Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gefahren von World of Warcraft

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #91
    Zitat von Nichtübersetzt
    Doch, wurde irgendwo schon genannt, glaube ich, aber ging zu sehr unter.
    Haha, aber du bist so intelligent? Hast meine Posts doch nichtmal gelesen (: Computerspielsucht als Ergebnis von Depressionen hahahaha, haha :D :D Wenn überhaupt dann ist es anders rum, wobei ich mich doch sehr gegen das wort "Computerspielsucht" streube. Soziale Isolation ist nie gut, erst Recht nicht wenn sie länger anhält. Das liegt aber nicht an dem Medium (ob jetzt WoW am PC oder irgendwelche Sendungen im TV oder whatever) sondern entweder halt an dem anfälligen Individuum oder an dem Sozialen Umfeld.

    Aber auch das schreib ich nicht zum ersten mal. Brauchst übrigens gar nicht antworten, auf deinen nonsens werd ich, warscheinlich, eh nicht antworten.

    Kommentar


      #92
      Kaufen Sie sich selber WoW und zeigen sie Ihrem Sohn, dass Sie mit ihm zusammen spielen moechten. Da er 14 Jahre alt ist, wird er es ihm peinlich sein, zusammen mit seiner Mutter ein Spiel zu spielen und von alleine aufhoeren.

      Kommentar


        #93
        Also was bei mir eher das ausschlaggebende war, dass mehrere leute von der gilde (die ich auch privat kennen gelernt hatte), aufgehört haben. ohne diese leute wäre ich nie süchtig geworden und hätte nicht so oft gespielt. Also eventuell irgendwie man die leuten mal reden.

        seit 3 jahren clean btw :D

        Kommentar


          #94
          Ich war mit 14 auch einige Zeit, 3-4 Monate lang, computersüchtig. Das ,,Problem'' war auch ein MMORPG, jedoch nicht World of Warcraft.

          Grundsätzlich ist es erst einmal natürlich falsch die Schuld beim Spiel zu suchen. Man kann wohl nicht von der Hand weisen, dass Online Rollenspiele sehr fesseln können, sie machen jedoch einen sozial gefestigten und in der ,,realen'' Welt verwurzelten Jugendlichen nicht zu einem Süchtigen.

          Die Probleme liegen also in der Regel woanders, weshalb man mit Verboten allein wahrscheinlich gar nichts erreichen kann. Ich würde aber auch nicht die Schuld zwangsläufig bei den Eltern suchen, schließlich ist ja bekannt, dass man es in der Pubertät, auch mit guter Erziehung, nicht immer ganz einfach hat.

          Bei mir sind Verbote ( die auch irgendwann nicht mehr konsequent, später dann gar nicht mehr eingehalten worden) jedenfalls ins leere gelaufen. Nach den 3 oder 4 Monaten habe ich von selbst aufgehört, weil mir das Spiel keinen Spaß mehr gemacht hat.

          Ich vermute mal, dass es vielen ähnlich ergehen wird. Die Phase der Sucht hat im jugendlichen Alter, wenn man noch zur Schule geht, sicher früher oder später ein Ende. Gefährlich könnte es nur werden, wenn sich dieses Ende eben nicht von allein abzeichnet und die Vernachlässigung des realen Lebens einen kritischen Punkt erreicht. Schlechtere Leistungen in der Schule und der seltene Kontakt mit Freunden sind das meiner Meinung nach jedoch nicht, sondern in gewisser Weise normal für Jugendliche in dem Alter, sprich : es geht vorrüber. Kritisch wird es in meinen Augen dann, wenn man z.b. anfängt regelmäßig die Schule zu schwänzen. Dann sollte man denke ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

          Wichtig zu erwähnen scheint mir außerdem, dass so eine Phase der Computersucht ja nicht nur negative Dinge mit sich bringt. Man lernt sich mit einer Sache, auch wenn es bloß ein Computerspiel ist, intensiv zu beschäftigen. Man hat etwas auf das man sich nach dem Aufstehen, in der Schule, oder Abends beim ins Bett freuen kann, eine erfüllende Tätigkeit eben. Generell ist das eine Erfahrung, über die man im Nachhinein viel Nachdenken und reflektieren kann und grade für Jugendliche in der Pubertät auch zur Charackterbildung beitragen kann.

          Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich möchte nichts schönreden oder Computersucht in irgendeiner Weise heroisieren. Sicherlich kann es für die Betroffenen und Angehörigen eine schlimme Sache sein, jedoch glaube ich, dass sich viele Eltern einfach zu viele Sorgen machen und übersehen, dass stundenlanges sitzen vor dem Computer eben auch ,,normal'' sein kann, grade in dieser Phase von 13-16 und damit verbundene Erscheinungen wie schlechtere Schulnoten auch vorrübergehen.

          Kommentar


            #95
            guter beitrag rkill.

            wie viele andere hier habe ich auch ziemlich lange wow gespielt (war ca. in dem alter wie das kind des tes) und dann ist es einfach langweilig geworden weil der anspruch so niedrig ist. jeder dumme kann in wow gut sein.



            am besten wäre es wenn man es ihm selbst austreiben könnte.

            hat er denn andere interessen? wenn man es schafft, ihm fußball, basketball, tennis, tischtennis, radsport, kartsport, handball oder was weiß ich (was macht in dem alter denn noch spaß außer sport?) schmackhaft zu machen, dann wird er nicht mehr lange an wow denken.

            aber einfache verbote bringen meiner meinung nach nichts. dann wartet man nur verzweifelt darauf, dass man wieder spielen darf und würde für extrazeit alles tun.
            der sucht allerdings hilft das kein bisschen.

            Kommentar


              #96
              Zitat von Xeeran
              Taschengeldentzug hat auch anderweitige Nachteile, da er dann ein soziales Leben in der Realität nicht pflegen kann oder wie kauft er sich am Wochenende beim Feiern was zu trinken? Von daher wäre auch diese Maßnahme kontraproduktiv.
              Mit 14 Taschengeld versaufen? :D

              Kommentar


                #97
                Zitat von e N t e
                Zitat von Xeeran
                Taschengeldentzug hat auch anderweitige Nachteile, da er dann ein soziales Leben in der Realität nicht pflegen kann oder wie kauft er sich am Wochenende beim Feiern was zu trinken? Von daher wäre auch diese Maßnahme kontraproduktiv.
                Mit 14 Taschengeld versaufen? :D
                spätentwickler?

                Kommentar


                  #98
                  http://www.gamasutra.com/view/feature/3085/behavioral_game_design.php

                  Kommentar


                    #99
                    habe zwar wow nie gespielt, aber auch zu viel zeit in meiner jugend mit dem pc verbracht.
                    meine meinung:

                    - verbote bringen nichts
                    - versuchen, andere Interessen zu wecken. Ich zB. hatte genügend andere Interessen, nur ist es oft daran gescheitert, dass meine eltern zu geizig waren, und es ihnen eigentlich auch recht egal war, was ich mache solange ich nicht am pc saß. Hier gehört einfach auch dazu, dass Eltern ihre Kinder in Sachen, die wichtig für Ihre Entwicklung sind, finanziell und auch zB durch Fahrtleistungen unterstützen.
                    - versuchen, im Gespräch positiv und objektiv zu bleiben, nörgeln etc bringt meistens nichts.
                    - wenn zu hause kein gespräch zustande kommt, ist es oft wirksam, ihn rauszulocken (ausflug etc), und mit ihm außerhalb der gewohnten umgebung über sein Problem zu sprechen.

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X