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Präsentation: Soziale Netzwerke

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    #16
    1.: definition sieht ganz nett aus. pack das mal in einen oder zwei sätze. dann lässt sich besser darüber urteilen, als über eine handvoll stichpunkte. weiß nicht, ob da die finanzierung unbedingt rein muss.. also zumindest nicht in eine allgemein definition. gibt genug soziale netzwerke, die nicht finanziert werden (müssen) - beispiel nennt sani ja selbst mit den firmeninternen netzwerken.

    2. nein

    3.: ist natürlich nett sich austauschen zu können. man muss aber zwischen offenherzigkeit im umgang mit, und schutz seiner persönlichen daten abwägen. nicht zuletzt sind aktivitäten in diesen netzwerken interessant für personaler.
    aufs große ganze gesehen muss man sich außerdem auch darüber im klaren sein, dass diese netzwerke einen wirtschaftlichen zweck verfolgen. und der liegt nunmal in der aufbereitung und weitergabe der von den usern zur verfügung gestellten daten. darin liegt nicht zuletzt ein riiiiiesiges potential für unternehmen. wenn coca cola beispielsweise bei facebook anfragt: "welche personengruppe "liked" uns"? kann facebook direkt über alter, geschlecht, herkunft und hobbies den durchschnittlichen coca-cola trinker erfassen und sehen, welche personengruppen sich von ihren produkten eher weniger angesprochen fühlen und sich ggf. neu aufstellen.

    4.: bei aller liebe zu computern und dem "easy way" miteinander zu kommunizieren finde ich all die unpersönlichkeit, die unsere gesellschaft in den letzten jahren entwickelt, absolut pervers. es ist toll sich mit möglichst vielen leuten zusammen- und auseinandersetzen zu können, aber finde ich das medium internet äußerst ungeeignet für so etwas. zumindest wenn es dauerhaft der fall sein soll. ist ja schön und gut ein "netizen" zu sein, doch vergessen die leute scheinbar mehr und mehr, dass sie da eine scheingesellschaft aufbauen, die nicht lang fortbestehen kann. jeder kontakt wird flüchtig und verliert an wert. auch jedes geschriebene oder gesprochene wort. ich kenne einen bekannten eines flüchtigen kommilitonen und mit einem klick sind wir "freunde". das ist toll, aber wenn man mal darüber nachdenkt auch recht "schade"?

    darüber hinaus der gängige kram bzgl. daten etc. wer diese netzwerke richtig nutzen möchte, muss möglichst viele informationen über sich preisgeben. am besten für jeden einsehbar, damit man sich mit leuten mit ähnlichen interessen schnell zusammensetzen kann.
    ich bin der ansicht, dass man bei allen vorsätzen soziale netzwerke niemals "nur eingeschränkt" nutzen kann. jeder wird irgendwann irgendeinen scheiß liken und sein profil mit infos füllen. und auch wenn man es einschränkt: es ist im netz und wird wohl nie wieder dort herauszuholen sein.

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      #17
      Hast du die Definition selbst gemacht? Es gibt genug da draussen, nutz eine von denen.

      "Boyd und Elison definieren soziale Netzwerke “as web-based services that allow individuals to (1) construct a public or semi-public profile within a bounded system, (2) articulate a list of other users with whom they share a connection, and (3) view and traverse their list of connections and those made by others within the system. [Boyd, Danah M.; Ellison, Nicole B. (2007): Social Network Sites: Definition, History and Scholarship. In: Journal of Computer-Mediated Communication 13 (1). Online verfügbar unter http://jcmc.indiana.edu/vol13/issue1/boyd.ellison.html.]. Noch einfacher halten es Garton et al.: „Just as a computer network is a set of machines connected by a set of cables, a social network is a set of people (or organizations or other social entities) connected by a set of so-cial relationships, such as friendship, co-working or information exchange“ [Garton, Laura; Haythornthwaite, Caroline; Wellman, Barry (1997): Studying Online Social Networks. In: Journal of Computer-Mediated Communication 3 (1). Online verfügbar unter http://jcmc.indiana.edu/vol3/issue1/garton.html.]. Während die erste Definition den Webser-vice definiert, zielt die zweite eher auf die Menge von sozialen Entitäten ab, die untereinander verbunden sind. Heutzutage ist in den Medien, wenn von einem sozialen Netzwerk die Rede ist, von dem Onlineservice die Rede. Dies aufgreifend lässt sich also sagen, dass ein soziales Netzwerk ein Dienst im Internet ist, bei denen Nutzer ein Profil erstellen können um sich darzustellen und um sich mit anderen Nutzern zu vernetzen und private Daten auszutauschen [Gleich, Uli (2011): Nutzung und Funktionen von Social Communitys. In: Media Perspektiven 2011 (2), S. 115–120. Online verfügbar unter http://www.media-perspektiven.de/1658.html?&tx_mppublications_pi1[showUid]=1634&cHash=119ad76b93, zuletzt geprüft am 01.05.2011.]"
      (Der gesamte Quote ist ein Zitat in deinen Augen, es soll nur auf die möglichen Definitionen hinweisen, daher schau dir die Quellen an und schreib es von dort ab)

      Von der Definition (Menge an Knoten, Offenlegung von Beziehungen) kannst du darauf eingehen, dass soziale Netzwerke das Beziehungs- und Identitätsmanagement [siehe: Back, Andrea (Hg.) (2008): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis. Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social Software. München: Oldenbourg.] unterstützen. Die beiden Sachen sind sehr wichtig im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken, sollten also nicht vergessen werden.

      Wenn man über Identitätsmanagement spricht, dann verleitet das viele anzunehmen, dass Leute sich eben darstellen wollen und durch die Möglichkeit der SNs im Internet ihre sozialen Kontakte vernachlässigen. Dazu sollte man [Back, Mitja D.; Stopfer, Juliane M.; Vazire, Simine; Gaddis, Sam; Schmukle, Stefan C.; Egloff, Boris; Gosling, Samuel D. (2010): Facebook Profiles Reflect Actual Personality, Not Self-Idealization. In: Psychological Science 21 (3), S. 372–374.] und zu den Beziehungen:

      Von einer Verlagerung sozialer Interaktion und zwischenmenschlicher Beziehungen in den virtuellen Raum und – damit verbunden – einer Verarmung realer sozialer Kontakte kann man angesichts der Befunde von Wang und Wellman (2010) nicht ausgehen. Gerade die intensiven Nutzer von SNS haben sowohl viele „Online-“ als auch viele „Offlinefreunde“. Ob Face-to-Face- und virtuelle soziale Kommunikation jedoch in jeder Hinsicht gleichzusetzen sind und im gleichen Maß zum psychologischen Wohlbefinden beitragen, wird bislang noch kontrovers diskutiert (vgl. die Studien von Burke, Marlow und Lento, 2010, Huang, 2010 sowie Schiffrin und anderen 2010; siehe Literaturliste).
      Das jetzt nur mal von privaten Seite. Bei der unternehmerischen Nutzung gibt es ebenfalls viel zu sagen, würde mich aber darauf beschränken, dass Unternehmen soziale Netzwerke entweder intern oder auch extern nutzen. Intern zur Kommunikation und zur Bildung von Expertennetzwerken [siehe: Back, Andrea (Hg.) (2008): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis. Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social Software. München: Oldenbourg.] und extern hauptsächlich fürs Recruiting (XING) oder eben Marketing (unter Stichwort "Facebook Marketing" findet sich da genug).

      Und als letztes sollte man natürlich noch dazu schreiben, dass ein soziales Netzwerk nur dann erfolgreich sein kann, wenn es eine möglichst hohe Dichte erreicht.

      Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem herausgefunden, dass die Struktur sozialer Beziehungen innerhalb eines Online Social Networks von entscheidender Bedeutung für deren Erfolg ist [15]. Grundlegende strukturelle Eigenschaften von Online Social Networks betreffen beispielsweise die Größe (Anzahl an Mitgliedern) und Dichte (Quotient aus der tatsächlichen Anzahl an Beziehungen im Netzwerk und der potenziell möglichen Anzahl) des gesamten Netzwerkes. Gerade im Hinblick auf den Erfolg von Online SocialNetworks haben Forschungsergebnisse aufgezeigt, dass die Dichte eine entscheidende Rolle spielt: “people are more likely to become active users, if they enter a dense [...] network”. [Howard B (2008) Analyzing Online Social Networks. Commun ACM 51(11):14–16]
      Dann zu 2.:
      Hier danach zu fragen, wer in sozialen Netzwerken ist, ist bedeutungslos für deine Präsentation. Es gibt x Statistiken, wie viele Deutsche in Netzwerken unterwegs sind, solche musst du präsentieren.

      Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. sind 76% aller deutschen Internetnutzer in sozialen Netzwerken angemeldet, wobei 73% davon diese auch aktiv nutzen. Demnach sind 96% aller 14-29jährigen in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 94% auch tatsächlich aktiv, 80% aller 30-49jährigen angemeldet und 76% aktiv und 53% aller über 50jähriger angemeldet und 47% auch aktiv. Aufgeteilt nach Geschlecht sind 74% und 80% aller Frauen in sozialen Netzwerken angemeldet und 70% der Männer und 76% der Frauen dort aktiv [Budde, Lars; Huth, Nathalie (2011): Soziale Netzwer-ke. Eine repräsentative Untersuchung zur Nutzung sozialer Netzwerke im Internet. Hg. v. BITKOM. Berlin. Online verfügbar unter http://www.bitkom.org/60376.aspx?url=BITKOM_Publikation_Soziale_Netzwerk e.pdf&mode=0&b=Publikationen. S. 4].
      Das ist nur mal eine Statistik, die ich benutzt habe. In der gleichen Quelle findest du auch die Verteilung auf die Netzwerke.

      3. Möglichkeit dem eigenen Beziehungs- und Identitätsmanagement nachzukommen vs. Datenschutz / Privatsphäre

      4. Auch hier für gibt es bereits Studien. Du kannst doch nicht ernsthaft Antworten aus einem Internetforum später in deine Präsentation hauen.

      Die ARD/ZDF-Onlinestudie befragte Internetnutzer, warum sie sich (bisher) nicht für eine Mit-gliedschaft in einem sozialen Netzwerk entschieden haben. 73% gaben demnach an, dass sie Angst vor Datenmissbrauch haben, 72% möchten im Internet nicht auffindbar sein. Für 76% sind Communitys uninteressant bzw. bieten keine Vorteile, während 33% die Vorteile und Möglichkeiten nicht kennen. Ebenfalls 33% gaben an, dass sie niemanden kennen, der in einer Community angemeldet ist, 54% ist der Aufwand zu groß und 94% geben an, dass sie mit ihren Freunden auf anderen Wegen kommunizieren. Aufgeteilt nach den Altersgruppen steigt die Zustimmung zu den oben genannten Punkten mit dem Alter an, was einhergeht mit den Statistiken der eigentlichen Nutzung von sozialen Netzwerken, bei der die Anzahl der Nutzer mit steigendem Alter abnimmt [Busemann, Katrin; Gscheidle, Christoph (2011): Web 2.0: Ak-tive Mitwirkung verbleibt auf niedrigem Niveau. In: Media Perspektiven (7-8/2011), S. 360–369. Online verfügbar unter http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/0708-2011_Busemann_Gscheidle.pdf. S. 368].
      Und das mag für eine Schulpräsentation nun overkill sein, aber hol dir wenigstens ein paar Informationen aus den genannten Quellen raus, viele sind öffentlich einsehbar. Du brauchst halt schon Quellen in deiner Präsentation, dich hat ja keiner nach DEINER MEINUNG über soziale Netzwerke gefragt, sondern du sollst präsentieren was sie sind, etc. Das kannst du nicht mit Antworten aus einem Forum schaffen.

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        #18
        Danke s1lvi!
        Ich werde mir die ganzen Quellen später mal in Ruhe durchlesen!
        Natürlich werde ich nicht ausschließlich Meinungen von RM-Usern als Vorlage nehmen, trotzdem schadet es nicht!

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          #19
          Naja, Meinungen in einer sachlichen Präsentation schaden schon. Du könntest einen Politiker zitieren, dessen Meinung über Facebook's Datenschutz eben diese kritisiert und von da aus die Fakten auflisten, aber von fremden, vollkommen irrelevanten Personen Meinungen zu präsentieren, was sie über Facebook denken, hat nichts mit wissenschaftlicher Arbeitsweise zu tun. Du bist zwar noch in der Schule, aber ich nehme mal an in einem höheren Jahrgang, da sollte man auf sowas definitiv verzichten. In der Uni hört der Professor spätestens bei der 2. zitierten Meinung auf zu lesen und lässt dich durchfallen. Das geht halt gar nicht.

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            #20
            1. Der Begriff "soziales Netzwerk" könnte sehr allgemein verstanden, ausgelegt und definiert werden. Falls es Dir aber um "soziale Netzwerke"/"social networks" wie Facebook und Co. geht, dann würde ich diese folgendermaßen beschreiben:
            Eine Plattform, die soziale Gefüge und Interaktionen innerhalb eines digitalen Netzwerks abzubilden versucht.

            2. Ja. Angemeldet bin ich bei Facebook, Google+, Diaspora, MySpace, studiVZ und schülerVZ (weil ich alte Accounts nicht lösche. xD) Ich nutze Fb und G+ täglich, Diaspora gelegentlich und den Rest gar nicht mehr.

            3. Chancen bezüglich der Entwicklung/Verbesserung sozialer Netzwerke oder die Chancen, die sich einem User bieten? Letzteres ist ja eig. obv.

            4. -

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              #21
              2. Facebook, google+, studivz (lol).

              3.chancen: paX' anstupstaktik obv.

              4.-

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