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klar kannste da jemand anzeigen.Zitat von MATZE1Wie ist das rechtlich geregelt ? Kann ich jemanden Anzeigen der mich im Internet mobbt?
Dadurch leidet meine Psyche.
selbst für "flames" gibts schon rechtliche konsequenzen
Auch Beleidigungsdelikte (Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung...) lassen sich über das Netz begehen. So hat z.B. das AG Rheinbach (Az.: 2 Ds 397/95) bereits 1996 entschieden, dass die Bezeichnung einer Chat-Teilnehmerin als Schlampe eine strafbare Beleidigung darstellt. Daran ändert es auch nichts, dass in dem betreffenden Forum beleidigende Äußerungen an der Tagesordnung sind.
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[/quote]Zitat von EpicBeardManklar kannste da jemand anzeigen.Spoiler:Zitat von MATZE1Wie ist das rechtlich geregelt ? Kann ich jemanden Anzeigen der mich im Internet mobbt?
Dadurch leidet meine Psyche.
selbst für "flames" gibts schon rechtliche konsequenzen
[Spoiler:quote]Auch Beleidigungsdelikte (Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung...) lassen sich über das Netz begehen. So hat z.B. das AG Rheinbach (Az.: 2 Ds 397/95) bereits 1996 entschieden, dass die Bezeichnung einer Chat-Teilnehmerin als Schlampe eine strafbare Beleidigung darstellt. Daran ändert es auch nichts, dass in dem betreffenden Forum beleidigende Äußerungen an der Tagesordnung sind.
gibt da ja genug urteile schon, wo leute gefeuert wurde, weil sie etwas auf facebook gepostet / geliked haben.
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Zitat von MATZE1Wie ist das rechtlich geregelt ? Kann ich jemanden Anzeigen der mich im Internet mobbt?
Dadurch leidet meine Psyche.
Naja, Mobbing selbst ist kein Straftatbestand. Es gibt aber sicherlich einige Handlungen, die beim Mobbing Bestandteil und für sich genommen strafbar sein können.
- § 185 StGB Beleidigung
- § 186 StGB Üble Nachrede
- § 187 StGB Verleumdung
- § 240 StGB Nötigung
- § 238 StGB Nachstellung
- § 241 StGB Bedrohung
Ob das Mobbing im Internet stattfindet oder nicht, ist da erstmal vollkommen irrelevant.
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Jein. Beleidigungsdelikte werden grundsätzlich nicht von Amts wegen verfolgt. Das Opfer muss Strafantrag stellen ("Anzeige erstatten"). Jemand, der die Beleidigung nur bemerkt, aber nicht von ihr als Opfer betroffen ist, ist jedoch nicht antragsberechtigt.
Vgl. § 194 StGB.
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Das begründet ihr womit? Ich habe mehrere Freunde durch Suizid verloren, lebe in einem Umfeld welches geprägt ist von Pädagogen, welche in Münchner Jugend und Sozialeinrichtungen tätig sind und habe mehr als eine(n) Freund(in), welche den Hilfeschrei Suizid schon genutzt hat. Ich kann also durchaus von mir behaupten, einen sehr ausgeprägten Standpunkt sowohl aus eigener Perspektive, als auch aus der Perspektive der direkten objektiven Betrachtung. Ich habe natürlich um meine Freunde getrauert, was ich letztendlich aber viel Schlimmer fand war der Schmerz der Angehörigen. Selbst bei denen, die keinen außergewöhnlich guten Draht zum Selbstmörder hatten. Wenn also irgendwer von euch der Meinung ist, er würde es besser wissen und exakt diese Aussage von mir kritisieren zu wollen, viel Erfolg. Das ist reiner Erfahrungswert den mir kein Mensch wegdiskutieren kann. Der Suizidgedanke zieht sich übrigens durch jede Sozial und Bildungsschicht, hier kann man also jedwede Vorurteilsbehaftete Emo-Scheisse direkt wieder einpacken.Zitat von responsezurückgeblieben Unsinn
Mir ist Mobbing durchaus bekannt. Dass einfach ausschalten heutzutage normalerweise nicht geht ist mir klar. Es geht mir auch eher um die Aktionen, die zu solch einem Mobbing führen. Kompromittierendes Bildmaterial etc. Es bringt mich aber alles wieder zum Suizid zurück. Dass ich es mir recht einfach damit mache, den Suizid ohne Kenntnis der Lage von vornerein als egoistische Monströsität abzutun ist mir klar. Ist aber, wie oben schon gesagt, ein Erfahrungswert.
Ich habe betont, dass Mobbing ein Problem ist. Ich habe allerdings auch gesagt, dass man sich dabei nicht auf die Bekämpfung des Mobbings konzentrieren sollte, da der Mensch als solcher eine missgünstige Kreatur ist. Wer das verneint lebt fernab der Realität. Ich weiss nicht, inwiefern ein adäquater Umgang mit dem Thema Mobbing für Opfer geschult wird, das ist aber meiner Meinung nach der richtige Weg. Mobbing lässt sich genauso wie Diebstahl nicht vermeiden und die Gründe sind äquivalent vielschichtig.
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@Leroyal, wie schon geschrieben, habe ich auch Suizid im Bekanntenkreis mit erlebt. Es stimmt auch sehr viel von deinem geschriebenen, allerdings hast du durch einige (nennen wir sie mal dämlich) Aussagen den Gegenwind von einigen hier bekommen.
Gerade die Aussagen über die Tragweite des Suizid bei dem 12 Jährigen Mädchen waren Blödsinn.
Bei meinem Kumpel weiß keiner warum. Hatte studiert (sehr sehr gut), hatte ne Freundin, tolle Eltern, viele Freunde, also alles was man eigentlich braucht.
Eines Tages einfach aufs Moped gestiegen, Helm am Friedhof runter und mit 100 Sachen ins Nachbarkaff gegen ne Mauer.
Das meinte ich mit Blödsinn. Was du über mir schreibst, ist widerum vernünftig ^^.Genau die mein ich. Macht Nackbilder / Vids von sich + irgendwelche WebCam actions und wundert sich dann, dass das die Runde macht. Publiziert das ganze dann im Netz und killt sich dann. Mal ganz abgesehen davon, dass ich exakt 0,0 Respekt vor Suizidtoten habe ( Egozentrischer Irrsinn ), wird hier ein Kommunikationsweg für die Idiotie des Einzelnen verantwortlich gemacht.
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Das war vermutlich ein wenig zu polemisch formuliert. Ich erwarte nicht von einer 12 Jährigen, dass sie die völlige Tragweite aller ihrer Aktionen reflektiert betrachtet. Ich erwarte aber, dass eine 12 Jährige versteht, dass es durchaus Risiken birgt, seinen nackten Körper online vor (semi-)Fremden zu präsentieren. Das ist einfach in sich dumm. Der Suizid aus dem daraus resultierenden Mobbing ist für eine 12 Jährige wiederum eine logische Konsequenz, was ihre begrenzten kognitiven Fähigkeiten widergibt, beziehungsweise bestätigt.
Ich betone nochmal:
Natürlich ist der Suizid tragisch, dem folgend aber in den Headless-Chickenmode zu wechseln und wild Verantwortliche ( Das Internet ) zu bestimmen ist Unsinn und nicht besonders durchdacht. Das Problem bei der Wurzel zu packen ist natürlich generell ein nobler Ansatz. Im Kontext ist es aber meiner Meinung nach weder möglich Mobbing generell und komplett zu unterbinden noch im Bereich des Realistischen das Internet erst ab einem bestimmten Reifegrad zugänglich zu machen. Daher lieber Gesellschaft sensibilisieren und Unterstützung für Betroffene organisieren. Und ich habe eine Aversion gegen Suizid, was mich aber nicht daran hindert, um die Toten zu trauern.
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Sehe ich anders. Es ist vielmehr ein Beweis dafür, dass Jugendliche nicht hinreichend medienpädagogisch erzogen werden. Es gibt weder an Schulen noch außerschulischen Trägern der Bildung aktuelle und flächendeckende Angebote für Kinder und Jugendliche, die Möglichkeiten und Grenzen, Potentiale und Risiken der "neuen Medien" didaktisch überzeugend vermitteln.Zitat von LEROYALDas war vermutlich ein wenig zu polemisch formuliert. Ich erwarte nicht von einer 12 Jährigen, dass sie die völlige Tragweite aller ihrer Aktionen reflektiert betrachtet. Ich erwarte aber, dass eine 12 Jährige versteht, dass es durchaus Risiken birgt, seinen nackten Körper online vor (semi-)Fremden zu präsentieren. Das ist einfach in sich dumm. Der Suizid aus dem daraus resultierenden Mobbing ist für eine 12 Jährige wiederum eine logische Konsequenz, was ihre begrenzten kognitiven Fähigkeiten widergibt, beziehungsweise bestätigt.
Naivität von Kindern und Jugendlichen ist kein Beweis für "begrenzte kognitive Fähigkeiten". Wenn ich daran denke, wie blauäugig ich mit 12 Jahren war, dann bin ich froh, dass ich in der Zeit noch keinen Zugang zum Internet hatte. Und ich würde mich mit 12 Jahren dennoch nicht als kognitiv beschränkt bezeichnen.
Schau dir doch mal die unzähligen Erwachsenen da draußen an, die ebenso wenig Erfahrung mit den neuen Medien haben und ebenso naiv Fehler begehen, die durchaus auch gravierende Folgen für ihr Leben außerhalb des WWW haben. Und da willst du eine 12jährige als geistig beschränkt hinstellen, wenn die durch ihr Verhalten hervorgerufene Reaktionen außer Kontrolle geraten sind?
Ich gehe mal so weit zu behaupten, dass kein Mensch auf Erden die gesamte Tragweite seines Tun und Lassens antizipieren kann.
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der typ in deinem beispiel hat sich also nichts zu schulden kommen lassen, ist aber selber schuld wenn er gemobbt wird? sich einer gemeinschaft bewusst fern halten ist also eine rechtfertigung und freifahrtsschein für andere diese person psychisch fertig zu machen?Zitat von wNViele der Mobbing-Opfer sind doch selber schuld, dass sie gemobbt werden, denn die meisten tun sich denk ich mal einfach nur zurückhalten, ziehen ihr ding durch und haben in der Klasse mit niemanden was zutun.
Beispiel: Zwei Jugendliche im Alter von 14 Jahren:
Kevin ist sportlich, trifft sich oft mit seinen Klassenkameraden und hat auch schicke kurze Haare, die er mit ein bisschen Gel gestylt hat. Er kommt gut bei den Mädels an, seine Art ist auch ganz nett. Er wird in der Schule von vielen gemocht und ist auch bei seinen Klassenkameraden beliebt. Auf sein äußeres legt er natürlich Wert.
Johannes ist zuhause, geht kaum raus und interessiert sich nicht für Mädchen. Ob er nen T-Shirt 3 Tage anhat ist ihm auch egal. Seine langen und fettigen Haare sehen einfach nur ungepflegt aus. Zudem hat er mit seinen Klassenkameraden nichts zutun. Im Sportunterricht hockt er sich lieber auf die Seite hin und macht nicht mit.
"Johannes" ist doch in diesem Fall z. B. selber schuld, er muss sich doch einfach mal in der Klasse integrieren. Er muss, wenn er gemobbt wird sich auch mal wehren und klarstellen, dass man das nicht mit ihm machen kann. Nicht zu nem Lehrer rennen und ihm das sagen, denn das macht doch alles nur schlimmer. Er muss doch wissen, wieso ihn die Leute nicht mögen, entweder liegt das an seinem äußeren Erscheinungsbild oder er ist ein Muttersöhnchen und geht lieber alles seiner Mutter verpetzen. Das muss doch mit etwas angefangen haben, dass einer gemobbt wird.
ich will dir mal eines sagen. ich habe mich während meiner realschulzeit anfangs auch an mobbingaktionen gegen einen mitschüler beteiligt. der typ war fett, hatte nen sprachfehler und roch einfach immer nach schweiß. ich hasse mich heute noch dafür was ich zu der zeit für ein arschloch war. das ganze ging zwar "zum glück" nur über einen kurzen zeitraum weil man iwann mal mitbekommen hatte was der typ familiär fürn mist durchmachen musste, aber trotzdem ist sowas einfach nur assozial.
laber also nicht so ne behinderte kacke von wegen "die meisten sind doch selber schuld". "er muss sich wehren"... welcher junge der gerade in der pubertät ist kann sich gegen nen ganzen klassenverband zur wehr setzen? unfassbar, aber der rotz den du hier schreibst macht mich echt mett, weil es einfach unfassbar intolerant und duM ist
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Link plx.Zitat von cadoIch möchte an dieser Stelle an den legendären Hans-Martin-Fred erinnern.
wN:
Das kann nich dein Ernst sein? Wenn man sich also nicht aktiv und "konstruktiv" an der Gesellschaft beteiligt, macht man sich "wissentlich" zum Mobbing Ziel? Natürlich stellt er damit ein klassisches Ziel als Mobbingopfer dar, aber zu behaupten, dass er das wissentlich tut?
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