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Letzte Saison - Wenn es Zeit ist zu sterben.

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    Letzte Saison - Wenn es Zeit ist zu sterben.

    ...so heißt die 90 minütige Dokumentation, die um 22:45Uhr (bis 00:15Uhr) in der ARD zu sehen ist.


    Inhalt:
    Spoiler: 
    An einem schönen Sommertag beginnt für Gisela Zeller ein Alptraum. Der Oberarzt Dr. Matthias Rilling vom St. Josefskrankenhaus Freiburg diagnostiziert bei ihr Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nur elf Tage, nachdem sie in Ruhestand gegangen ist.

    Wie reagieren Gisela Z. und ihre Angehörigen auf die katastrophale Nachricht? Zu welcher Behandlung entschließt sie sich? Was raten ihr die Ärzte?

    Dr. Rilling wird täglich mit dem Sterben konfrontiert. Wo soll der Arzt noch eingreifen, wo hilft er dem Patienten, wo verlängert er nur unnötig Leiden? Diese Fragen beschäftigen Dr. Rilling seit Jahren. Er selbst, sagt er, würde an Frau Zellers Stelle nichts machen. "Ich weiß, was wir den Patienten damit antun", meint er. Deshalb hat er auch seinem 96-jährigen Vater geraten, nicht in die schwere Magenkrebs-Operation einzuwilligen. Vater und Sohn sind sich bewußt: Dies ist der letzte Sommer, den sie noch miteinander erleben dürfen.
    Quelle: http://programm.ard.de/TV/daserste/letzte-saison---wenn-es-zeit-ist-zu-sterben/eid_281066567670910#top


    Vielleicht interessierts ja den ein oder anderen.

    Diskussionsgrundlage:

    Habt ihr schon mal einen engen Kontakt zu jemanden gehabt, der in absehbarer Zeit sterben wird - genauer gesagt: dem man gesagt hat, er würde nicht mehr lange leben?
    Was unternimmt man mit solchen totkranken Menschen?

    - Geht man einen ganz normalen Alltag nach und versucht zusammen so das Unausweichliche kurzzeitig zu vergessen?
    - sollte man etwas Spezielles zusammen unternehmen?

    Wie sehen eure Meinungen diesbezüglich aus?


    zu mir:
    Meine Oma hatte einen langen, sehr langen Leidensweg und starb dann von heute auf morgen doch völlig überraschend. Sie hatte Lungenprobleme und hustete immer Schleim und so weiter. War sehr ekelhaft und alles. Trotzdem habe ich versucht, mit ihr so normal wie möglich umzugehen, obwohl ich mich sehr geekelt habe. Das Schlimme war allerdings, dass ihr es selber so unfassbar peinlich war. Wenn die anderen dann wegschauten, dachte sie manchmal etwas Falsches über einem. wollte meine Oma aber nicht so hustend und leidend in Erinnerung haben. Deswegen schaute insbesondere ich gern mal in die andere Richtung, wenn es wieder losging.

    Im Nachhinein bereue ich so einiges. Dass ich z.b. nicht öfter da war o.ä.
    Hätte viel mehr mit ihr machen können. Doch der Ekel/das Unwohlsein war einfach zu groß. Dazu kam das angesprochene Leid, welches meine Oma immer empfand, wenn andere ihr dabei zuschauten...dabei war sie so stolz auf ihre Enkel.... :(

    #2
    Nachbar von Eltern hat Krebs und immer wenn ich da bin sehe ich wie hart der abbaut. Ist schon heftig, weil ich ihn eigentlich mein ganzes Leben lang gekannt habe und er sehr chillig drauf ist (ist sogar Holländer).
    Hab aber keine Ahnung was ich ihm sagen soll. Da sag ich lieber nix

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      #3
      Mein Onkel ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben...Sowas wünsch ich niemandem.

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        #4
        Tante - Brustkrebs tot
        Oma - auch nach schwerer krankheit tot
        andere Oma - Leukämie

        wenn ich wüsste ich hätte nur noch paar woche und wäre in der lage würde ich mein leben in vollen zügen genießen (wie in dem einen film mit den 2 alten männern). Bevor ich richtig rapide abbaue würde ich mir wahrscheinlich das leben nehmen.

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          #5
          Ex Kollegin/freundin hatte bauchfellkrebs und muss nun mit den folgen leben.
          Sie ist erst 24 Jahre. :(

          Ich weis nicht wie lange sie noch lebt.

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            #6
            die Alde ist sehr strange ...

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              #7
              @Laas

              wie heißt denn der film?



              vllt weiss es ja auch jmd anderes

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                #8
                hab im Entferntesten beim Zivi sowas mitbekommen, als ne Fitte Patientin (so 50 55 rum glaub ich) ne Darmkrebsdiagnose oder sowas Ähnliches bekommen hat und war glaub ich sehr wahrscheinlich dass sie stirbt
                Weiss noch, wie wir mal geredet haben und sie irgendwann in nem spontanen Anflug einer Verzweiflung meinte, sie will noch nicht sterben :( SChon viel zu krass, da kannste auch iwie nix sagen

                Auf jeden Fall hart, sowas an einer nahestehenden Person mit durchmachen zu müssen. Will ich mir nich vorstellen

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                  #9
                  Meine Mutter hatte Brustkrebs und die Ärzte gaben sagten uns, dass sie noch ungefähr 10 Tage zu leben hat. Sie wurde in einem Krankenbett nachhause geliefert. Sie dachte es ist alles in Ordnung, stand aber unter Morphium. Groß unternehmen konnte man nichts, da der Krebs soweit all ihre Organe befallen hatte. Sie konnte nicht mehr richtig atmen, da sie Wasser schluckte, deswegen gingen große Sachen nicht mehr, bzw. kam sie garnicht mehr aus dem Bett raus. Ich war 24h bei ihr und habe ihr Nachts Bücher gelesen und bin, soweit es ging, neben ihr geschlafen ( Das Bett war ziemlich groß ). Nach 7 Tagen ist sie eines morgens verstorben. Grund hierfür war Organschaden. Die betreunde Ärztin meinte, dass sie keine Schmerzen hatte ( Ich weiß bis heute nicht, ob sie die Wahrheit gesagt hat ). Ich kann mich nur noch an ihre letzten Worte erinnern. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll, aber sie dachte immer, dass sie Gesund werden würde. In ihren letzten Worten hat sie gesagt, Erkan - ich sterbe ( Erkan ist mein Vater ). Also muss sie ja irgendwelche Gefühle gehabt haben, wenn sie schon wusste, dass sie kurz vor dem Tod stand. Ob es Schmerzen waren oder nicht, weiß ich nicht. Sekunden später war sie Tod. Frage mich bis heute, wie sie wusste, dass sie in den nächsten sekunden sterben wird. Das ist nun 10 Jahre her.

                  Großartig was Unternehmen konnten wir wie gesagt nicht. Sie war aber keine Sekunde alleine. Ist zwar 10 Jahre her, aber nun triffts mich doch etwas :) Mama, ich liebe dich!:)

                  sorry, wenn es ot war..

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                    #10
                    mein opa hatte leberkrebs+war diabetiker. das letzte mal hab ich ihn 2 wochen vor seinem tot gesehen. es war klar, dass er bald sterben würde und man war kurz davor ihn auf ein sterbezimmer zu verlegen. man hatte ihm grad den fuss amputiert und er stand unter so starken schmerzmitteln, dass er mich nicht mehr erkannt hat (er hat nur noch meine mutter, meine oma und meine tante erkannt). hat mich gut mitgenommen und wollte deswegen auch nicht nochmal hin (war 14 zu der zeit).

                    später im zivi hab ich nen jungen mit muskelschwund betreut. kinder mit muskelschwund werden ja nicht alt und ich hab später erfahren, dass es ein kleines wunder ist, dass er überhaupt eingeschult wird und das er wohl auch nicht mehr so lange zeit hat, bis er sterben würde. der kontakt nach dem zivi ist aber natürlich abgebrochen, aber der junge wusste nichts von seinem schicksal. er wusste nichma, dass er muskelschwund hat. zu dem zeitpunkt saß er im rollstuhl (er konnte nie laufen).

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