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Erstens mal sind Disziplin, Durchhaltevermögen und ordentliche Planung eben auch Talente, die nur wenige Leute haben. Die Leute die meinen ihre Natuwissenschaft ist so viel anspruchsvoller würden es eben nicht schaffen sich diszipliniert hinzusetzen und 8 Stunden auswendig zu lernen.Zitat von hybris
nein, soll nicht arrogant klingen, aber ist leider einfach so, dass das medizin studium relativ einfach für eine naturwissenschaft ist. Es gibt kein Fach welches wirklich aussiebt um die vollidioten auszufiltern, die einzige wirkliche Hürde am medizin studium ist überhaupt erst reinzu kommen, danach ist es nicht mehr wichtig ob du intelligent bist (es hilft nur dabei, weil du unmengen an lernzeit sparst) sondern einfach nur inwieweit du auswendig lernen kannst, daher würde ich schon sagen das eig. jede andere naturwissenschaft anspruchsvoller ist als das medizin studium. Wie es dann im Beruf aussieht, ist was ganz anderes, dort denke ich das Medizin zu den anspruchsvollsten tätigkeiten überhaupt gehört, leider wird das nicht durch das Studium vermittelt bzw. auch einfach nur "auswendiglerner" durchs studium gelassen die dann im Klinkalltag versagen.
Wie definiert man bitte Anspruch? Wenn nur wenige es machen können muss es offensichtlich schwer sein. "Ich könnte wenn ich wollte" gilt eben nicht.
Außerdem schließt auswendig lernen Intelligenz nicht aus. Man erspart sich durch Intelligenz und Aufnahmefähigkeit eben viele Lernstunden, die andere zusätzlich brauchen um das selbe zu lernen. Das ist der unterschied zwischen 4 Stunden am Tag und 10 Stunden am Tag lernen. Bei Medizin muss man auch als intelligente Person viele stunden stupide auswendig lernen, erspart sich dann aber immerhin Zeit.
Natürlich gibt es Medizinstudenten, deren soziale Kompetenzen in der Klinik schlechter sind, aber das liegt weder an mangelnder Intelligenz noch am auswendig lernen. Willst mir doch nicht erzählen, dass die intelligenten Naturwissenschaftler mit ihrem anspruchsvollen Studium super soziale Kompetenzen haben...
Im klinischen Abschnitt des Medizinstudiums und spätestens im PJ bekommt man genug Kontakt mit Patienten und dem klinischen Alltag. Es auch genug Kurse für Patientenkontakt, Psychologie und Soziologie. Nur wie soll man sowas bitte qualitativ bewerten? Es ist eben nur möglich die fachliche Kompetenz gescheit zu prüfen. In den mündlichen/praktischen Prüfungen im Staatsexamen sieht man auch nur einen kleinen Ausschnitt des Patienten- und Arbeitsverhaltens der Studenten.
Wie eine Person sich nach dem Studium wirklich auf dem wirklichem Arbeitsplatz anstellt ist eben in keinem Studiengang wirklich zu prüfen.
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Wer Medizin als stupides Auswendiglernen versteht, hat keine Ahnung wieviel Denkarbeit dahintersteckt. In der Vorklinik mag das mit dem Auswendiglernen noch stimmen, doch auch da gilt es schon komplexe Vorgänge im Menschen zu verstehen (auch wenn man die Prüfungen sicher bestehen kann, ohne das wirklich verstanden zu haben). Hat man einmal ein bestimmtes Grundwissen, kann man sich viele Sachen super herleiten. Allein ein bei gegebenen Laborwerten Differentialdiagnosen zusammenzustellen braucht viel Denkarbeit. Das ist auch der Grund warum die Qualität der Ärzte extrem variiert. Es gibt die leute, die kommen mit ihren 10 standard-Krankheiten (die es eigentlich in jedem fach gibt) super klar, kommt allerdings was anderes versagen sie, weil sie einfach die nötigee transferleistung nicht erbringen können.
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Jo, habs falsch verstanden. Ich bin auf Platz 248 in ganz Niedersachsen und 145 Plätze wurden insgesamt für die Abiturbestenquotenliste "abgearbeitet"Zitat von o)Grav1tyBin mir ziemlich sicher, dass Göttingen keine 600 Leute pro Semester aufnimmt...
Die ~130 sind entweder die Leute im Auswahlverfahren der Hochschule oder sogar die gesamte Studienplatzzahl. Ich tippe auf letzteres.
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ungewöhnlich.. ich wurde von einigen außenstehenden geflamed, besonders von leuten die extrem viel gelernt haben und schlechter waren als ich :/ naja neid..Zitat von Amy Farrah Fowleralso ich kenne in meinem freundeskreis wirklich einen fall:
abi 1,9 (ka wie, aber er hat mit wartesemestern einen platz bekommen) , der typ rafft null.
in der schule hat der nur auswendig gelernt. (24/7 versteht sich)
ich hab dem typen sogar mathe und physik nachhilfe gegeben und um selbst die einfachsten sachen wie ableiten zu raffen hat er sooo lange gebraucht.
wenn jeder so viel lernen würde, wie er während dem abi, dann würde jeder 1,0 machen.
ich bin ja ehrlich gesagt ein fan von so leuten, die null! lernen und trotzdem ein gutes abi machen. mit keller lernen kann jeder gute noten schreiben. das ist keine kunst
naja auf jeden fall ist der typ schon im 4. semester und irgendwie schafft er die prüfungen.
neulich hat er mir erzählt, dass er kein blut sehen kann und ihn irgendwie die arbeit am menschen auch nicht liegt. (olololool?! aber er will arzt werden?)
ich meine so einer wird später auf die menschen losgelassen.
da kann man nur hoffen, dass er so ein chilli milli hausarzt wird, wo man zum attest hingeht. aber im klinik alltag würde so jmd leute umbringen
diejenigen die besser waren als ich hats n bisschen gejuckt, zumindest die die mehr aufwand betreiben mussten, aber die konnten sich ja immernoch besser fühlen :D
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