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jedoch: ich könnte mir vorstellen, dass es vor einiger zeit auch die partizip-form: "gestriffen" gegeben hat. ähnlich ist es mit "erschrocken / erschreckt". das hat mit der assimilation der unregelmäßigen verben zu tun.. siehe bsp des verbes backen. hier gab es früher die präterialform "er buk", heutzutage ist die form "er backte" gang und gäbe.
ähnlich kommt es auch in partizipialformen zu assimilationen.
von daher ist es möglich, dass es im früheren sprachgebrauch die form "gestriffen" gab, ist aber heute wohl nicht mehr usus.
habe für dich nochmal im mhd. wörterbuch nachgeschaut - keine ahnung, ob dich das überhaupt interessiert, da es im heutigen sprachgebrauch eh "gestreift" heißt, aber es gab tatsächlich mal folgende partizipialform:
"streifen; swv. [schwaches verb] intr. [intransitiv] streifen, gleiten; streifen, ziehen , marschieren; mit dem streichgarn fischen - tr. [transitiv] abhäuten"
unter "striefen" findet man doch tatsächlich folgenden eintrag (das ist ja der interessante):
"striefen stv. [starkes verb] II, 1 streifen."
streifen hatte also im mhd. sowohl eine schwache verbform als eine starke verbform, vermutlich hat schon da die von mir angesprochene assimilation zur schwachen verbkonjugation eingesetzt. sehr wohl gab es aber mal die präterialform "striefen" und somit auch eine ähnliche partizipialform, welche dem heutigen "gestriffen" ähneln würde.
je nachdem ob du verletzt wurdest oder nicht. also ob der vorgang, der in der vergangenheit passiert ist und in der vergangenheit abgeschlossen ist, noch auf das hier und jetzt nachwirkt. (in form z.b. von nem schmerzenden arm)
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