Zitat von jazze
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mir gehts genauso
bin gut im studium, gute praktika bis jetzt gehabt usw
ich werde wohl nach dem studium ganz gut verdienen und im grunde eine "bilderbuch karriere" führen
und was habe ich davon: im grunde nichts.. (ok materielle dinge)
was habe ich geopfert: zu ziemlich die letzten paar jahre. jeder der hier auch (maschinenbau) o.ä. studiert weiß was ich meine..
bin zwar kein nerd und mach auch viel neben dem studium, aber besonders vor prüfungen kann ich echt 4-5 wochen kellern.
in den semesterferien hat man dann praktikum
wenn ich mir dagegen freunde anschaue, die eine ausbildung machen:
montag-mittwoch= 6.30-14.30 chillig arbeiten
donnerstag-freitag= chillig berufsschule
kaum lernen
man kann dort vorallem abschalten, weil feierabend auch feierabend heißt
im studium denkt man wirklich 24/7/365 an uni.
ich hab nur uni im kopft ;( uni uni uni uni uni uni
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viele beiträge sind hier meiner meinung nach sehr polemisch und pessimistisch
kann eure aufregung nicht teilen
und wenn euch keine zeit für soziale kontakte bleibt dann solltet ihr eure prioritäten verschieben
wer keine zeit hat muss sich welche nehmen
kann also zustimmen dass es im leben nicht darum gehen sollte rücksichtslos karriere zu machen
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gut ich weiß ja nicht was du studierst, califuckinfornia?
aber in maschbau und generell ing fächern heißt idr "nicht massiv lernen" = "durchfallen"
was nicht heißt dass man gar kein leben hat, aber ich würde mal vermuten, dass ich wohl so eine 50-60h arbeitswoche habe. vor prüfungen deutlich mehr und während bac,master,dipl arbeit null leben
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3-4 stunden lernen für eine klausur und trotzdem nur 12-13 punkte? :OZitat von scarfixich selbst bin jemand, der sich einfach keinen druck macht und sich auch keinen druck machen lässt. das mag aber auch an der tatsache liegen, dass mir so sachen wie schule und klausuren nie schwer gefallen sind.
Notentechnisch gehörte ich immer zum oberen drittel, obwohl ich nie länger als 3-4 stunden für ne klausur gelernt habe. ich war dann zwar nie klassenbester, aber ich hab mich auch mit 12 oder 13 punkten zufrieden gegeben, weil ich weiß, dass ich für mehr punkte wohl mehr hätte lernen müssen. und darum gönne ich mehr punkte auch den leuten, die mehr lernen. aber ich frage mich dann immer, ob es sinnvoll ist so viel zu lernen?
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ich studier maschinenbau..Zitat von Amy Farrah Fowlergut ich weiß ja nicht was du studierst, califuckinfornia?
aber in maschbau und generell ing fächern heißt idr "nicht massiv lernen" = "durchfallen"
was nicht heißt dass man gar kein leben hat, aber ich würde mal vermuten, dass ich wohl so eine 50-60h arbeitswoche habe. vor prüfungen deutlich mehr und während bac,master,dipl arbeit null leben
klar in der prüfungszeit hat man einen hohen lernaufwand
über den rest des semesters kann ich mich aber nun wirklich nicht beklagen
und in den ferien geh ich arbeiten weil mir sonst zu langweilig wird
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hier stand mist. unter diesem beitrag steht noch größerer mist.
//e: mimimi mein studienfach ist das allerallerschwerste. ich armer bachelorstudent.
//e2: niemand versteht mich, dabei will ich doch nur so erfolgreich sein wie mami und papi mimimi
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maschbau ist ja wohl "härter" als jura... lol
ein mechanik prof bei uns -hat auch medizin studiert- lästert da teilweise ab. wobei ich zu medizin nichts sagen kann. da muss man sicherlich mehr auswendig lernen, während man in maschbau viel verstehen muss.
cali: uni? fh? welche? wann machst du praktika, wenn nicht in den ferein?
bei uns sind die prüfungen schon in den ferien!
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fhZitat von Amy Farrah Fowlermaschbau ist ja wohl "härter" als jura... lol
ein mechanik prof bei uns -hat auch medizin studiert- lästert da teilweise ab. wobei ich zu medizin nichts sagen kann. da muss man sicherlich mehr auswendig lernen, während man in maschbau viel verstehen muss.
cali: uni? fh? welche? wann machst du praktika, wenn nicht in den ferein?
bei uns sind die prüfungen schon in den ferien!
3 monate praktikum schon im sommer vorm ersten semester abgehakt
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ok (ohne fh's hier belächeln zu wollen)
kenne selbst leute, die von der tum zur fh münchen gewechselt sind und immer erzählen wie geil es ist, dass sie so viel mehr zeit haben und weniger lernen müssen.
an ner "normalen" tu hat man halt schon 15-18 wochen pflichtprakitkum
(6-8 wochen vor dem studium und den rest im studium)
sicherlich macht man sich den stress auch selbst bzw. man verstärkt ihr noch, weil man versagensängste hat.
bei mir ist das ding, dass in meiner family alle recht erfolgreich sind und irgendwie habe ich da den druck später auch mal irgendwo einen krassen job zu haben. nicht dass der druck von außen kommt, aber man macht ihn sich selbst weil man nicht als looser der familie dastehen will :D
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Das Problem ist imo nicht unbedingt die Leistung die erbracht werden muss (auch auf akademischem Niveau), aber auf jeden Fall die Erwartungshaltung aller. Die Ökonomisierung der Gesellschaft ist extrem, fast alles wird nur noch aus ökonomischer Sicht betrachtet. Sieht man u.a. auch oft an der Immigrationsdebatte, es wird dauernd darüber gestritten ob man Leute reinlassen sollte die Deutschland nicht wirtschaftlich nutzen usw.
Ich finde man merkt auch gerade an diesem Thema an der eigenen Haut, dass der Kapitalismus deutliche Schattenseiten hat und die Systemfrage nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte. Heisst nicht dass irgendwas bisher dagewesenes besser gewesen sein muss, aber das man sich weiter gedanken machen sollte oder vielleicht stärkere Regulierung erforderlich ist.
Die Kritik an faulen Menschen die sich auf dem Wohlstand unserer Gesellschaft ausruhen ist ebenfalls total aus dem Ruder gelaufen, richtet sich jetzt gegen fast alle nicht erfolgreichen und hat die alte Klassengesellschaft wieder sehr deutlich gemacht.
In Medien und Gesellschaft findet sich imo auch viel zu oft eine gewisse Ehrfurcht und Höhrigkeit vor der Oberschicht wieder, die in der Demokratie doch eigentlich nicht mehr existieren sollte. Insbesondere da Oberschicht ja auch nach wie vor nichts mit Verdientheit zu tun hat, siehe div. Menschen die nur als Erben oder durch gutes Aussehen reich geworden sind.
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