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Bachelor-Arbeit - Themenfindung

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    #16
    eher so 60 seiten.

    habe das gleiche problem, politik und soziologie. haben momentan ein forschungsporjekt über die brics-kooperation (brasilien, russland, indien, china, südafrika). in welcher form sie zusammenarbeiten, was sie anstreben, wie sich das verhältnis zu anderen int. verbünden (g7, g20,...), gestaltet, wie die innere struktur ist, wie sie in einem land der wahl von regierungsseite, in den medien und im wissenschaftlichen diskurs aufgefasst wird. ist halt top aktuell, recht spanend und es gibt viel material (veranstalten jährliche summits der regierungschefs mit gemeinsamen erklärungen, finanzminister und außenminister treffen sich und reden über int. währungspolitik etc.).

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      #17
      Zitat von dr0elf
      Zitat von seby1
      BA-Arbeit = 25-30 Seiten? Wenn ja, nimm dir bloß nicht zu viel vor, keiner erwartet von dir, da irgendein besonders spannendes und innovatives Thema abzuhandeln... Nimm einfach ein Standardthema (wenn's unbedingt Europäische Studien sein muss, mach halt sowas wie "Das pol. System der EU" und ordne das z.B. nach Lijphart ein).
      Ich stehe nicht sonderlich auf die Interpretation politischer Systeme.
      BA-Arbeit sind i.d.R. bis zu 40 Seiten, sprich 30-40.

      Und genau deshalb will ich ja ein Thema finden, das bereits von Anfang an stark eingegrenzt und daher "leicht" zu bearbeiten ist. Ich will mir nicht die gesamte Arbeit ersparen, sondern es einfach so halten, dass ich mich nicht in den Weiten eines Themengebietes verzetteln kann.
      Deshalb ja mein Vorschlag mit dem Standardthema. Analyse pol. Systeme ist halt immer schön eingegrenzt und man kann praktisch nichts falsch machen, Literatur gibt's auch Unmengen. Aber wenn dir das nicht liegt / keinen Spaß macht, nimm ruhig was in die Richtung von nichtuntersetzt. Mir persönlich wär das nur viel zu viel Spielraum zur Interpretation und ICH würde da Gefahr laufen, mich total zu verlieren.
      Alternativvorschlag: Nimmt IB und analysier irgendeinen Konflikt nach irgendeiner Theorie (Neo-Realismus, Institutionalismus etc.), könnteste evtl. sogar auf irgendnen EU-Konflikt (Eurokrise? Könnte aber schwierig werden mit Literatur) münzen.

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        #18
        Zitat von dr0elf
        Eben diese Forschungsfrage versuche ich zu finden. ^^ Ich bin leider ein sehr unkreativer und z.T. auch phantasieloser Mensch, was sich scheinbar auf die Themenfindung der BA-Arbeit negativ auswirkt... Und logischerweise sollte das Internet eine eher drittrangige Quelle darstellen. :P
        Darum: "Brauchen wir ein Europa der zwei Geschwindigkeiten?" Gibt verschiedene Wege, die Frage zu behandeln, da musste Dir Dein Vorgehen halt überlegen und begründen. Aber das bekommt man auf 30-40 Seiten gut durch.

        Bei Chris sehe ich gar keine echte Forschungsfrage/-these. Klingt eher so wie "drüber reden"...

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          #19
          Zitat von Chris
          eher so 60 seiten.
          Ich zitiere mal aus der PDF "Informationen zur Bachelorarbeit" unserer Institutsseite:

          Zitat von Institutsseite
          Die Bachelor-Arbeit soll 40 Seiten (80.000 Zeichen) nicht überschreiten.

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            #20
            Zitat von seby1
            Zitat von dr0elf
            Zitat von seby1
            BA-Arbeit = 25-30 Seiten? Wenn ja, nimm dir bloß nicht zu viel vor, keiner erwartet von dir, da irgendein besonders spannendes und innovatives Thema abzuhandeln... Nimm einfach ein Standardthema (wenn's unbedingt Europäische Studien sein muss, mach halt sowas wie "Das pol. System der EU" und ordne das z.B. nach Lijphart ein).
            Ich stehe nicht sonderlich auf die Interpretation politischer Systeme.
            BA-Arbeit sind i.d.R. bis zu 40 Seiten, sprich 30-40.

            Und genau deshalb will ich ja ein Thema finden, das bereits von Anfang an stark eingegrenzt und daher "leicht" zu bearbeiten ist. Ich will mir nicht die gesamte Arbeit ersparen, sondern es einfach so halten, dass ich mich nicht in den Weiten eines Themengebietes verzetteln kann.
            Deshalb ja mein Vorschlag mit dem Standardthema. Analyse pol. Systeme ist halt immer schön eingegrenzt und man kann praktisch nichts falsch machen, Literatur gibt's auch Unmengen. Aber wenn dir das nicht liegt / keinen Spaß macht, nimm ruhig was in die Richtung von nichtuntersetzt. Mir persönlich wär das nur viel zu viel Spielraum zur Interpretation und ICH würde da Gefahr laufen, mich total zu verlieren.
            Alternativvorschlag: Nimmt IB und analysier irgendeinen Konflikt nach irgendeiner Theorie (Neo-Realismus, Institutionalismus etc.), könnteste evtl. sogar auf irgendnen EU-Konflikt (Eurokrise? Könnte aber schwierig werden mit Literatur) münzen.
            Vll kommt das jetzt undankbar, ist aber definitiv nicht so gemeint! Ich bin nicht wirklich ein Typ der Theorie. Soll heißen, dass ich eher ein Typ bin, der die praktischen Auswirkungen der Politik interessiert betrachtet, wie eben bspw. die EU und die dadurch sinkende Eigenständigkeit der Nationalstaaten (da fällt mir doch glatt ein, das wäre doch ein gutes Thema ^^).

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              #21
              Frage mich auch gerade, wo Chris studiert, dass da irgendjemand Bock hat, einen Haufen 60-seitiger Bachelorarbeiten zu lesen...

              /und wie man die in den vorgesehenen sechs Wochen (?) schreiben soll

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                #22
                Zitat von dr0elf
                Spoiler: 

                Zitat von seby1
                Zitat von dr0elf
                Zitat von seby1
                BA-Arbeit = 25-30 Seiten? Wenn ja, nimm dir bloß nicht zu viel vor, keiner erwartet von dir, da irgendein besonders spannendes und innovatives Thema abzuhandeln... Nimm einfach ein Standardthema (wenn's unbedingt Europäische Studien sein muss, mach halt sowas wie "Das pol. System der EU" und ordne das z.B. nach Lijphart ein).
                Ich stehe nicht sonderlich auf die Interpretation politischer Systeme.
                BA-Arbeit sind i.d.R. bis zu 40 Seiten, sprich 30-40.

                Und genau deshalb will ich ja ein Thema finden, das bereits von Anfang an stark eingegrenzt und daher "leicht" zu bearbeiten ist. Ich will mir nicht die gesamte Arbeit ersparen, sondern es einfach so halten, dass ich mich nicht in den Weiten eines Themengebietes verzetteln kann.
                Deshalb ja mein Vorschlag mit dem Standardthema. Analyse pol. Systeme ist halt immer schön eingegrenzt und man kann praktisch nichts falsch machen, Literatur gibt's auch Unmengen. Aber wenn dir das nicht liegt / keinen Spaß macht, nimm ruhig was in die Richtung von nichtuntersetzt. Mir persönlich wär das nur viel zu viel Spielraum zur Interpretation und ICH würde da Gefahr laufen, mich total zu verlieren.
                Alternativvorschlag: Nimmt IB und analysier irgendeinen Konflikt nach irgendeiner Theorie (Neo-Realismus, Institutionalismus etc.), könnteste evtl. sogar auf irgendnen EU-Konflikt (Eurokrise? Könnte aber schwierig werden mit Literatur) münzen.
                Vll kommt das jetzt undankbar, ist aber definitiv nicht so gemeint! Ich bin nicht wirklich ein Typ der Theorie. Soll heißen, dass ich eher ein Typ bin, der die praktischen Auswirkungen der Politik interessiert betrachtet, wie eben bspw. die EU und die dadurch sinkende Eigenständigkeit der Nationalstaaten (da fällt mir doch glatt ein, das wäre doch ein gutes Thema ^^).

                Empfinde das überhaupt nicht als undankbar, keine Sorge :) Aber selbst bei einer Arbeit über die "praktischen Auswirkungen der Politik" brauchst du irgendeinen theoretischen Hintergrund, wie willst du sonst Hypothesen entwickeln, die du dann testen kannst?

                Kommentar


                  #23
                  Zitat von seby1
                  Frage mich auch gerade, wo Chris studiert, dass da irgendjemand Bock hat, einen Haufen 60-seitiger Bachelorarbeiten zu lesen...

                  /und wie man die in den vorgesehenen sechs Wochen (?) schreiben soll
                  Bei uns steht 12 Wochen... ^^

                  Zitat von seby1
                  Empfinde das überhaupt nicht als undankbar, keine Sorge :) Aber selbst bei einer Arbeit über die "praktischen Auswirkungen der Politik" brauchst du irgendeinen theoretischen Hintergrund, wie willst du sonst Hypothesen entwickeln, die du dann testen kannst?
                  Gut. :)

                  Mh, ja. Klar, diesen theoretischen Hintergrund braucht man immer. Aber ich finde es ist schon ein enormer Unterschied, ob ich mich auf irgendwelche Theoriebereiche a la Neorealismus oder ähnliches konzentrieren muss, oder ob ich die Auswirkungen der EU auf irgendwas untersuche und dementsprechende Hypothesen aufstelle.

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                    #24
                    Zitat von dr0elf
                    Gut. :)

                    Mh, ja. Klar, diesen theoretischen Hintergrund braucht man immer. Aber ich finde es ist schon ein enormer Unterschied, ob ich mich auf irgendwelche Theoriebereiche a la Neorealismus oder ähnliches konzentrieren muss, oder ob ich die Auswirkungen der EU auf irgendwas untersuche und dementsprechende Hypothesen aufstelle.
                    Sehe da nicht wirklich nen Unterschied, aber habe auch keine konkrete Vorstellung davon, wie du das aufziehen willst :) An welchen theoretischen Hintergrund hast du denn gedacht?

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                      #25
                      Setz dich in die UB und schau nach Verfügbarkeit vernünftiger Literatur für jedes Themengebiet. Es gibt nichts schlimmeres, als zu wenige Quellen zur Verfügung zu haben.

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                        #26
                        Zitat von seby1
                        Zitat von dr0elf
                        Gut. :)

                        Mh, ja. Klar, diesen theoretischen Hintergrund braucht man immer. Aber ich finde es ist schon ein enormer Unterschied, ob ich mich auf irgendwelche Theoriebereiche a la Neorealismus oder ähnliches konzentrieren muss, oder ob ich die Auswirkungen der EU auf irgendwas untersuche und dementsprechende Hypothesen aufstelle.
                        Sehe da nicht wirklich nen Unterschied, aber habe auch keine konkrete Vorstellung davon, wie du das aufziehen willst :) An welchen theoretischen Hintergrund hast du denn gedacht?
                        Na ja, momentan habe ich ja selbst keinerlei Vorstellung davon... Das ist ja mein Problem und Intention dieses Threads. ^^

                        Momentan tendiere ich ein wenig in die Richtung "Untergrabung der nationalstaatlichen Legitimität durch die EU und die Frage nach deren Legitimität"


                        @p4rc: Jop, das habe ich bereits bei versch. Hausarbeiten feststellen müssen. Aber die vorübergehende Literatursuche kann ich auch von zuhause aus machen.

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                          #27
                          Zitat von dr0elf
                          Zitat von seby1
                          Zitat von dr0elf
                          Gut. :)

                          Mh, ja. Klar, diesen theoretischen Hintergrund braucht man immer. Aber ich finde es ist schon ein enormer Unterschied, ob ich mich auf irgendwelche Theoriebereiche a la Neorealismus oder ähnliches konzentrieren muss, oder ob ich die Auswirkungen der EU auf irgendwas untersuche und dementsprechende Hypothesen aufstelle.
                          Sehe da nicht wirklich nen Unterschied, aber habe auch keine konkrete Vorstellung davon, wie du das aufziehen willst :) An welchen theoretischen Hintergrund hast du denn gedacht?
                          Na ja, momentan habe ich ja selbst keinerlei Vorstellung davon... Das ist ja mein Problem und Intention dieses Threads. ^^

                          Momentan tendiere ich ein wenig in die Richtung "Untergrabung der nationalstaatlichen Legitimität durch die EU und die Frage nach deren Legitimität"


                          @p4rc: Jop, das habe ich bereits bei versch. Hausarbeiten feststellen müssen. Aber die vorübergehende Literatursuche kann ich auch von zuhause aus machen.
                          Denn setz dich doch in die Bib und schau dir mal an, was andere Leute, die sich zu dem Thema ausgelassen haben, als theoretische Basis genommen haben (wenn sie denn was benutzt haben, irgendwie entfallen ab einem gewissen Reputationsgrad ja anscheinend so ziemlich alle Gebote des wissenschaftlichen Arbeitens o_O) ;)

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                            #28
                            Zitat von seby1
                            Zitat von dr0elf
                            Zitat von seby1
                            Zitat von dr0elf
                            Gut. :)

                            Mh, ja. Klar, diesen theoretischen Hintergrund braucht man immer. Aber ich finde es ist schon ein enormer Unterschied, ob ich mich auf irgendwelche Theoriebereiche a la Neorealismus oder ähnliches konzentrieren muss, oder ob ich die Auswirkungen der EU auf irgendwas untersuche und dementsprechende Hypothesen aufstelle.
                            Sehe da nicht wirklich nen Unterschied, aber habe auch keine konkrete Vorstellung davon, wie du das aufziehen willst :) An welchen theoretischen Hintergrund hast du denn gedacht?
                            Na ja, momentan habe ich ja selbst keinerlei Vorstellung davon... Das ist ja mein Problem und Intention dieses Threads. ^^

                            Momentan tendiere ich ein wenig in die Richtung "Untergrabung der nationalstaatlichen Legitimität durch die EU und die Frage nach deren Legitimität"


                            @p4rc: Jop, das habe ich bereits bei versch. Hausarbeiten feststellen müssen. Aber die vorübergehende Literatursuche kann ich auch von zuhause aus machen.
                            Denn setz dich doch in die Bib und schau dir mal an, was andere Leute, die sich zu dem Thema ausgelassen haben, als theoretische Basis genommen haben (wenn sie denn was benutzt haben, irgendwie entfallen ab einem gewissen Reputationsgrad ja anscheinend so ziemlich alle Gebote des wissenschaftlichen Arbeitens o_O) ;)
                            Jop, das werde ich tun. Danke schon mal für die hilfreichen Tipps!

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                              #29
                              Zitat von dr0elf
                              Momentan tendiere ich ein wenig in die Richtung "Untergrabung der nationalstaatlichen Legitimität durch die EU und die Frage nach deren Legitimität"
                              Das hieße, ein totes Pferd zu reiten.
                              Ich halte die EU für eine gute Sache, aber nach den klassischen Kriterien von Demokratie und Rechtstaat lässt sie sich schwerlich legitimieren. Sinnvoll ist so eine Bachelorarbeit höchstens, wenn Du versucht, ihre Legitimität zu retten, ohne nur über Sachzwänge zu argumentieren. Aber naja...

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                                #30
                                Zitat von Nichtuntersetzt
                                Zitat von dr0elf
                                Momentan tendiere ich ein wenig in die Richtung "Untergrabung der nationalstaatlichen Legitimität durch die EU und die Frage nach deren Legitimität"
                                Das hieße, ein totes Pferd zu reiten.
                                Ich halte die EU für eine gute Sache, aber nach den klassischen Kriterien von Demokratie und Rechtstaat lässt sie sich schwerlich legitimieren. Sinnvoll ist so eine Bachelorarbeit höchstens, wenn Du versucht, ihre Legitimität zu retten, ohne nur über Sachzwänge zu argumentieren. Aber naja...
                                Du argumentierst gerade aus deiner persönlichen Meinung heraus. Über dieses Thema gibt es nicht umsonst haufenweise Bücher, in denen das Für und Wider der EU debattiert wird. ;-)

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