit anderen Leuten bearbeitet, wo .doc tatsächlich der de facto Standard war und ich hatte mit OO so gut wie keine Probleme. Probleme entstehen weitesgehend erst durch die Benutzer und in selbst gewählten Gruppen wo die anderen etwas Ahnung hatten, laufen die Word-OO-Kollaborationen ziemlich problemlos.
    .doc und afaik besonders .docx sind keine Probleme. Bei PowerPoint wird das ganze problematischer (glaube ich zumindest, in der Firma wird nur Office eingesetzt).
    bei .doc und .doc(x) gibt es höchstens mal Probleme mit dem automatischen Inhaltsverzeichnis.
    Wer mal eine .ppt(x) in OpenOffice öffnet wird entweder gleich Augenkrebs bekommen oder es wird spätestens derjenige, der die bearbeitete Datei dann später wieder in MS Office öffnet rückwärts vom Stuhl fallen.

    Abseits der Diskussion jetzt:



    Das Apple-Werbe(!)video ist mal wieder klasse.

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      vielleicht einfach mal thread schließen. es artet immer mehr in stumpfer (apple) werbung ohne sinnvolle begründungen aus.

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        Ja, Video ist gut und stimmt auch größtenteils.
        Aber meiner Meinung nach sind die aktuellen Tablets halt noch net so gut dafür geeignet (egal welches OS). Da ist mit Sicherheit noch einiges rauszuholen. Auch die Umsetzung der Funktionen find ich gelungen.

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          Glaube trotzdem nicht dass sich das Ipad als Universal Schulheft/Buch durchsetzen kann solange Apple sich so verschließt und alles nur über ihren Store regelt.

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            Das Problem aber dabei ist, dass sämtliche Verlage ihre Werke an Apple verkauft haben. Sie haben damit kein Recht mehr, es woanders zu veröffentlichen, falls die Konkurrenz zB etwas ähnliches vor hat.

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              Zitat von DerKiLLa
              Das Problem aber dabei ist, dass sämtliche Verlage ihre Werke an Apple verkauft haben. Sie haben damit kein Recht mehr, es woanders zu veröffentlichen, falls die Konkurrenz zB etwas ähnliches vor hat.
              Das betrifft aber nur Bücher der drei Verlage jetzt in den USA und Bücher, die mit "iBooks Author", der Apple-eigenen Software erstellt wurden.
              Imo dürfen Bücher, die mit "iBooks Author" erstellt wurden, sogar weiterhin kostenlos auf anderen Vertriebswegen verteilt werden, allerdings nur kostenlos.

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                Zitat von Chackzzylicious
                Das betrifft aber nur Bücher der drei Verlage jetzt in den USA und Bücher, die mit "iBooks Author", der Apple-eigenen Software erstellt wurden.
                Die drei Verlage sind aber 90% oder? Afaik hatte ich das so gelesen ;)

                Zitat von Chackzzylicious
                Imo dürfen Bücher, die mit "iBooks Author" erstellt wurden, sogar weiterhin kostenlos auf anderen Vertriebswegen verteilt werden, allerdings nur kostenlos.
                Und da liegt das Problem. Welcher Verlag verschenkt bitte Geld?

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                  Zitat von DerKiLLa
                  Das Problem aber dabei ist, dass sämtliche Verlage ihre Werke an Apple verkauft haben. Sie haben damit kein Recht mehr, es woanders zu veröffentlichen, falls die Konkurrenz zB etwas ähnliches vor hat.
                  Ist kein Problem. Das was bisher auf dem Markt ist, ist sowieso nicht für den allgemeinen Schuleinsatz tauglich und stellt kaum Mehrwert gegenüber dem Buch dar. Erst wenn ein für das Medium konzipiertes "Schulbuch" darauf erscheint, kann man drüber nachdenken das großflächig einzusetzen.

                  Wir müssen einfach mal stark differenzieren zwischen Uni-Ebook, was aus reinem Text bestehen kann ( aber nicht muss ) und einem elektronischen Schul"buch", welches dann aber auch bitte Interaktions- Vernetzungs- und Peeraspekte miteinfließen lässt.

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                    Zitat von CLOWN
                    Elektronik wird niemals ein Buch ersetzen können. Wer das behauptet hat sich niemals in einem Buch verloren.
                    An französischen Unis sind, was Jura angeht, Lehrbücher völlig out. Studenten tippen sich skripte am MacBook (man hat das Gefühl es gibt nix anderes) mit und lernen die auswendig. So wie bei uns gelernt wird, mit zwei, drei Lehrbüchern zur Materie ist hier gar nicht.

                    Ich denke, dieses System wäre gerade für die unfähigen Lehrkräfte und Universitäten hier (in FR) sehr praktisch da Intranet etc bisher gar nicht funktioniert.

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                      Zitat von Max Power
                      Zitat von CLOWN
                      Elektronik wird niemals ein Buch ersetzen können. Wer das behauptet hat sich niemals in einem Buch verloren.
                      An französischen Unis sind, was Jura angeht, Lehrbücher völlig out. Studenten tippen sich skripte am MacBook (man hat das Gefühl es gibt nix anderes) mit und lernen die auswendig. So wie bei uns gelernt wird, mit zwei, drei Lehrbüchern zur Materie ist hier gar nicht.
                      Ist ja etwa die Horrorvorstellung von Bildung. Aber das französische Schul/Bildungssystem bzw die Vorstellungen davon wie man lernt und Kompetenzen entwickelt, unterscheiden sich auch sehr von den deutschen Vorstellungen.

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                        Zitat von DerKiLLa
                        Zitat von Chackzzylicious
                        Das betrifft aber nur Bücher der drei Verlage jetzt in den USA und Bücher, die mit "iBooks Author", der Apple-eigenen Software erstellt wurden.
                        Die drei Verlage sind aber 90% oder? Afaik hatte ich das so gelesen ;)

                        Zitat von Chackzzylicious
                        Imo dürfen Bücher, die mit "iBooks Author" erstellt wurden, sogar weiterhin kostenlos auf anderen Vertriebswegen verteilt werden, allerdings nur kostenlos.
                        Und da liegt das Problem. Welcher Verlag verschenkt bitte Geld?
                        Dürften in den USA die größten Verlage sein, ja. Wie das in anderen Ländern aussieht, ist aber ja noch nicht im Ansatz sicher. Es ist ja niemand gezwungen, eine entsprechende Vereinbarung mit Apple zu unterzeichnen.
                        Sollte jemand nachziehen und eine entsprechende All-in-one-Lösung, bestehend aus einem extrem einfachen Werkzeug zur Erstellung interaktiver "Bücher", einem mehr als etablierten Vertriebsweg und den entsprechenden Gerät (wobei man ja ggf. Plattformunabhängigkeit anstrebt), schaffen, steht es den Verlegern ja frei, auf den Zug aufzuspringen.

                        Bin mir auch sicher, dass in Deutschland wieder einige Probleme damit haben werden und sich dementsprechend weigern werden. Dann sollen sie es lassen und weiterhin Papierbücher verkaufen.

                        Solche Exklusivvereinbarungen sind ja ansonsten auch immer zeitlich beschränkt.

                        Fakt ist, dass Apple jetzt Bewegung in diesen, wirklich seit Jahrzehnten, ruhigen Markt gebracht hat. Ob und wie da andere Firmen nachziehen ist wohl auch davon abhängig, wie erfolgreich das Projekt wird.

                        Ansonsten ist das in Deutschland ja nochmal eine völlig andere Sache, hier gilt es ja schon als völlig neu und "2012", wenn eine Lehrkraft mal am Smartboard arbeitet und nicht mit Tafel und Kreide. Hier wird das Jahre oder noch viel länger dauern, bis sowas ansatzweise akzeptiert ist. Leider.

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                          Zitat von Chackzzylicious
                          Dürften in den USA die größten Verlage sein, ja. Wie das in anderen Ländern aussieht, ist aber ja noch nicht im Ansatz sicher. Es ist ja niemand gezwungen, eine entsprechende Vereinbarung mit Apple zu unterzeichnen.
                          Wäre ich Verleger, hätte ich das auch unterschrieben ;)

                          Zitat von Chackzzylicious
                          Sollte jemand nachziehen und eine entsprechende All-in-one-Lösung, bestehend aus einem extrem einfachen Werkzeug zur Erstellung interaktiver "Bücher", einem mehr als etablierten Vertriebsweg und den entsprechenden Gerät (wobei man ja ggf. Plattformunabhängigkeit anstrebt), schaffen, steht es den Verlegern ja frei, auf den Zug aufzuspringen.
                          Bist du sicher? Also, dass die Verleger ihre Werke, die bereits bei Apple verkauft werden, auch bei anderen verkauft werden dürfen? Und alles neu erstellen ist ja eher semi-optimal ;)

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                            Zitat von DerKiLLa
                            Zitat von Chackzzylicious
                            Dürften in den USA die größten Verlage sein, ja. Wie das in anderen Ländern aussieht, ist aber ja noch nicht im Ansatz sicher. Es ist ja niemand gezwungen, eine entsprechende Vereinbarung mit Apple zu unterzeichnen.
                            Wäre ich Verleger, hätte ich das auch unterschrieben ;)

                            Zitat von Chackzzylicious
                            Sollte jemand nachziehen und eine entsprechende All-in-one-Lösung, bestehend aus einem extrem einfachen Werkzeug zur Erstellung interaktiver "Bücher", einem mehr als etablierten Vertriebsweg und den entsprechenden Gerät (wobei man ja ggf. Plattformunabhängigkeit anstrebt), schaffen, steht es den Verlegern ja frei, auf den Zug aufzuspringen.
                            Bist du sicher? Also, dass die Verleger ihre Werke, die bereits bei Apple verkauft werden, auch bei anderen verkauft werden dürfen? Und alles neu erstellen ist ja eher semi-optimal ;)
                            Ich gehe davon aus, dass entsprechende Exklusivverträge auch mal auslaufen. Ich denke nicht, dass es einem Verlag dauerhaft verboten ist, sein Buch jemals auf anderem Wege zu vertreiben, wenn die entsprechende Vereinbarung ausgelaufen ist.
                            Ausnahme: Das Buch wurde mit "iBooks Author" erstellt, dann wird für das erstellte Produkt wohl die Einschränkung gültig sein, es entweder über iBooks zu verkaufen oder kostenlos bereitzustellen.

                            Mit dem Zitat oben meinte ich ja auch eher Verlage, die bisher kein Abkommen mit Apple haben. Etwa Verlage außerhalb der USA. Allerdings gibt es für die eben bisher auch kein vergleichbares Angebot.

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                              Zitat von Chackzzylicious

                              Ansonsten ist das in Deutschland ja nochmal eine völlig andere Sache, hier gilt es ja schon als völlig neu und "2012", wenn eine Lehrkraft mal am Smartboard arbeitet und nicht mit Tafel und Kreide. Hier wird das Jahre oder noch viel länger dauern, bis sowas ansatzweise akzeptiert ist. Leider.
                              Und wieder Halbwissen.
                              Smartboards kamen bereits vor fast 3 Jahren auf und bereits 2010 gab es einige Schulen, die ihre Lehrer diesbzgl fortgebildet hatten.
                              Als jemand, der bereits mit Smartboard unterrichtet hat, kann ich sagen, dass es vor allem dann gut ist, wenn man seine Unterrichtskonzeption speziell darauf anpasst. Passiert das nicht, ist es oft eher hinderlich und störend ( und teuer ). Eine zusätzliche Tafel wäre in vielen Situationen hilfreich.

                              Genauso stimmt die Behauptung nicht, dass man in Deutschland nicht bereit ist das neue akzeptiert. Es GIBT bereits Laptopklassen, es gibt bereits Tabletklassen, doch die gibt es quasi nur in Privatschulen, weil in normalen Schulen kein Geld dafür da ist, solange es nur als Zusatz genutzt werden kann.

                              Dass es sich in den USA scheinbar anders verhält, liegt wohl daran, dass das Schulsystem dort anders ist. Wenn du denkst, dass auf den öffentlichen, nicht elitären Schulen, dort Ipads und Co eingesetzt werden, dann hast du aber schöne Illusionen.
                              Die Schulen in den USA sind nicht fortschrittlicher und bestimmt nicht pädagogisch gesehen besser, weil insgesamt mehr Schulen mit Tablets etc arbeiten, sondern sie tun das, weil sie anders ( und besser ) finanziert werden.
                              Dass wir hier einen anderen Bildungsanspruch haben, nämlich den, dass jeder, unabhängig vom Geldbeutel, die gleichen Chancen haben soll, ist etwas gutes.

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                                Habe ich nicht behauptet. Ich bin mittlerweile auch seit fast 5 Jahren aus der Schule raus und kann nicht sagen, wie sich das in der Zeit entwickelt hat.

                                In meiner Zeit auf der Oberstufe gab es genau einen Lehrer, der das Smartboard eingesetzt hat. Laptops gab es, mehrere Klassensätze "zum Ausleihen", eingesetzt wurden diese aber im Prinzip gar nicht. Der Eindruck meiner Schulzeit ist eben, dass es, naturgemäß besonders unter den älteren Lehrern, eine regelrechte Phobie gegen neue Technologien gab und der Unterricht eben mit der Tafel und selten mal dem Overheadprojektor gestaltet wird. Alles darüberhinaus, selbst der Einsatz von Laptop, Beamer und Präsentationssoftware war die absolute Ausnahme und kam eigentlich nur vor, wenn Schüler den Unterricht gestaltet haben, also bei Referaten oder Vorträgen.

                                Da wird es aber unter den Schulen und selbst unter den Bundesländern erhebliche Unterschiede geben.

                                Und nein, ich gehe nicht davon aus, dass in den USA in den Schulen flächendeckend Tablets eingesetzt werden. Wozu auch? Bisher gab es in der Schule gar keine extrem großen Vorteile, weil entsprechende Angebote fehlten.

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