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Argumente für Religion

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    Achso? Dann ist der Stalinismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus auch ok, sie wurden Geschichtlich nur Falsch gebraucht?

    Erinnere Threadname "Argumente für Religion".

    Genauso viel oder wenig Existenzberechtigung ,wie alle anderen normativen Konsense und Legitimationskonstrukte.

    Solche Konstrukte beruhen darauf Menschen unterschiedlich zu Bewerten (Ich Gläubig du nicht. Ich weiß du Schwarz. Ich Christ du Muslim), selbst wenn es nur noch eine Sache geben würde, wir tatsächlich alle Christen wären, würden sich daraus verschiedene Subkulturen bilden, die sich iwann bekriegen ([email protected]).

    Wie willst du mir also erklären, das Religionen wichtig sind, wenn sie nichtmal was besonderes sind. Der einzige Existenzgrund den du mir für Religionen nennst, ist das sie iwie entstanden sind und nicht mehr von dieser Welt zu bekommen.

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      Religionen haben so viel Übel über diese Welt gebracht, dass die globale Trauergemeinde lieber an einen Gott glaubt, der alles wieder gut machen wird, statt selbst das Zepter in die Hand zu nehmen.Paradox, aber solange denken nicht gerne gesehen wird, ein durchaus nachvollziehbarer Gedankengang.

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        edit, hat eh keinen sinn

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          Zitat von Monk
          Spoiler: 
          SNoD postete
          Zitat von IloveUuuw
          Zitat von Monk
          übrigens: ich weiß nicht wie das genau mit einstein war, bei physikern ist es aber durchaus so, dass weit überdurchschnittlich viele physiker gläubig sind und an irgendeine form des höheren wesens glauben. das ist "leider" fakt, grade bei der berufsklasse die man am ehesten mit logik und argumenten in verbindung bringt.
          Für diesen Fakt hätte ich "leider" gerne Quellen
          wäre da auch sehr gespannt drauf.

          ich verzichte mal auf weitere flames mit "lass mich das für dich googlen".hatte das glaube ich in irgendeiner doku gesehen, nach einer minute google das hier gefunden. ist zwar keine genaue statistik aber zeigt, dass es zumindest viele gläubige physiker gibt - was ja im krassen gegensatz zu der gängigen meinung hier steht.
          Zwischen "es gibt Physiker die glaeubig sind" und "ueberdurchschnittlich viele Physiker sind glaeubig" besteht ein himmelweiter Unterschied.
          Die erste Aussage ueberrascht nicht, die zweite Aussage dagegen wirkt erstmal unglaubwuerdig.

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            ja dann such halt weiter. google ist groß..

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              1. These = Religiöse Menschen sind mehrheitlich S&M Fanatiker.
              2. Beweis = Es gibt religiöse Menschen die S&M Fanatiker sind.
              3. Gegenargumente abwehren = Sucht halt weiter. Google ist groß.

              Troll detected?

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                Im Spiegelartikel steht wieder die Lüge, Einstein sei gläubig gewesen. Und die Aussagen der "Physiker" gehen wieder vom God of the Gaps aus, Ein anderer Physiker sagt im Artikel ganz richtig, dass man nicht behaupten, die Lücken im Wissen seien durch Gott zu lösen und gleichzeitig den Anspruch erheben, das sei noch Wissenschaft.

                Es mag ihr persönlicher Glaube sein, aber wirklich geklärt ist dadurch garnichts.

                Kommentar


                  Zitat von Adeptus Astartes
                  Im Spiegelartikel steht wieder die Lüge, Einstein sei gläubig gewesen. Und die Aussagen der "Physiker" gehen wieder vom God of the Gaps aus, Ein anderer Physiker sagt im Artikel ganz richtig, dass man nicht behaupten, die Lücken im Wissen seien durch Gott zu lösen und gleichzeitig den Anspruch erheben, das sei noch Wissenschaft.

                  Es mag ihr persönlicher Glaube sein, aber wirklich geklärt ist dadurch garnichts.
                  Erklärt das Verhältnis von Wissenschaft und Religion ganz gut.
                  [image]http://i.imgur.com/hyzjn.jpg[/image]

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                    Argument für Religion:

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                      Zitat von BigZ das CillaS
                      Achso? Dann ist der Stalinismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus auch ok, sie wurden Geschichtlich nur Falsch gebraucht?
                      Das habe ich nicht gesagt. Was ich gesagt habe: Der Missbrauch in der Geschichte erlaubt keinen automatischen Schluss auf das "Okaysein" (um mal Deinen Ausdruck zu verwenden) oder "Nichtokaysein" in des missbrauchten/gebrauchten Konzepts. Möchte man für das "Nichtokaysein" eines Legitimationskonzeptes oder einer Ideologie nachweisen, muss das auf einem anderen Wege geschehen.
                      In diesem Sinne: Nationalsozialismus ist nicht automatisch schlimm, weil Hitler sich auf ihn berufen hat. (Siehe auch: Reductio ad Hitlerum.) Trotzdem ist die Kritik am Nationalsozialismus berechtigt, aber das müssen wir anders begründen als über Hitler. Was auch nicht sonderlich schwer sein sollte, oder?
                      Erinnere Threadname "Argumente für Religion".
                      Genau: Und meine Aussage: Dein Argument dagen war nicht gültig. Und das sage ich als Atheist.
                      Zitat von dentist
                      Religionen haben so viel Übel über diese Welt gebracht, dass die globale Trauergemeinde lieber an einen Gott glaubt, der alles wieder gut machen wird, statt selbst das Zepter in die Hand zu nehmen.Paradox, aber solange denken nicht gerne gesehen wird, ein durchaus nachvollziehbarer Gedankengang.
                      Und dann gibt's noch die Leute, die sich stattdessen an Säkularreligionen wie materialistische Dialektik klammern. Dogmatismus ohne Gott.

                      Btw. bin ich ganz begeistert von dem Winnie-Pooh-Beispiel. :D Etwas so Süßen kann gar nicht falsch sein!

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                        Um das Ganze aufzulösen (obwohl die Beobachtungen richtig sind, es aber tatsächlich auch einfacher geht) und zu sagen, worum es eigentlich geht:

                        Natürlich sind die aufgeführten Verbrechen nicht deshalb schlecht, weil sie mit Religion begründet werden, sondern durch die Tatsachen, die sie ausmachen (Leid). Die Begründung "Religion" reicht nicht dafür aus, zu zeigen, dass sie gerechtfertigt sein könnten, ebenso wenig wie die Begründung "Rassismus" oder "Antisemitismus", da keine dieser Begründungen mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

                        Alle diese Begründungen kranken daran, dass sie die Wirklichkeit nicht nachzeichnen, da sie eine Form des Aberglaubens sind. Hier verläuft die eigentliche Demarkationslinie zwischen Atheismus und Religiosität (und Ideologien). Religion und Ideologien leiden also immer am Geisterfahrertum.

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                          Zitat von Nichtuntersetzt
                          Zitat von BigZ das CillaS
                          Achso? Dann ist der Stalinismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus auch ok, sie wurden Geschichtlich nur Falsch gebraucht?
                          Das habe ich nicht gesagt. Was ich gesagt habe: Der Missbrauch in der Geschichte erlaubt keinen automatischen Schluss auf das "Okaysein" (um mal Deinen Ausdruck zu verwenden) oder "Nichtokaysein" in des missbrauchten/gebrauchten Konzepts.
                          Und an dem Punkt trennen wir uns, natürlich, wenn ein Konzept das Millionen von Menschen bestimmt, wie sie zu Leben haben und es derart schief geht, dann beeinhaltet dieses Konzept einen Fehler. So etwas nennt man Erfahrung. Wenn man sich einmal die Finger an der Herdplatte verbrannt hat, dann wird man das nicht nochmal machen. Du schlägst vor es trotzdem zu probieren und die Hand dabei so nah wie möglich drüber zu halten. Den Thermisch gesehen, ist der Vorgang ja etwas völlig anderes...

                          Und wenn du mir jetzt sagst, das ja nur die inhaltlichen Bewegblabla, aussagen über eine Religion machen, dann sind diese Inhalte Geistig minimal, denn sie lassen Freiraum für eigene Interpretationen, dass sie nie im Leben, Ausdruck eines Gottes gewesen sein können.
                          Sondern dieses kleinen Idioten Namens Mensch.

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                            Zitat von The Peacemaker
                            weil die welt nach naturgesetzen funktioniert gibt es keinen gott? achso...
                            Wo ist der Sinn wenn Gott dich auf ewig in die Hölle schickt, für etwas, für das nur er selbst, als Schöpfer der Welt, verantwortlich ist? Alles was passiert, passiert dann nach seinem Plan. Du kannst ja garnicht anders handeln. Ergo hat Gott nur einen Sinn, wenn die Naturgesetze für uns nicht gelten.
                            Man müsste also annehmen, dass unsere Entscheidungen durch etwas getroffen werden, das völlig abgekapselt und isoliert von Ursache und Wirkung ist, unabhängig von den elektrochemischen Vorgängen und Strukturen in unserem Gehirn. Das dem nicht so ist, wurde ja schon längst schlüssig aufgezeigt.
                            Erst diesen Monat wurde eine Studie veröffentlicht, in der Wissenschaftler anhand der unterschiedlichen Ausprägung eines Gens bei Testpersonen, die Antworten auf ein moralisches Dilemma vorhersagen konnten.
                            Sprich wie sich eine Person entscheidet, die zum Beispiel vor die Wahl gestellt wird, ob sie eine dicke Person von einer Brücke schmeißt, um einen Zug entgleisen zu lassen, der sonst 5 Bahnarbeiter überrollen würde.
                            http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0025148

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                              Zitat von Adeptus Astartes
                              da keine dieser Begründungen mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
                              Naja. "Menschenwürde" stimmt mit der Wirklichkeit überein? Wir kommen um Metaphysik nicht herum, und der Wert von Normativität kann sich nicht ausschließlich an der Übereinstimmung mit der Wirklichkeit messen lassen.
                              Alle diese Begründungen kranken daran, dass sie die Wirklichkeit nicht nachzeichnen, da sie eine Form des Aberglaubens sind. Hier verläuft die eigentliche Demarkationslinie zwischen Atheismus und Religiosität (und Ideologien). Religion und Ideologien leiden also immer am Geisterfahrertum.
                              Wie auch moderne Konzepte von Freiheit und Menschenwürde. Damit will ich sie nicht vollkommen relativieren, aber ein bissel Demut sollten wir beibehalten.
                              Zitat von IloveUuuw
                              Wo ist der Sinn wenn Gott dich auf ewig in die Hölle schickt, für etwas, für das nur er selbst, als Schöpfer der Welt, verantwortlich ist? Alles was passiert, passiert dann nach seinem Plan. Du kannst ja garnicht anders handeln. Ergo hat Gott nur einen Sinn, wenn die Naturgesetze für uns nicht gelten.
                              Verschiedene mögliche Antworten:
                              1. Wir haben von Gott den freien Willen bekommen, uns aber undankbar dafür erwiesen. Wir tragen alle die Erbsünde in uns und sind Höllenkreaturen. Gottes unendliche Güte liegt darin, dass er manchen Erlösung zukommen lässt.
                              So gesehen ist der "freie Wille" soetwas wie der Berg, den Gott geschaffen hat, den er selbst nicht mehr heben kann.
                              2. Jesus hat für unsere Sünden gebüßt, weil Gott/Jesus uns unendlich liebt. Bekennt man sich zu Jesus, sind die eigenen Sünden automatisch verbüßt. Darum kommt ein Christ auch nicht in die Hölle. Man wird nicht "bestraft", wie Du meintest.
                              "Amen."

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                                Zitat von Nichtuntersetzt
                                Zitat von Adeptus Astartes
                                da keine dieser Begründungen mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
                                Naja. "Menschenwürde" stimmt mit der Wirklichkeit überein? Wir kommen um Metaphysik nicht herum, und der Wert von Normativität kann sich nicht ausschließlich an der Übereinstimmung mit der Wirklichkeit messen lassen.
                                Zu sagen, dass der Mensch physisch bestimmten Bedürfnissen unterworfen ist, die zu einem Mindestmaß erfüllt sein müssen, damit er leben kann, und dass diese Mindesterfüllung erst ein gutes Zusammenleben ermöglicht, ist eine objektive Beobachtung, die in der Biologie, Verhaltensbiologie, Spieltheorie, Psychologie bestätigt wird. Dann zu sagen, dass dieses gute Zusammenleben das moralisch Gute sei, ist ein sehr viel kleinerer Sprung (den man je nach poetischer Veranlagung auch minimal metaphysisch nennen kann), als ein moralisch Gutes nach nicht körperlichem zu postulieren, ob das jetzt etwas religiös Göttliches ist, etwas mystisch Göttliches wie bei Platon, einer Logik gemäß (wie bei Kant, obwohl unser Kosmos und unsere Biologie tatsächlich nach Logik Moral hervorbringt, wovon Kant aber keine Ahnung hatte und dies auch geleugnet hätte, da er dazu Konsequenzen hätte berücksichtigen müssen). Wenn man nach letzteren Mustern ein Gutes setzt, setzt man es willkürlich und redet letztendlich über Nichts, worüber man irgendetwas aussagen könnte und eigentlich schweigen müsste .

                                Alle diese Begründungen kranken daran, dass sie die Wirklichkeit nicht nachzeichnen, da sie eine Form des Aberglaubens sind. Hier verläuft die eigentliche Demarkationslinie zwischen Atheismus und Religiosität (und Ideologien). Religion und Ideologien leiden also immer am Geisterfahrertum.
                                Wie auch moderne Konzepte von Freiheit und Menschenwürde. Damit will ich sie nicht vollkommen relativieren, aber ein bissel Demut sollten wir beibehalten.
                                [/quote]

                                Die Demut spare ich mir, wobei ich sicherlich beeindruckt sein kann. Ich glaube, dass das Verlangen nach Demut etwas ist, was für manche nötig ist, weil ansonsten von der nüchternen Betrachtung ausgehend viele andere Dinge entzaubert werden. Zum Beispiel könnte es bedeuten, dass Liebe nur ein biochemischer Zustand im Hirn ist und damit seine Stellung im Leben eines Menschen verliert, da sie plötzlich nur noch dasselbe sei, wie andere angenehme biochemische Zustände, z.B. die Vorliebe für bestimmte Aktivitäten oder für bestimmtes Essen.

                                Das ist aber nur auf den ersten Blick so und eigentlich eine irrige Annahme. Zum einen handelt es sich um klar verschiedene Stoffe und unterschiedliche Mixe, zum anderen haben reine Vorlieben vermutlich weniger Einfluss auf die Lebensführung als die Liebe zu bestimmten Personen. Trotz des "nüchternen" Blicks auf diese Sachen besteht weiterhin ein Staunen, auch wenn es ein informierteres Staunen ist als das Staunen des Ochsens vorm Berg, das man ohne diese Erkenntnisse hat. Diese Erkenntnisse würdigen aber keineswegs die Liebe (oder das Gute) herab.

                                e: übrigens schöne Antwort im "Sie lachten einfach nur"-Thread. Die fiel mir auch sofort ein, als ich den Dünnpfiff las. =)

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