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3000 - Leistungsgesellschaft

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    #31
    Zitat von jazze
    jo 3000 beitrag in einem forum sehr wichtig und bedeutend.....
    deine sicht ist halt so was von eingeschränkt nur schwarz weis...es gehört viel dazu dass man in deutschland am existen minimum lebt...weiter deine sicht es gibt nur akademiker und hartz 4 sachmal gehst du auch mal unter leute und steckste dein kopf wirklich nur in buecher...
    raffst du die übertreibungen in seinem post nicht? und lass ihn doch 3000 posts machen, GENAU darum gehts hier doch in seinem thread, wenn er sich persönlich dazu endscheidet, seine zeit lieber im rm forum zu verbringen, dann ist das halt so und geht dich nun mal einen scheiss an...

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      #32
      Zitat von oLe
      es gibt nichts zu rebellieren da es uns eigentlich gut geht.
      es gibt aber nicht nur "uns". und weil die meisten sich nicht damit beschäftigen was bei anderen los ist, gibt es nichts zum rebellieren. wie will man auch 50.000 ideen in einer rebellion unterbringen?

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        #33
        mir gehts genauso

        bin gut im studium, gute praktika bis jetzt gehabt usw
        ich werde wohl nach dem studium ganz gut verdienen und im grunde eine "bilderbuch karriere" führen

        und was habe ich davon: im grunde nichts.. (ok materielle dinge)

        was habe ich geopfert: zu ziemlich die letzten paar jahre. jeder der hier auch (maschinenbau) o.ä. studiert weiß was ich meine..
        bin zwar kein nerd und mach auch viel neben dem studium, aber besonders vor prüfungen kann ich echt 4-5 wochen kellern.
        in den semesterferien hat man dann praktikum

        wenn ich mir dagegen freunde anschaue, die eine ausbildung machen:
        montag-mittwoch= 6.30-14.30 chillig arbeiten
        donnerstag-freitag= chillig berufsschule
        kaum lernen
        man kann dort vorallem abschalten, weil feierabend auch feierabend heißt

        im studium denkt man wirklich 24/7/365 an uni.
        ich hab nur uni im kopft ;( uni uni uni uni uni uni

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          #34
          viele beiträge sind hier meiner meinung nach sehr polemisch und pessimistisch

          kann eure aufregung nicht teilen
          und wenn euch keine zeit für soziale kontakte bleibt dann solltet ihr eure prioritäten verschieben
          wer keine zeit hat muss sich welche nehmen

          kann also zustimmen dass es im leben nicht darum gehen sollte rücksichtslos karriere zu machen

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            #35
            gut ich weiß ja nicht was du studierst, califuckinfornia?
            aber in maschbau und generell ing fächern heißt idr "nicht massiv lernen" = "durchfallen"
            was nicht heißt dass man gar kein leben hat, aber ich würde mal vermuten, dass ich wohl so eine 50-60h arbeitswoche habe. vor prüfungen deutlich mehr und während bac,master,dipl arbeit null leben

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              #36
              Zitat von scarfix
              ich selbst bin jemand, der sich einfach keinen druck macht und sich auch keinen druck machen lässt. das mag aber auch an der tatsache liegen, dass mir so sachen wie schule und klausuren nie schwer gefallen sind.

              Notentechnisch gehörte ich immer zum oberen drittel, obwohl ich nie länger als 3-4 stunden für ne klausur gelernt habe. ich war dann zwar nie klassenbester, aber ich hab mich auch mit 12 oder 13 punkten zufrieden gegeben, weil ich weiß, dass ich für mehr punkte wohl mehr hätte lernen müssen. und darum gönne ich mehr punkte auch den leuten, die mehr lernen. aber ich frage mich dann immer, ob es sinnvoll ist so viel zu lernen?
              3-4 stunden lernen für eine klausur und trotzdem nur 12-13 punkte? :O

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                #37
                Zitat von Amy Farrah Fowler
                gut ich weiß ja nicht was du studierst, califuckinfornia?
                aber in maschbau und generell ing fächern heißt idr "nicht massiv lernen" = "durchfallen"
                was nicht heißt dass man gar kein leben hat, aber ich würde mal vermuten, dass ich wohl so eine 50-60h arbeitswoche habe. vor prüfungen deutlich mehr und während bac,master,dipl arbeit null leben
                ich studier maschinenbau..
                klar in der prüfungszeit hat man einen hohen lernaufwand
                über den rest des semesters kann ich mich aber nun wirklich nicht beklagen
                und in den ferien geh ich arbeiten weil mir sonst zu langweilig wird

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                  #38
                  hier stand mist. unter diesem beitrag steht noch größerer mist.

                  //e: mimimi mein studienfach ist das allerallerschwerste. ich armer bachelorstudent.
                  //e2: niemand versteht mich, dabei will ich doch nur so erfolgreich sein wie mami und papi mimimi

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                    #39
                    maschbau ist ja wohl "härter" als jura... lol
                    ein mechanik prof bei uns -hat auch medizin studiert- lästert da teilweise ab. wobei ich zu medizin nichts sagen kann. da muss man sicherlich mehr auswendig lernen, während man in maschbau viel verstehen muss.

                    cali: uni? fh? welche? wann machst du praktika, wenn nicht in den ferein?

                    bei uns sind die prüfungen schon in den ferien!

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                      #40
                      Zitat von Amy Farrah Fowler
                      maschbau ist ja wohl "härter" als jura... lol
                      ein mechanik prof bei uns -hat auch medizin studiert- lästert da teilweise ab. wobei ich zu medizin nichts sagen kann. da muss man sicherlich mehr auswendig lernen, während man in maschbau viel verstehen muss.

                      cali: uni? fh? welche? wann machst du praktika, wenn nicht in den ferein?

                      bei uns sind die prüfungen schon in den ferien!
                      fh
                      3 monate praktikum schon im sommer vorm ersten semester abgehakt

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                        #41
                        ok (ohne fh's hier belächeln zu wollen)
                        kenne selbst leute, die von der tum zur fh münchen gewechselt sind und immer erzählen wie geil es ist, dass sie so viel mehr zeit haben und weniger lernen müssen.
                        an ner "normalen" tu hat man halt schon 15-18 wochen pflichtprakitkum
                        (6-8 wochen vor dem studium und den rest im studium)


                        sicherlich macht man sich den stress auch selbst bzw. man verstärkt ihr noch, weil man versagensängste hat.
                        bei mir ist das ding, dass in meiner family alle recht erfolgreich sind und irgendwie habe ich da den druck später auch mal irgendwo einen krassen job zu haben. nicht dass der druck von außen kommt, aber man macht ihn sich selbst weil man nicht als looser der familie dastehen will :D

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                          #42
                          Was meint ihr warum Niedersachsens Ministerpräsident vor einer neuen Raf Generation warnt. Ich denke weil viele nicht mehr in diesem Schema leben wollen und deswegen nach einer Revolution streben!

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                            #43
                            Das Problem ist imo nicht unbedingt die Leistung die erbracht werden muss (auch auf akademischem Niveau), aber auf jeden Fall die Erwartungshaltung aller. Die Ökonomisierung der Gesellschaft ist extrem, fast alles wird nur noch aus ökonomischer Sicht betrachtet. Sieht man u.a. auch oft an der Immigrationsdebatte, es wird dauernd darüber gestritten ob man Leute reinlassen sollte die Deutschland nicht wirtschaftlich nutzen usw.

                            Ich finde man merkt auch gerade an diesem Thema an der eigenen Haut, dass der Kapitalismus deutliche Schattenseiten hat und die Systemfrage nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte. Heisst nicht dass irgendwas bisher dagewesenes besser gewesen sein muss, aber das man sich weiter gedanken machen sollte oder vielleicht stärkere Regulierung erforderlich ist.

                            Die Kritik an faulen Menschen die sich auf dem Wohlstand unserer Gesellschaft ausruhen ist ebenfalls total aus dem Ruder gelaufen, richtet sich jetzt gegen fast alle nicht erfolgreichen und hat die alte Klassengesellschaft wieder sehr deutlich gemacht.
                            In Medien und Gesellschaft findet sich imo auch viel zu oft eine gewisse Ehrfurcht und Höhrigkeit vor der Oberschicht wieder, die in der Demokratie doch eigentlich nicht mehr existieren sollte. Insbesondere da Oberschicht ja auch nach wie vor nichts mit Verdientheit zu tun hat, siehe div. Menschen die nur als Erben oder durch gutes Aussehen reich geworden sind.

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                              #44

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                                #45

                                paradebeispiel für kapitalismus und was er aus menschen macht.

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