Schicksal gibt es nicht. Es gibt für alles einen Grund, wenn man nur lang genug & intensiv genug damit beschäftigt und das Ganze von einigen Gesichtspunkten sieht.
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Schicksal
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Das Bewusstsein wird von elektrochemischen Vorgängen im Gehirn emuliert, welche wiederum von den Naturgesetzen und dem Gesetz von Ursache und Wirkung determiniert werden - und nein, Geist hat keinen Einfluss auf Materie, das ist Aberglaube. Die Illusion des freien Willens ist aus evolutionären Gründen entstanden, genauso wie die menschliche Tendenz zum Glauben.
Religionen, vor allem die monotheistischen, sind eh der größte Quatsch. Wenn ihr unsterblich wärt und die letzten Jahrtausende samt der Entstehungsgeschichte der Religionen miterlebt hättet, würden die vereinzelten Christen hier genau so denken wie ich. Leider sind diese ja in ihrem geschichtlichen Kontext gefangen und zu ungebildet um sich jemals daraus zu befreien. Wie ein Seelenverwandter einmal gesagt hat:
Bis 1000 vor Christus wurde von den Juden noch Asherah als Gattin des Gottes, der später zum monotheistischen Herrscher wurde, verehrt. In diesem Kontext war Gott übrigens noch nichtmal der Schöpfergott. Der Monotheismus konnte nur entstehen, weil der Tanakh auf hebräisch verfasst wurde, die Juden im Verlauf der Zeit aber auf aramäisch und griechisch umgestiegen sind und das Wissen um den Originaltext sich immer mehr verflüchtigte. Das ganze gipfelte dann in Übersetzungsfehlern, denen wir unseren Monotheismus zu verdanken haben. Aus dem Plural Elohim (daraus leitet sich übrigens der Name Allah ab) wurde im Laufe der Zeit, in Folge eines Stille-Post Effekts durch die Translation ins Griechische und danach ins Lateinische ein Gott, wenn im Original noch von Elohim und Adonaj die Rede war. Aber genug Perlen vor die Säue geworfen.Wer nicht von dreitausend Jahren
sich weiß Rechenschaft zu geben,
bleib im Dunkeln unerfahren,
mag von Tag zu Tage leben.
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