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Objektive Qualitätsmerkmale in der Kunst

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    Objektive Qualitätsmerkmale in der Kunst

    Hi,
    es geht mir hier um Kunst allgemein. Am liebsten Literatur, aber wenn es um Malerei oder Musik geht ist es auch recht.

    Ich suche einen Text über objektive Qualitätsmerkmale von Kunst. Ich erinnere mich daran, dass es darüber am Gymnasium öfters Diskussionen mit Lehrern gegeben hat (warum, sagen wir, Sido nicht an die Qualität von Joseph Haydn herrankommt). Das konnte üblicherweise auch überzeugend von den entsprechenden Lehrern gewonnen werden, bloss die Argumente wollen mir nicht mehr einfallen...

    Bin für ernstgemeinte Antworten aller Art dankbar, auch wenn ich nicht wirklich glauben kann, dass es welche geben könnte :p

    #2
    kunst ist nicht objektiv zu bewerten, maximal durch kunst"handwerkliches" aber auch das lässt keine 100%igen schlüsse zu

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      #3
      trolls are so the 80s schrieb
      kunst ist nicht objektiv zu bewerten, maximal durch kunst"handwerkliches" aber auch das lässt keine 100%igen schlüsse zu
      eben dieses.

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        #4
        Wenn z.B. die Unterschrift auf dem Bild verschmiert ist, ist der Maler voll der Spasti

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          #5
          Außer beim Fotorealismus würde mir kein Kriterium einfallen, an dem sich die Qualität von Kunst messen lassen könnte, vor allem wenn man sich hochgelobte Bilder mit nem roten Rechteck drauf ansieht.

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            #6
            Mephisto weiß, was Kunst ist

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              #7
              Die Technik ist wohl schon ein objektives Qualitätsmerkmal. Die Fingerfertigkeit in der Musik, die Pinsel-/ Federführung in der bildenden Kunst etc.
              Das ist es aber nicht, was die Kunst ausmacht.

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                #8
                kannst ja mal was über den kunst/musikbegriff bei adorno lesen.
                glaube aber kaum, dass es hier ne sinnvolle diskussion dazu geben kann.

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                  #9
                  der gesellschaftliche konsens bestimmt die qualität eines werkes. im kanon ist dieser sido nicht vorhanden :D

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                    #10
                    du kannst den "kunstgrad" von literatur nicht objektiv bewerten.

                    sobald sich - z.b. im falle der literatur - das gros der führenden literaturexperten kritisch mit werken auseinandersetzen, diese z.b. in fachzeitschriften diskutieren und diese positiv bewerten, führt das mitunter dazu, dass die allgemeinheit diese wertung unreflektiert annimmt und diese literatur/diese werke als "kunst" ansieht. durch dieses künstliche hochstilisieren gewinnen diese werke im künstlerischen "maßstab" an wert.

                    ob jetzt für dich eine schrift von goethe oder schiller "wahre kunst" ist oder ob du doch lieber bei einem buch von mario barth bleibst, liegt wohl nicht nur zu einem unerheblichen teil an deinem geistigen horizont.

                    letztendlich ist es aber auch relativ egal, es gibt keine objektiven merkmale für "die" kunst. meiner meinung nach ist die perfekte form von kunst diejenige, die möglichst wenig versucht selbst auszusagen, sondern viel mehr dem rezipienten eine form bietet, seine gedanken / seine gefühle in einen von diesem werk "geöffneten raum" einzubetten. durch die isolation der gedanken / gefühle in diesem "raum" kommt es zu einer diffizileren und neuen auseinandersetzung mit eben jenen gedanken / gefühlen, wodurch man vllt für sein künftiges leben neue erkenntnisse sammeln kann..

                    kp, vllt versteht ja jmd, was ich sagen möchte :>

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                      #11
                      In der Bildenden Kunst kann man objektive Kriterien wie Aufbau, Komposition, Pinselführung, Farben evtll noch bis zum Expressionismus innerhalb der Stile vergleichend anführen, aber sobald es in die sog. Postmoderne geht, gibt es keine "handwerklichen" Merkmale mehr.

                      In der Musik geht es wohl um die Harmonie des Gesamten. Aber davon hab ich keine Ahnung, die 9. Sifonie vom alten Van ist jedoch wohl mit das Beste :D

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                        #12
                        Es gibt keine Objektivität.

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