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also für informatik hat mir der mathe vorkurs an der tu berlin _NICHTS_ gebracht. weder lineare algebra im 1. noch analysis im 2. haben auf irgendwas davon bezug genommen.
mir wurde auch erzählt, dass es extrem langweilig war :D hab trotzdem ein schlechtes gewissen, dass ich mich da nicht eingeschrieben hab.
es is nicht unbedingt langweilig. die erste hälfte vom kurs kann man quasi vergessen, ist alles einfache schulmathematik (die man drauf haben sollte, sonst kann man sich schonmal auf 70+ stundenwoche einstellen wenns dann wirklich losgeht), aber danach ist das niveau ganz ok. ich glaube die letzten 2-3 vorlesungen waren schon bisschen schwerer, aber verglichen mit dem wirklichen semesterniveau immernoch ein witz (hi @thegi1) und hat wie gesagt auch inhaltlich damit nichts zu tun.
deep, du hast irgendwas falsch gemacht :D
ana1 + lina kann man als vorkurs (early-bird) machen, wenn man die klausur besteht, hat man das ganz normal bestanden und muss es im semester nicht mehr machen.
welchen kurs hast du denn belegt?
vor 2 jahren war der early-bird kurs (abgesehen vom unterrichtsstoff...) ziemlich cool. ka wie es letztes/dieses jahr war
falls es dich beruhigt, thegi1 ist mmn das schwerste im thegi-zyklus
jedenfalls gut zu wissen, dass readmore überall ist :D
ne den meine ich gar nicht. early bird soll wohl ganz gut gewesen sein und damit hat man ja auch direkt lina und ana1. es gibt aber noch einen anderen mathe vorkurs, der geht nicht so lang wie early bird und soll einfach nur kurz auf das 1. semester vorbereiten. hier ist die website dazu:
http://www.moses.tu-berlin.de/Mathematik/index.php?id=56
also mich fickt der mathevorkurs zur zeit auch ziemlich. war zweimal nicht da und komme nicht mehr wirklich rein :y
Zitat von Billy Mays
Bekannter von mir hat n Doktor in Biochemie und selbst er meinte der Vorkurs damals sei zu dem Zeitpunkt völlig übertrieben
weil man in biochemie auch so viel mathe braucht und ein doktor da etwas aussagen würde. du weißt, dass 90% der biochemie-studenten einen doktor machen? :D
Den Vorkurs sollte man nicht ueberbewerten. Die Matheveranstaltungen fangen ohnehin bei 0 an. Es geht beim Vorkurs darum, den Neustudierenden mathematisches Denken naeher zu bringen und ihnen einen Vorgeschmack auf das Tempo zu geben.
also mich fickt der mathevorkurs zur zeit auch ziemlich. war zweimal nicht da und komme nicht mehr wirklich rein :y
Zitat von Billy Mays
Bekannter von mir hat n Doktor in Biochemie und selbst er meinte der Vorkurs damals sei zu dem Zeitpunkt völlig übertrieben
weil man in biochemie auch so viel mathe braucht und ein doktor da etwas aussagen würde. du weißt, dass 90% der biochemie-studenten einen doktor machen? :D
ich denke schon, dass biochemiker eine weile mathe haben
ich würde es eher verdächtig finden WENN man im vorkurs zurecht kommt. man kommt aus der schule (eventuell sogar mit nem jahr pause dazwischen) und alle fühlen sich wie helden weil sie n gutes abitur hatten oder gelernt haben wie man funktionen im RxR ableiten kann :)
vorkurs ist eben schon uni-niveau da wird ein prof der sich nicht wehrt abgestellt um mal die ersties zu fisten bzw ein doktorand oder fertiger diplomer. und die sprechen eben schon die sprache der uni und nichtmehr der schule, von daher ist vorkurs eben eine kostprobe wie es an der uni zugeht. und dieses neue tempo lernt man dann in der regel bis weihnachten (oder man kommt nach weihnachten nichtmehr und bricht ab).
Natürlich sitzt (fast) niemand im Vorkurs ohne drei Fragezeichen auf der Stirn, ich beziehe mich aber auf zwei Sachen
- Man sollte die Konzepte aus dem Vorkurs zu Hause nacharbeiten, wer dann immer noch nicht durch fundamentale Sachen wie Abbildungen (injektiv/surjektiv), Mengenoperationen, Quantoren etc. durchsteigt sollte nochmal gut über seine Studienwahl nachdenken
- Man muss mit dem Definition->Satz->Beweis Schema zurechtkommen, d.h. mit der stark formalisierten Methodik.
In der Schule wird Mathematik ja hauptsächlich intuitiv / anschaulich erklärt und Mathematik wird dargestellt als Anwendungsaufgabe ("leite ab", "leite auf", "finde Extrempunkte" etc.), während Mathe an der Uni eben formalisiert betrieben wird und das Hauptaugenmerk auf Beweisen liegt.
Das sind zwei Punkte die mMn auch schon im Vorkurs klarwerden, man muss da einfach nicht bis Weihnachten warten um dann abzubrechen ..
ok das unterschreibe ich so und geb dir recht :)
injektiv->surjektiv sollte man mögliochst bald fressen (und nimmer vergessen^^), nicht nur die def->satz->beweis geschichten sind lustig, sondern: mit lemma 3.41 folgt nach satz 3 unter zuhilfenaahme hilfssatz 1.5 und dem lemma von schurr die behauptung direkt, rest folgt bzw trivial :D
... Du hast die wesentlichen Beweismethoden " Unter Zuhilfenahme von Satz 3.14 und durch scharfes hinsehen erhalten wir"/"Wie man leicht sieht"/"trivialerweise gilt"/"Sei a ein Punkt b, wir nennen ihn c"/"Das ist eine Hausaufgabe" vergessen ^^
Thema Vorkurs: Vor meinem Mathestudium hatte ich auch so einen spaßigen Vorkurs ... Informatik hat etwas gebracht ... Der eigentliche Mathematikvorkurs war aber eher sinnlos ... war aber auch nur darauf ausgelegt, Schulwissen zu wiederholen und noch nicht "mathematisch"
Tipp fürs ganze Mathestudium: Schreibt nicht zuviel ... Genau anschauen was man gegeben hat und was man beweisen möchte und auch retrospektiv immer versuchen zu verstehen, warum man welche Vorraussetzungen braucht und wo sie benutzt werden ... nicht "wild losrechnen" ...
Hab grad wieder eine Klausur korrigieren dürfen ... daher muss ich das an der Stelle mal anmerken ;-)
nicht unterschätzen im vorkurs darf man den sozialen aspekt: man lernt die leidensgenossen kennen und kann erste kontakte fürs studium knüpfen, und wenn man die richtigen kollegen da gleich erwischt ist das nicht in gold aufzuwiegen
also mich fickt der mathevorkurs zur zeit auch ziemlich. war zweimal nicht da und komme nicht mehr wirklich rein :y
studierst du nicht medizin? warum zur hölle mathematik-vorkurs :D
ja, studiere medizin, aber "begleite" meine freundin und ich dachte mir, dass es mit sicherheit nicht schaden kann und es evtl gebraucht wird. habe aber mit ein paar medizin-studenten gesprochen und die meinten, dass man sowas absolut nicht braucht und deshalb schmeiße ich den vorkurs jetzt auch endgültig hin :D
... Du hast die wesentlichen Beweismethoden " Unter Zuhilfenahme von Satz 3.14 und durch scharfes hinsehen erhalten wir"/"Wie man leicht sieht"/"trivialerweise gilt"/"Sei a ein Punkt b, wir nennen ihn c"/"Das ist eine Hausaufgabe" vergessen ^^
Haha, sehr gut :D
"Beweis: Hausaufgabe." ist echt der Klassiker aller Beweismethoden :D
Zitat von narf
Tipp fürs ganze Mathestudium: Schreibt nicht zuviel ...
Kann man auch auf die Vorlesungen beziehen, konnte nie verstehen warum 90% meiner Kommilitonen (trotz Skript) während der ganzen Vorlesung nur mit Abschreiben beschäftigt waren, anstatt einfach mal mitzudenken was der Prof. macht ..
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