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Eisbrecher für Konfliktlösungsgespräch

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    Eisbrecher für Konfliktlösungsgespräch

    Holla,

    ich bin auf der Suche nach "Eisbrechern" für den Gesprächseinstieg mit dem Mittelpunkt Konfliktlösungen zu a) Vorgesetzten / Höhergestellten und b) Mitarbeitern in einer niedrigeren Hierarchie. Leider komme ich immer wieder in die Situation zu ein Konfliktpotential zu forsch anzugehen oder die Message mit zu wenig Bedeutung zu versehen. Der folgende Gesprächsverlauf ist dann meist schon destruktiv vorgeschädigt.

    Ich bin also auf der Suche nach einem geeigneten Einstieg - die aktuellen Kommunikationsmodelle sind mir bekannt, nur ist die Anwendung in der Praxis meist sehr kantig oder unbrauchbar.

    Wie geht ihr also an Gespräche mit Höher- Gleich- und Niedriggestellten Mitarbeitern, um Konflikte möglichst klar definieren zu können, ohne denjenigen direkt zu Beginn mit Informationen und Appellen zu überfahren?

    #2
    Würde erstmal auf positive Eigenschaften des Gegenübers eingehen, ihm alo ein wenig Honig um das Maul schmieren. Dann lasse ich es die Haut mit der Lotion einreiben, um konstruktive Kritik anzubringen.

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      #3
      Okay, du sagst, dass dir die Modelle bekannt sind. Grundsätzlich sollte man solche Gespräche ja mit was positivem beginnen, dann das negative loswerden und das Gespräch wieder mit was positivem beenden.

      Ergo:
      Herr / Frau xxx, ich bin mit ihrer Arbeit in den letzten Wochen sehr zufrieden, man merkt, dass sie [denk dir halt was aus]. Leider müsste ich mit ihnen über den Vorfall x reden. Mir wurde zugetragen / Ich habe gesehen, dass Sie ...

      Ist bisschen schwer ohne jeden Anhaltspunkt worum es gehen könnte. Fehler der Mitarbeiter? Streite zwischen den Mitarbeitern? Falsch Arbeitsmoral?!

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        #4
        kommt drauf an

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          #5


          Zitat von s1lv
          Herr / Frau xxx, ich bin mit ihrer Arbeit in den letzten Wochen sehr zufrieden, man merkt, dass sie [denk dir halt was aus]. Leider müsste ich mit ihnen über den Vorfall x reden. Mir wurde zugetragen / Ich habe gesehen, dass Sie ...
          Der fett markierte Teil soll direkt der Eisbrecher sein. Im Falle eines unterstellten Mitarbeiters wäre das vielleicht etwas zu flappsig formuliert und klingt vorgeschoben. Das merken diejenigen dann auch. Alles ab "Mir wurde zugetragen... " kann dann nach Kommunikationsmodell bearbeitet werden.

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            #6
            also nachdem du ja obv ein dude bist, würde ich vorschlagen dem gegenüber erstmal kräftig ins gesicht zu swaffeln.

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              #7
              Kumpel wurd mal von ein paar Türken dumm angemacht mit dem Spruch: "Isch hab deine Muttah gefickt!!!1"

              Er: "Was? Ich dachte du stehst eher auf meinen Vadda ಠ_ಠ"

              Sogar die Freunde von dem Musel haben ihn ausgelacht. Danach war der Konflikt entschärft.

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                #8
                Zitat von Julian K.


                Zitat von s1lv
                Herr / Frau xxx, ich bin mit ihrer Arbeit in den letzten Wochen sehr zufrieden, man merkt, dass sie [denk dir halt was aus]. Leider müsste ich mit ihnen über den Vorfall x reden. Mir wurde zugetragen / Ich habe gesehen, dass Sie ...
                Der fett markierte Teil soll direkt der Eisbrecher sein. Im Falle eines unterstellten Mitarbeiters wäre das vielleicht etwas zu flappsig formuliert und klingt vorgeschoben. Das merken diejenigen dann auch. Alles ab "Mir wurde zugetragen... " kann dann nach Kommunikationsmodell bearbeitet werden.
                Flappsig? Natürlich musst du dich an Fakten halten. Ich kann dir jetzt schlecht sagen, was da passen würde, ich weiß ja nicht mal, in was für ner Branche du arbeitest. Wenn einer am Fließband arbeitet, dann geht das logischerweise nicht. Wenn einer aber z.B. neu ist, sagst du, dass du mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden bist. Wenn einer schon länger da ist, hebst du heraus, welche Bedeutung die Erfahrung der Person in der Abteilung hat, etc.

                Bissi schwer jetzt einfach mal mit nem Eisbrecher zu kommen, wenn man null komma null Anhaltspunkte hat.

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                  #9
                  zieh' an meinem finger...

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                    #10
                    Guck dir alle Stromberg Staffeln an und lerne daraus.



                    Edit: Ernsthaft: Im eigenen Buero wuerde ich tiefer gestellten Mitarbeitern erstmal etwas zu trinken anbieten (Kaffee oder so).
                    Ein Gespraech kann man auch mit einer persoenlichen Frage o.ä. beginnen. Wenn du weisst dass der Mitarbeiter gerade Vater geworden ist erstmal nach dem Baby fragen, wenn er gerade aus em Urlaub kommt fragen wo er war etc.

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                      #11
                      Ich finds immer total geil, wenn man Gespräche nach Modellen aufbaut. Das wirkt total authentisch und ehrlich gemeint.

                      Besonders überzeugend ist es immer mit etwas positivem zu beginnen, weil dein Gegenüber sich dann überhaupt nicht veralbert vorkommt. Man wirkt auch überhaupt nicht affektiert, wenn man sich an so tolle Gesprächsmodelle hält, die man auf seinem Wochenendseminar gelernt hat.

                      Alles in allem eine feine Sache :)

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                        #12
                        Finds lustig, dass Du sagst, manche Sprüche seien nicht authentisch, und jetzt willst Du hier einen vorgelegt bekommen. Denke, Hinweise auf die Branche und die Unternehmenskultur wären interessant. Macht halt schon 'nen ziemlich starken Unterschied, wo Du bist.

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                          #13
                          Zitat von CRZ-
                          Ich finds immer total geil, wenn man Gespräche nach Modellen aufbaut. Das wirkt total authentisch und ehrlich gemeint.

                          Besonders überzeugend ist es immer mit etwas positivem zu beginnen, weil dein Gegenüber sich dann überhaupt nicht veralbert vorkommt. Man wirkt auch überhaupt nicht affektiert, wenn man sich an so tolle Gesprächsmodelle hält, die man auf seinem Wochenendseminar gelernt hat.

                          Alles in allem eine feine Sache :)
                          Natürlich kann man auch seine eigene Schiene fahren, gibt aber einen Grund für Modelle. Wenn man aber Satz für Satz daran aufbaut, hat mans falsch verstanden. Man muss daraus ein ganzes machen und nicht drei Teile, die alle unabhängig voneinander in der Konversation stehen. Gute Vorgesetzte sind auch gute Rhetoriker und positiv-negativ-positiv ist nur ein ganz grober Rahmen, der Rest liegt beim Rhetoriker und da kann man viel raus holen. Ich kenn das Modell auch, aber wenn mein Thesisbetreuer es genau auf die Weise macht, wird es mir vllt hinterher klar, trotzdem bleibt das Gefühl, dass ich auch was gutes in meiner Thesis geleistet habe und nicht nur scheiss. Sofern er das auch ehrlich rüber bringt, np. Besser als mein ehemaliger LK-Lehrer, der wirklich jedem gesagt hat "Das haben Sie nicht schlecht gemacht", nie "Das haben Sie gut gemacht" - gibt viele Möglichkeiten ein erfolgreiches Gespräch aus so einem Modell zu holen.

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                            #14
                            Okay. Da hast du natürlich Recht. So habe ich das noch nie gesehen. Trotzdem bin ich nach wie vor skeptisch. Aber Danke für die Erklärung!

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                              #15
                              Zitat von CRZ-
                              Okay. Da hast du natürlich Recht. So habe ich das noch nie gesehen. Trotzdem bin ich nach wie vor skeptisch. Aber Danke für die Erklärung!
                              wir sind menschen keine roboter...als ob man sich eins zu eins an die modelle haelt, man muss ja auch aufgrund der reaktion improvisieren etc

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