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Tabu-Themen in unserer Gesellschaft diskutierbar?

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    Tabu-Themen in unserer Gesellschaft diskutierbar?

    Tag Zusammen !

    Da ich mich sehr viel für gesellschaftliche Zusammenhänge interessiere und auch ein wenig für die menschliche Psyche, dachte ich mir ich mache diesen Thread auf.
    Mir ist innerhalb des letzten Jahres vermehrt aufgefallen, dass gewisse Taboo Themen in der Gesellschaft einfach nicht diskutiert werden dürfen. Historische "Fakten" die sozusagen als "undiskutierbar" gesehen werden, aber auch aktuelle Dinge. Ich entschuldige mich schon im Vorraus, falls ich gewisse Themen nicht, wie von 90% erwartet, mit den Samthandschuhen angehe und damit vllt. dem einen oder anderen ein falsches Bild von mir vermittle.

    Tabus sind deshalb interessant, weil sie so eine unglaubliche Macht haben und unser Verhalten explizit verändern und beeinflussen. Es gibt also sehr mächtige Tabus, also diejenigen, die dem eigentlich Begriff tatsächlich gerecht werden (Man darf darüber auf keinen Fall sprechen) und etwas weniger mächtig Tabus, die einem lediglich schon vorher mitteilen, wie man über eine bestimmte Sache zu denken hat oder dass man sich besser gleich zu solch einem Thema bedeckt halten sollte
    Als erste mal etwas Aktuelles:
    Ich höre öfters von Leuten den Satz: "Aber sowas darf man ja nicht laut in der Öffentlichkeit sagen..." Die Themen um die es sich dabei handelte, waren völlig Unterschiedliche.
    Ich frage mich: Warum darf man das nicht sagen? Blos weil es nicht dem Mainstream entspricht? Nur weil man Dinge aus einer anderen, vllt auch ungewöhnlichen, Perspektive betrachtet?
    Ein Beispiel: Pädophile. Schon lange bekannt, dass es sich hier um eine Krankheit handelt, werden solche Menschen immernoch für ihr Verhalten geächtet. Ich kenne mich auf diesem Gebiet zu wenig aus, um mit 100% sagen zu können, dass diese Leute nichts für ihre Neigung können. Jedoch liest man es Meistens so. Warum wird also nicht offen damit umgegangen und schon im Vorfeld, bevor etwas passiert, versucht diese Krankheit zu therapieren? Stattdessen werden Menschen deswegen geächtet und das Thema öffentlich zu einem Taboo gemacht, anstatt dass man sie im Vorraus therapiert. Ist dann ja nur logisch, dass sie sich nicht trauen mit ihrer krankhaften Neigung zum Arzt zu gehen.

    Zum Historischen:

    Ich greife da relativ gerne das Beispiel des WW2 auf. Deutschland hat die Schuld am Krieg und Deutschland hat seit Hitlers Machtergreifung auch darauf hingearbeitet, dass sollte jedem bekannt und auch bewusst sein.
    Doch ich bin durch folgenden Spruch meines damaligen Geschichtsprofs/lehrers zum grübeln angeregt worden: "Die Geschichte schreiben immer die Siegermächte" (damals bezogen auf den Irak/Afghanistan-Krieg). Da ich mich wie gesagt für den WW2 und die Zusammenhänge interessiere, machte ich mir Gedanken, ob dieser Spruch evtl. auch auf dieses Beispiel übertragbar ist.
    Also recherchierte ich, so uneingenommen wie möglich, auf diversen einschlägigen Seiten (meist dumme Nazipropaganda). Jedoch hab ich auch einige Dinge gefunden, die mich in meiner Meinung bestärkten, dass nicht alles der Wahrheit entspricht was man diesbezüglich aufgetischt bekommt.
    Das beste Beispiel ist wohl die "Besetzung" Österreichs. Die damals "Alliierten" beschrieben es als eine Besetzung. Jedoch hab ich nun auf verschiedenen Seiten gelesen, dass 90% der Österreichischen Bevölkerung diesen Zusammenschluss schon im Jahre 19xx (ca. 5-6 jahre vor Beginn des WW) wollten un dieser von der damals konservativen Regierung nicht gebilligt wurde.
    Wenn ich diesen Aspekt nun jedoch irgendwo in der Gesellschaft in diesem Wortlaut auch nur leise flüstern würde, würden mir 1000 Nazi-Rufe entgegenschallen.
    Warum ist das so? Ja, wir müssen uns für unsere Vergangenheit schämen und tragen mit ihr auch ein großes Stück Verantwortung es heute nichtmehr soweit kommen zu lassen, das stimmt. Aber warum kann man über gewisse Dinge die einfach falsch dargestellt oder verschwiegen werden nicht sachlich diskutieren, NUR weil sie in irgendeiner Verbindung mit einer Gräultat (der gesamte WW2 an sich) zusammenhängen?
    Warum muss sich der Deutsche bei der kleinsten nationalen Aussage, direkt als Nazi betiteln lassen während jede andere Nationalität ebenfalls Völkermorde begangen hat? Spanien ermordete 65 Millionen Südamerikaner während ihrer "Besiedlung", Franzosen und Engländer taten das gleiche im Norden. Dass die Türken Kurden abschlachteten, wird auch gerne verschwiegen. Könnte noch einige Beispiele nennen wie die Vertreibung der Mauren bis 1492 usw...
    Also: Warum haben diese Länder sich nicht so zu rechtfertigen wie wir es tun?
    Und warum darf man solche Umstände nie laut Aussprechen?!

    Sind jetzt nur zwei Beispiele die mir Momentan eingefallen sind, und vielleicht auch nicht die Besten. Vielleicht habt ihr ja bessere Beispiele und eine mögliche Erklärung für dieses Verhalten?

    #2
    Ich glaube, man kann hier relativ viele Tabuthemen diskutieren. Die Frage ist nur, wie reflektiert und mit welcher Rhetorik man das macht. Aggressive Sprache und eine skandalsierende Argumentation (Was möchte man mit dem Ansprechen des Tabuthemas eigentlich zeigen?) sind für fruchtbare Diskussionen selten förderlich, und noch weniger für Diskussionen zu heiklen Themen.

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      #3
      habe die erfahrung eigentlich noch nie gemacht, dass ich diese themen nicht auch im freundeskreis oder unter kommilitonen ansprechen kann. je rationaler man an die themen herangeht und je aufgeschlossener der empfänger, desto besser lässt sich über tabus auch reden.

      wenn du meinst, dass gewisse dinge in öffentlichen diskussionen oder von den medien totgeschwiegen wird, dann hast du dir deine antwort ja schon selbst gegeben: die geschichte wird immer von den siegern geschrieben. und bei der derzeitigen außenpolitischen lage deutschlands ist es nicht nur unnötig eine weltkriegsdebatte zu führen, sondern ist es auch äußerst kontraproduktiv.

      die themen innerhalb unserer gesellschaft, die von dir angesprochene pedophilie z.b., werden meiner ansicht nach eigentlich relativ unverfälscht wiedergegeben. wenn das thema in den fokus gerät, bleibt die berichterstattung recht sachlich und auch die diskussionen im spätprogramm sind nie überflüssig einseitig und bleiben sehr wissenschaftlich. hatte kriminologie in den ersten semestern und offensichtlich falsches wird von den medien nicht verbreitet.
      warum pedophilie nicht akzeptiert und als krankheit angesehen wird, ist dann wohl eher dem leidigen umstand geschuldet, dass die kinder dann doch hin und wieder mal nach dem koitus getötet werden....

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        #4
        Zitat von Der Ollie


        wenn du meinst, dass gewisse dinge in öffentlichen diskussionen oder von den medien totgeschwiegen wird, dann hast du dir deine antwort ja schon selbst gegeben: die geschichte wird immer von den siegern geschrieben. und bei der derzeitigen außenpolitischen lage deutschlands ist es nicht nur unnötig eine weltkriegsdebatte zu führen, sondern ist es auch äußerst kontraproduktiv.

        Genau darauf spielte ich an. Unter Freunden usw, stellt so eine Diskussion kein Problem dar. Ich rede eher vom öffentlichen Bereich, so wie öffentlichen Diskussionen mit Leuten die man nun nicht schon ewig kennt. Das eine WW2 Diskussion momentan in der aktuellen Politik nicht zur Debatte steht ist mir natürlich klar. Ich bezieh mich ja auf das Allgemeine, und nicht darauf, dass es aktuell in der Politik behandelt werden sollte ;)

        Zitat von Der Ollie


        ie themen innerhalb unserer gesellschaft, die von dir angesprochene pedophilie z.b., werden meiner ansicht nach eigentlich relativ unverfälscht wiedergegeben. wenn das thema in den fokus gerät, bleibt die berichterstattung recht sachlich und auch die diskussionen im spätprogramm sind nie überflüssig einseitig und bleiben sehr wissenschaftlich. hatte kriminologie in den ersten semestern und offensichtlich falsches wird von den medien nicht verbreitet .
        Stimmt. Aber ich rede ja nicht von den "gebildeten" Leuten, sondern doof gesagt vom "Pöbel" der sich mit solchen Sachen nicht auskennt. Hab hier vllt zu wenig erkennbar differenziert.

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          #5
          schau dir einfach das an, wegen der Geschichtscshreibung durch die Siegermächte. Der erste Redner wirkt äußerst fundiert und zweifelt Dinge an, die wir für selbstverständlich halten.

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            #6
            Zitat von Der Ollie
            warum pedophilie nicht akzeptiert und als krankheit angesehen wird, ist dann wohl eher dem leidigen umstand geschuldet, dass die kinder dann doch hin und wieder mal nach dem koitus getötet werden....
            ... oder es überhaupt zum Koitus mit Kindern kommt. ;)

            Zitat von cr8
            Genau darauf spielte ich an. Unter Freunden usw, stellt so eine Diskussion kein Problem dar. Ich rede eher vom öffentlichen Bereich, so wie öffentlichen Diskussionen mit Leuten die man nun nicht schon ewig kennt. Das eine WW2 Diskussion momentan in der aktuellen Politik nicht zur Debatte steht ist mir natürlich klar. Ich bezieh mich ja auf das Allgemeine, und nicht darauf, dass es aktuell in der Politik behandelt werden sollte ;)
            In welcher Situation genau würdest Du Dir wünschen, dass in der aktuellen Politik die Frage nach der "Geschichte der Sieger" aufgeworfen wird?

            @ RollsMoyce: Ohne das Video gesehen zu haben, wenn bei den nach oben gevoteten Comments Kram kommt wie "Ist ja fast schon peinlich, das die meisten Deutschen durch gefälschte Dokumente der Sieger, sich immer noch schuldig fühlen.", dann ist das genau diese fatale Skandalisierung und Überzeichung, die ich meine. Bei sensiblen Themen sollte auch das Fazit differenziert ausfallen.

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              #7
              Ein paar Sätze zu deinem Denkanstoß:

              In unserem Geschi LK Buch stand das mit Österreich(Bevölkerung wollte zu Deutschland gehören) wie von dir erklärt drin.(Ist historisch gesehn nicht strittig meines Wissens nach)

              Warum wir uns immer rechtfertigen müssen?
              Liegt vor allem an uns selbst, da wir uns stark damit auseinander setzen. Gibt wohl keinen Genozid/Krieg der so gut dokumentiert ist und in dieser Größenordnung abgelaufen ist.
              Ich persönlich hab kein Problem mit den Vorwürfen.

              Warum uns auch von anderen europäischen Ländern (meistens Oppositions Führer die Stimmen gewinnen wollen/ geistig verminderte) immer noch Vorwürfe gemacht werden?
              Um es mal salopp zu sagen: Niemand hat in den vergangen 100 Jahren Europa so gerockt:D.
              Wenn man es mal nüchtern betrachtet hat ein großes, vom ersten Weltkrieg gedemütigtes Land in Mitteleuropa einfach mal gesagt, wir sind die beste menschliche Rasse und machen vorerst den Rest von Europa klar, später die ganze Welt.

              Das Bild was man außerhalb Deutschlands von uns hat ist erstaunlicherweise sehr positiv. (Gab glaub ich eine Studie vom Goethe Institut wo wir Platz 1 der beleibtesten Länder hatten)

              edit: Hab nicht das Gefühl das es ein tabu Thema ist. Ich würde kein Diskussion im öffentlichen Nahverkehr führen, weil einfach zu viel aus dem Kontext gerissen wird und das miner Meinung nach kein geeigneter Ort ist.

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                #8
                Zitat von seb
                Ein paar Sätze zu deinem Denkanstoß:

                In unserem Geschi LK Buch stand das mit Österreich(Bevölkerung wollte zu Deutschland gehören) wie von dir erklärt drin.(Ist historisch gesehn nicht strittig meines Wissens nach)
                Stand in meinem Buch auch drin. Jedoch etwas anders. Es wurde dort so beschrieben, dass die Bevölkerung Österreichs zum Zeitpunkt der Vereiningung es so wollte. Jedoch kam direkt danach, dass die Nationalsozialsten den nötigen Druck ausgeübt haben, um die Bürger zu dieser Meinung zu "bewegen", milde ausgedrückt. Also wird der Eindruck vermittelt, dass Österreich es auf dem Stimmzettel zwar wollte, aber nur durch den ausgeübten Druck der Nazis. Dass sie vorher schon unter einer Art Diktatur eines konservativen Exzentrikers standen und seit 5 Jahren zu Deutschladn gehören wollten (als der "Druck" der Nazis noch nicht bestand), wird in keinster Weise erwähnt ;)

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                  #9
                  Das historische Zeug interessiert mich wenig, habe es daher nicht gelesen. Was aktuelle Dinge angeht, die in unserer Gesellschaft gerne tabuisiert werden, möchte ich aber gerne eine weitere Sache in die Runde werfen und zu Deiner Nennung auch etwas sagen:

                  Pädophilie: Das Problem ist mMn, dass in den Köpfen der meisten Menschen ein Pädophiler ein Kinderschänder ist. Das ist natürlich Bullshit, dann wäre jeder sexuell "normale" Mensch ein Vergewaltiger. Für seine Neigungen kann man nichts. Die gesellschaftliche Ächtung solcher Menschen hindert bestimmt viele daran, sich mitzuteilen und sich helfen zu lassen.
                  Btw.: andersartige sexuelle Neigungen sind an sich eigentlich ja nichts Schlimmes, was man "heilen" müsste. Problematisch wird es erst, wenn die Befriedigung der Gelüste (nicht abwertend gemeint) die Schädigung anderer bedingt.

                  Tod: Da macht es zwar nicht unbedingt den Anschein, als sei das sonderlich tabuisiert, aber ich finde bei dem Thema ist unserer Gesellschaft noch total rückständig. Mit dem Thema Tod sollte viel offener umgegangen werden. Man sollte sich Gedanken machen welcher Umgang mit Toten am sinnvollsten ist und sowas ... Ich für meinen Teil will z.B. dass so viel wie möglich meines Körpers nach meinem Tod in irgend einer Weise sinnvoll verwertet wird. Da dürfen Forschung, Medizin, Kunst, Instustrie und wer sonst noch will nach Belieben zugreifen. Was nicht mehr zu gebrauchen ist soll kostengünstig aber ökologisch bedacht irgend einem Zersetzungsprozess überlassen werden. Ginge es nach mit würde mit jeder Leiche so umgegangen werden. Ich mein ... so ein Körper enthält doch eine Menge Zeug, dass man nicht künstlich herstellen kann. Warum also wegwerfen? : /

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                    #10
                    cr8 du bist schon mehrmals positiv aufgefallen, bleib so wie du bist!

                    Fakten zu Österreich: Als Hitler einmaschiert ist, waren in Umfragen 98,7% dafür. Leider ist die Bewältigung des Krieges ganz anders gelaufen und Österreich hat sich zum Jammerland überhaupt entwickelt. Mal abgesehen davon liebe ich Österreich.

                    Pädophilie: Aus biopsychologischer Sicht einfach nur eine Abweichung von der Norm (das ist nichts Negatives, im Gegenteil), auch kein Unterschied zur Homosexualität. Aus geschichtlicher Sicht schon immer dagewesen und lange auch akzeptiert. Heute in der Öffentlichkeit zurecht geächtet, da Kinder bei der AUsführung des Aktes an sich immer Schaden nehmen. Leider wird hier nicht weitergedacht und dann der Mensch als "böse" abgestempelt. Das wir viel im Bereich Prävention tuen könnten, scheint komplett irrelevant zu sein. Man merkt es schon bei den Kommentaren hier, wie der Populismus der Medien zieht: Pädophil => Vergewaltiger oder Mörder? So ein Blödsinn, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, die meisten Pädophilen werden niemals Straftäter. Wenn man über soziale Programme die Straftäter erreichen könnte, bevor sie jemanden verletzen, könnte man viel erreichen. Aber hier hast du absolut recht. Dadurch, dass dieses Thema Tabu in der Gesellschaft ist, werden solche Maßnahmen nur ungenügend getroffen :(

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                      #11
                      du brauchst da nichma großartig durch die Zeitalter rauschen, nimm ausm 2. WK einfach nur die Russen/Stalin ... genauso Minderheiten abgeschlachtet wie die Achsenmacht, kein bisschen besser gewesen (ob schlechter oder nich kann ich nicht beurteilen) aber Russland wird sich fuer die Gulags in 100 Jahren nich entschuldigen müssen/werden. Warum ? weil sie gewonnen haben.

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                        #12
                        kA, ob ich das falsch sehe, aber zu deinem Beispiel Österreichs: In meinem Geschichtsunterricht wurde von Annexion geredet, was laut Definition eine "einseitige rechtliche Eingliederung eines bis dahin unter fremder Gebietshoheit stehenden Territoriums in eine andere geopolitische Einheit" ist. Da du ja schreibst, dass die Regierung Österreichs (die das nunmal entscheidet) dagegen war, stimmt das doch so? Außerdem gibt es ja auch friedliche Besetzungen? Wenn ich mir jetzt Libyen anschaue, wo die regierungsfeindlichen Gruppen in Städte einziehen und die besetzen und der Großteil der Bevölkerung ist eben dafür, aber der Diktator nunmal nicht, dann ist es doch das gleiche?

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                          #13
                          alter wie kannst du darüber reden?!

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                            #14
                            Zitat von turb0_booya
                            du brauchst da nichma großartig durch die Zeitalter rauschen, nimm ausm 2. WK einfach nur die Russen/Stalin ... genauso Minderheiten abgeschlachtet wie die Achsenmacht, kein bisschen besser gewesen (ob schlechter oder nich kann ich nicht beurteilen) aber Russland wird sich fuer die Gulags in 100 Jahren nich entschuldigen müssen/werden. Warum ? weil sie gewonnen haben.

                            natürlich müssen sie, vor der geschichtsschreibung
                            klar, nicht in 100 jahren, aber in 1000
                            denn dann relativeren sich zeiträume, geschitliche abschnitte werden gröber zusammengefasst, die bewertung unbefangen und neutral

                            guck dir mal die kath kirche an, sie selbst würde nichtmal bei einer chatroulette 1v1 session mit gott darauf kommen sich für ihre verbrechen zu entschuldigen, wissen tun es dennoch absolut alle


                            @pedos
                            schade, die tabuisierung sorgt für ächtung und scham bei den kranken, diese verhindert eine aktive hilfe suche, was wiederrum die wahrscheinlichkeit eines verbrechens steigert.
                            politik bemüht sich auch noch aktiv um den ausbau des tabus, perverses pack.

                            @nazis
                            jep, offensichtlichstes tabuthema unserer gesellschaft.
                            ich erinnere mich da an ein thread in dem ich etwas über das status und die entwicklung der neonazi ideologie wissen wollte, hat rm ruck zuck geschlossen, dabei war es nicht nur 100% reines sondern auch noch 100% sichtbares interesse.
                            in der summe das selbe wie bei pedos, verhindert eine wirklich tiefe aufarbeitung und prevention.
                            ich denke da vorallem an die 1000 jahre vor dem tausend jährigen reich, an die 1000 jahre bevor der erste gashahn aufgedreht wurde.

                            erbärmlicher weise sind wir trotz der tabuisierung die nation die am meisten aus dem zweiten weltkreig und dem holocaust gelernt hat.

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                              #15
                              Zitat von klatsche
                              kacken ist ein tabuthema
                              nur wenn frauen #2 machen

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