Ein übler Verbrecher wird in einem Königreich zum Tod verurteilt. Da laut Gesetz jedem Gefangenem eine zumindest theoretische Überlebenschance gewährt werden muss, aber die Bestrafung streng sein soll, verfügt der Richter, dass der Verbrecher am Morgen eines der nächsten 7 Tage hingerichtet werden soll. Die Hinrichtung muss aber für den Gefangenen unerwartet kommen, damit er jeden Tag seine Tat bereuen soll. Lebt er allerdings noch nach 7 Tagen, wird er freigelassen.
Der Anwalt des Verbrechers lacht und akzeptiert das Urteil. Seine Gedanken: Lebt der Täter noch am Samstagabend, wüsste er ja, dass er am Sonntag hingerichtet werden soll - dann wäre die Hinrichtung aber nicht mehr unerwartet.
Also ist der späteste Tag, an dem er hingerichtet werden kann Samstag - aber das wüsste der Täter wiederrum am Freitag, die Hinrichtung wäre also am Samstag auch nicht unerwartet. So lassen sich alle Tage ausschließen - der Täter kann also mit diesem Urteil nicht hingerichtet werden.
Wieso kamen die Henker am Mittwoch für den Täter und Anwalt vollkommen unerwartet?
Der Anwalt des Verbrechers lacht und akzeptiert das Urteil. Seine Gedanken: Lebt der Täter noch am Samstagabend, wüsste er ja, dass er am Sonntag hingerichtet werden soll - dann wäre die Hinrichtung aber nicht mehr unerwartet.
Also ist der späteste Tag, an dem er hingerichtet werden kann Samstag - aber das wüsste der Täter wiederrum am Freitag, die Hinrichtung wäre also am Samstag auch nicht unerwartet. So lassen sich alle Tage ausschließen - der Täter kann also mit diesem Urteil nicht hingerichtet werden.
Wieso kamen die Henker am Mittwoch für den Täter und Anwalt vollkommen unerwartet?
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